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Saurier61

25.11.2005, 19:33
 

warum stromunabhängig (Erfahrungsberichte)

Hallöle,

Stromausfall heute in weitem Umkreis von ca 11:30- bis ca 18:00.

Wir haben Schnee, stürmisches Wetter, es ist rattenkalt (in der Wonung jetzt 10°C). Die Heizung war erst seit gestern abend an, es war also auch noch nicht richtig warm im Haus.

Bei so einem Stromausfall über ein paar Stunden merkt man erst, wie abhängig man vom Strom ist.
Kaffeemaschine, Herd,Terrarium, Heizung, PC, TV, Licht, heißes Wasser aus der Leitung.... nichts geht mehr.
Keinen heißen Kaffe, kein warmes Essen wenn ...ja wenn ich nicht meinen Gasherd gehabt hätte und eine Gasflasche.

Leider steht mein Katalytheizer noch in Münster im Gartenhaus, hatte so schnell nicht damit gerechnet, dass ich ihn brauchen könnte.

Nur gut, dass ich noch den Kamin habe. Und Kerzen, den sonst hätten wir auch kein Licht (außer Taschenlampe) gehabt.

Um 16:00 war es dunkel, bei Kerzenschein hab ich dann noch etwas gelesen.
Ohne Strom kann man im Winter um 17:00 ins Bett gehen;-)) Es gibt keine Nachrichten und keinen Spielfim,so wie in der guten alten Zeit *ggg*

Kein Telefon denn selbst auf das Handy kann man sich dann nicht verlassen, weil das Netz total überlastet ist.
Heute hatten wir Glück, der Stromausfall hat nur ein paar Stunden gedauert.
Was aber wenn er mehrere Tage/Wochen dauert?
Auch der Imbiss nebenan hat keinen Strom, hier gibt es bestenfalls noch eisgekühlte Cola oder Bier bei Kerzenschein.

Ich hatte vorgesorgt, bei mir gab es Kaffee und heiße Rindersuppe mit Nudeln;-))
und vorm Kamin konnte man es auch aushalten.

Such mal in einem Vorrat ohne Fenster mit der Taschenlampe nach bestimmten Lebensmitteln. Ich mußte erst etliche Vorrats-Kisten aufmachen, bis ich dann endlich die Suppennudeln gefunden hab;-))
Meine nächste Aktion ist erst mal die Beschriftung der Kisten, damit man auch sofort sehen kann, was drin ist. Denn der Vorrat ist nicht geheizt und langes Suchen mit Taschenlampe wird zur Zitterpartie.

Das Lehrstück "ohne Heizung" hatte ich letztes Jahr, jetzt halt auch mal kurzfristig ohne Strom und ohne Heizung. Und promt merkt man dass man eben nicht genügend vorbereitet ist, dass man vieles gar nicht bedacht hatte.
(z.B. Handy nicht geladen)

Ich werde nun auch Wasser bevorraten, für jeden mindestens 20 Flaschen a 1,5L.Das sind nur 3.80€ pro Person (+Pfand) Man denke an den Chemieunfall in China. Da wurde dann mitten in der Nacht das Wasser abgestellt. Oder wenn die Leitungen einfrieren.

Wärme, Wasser und Lebensmittel sollte jeder in irgendeiner Form zu Hause haben.
Denn es ist eben doch nicht selbstverständlich, dass man das alles immer und jederzeit zur Verfügung hat.

Lieben Gruß von
Helga

Gänseblümchen

25.11.2005, 20:16

@ Saurier61

Re: warum stromunabhängig


Als Antwort auf: warum stromunabhängig von Saurier61 am 25. November 2005 19:33:52:


Hallo Helga,

das ist mit meine größte Sorge. Wir haben zur Zeit überhaupt keine Ausweichmöglichkeit zum Öl und Strom. Alles wurde vor Jahren darauf hin umgestellt, wie Du schon sagst: der Herd, die Heizung, einfach alles.

Wenn ein längerer Stromausfall kommt - und ich erinnere mich lebhaft an den Winter 1978/79 - dann gute Nacht. Damals hab ich ein Experiment gemacht: Wieviel Kerzen benötigt man, um einen 8 Grad kalten Raum von 20 qm (Deckenhöhe 3,20m) auf 10 Grad zu erwärmen: es waren 45 Stück:-(
Wie waren die zu beneiden, die auf den guten alten Kachelofen zurückgreifen konnten, genug Kohle eingelagert hatten und sogar noch in der Küche diese alten befeuerbaren Kochherde hatten. Seit ich im Urlaub mal mit diesem Ding gekocht habe, bin ich regelrecht begeistert:-)

Wir könnten uns auf die Schnelle nicht mal warmes Wasser für einen heißen Tee bereiten, außer auf so einem Konstrukt wie dem Hobo-/Dosenkocher. By the way: genügend Brennpaste bzw. -flüssigkeit oder anderes Material vorhanden?

>Nur gut, dass ich noch den Kamin habe.

Kamin ist toll. Leider war man bei uns so "intelligent" und hat alle Schornsteine rausgenommen bis auf die, wo die Ölheizung dranhängt.

>Und Kerzen, den sonst hätten wir auch kein Licht (außer Taschenlampe) gehabt.
>Um 16:00 war es dunkel, bei Kerzenschein hab ich dann noch etwas gelesen.

Ich hab noch ne alte Petroleumlampe, die spendet halbwegs vernünftiges Licht, rußt aber schauderhaft.

>Ohne Strom kann man im Winter um 17:00 ins Bett gehen;-)) Es gibt keine Nachrichten und keinen Spielfim,so wie in der guten alten Zeit *ggg*

Keine Nachrichten und kein Spielfilm ist (fast) ein Segen.
Man regt sich weniger auf. Ein paar Tage ohne Medien und der Kopf wird wieder klarer.
Aber ich nehme mal an, in der "guten alten Zeit" sind sie trotzdem nicht 17 Uhr in die Federn gesprungen, sondern haben gesponnen, gestrickt usw., haben geschnitzt oder irgendwie sonst gewerkelt - und sich die Augen verdorben.

>Heute hatten wir Glück, der Stromausfall hat nur ein paar Stunden gedauert.
>Was aber wenn er mehrere Tage/Wochen dauert?

Siehe 1978/79. In unserer Region fror die Braunkohle fest und es gab keinen Nachschub für die Energieversorger. Ich nehme an, dass durchaus einige in ihren kalten Wohnungen erfroren sind (wie die zahllosen Ferkel und Küken in den Ställen), obwohl man nichts darüber gehört hat. Sowas passiert aber vor allem aus Unkenntnis darüber, wie man sich helfen könnte.
Wenn man bedenkt, daß das Klima verrückt spielt, ist neben einem Extremsommer (2003) auch mal wieder ein Extremwinter drin, eventuell einige Zacken schärfer als 1978/79.

>Such mal in einem Vorrat ohne Fenster mit der Taschenlampe nach bestimmten Lebensmitteln. Ich mußte erst etliche Vorrats-Kisten aufmachen, bis ich dann endlich die Suppennudeln gefunden hab;-))

Das ist schon bei Licht ziemlich kompliziert:-))

> Und promt merkt man dass man eben nicht genügend vorbereitet ist, dass man vieles gar nicht bedacht hatte.
>(z.B. Handy nicht geladen)

Auto vollgetankt. Genug Streichhölzer und Wolldecken.

>Ich werde nun auch Wasser bevorraten, für jeden mindestens 20 Flaschen a 1,5L.Das sind nur 3.80€ pro Person (+Pfand) Man denke an den Chemieunfall in China. Da wurde dann mitten in der Nacht das Wasser abgestellt. Oder wenn die Leitungen einfrieren.
>Wärme, Wasser und Lebensmittel sollte jeder in irgendeiner Form zu Hause haben.
>Denn es ist eben doch nicht selbstverständlich, dass man das alles immer und jederzeit zur Verfügung hat.

Diese Sätze sollte sich jeder an den Spiegel stecken!
Ich staune immer wieder, wie welche, die kleine Kinder zuhause haben, lieber täglich in den Supermarkt latschen statt sich zuhause was hinzustellen. Manche Rentner haben auch schon umgedacht, obwohl gerade sie es besser wissen müßten.


Freundliche Grüße
Gänseblümchen



Saurier61

26.11.2005, 02:24

@ Gänseblümchen

Re: warum stromunabhängig Nachschlag ;-))


Als Antwort auf: Re: warum stromunabhängig von Gänseblümchen am 25. November 2005 20:16:46:


Hallöle Gänseblümchen,
da hatte wir dann ein paar Stunden Strom und dann war er wieder weg. 21:15 bis jetzt gerade eben(2:00).

Meine Wasseragamen mußte ich schon in eine Kiste mit warmen Wasserflaschen stecken. Ohne die Terrarienheizung geht es Im Terrarium schnell unter 16° und das ist für die absolut nicht mehr zuträglich. Na wenigstens sind die handzahm und lassen sich fast alles gefallen;-))

Also für Notfälle dieser Art braucht man:
ein Radio mit Batterien (mir ist eingefallen, dass ich so was auch hab also gab es doch Nachrichten und etwas MusiK;-)), 1 Taschenlampe, Kerzen und Feuerzeug oder Streichhölzer, Katalytheizer mit Propangas, mindestens 1 Campingkocher und einige Stechkartuschen (ich hab einen 2 flammigen Kocher für Propangas), reichlich Decken oder auch Schlafsäcke, damit man mit dem Gasheizer sparsam umgehen kann.
Außerdem sollte man einige Fertiggerichte haben, die braucht man nur aufwärmen, spart Energie.
Evt. Papp/Plastikteller, man kann die Energie nicht für Spülwasser verschwenden.
Oder man spült mit kaltem Wasser.

Ich hatte jetzt das Glück, dass ich einen Warmwasserspeicher habe und das Wasser normalerweise mit 70° aus der Leitung kommt. Da hab ich noch schnell für jeden von uns ein paar Flaschen abgefüllt. Das Wasser bleibt im Bett ziemlich lange warm.

So jetzt bin ich mal gespannt, ob der Strom jetzt bleibt, oder ob wir in ein paar Stunden wieder ohne sind;-)). Es schneit nämlich immer noch.

Wir hängen hier an der Überlandleitung und die war über der A 31 gerissen und lag auf der Fahrbahn. Da stehen jetzt immer noch etliche im Stau und kommen nicht weg.

Einige Kurzschlüsse gab es auch, weil sich die Leitungen durch den Wind berührt hatten. Aber so ein Ausfall ist immer schnell behoben.

Liebe Grüße von
Helga


>Hallo Helga,
>das ist mit meine größte Sorge. Wir haben zur Zeit überhaupt keine Ausweichmöglichkeit zum Öl und Strom. Alles wurde vor Jahren darauf hin umgestellt, wie Du schon sagst: der Herd, die Heizung, einfach alles.
>Wenn ein längerer Stromausfall kommt - und ich erinnere mich lebhaft an den Winter 1978/79 - dann gute Nacht. Damals hab ich ein Experiment gemacht: Wieviel Kerzen benötigt man, um einen 8 Grad kalten Raum von 20 qm (Deckenhöhe 3,20m) auf 10 Grad zu erwärmen: es waren 45 Stück:-(
>Wie waren die zu beneiden, die auf den guten alten Kachelofen zurückgreifen konnten, genug Kohle eingelagert hatten und sogar noch in der Küche diese alten befeuerbaren Kochherde hatten. Seit ich im Urlaub mal mit diesem Ding gekocht habe, bin ich regelrecht begeistert:-)
>Wir könnten uns auf die Schnelle nicht mal warmes Wasser für einen heißen Tee bereiten, außer auf so einem Konstrukt wie dem Hobo-/Dosenkocher. By the way: genügend Brennpaste bzw. -flüssigkeit oder anderes Material vorhanden?
>>Nur gut, dass ich noch den Kamin habe.
>Kamin ist toll. Leider war man bei uns so "intelligent" und hat alle Schornsteine rausgenommen bis auf die, wo die Ölheizung dranhängt.
>>Und Kerzen, den sonst hätten wir auch kein Licht (außer Taschenlampe) gehabt.
>>Um 16:00 war es dunkel, bei Kerzenschein hab ich dann noch etwas gelesen.
>Ich hab noch ne alte Petroleumlampe, die spendet halbwegs vernünftiges Licht, rußt aber schauderhaft.
>>Ohne Strom kann man im Winter um 17:00 ins Bett gehen;-)) Es gibt keine Nachrichten und keinen Spielfim,so wie in der guten alten Zeit *ggg*
>Keine Nachrichten und kein Spielfilm ist (fast) ein Segen.
>Man regt sich weniger auf. Ein paar Tage ohne Medien und der Kopf wird wieder klarer.
>Aber ich nehme mal an, in der "guten alten Zeit" sind sie trotzdem nicht 17 Uhr in die Federn gesprungen, sondern haben gesponnen, gestrickt usw., haben geschnitzt oder irgendwie sonst gewerkelt - und sich die Augen verdorben.
>>Heute hatten wir Glück, der Stromausfall hat nur ein paar Stunden gedauert.
>>Was aber wenn er mehrere Tage/Wochen dauert?
>Siehe 1978/79. In unserer Region fror die Braunkohle fest und es gab keinen Nachschub für die Energieversorger. Ich nehme an, dass durchaus einige in ihren kalten Wohnungen erfroren sind (wie die zahllosen Ferkel und Küken in den Ställen), obwohl man nichts darüber gehört hat. Sowas passiert aber vor allem aus Unkenntnis darüber, wie man sich helfen könnte.
>Wenn man bedenkt, daß das Klima verrückt spielt, ist neben einem Extremsommer (2003) auch mal wieder ein Extremwinter drin, eventuell einige Zacken schärfer als 1978/79.
>>Such mal in einem Vorrat ohne Fenster mit der Taschenlampe nach bestimmten Lebensmitteln. Ich mußte erst etliche Vorrats-Kisten aufmachen, bis ich dann endlich die Suppennudeln gefunden hab;-))
>Das ist schon bei Licht ziemlich kompliziert:-))
>> Und promt merkt man dass man eben nicht genügend vorbereitet ist, dass man vieles gar nicht bedacht hatte.
>>(z.B. Handy nicht geladen)
>Auto vollgetankt. Genug Streichhölzer und Wolldecken.
>>Ich werde nun auch Wasser bevorraten, für jeden mindestens 20 Flaschen a 1,5L.Das sind nur 3.80€ pro Person (+Pfand) Man denke an den Chemieunfall in China. Da wurde dann mitten in der Nacht das Wasser abgestellt. Oder wenn die Leitungen einfrieren.
>>Wärme, Wasser und Lebensmittel sollte jeder in irgendeiner Form zu Hause haben.
>>Denn es ist eben doch nicht selbstverständlich, dass man das alles immer und jederzeit zur Verfügung hat.
>Diese Sätze sollte sich jeder an den Spiegel stecken!
>Ich staune immer wieder, wie welche, die kleine Kinder zuhause haben, lieber täglich in den Supermarkt latschen statt sich zuhause was hinzustellen. Manche Rentner haben auch schon umgedacht, obwohl gerade sie es besser wissen müßten.
>
>Freundliche Grüße
>Gänseblümchen



EStx

26.11.2005, 02:31

@ Saurier61

Re: warum stromunabhängig


Als Antwort auf: warum stromunabhängig von Saurier61 am 25. November 2005 19:33:52:


>Hallöle,
>Stromausfall heute in weitem Umkreis von ca 11:30- bis ca 18:00.
>Wir haben Schnee, stürmisches Wetter, es ist rattenkalt (in der Wonung jetzt 10°C). Die Heizung war erst seit gestern abend an, es war also auch noch nicht richtig warm im Haus.
>Bei so einem Stromausfall über ein paar Stunden merkt man erst, wie abhängig man vom Strom ist.
>Kaffeemaschine, Herd,Terrarium, Heizung, PC, TV, Licht, heißes Wasser aus der Leitung.... nichts geht mehr.
>Keinen heißen Kaffe, kein warmes Essen wenn ...ja wenn ich nicht meinen Gasherd gehabt hätte und eine Gasflasche.
>Leider steht mein Katalytheizer noch in Münster im Gartenhaus, hatte so schnell nicht damit gerechnet, dass ich ihn brauchen könnte.
>Nur gut, dass ich noch den Kamin habe. Und Kerzen, den sonst hätten wir auch kein Licht (außer Taschenlampe) gehabt.
>Um 16:00 war es dunkel, bei Kerzenschein hab ich dann noch etwas gelesen.
>Ohne Strom kann man im Winter um 17:00 ins Bett gehen;-)) Es gibt keine Nachrichten und keinen Spielfim,so wie in der guten alten Zeit *ggg*
>Kein Telefon denn selbst auf das Handy kann man sich dann nicht verlassen, weil das Netz total überlastet ist.
>Heute hatten wir Glück, der Stromausfall hat nur ein paar Stunden gedauert.
>Was aber wenn er mehrere Tage/Wochen dauert?
>Auch der Imbiss nebenan hat keinen Strom, hier gibt es bestenfalls noch eisgekühlte Cola oder Bier bei Kerzenschein.
>Ich hatte vorgesorgt, bei mir gab es Kaffee und heiße Rindersuppe mit Nudeln;-))
>und vorm Kamin konnte man es auch aushalten.
>Such mal in einem Vorrat ohne Fenster mit der Taschenlampe nach bestimmten Lebensmitteln. Ich mußte erst etliche Vorrats-Kisten aufmachen, bis ich dann endlich die Suppennudeln gefunden hab;-))
>Meine nächste Aktion ist erst mal die Beschriftung der Kisten, damit man auch sofort sehen kann, was drin ist. Denn der Vorrat ist nicht geheizt und langes Suchen mit Taschenlampe wird zur Zitterpartie.
>Das Lehrstück "ohne Heizung" hatte ich letztes Jahr, jetzt halt auch mal kurzfristig ohne Strom und ohne Heizung. Und promt merkt man dass man eben nicht genügend vorbereitet ist, dass man vieles gar nicht bedacht hatte.
>(z.B. Handy nicht geladen)
>Ich werde nun auch Wasser bevorraten, für jeden mindestens 20 Flaschen a 1,5L.Das sind nur 3.80€ pro Person (+Pfand) Man denke an den Chemieunfall in China. Da wurde dann mitten in der Nacht das Wasser abgestellt. Oder wenn die Leitungen einfrieren.
>Wärme, Wasser und Lebensmittel sollte jeder in irgendeiner Form zu Hause haben.
>Denn es ist eben doch nicht selbstverständlich, dass man das alles immer und jederzeit zur Verfügung hat.
>Lieben Gruß von
>Helga

... nicht Selbstverständlich! Wie Wahr, wie Wahr. Siehe Pakistan.
EStx


Bederich

26.11.2005, 09:52

@ Gänseblümchen

Petroleum-Lampe


Als Antwort auf: Re: warum stromunabhängig von Gänseblümchen am 25. November 2005 20:16:46:

<center>http://www.petroleumlampen.de/pmaxprinzip.gif</center>


Hallo Gänseblümchen,
wenn die Petroleum-Lampe rußt, ist der Docht zu weit herausgedreht.
Ich habe eine Optimus Glühstrumpf-Lampe aus Messing. Die sieht nicht nur gut aus,
sie ist auch sparsam, lichtstark und brennt absolut rußfrei.
Sehr zu empfehlen.

Gruß Bederich



Inge

26.11.2005, 14:17

@ Saurier61

Re: warum stromunabhängig


Als Antwort auf: warum stromunabhängig von Saurier61 am 25. November 2005 19:33:52:


Hallo Helga,
der Strom ist bei uns auch immer mal wieder Thema, weil unser Verbrauch einfach zu hoch ist (zuviel Wäsche durchs Kind).
Wir schauen immer mal wieder nach Photovoltaik - nicht um unbedingt Geld zu sparen, sondern um die Unabhängigkeit etwas weiter auszubauen. Aber bisher konnten wir uns noch nicht dazu entscheiden...
Unsere Holzherdheizung könnten wir zur Not auch ohne Strom betreiben; dann dürften wir allerdings nicht zuviel auf einmal heizen, weil die Pumpe ohne Strom nicht funktioniert. Aber zumindest müssten wir uns (zumindest im Wohnbereich und im Bad) nicht den A**** abfrieren.
Viele Grüße
Inge



Wesemichshof

Saurier61

26.11.2005, 19:19

@ Saurier61

Re: Strom die dritte ;-)


Als Antwort auf: Re: warum stromunabhängig Nachschlag ;-)) von Saurier61 am 26. November 2005 02:24:11:


Hallo
Pitsch und schon war der Strom wieder weg. Von 8:00 bis 19:00 Uhr, jetzt hab ich die Nase gestrichen voll.
Mußten heute noch auf ca. 400m Schnee auf dem Gehweg und ca 20m bis zum Gehweg wegschaufeln. 40-50cm hoch, so was macht Spass;-(( na wenigstens kann man sich dann einbilden, in der Wohnung wäre es warm.

Vielleicht hab ihr es in den Nachrichten gehört, was hier los war.
Wir wohnen im Kreis Borken, direkt angrenzend an den Kreis Steinfurt.

So jetzt schau ich mal in den Foren, was so los war;-))

Lieben Gruß von
Helga


Gänseblümchen

26.11.2005, 21:26

@ Bederich

Re: Petroleum-Lampe


Als Antwort auf: Petroleum-Lampe von Bederich am 26. November 2005 09:52:03:


Hallo Bederich,

feines Teil, Deine Lampe:-)
Kann man die kaufen oder ist das ein Museumsstück?
Bei mir ist´s echt so ein alter Kupferpott mit Glasschirm obendrüber (eher was zur Deko...) . Man kann die Petroleumzufuhr entweder auf- oder zudrehen (oder so ähnlich), im Glasschirm kommt die Flamme raus (bzw. der Docht) und das wars.
Danke für den Tip mit dem Docht, werd ich mal ausprobieren.

Freundliche Grüße
Gänseblümchen


Saurier61

27.11.2005, 04:55

@ Gänseblümchen

Re: Petroleum-Lampe


Als Antwort auf: Re: Petroleum-Lampe von Gänseblümchen am 26. November 2005 21:26:24:


Hallo Gänseblümchen,

kann man kaufen
z.B. hier:<A href="http://www1.westfalia.de/shops/technica/lampen_und_leuchtmittel/leuchtmittel/speziallampen_zubehoer/31924-petroleum_starklichtlampe.htm?vbSESSID=1034bf5afbe04c72a0b9a95ea1a4f10c" target="_top[/link]http://www1.westfalia.de/shops/technica/lampen_und_leuchtmittel/leuchtmittel/speziallampen_zubehoer/31924-petroleum_starklichtlampe.htm?vbSESSID=1034bf5afbe04c72a0b9a95ea1a4f10c</A>


Im Moment steht die 2x drin weil im Angebot (10 Euronen billiger)
Glühstrümpfe gibt es hier auch dafür.

Lieben Gruß von
Helga



>Hallo Bederich,
>feines Teil, Deine Lampe:-)
>Kann man die kaufen oder ist das ein Museumsstück?
>Bei mir ist´s echt so ein alter Kupferpott mit Glasschirm obendrüber (eher was zur Deko...) . Man kann die Petroleumzufuhr entweder auf- oder zudrehen (oder so ähnlich), im Glasschirm kommt die Flamme raus (bzw. der Docht) und das wars.
>Danke für den Tip mit dem Docht, werd ich mal ausprobieren.
>Freundliche Grüße
>Gänseblümchen



Gänseblümchen

27.11.2005, 10:50

@ Saurier61

Re: Petroleum-Lampe


Als Antwort auf: Re: Petroleum-Lampe von Saurier61 am 27. November 2005 04:55:27:


Hallo Helga,

Die Lampe ist aber ganz schön teuer:-(


Bei uns ist es zwar kalt, aber es liegt kein Krümel Schnee; zum Jammer
der Kids;-)
Hoffentlich kehrt bei Euch bald wieder "Normalität" ein.
Also Schneeschippen macht Spaß, hat so was Bodenständiges (freilich nicht mehr, wenn es ausartet).
Aber allemal besser als ein einer blöden überfälligen Steuererklärung rumzusitzen...


Freundliche Grüße
Gänseblümchen




Gast

27.11.2005, 12:10

@ Gänseblümchen

"Die Lampe ist aber ganz schön teuer:-("


Als Antwort auf: Re: Petroleum-Lampe von Gänseblümchen am 27. November 2005 10:50:46:


...und müffelt recht ordentlich, aber vielleicht bin ich auch nur ein wenig kleinlich oder übersensibel - ich mochte ja den Geruch der Waschnüsse schon nicht.

Freunde haben genau so eine Lampe in ihrem Wochenendhaus, selbst auf der Veranda stinkt das Teil und drinnen empfinde ich es unerträglich (irgendwo müssen die Verbrennungs-Rückstände des 1l/h verbrannten Petroleums ja hin).

Unsere Nachbarn haben am Gartenhaus (und auch sonst im Garten, am Haus, in der Einfahrt) Solarlampen die tagsüber laden, sich bei Dämmerung einschalten und dann extrem hell sind - ich war echt überrascht: man kann im Sommer abends problemlos am Gartentisch "im Dunkeln" Zeitung lesen und die Lampe steht nicht mal neben dem Tisch!

Bei Stromausfall würde er sicherlich Eine abmontieren (und hoffentlich noch Eine für uns) und im Haus verwenden (tagsüber am Fenster laden, bei Dämmerung dann nutzen).

Wenn wir eine eigene Not-Beleuchtung bräuchten, würde ich demnach eher nach so einem Teil Ausschau-halten und auf der Fensterbank für Notfälle parken (und evtl zusätzlich zum Stromsparen in häufig dauerbeleuchtete Räume einsetzen). Aufgrund der Außennutzungs-Vorgabe dürften sie dann auch recht langlebig sein.

Vorteile:
- kein Petro-Mief, kein Lüften (spart möglicherweise dringend zurückzuhaltende Wärme - kein Strom heißt heute ja auch idR keine Hzg)
- kein Brennstoffnachschub (Petroleum - 1l/h finde ich immernoch immens) oder Ersatzteile (Glühstrümpfe) und erst deren Beschaffung (gerade dann, wenn man´s braucht) inkl Kosten erforderlich und dann noch die ganze vorsorgliche Bevorratung (Lagerplatz)...

Ich beziehe mich jedoch ausschließlich auf einen kurzfristig zu überbrückenden Notfall in einer bestehenden Zivilisation. Für schlechte Zeiten sind solche Lampen sicher nicht verkehrt, da würde ich dann aber eine Allzweck-Lampe bevorzugen, die nicht nur mit Petroleum funzt, denn Öle oder Fette dürften in einer echten Krise leichter zu besorgen oder herzustellen sein.


Bederich

27.11.2005, 14:06

@ Gast

Die Lampe ist gar nicht teuer!


Als Antwort auf: "Die Lampe ist aber ganz schön teuer:-(" von Gast am 27. November 2005 12:10:29:


Hallo,
die Lampe habe ich vor 25 Jahren von meinen Eltern als Geschenk bekommen.
Ich glaube die hat damals knapp 200 Mark gekostet.
Typ Optimus 1200 aus Schweden. Ob es die jetzt noch gibt das weiß ich nicht.
Von guter Qualität ist auch die Petromax. Die gibt es im Boots-und Yachtzubehörhandel.
Da gibt es sogar einen Kochaufsatz.

<A href="https://www.svb.de/html/136a304.html" target="_top[/link]https://www.svb.de/html/136a304.html</A>

Bei dem günstigen Teil von Westfalia stören mich ein wenig die roten
Plastikknöpfe.
Der Verbrauch liegt hier bei 0,125l/h und nicht 1l/h.
Für die geruchsempfindlichen gibt es Gaslampen.

<A href="http://www.lauche-maas.de/hauptartikel2/5B12EBCA6ACF66459140EE03097B19FA/staL/21/Lampen.html" target="_top[/link]http://www.lauche-maas.de/hauptartikel2/5B12EBCA6ACF66459140EE03097B19FA/staL/21/Lampen.html</A>

Gruß Bederich






RThorsten

27.11.2005, 16:55

@ Gänseblümchen

Re: warum stromunabhängig


Als Antwort auf: Re: warum stromunabhängig von Gänseblümchen am 25. November 2005 20:16:46:


Hallo,

>das ist mit meine größte Sorge. Wir haben zur Zeit überhaupt keine
>Ausweichmöglichkeit zum Öl und Strom. Alles wurde vor Jahren darauf hin
>umgestellt, wie Du schon sagst: der Herd, die Heizung, einfach alles.

bei Obi habe ich gestern "Werkstattoefen"(Holz) fuer knapp unter 200
Euronen gesehen - mit einer Kochplatte.

>Wenn ein längerer Stromausfall kommt - und ich erinnere mich lebhaft an den
>Winter 1978/79 - dann gute Nacht. Damals hab ich ein Experiment gemacht:
>Wieviel Kerzen benötigt man, um einen 8 Grad kalten Raum von 20 qm (Deckenhöhe
>3,20m) auf 10 Grad zu erwärmen: es waren 45 Stück:-(

Bei mir mag die Fantasie durchgehen, aber ich wuerde versuchen faustgrosse
Steine mit den Kerzen zu erwaermen.
Mit sovielen Kerzen musst Du bald lueften, und alles waere dahin - die
Steine bleiben warm.

>Wie waren die zu beneiden, die auf den guten alten Kachelofen zurückgreifen
>konnten, genug Kohle eingelagert hatten und sogar noch in der Küche diese alten
>befeuerbaren Kochherde hatten. Seit ich im Urlaub mal mit diesem Ding gekocht
>habe, bin ich regelrecht begeistert:-)

>Wir könnten uns auf die Schnelle nicht mal warmes Wasser für einen heißen Tee
>bereiten, außer auf so einem Konstrukt wie dem Hobo-/Dosenkocher. By the way:

Ich habe einen Brennspirituskocher und so einen Notfall-esbitkocher.
Ob man verschwenderischerweise im Ersten notfalls auch einen Schnaps oder
diverse Duftwaesserchen verfeuern sollte, weiss ich nicht.

>genügend Brennpaste bzw. -flüssigkeit oder anderes Material vorhanden?
>>Nur gut, dass ich noch den Kamin habe.
>Kamin ist toll. Leider war man bei uns so "intelligent" und hat alle
>Schornsteine rausgenommen bis auf die, wo die Ölheizung dranhängt.

>>Und Kerzen, den sonst hätten wir auch kein Licht (außer Taschenlampe) gehabt.
>>Um 16:00 war es dunkel, bei Kerzenschein hab ich dann noch etwas gelesen.

Ich habe zwei Halogen-Schreibtischlampen, die ich per Autobatterie bzw.
Solarakku zu Beginn betreiben koennte.

>Ich hab noch ne alte Petroleumlampe, die spendet halbwegs vernünftiges Licht,
>rußt aber schauderhaft.

Ein paar Petroleumlampen habe ich auch, zur Not wird eine 10Liter
Pflanzenoelflasche dem Auto vorenthalten und jeweils duenn mit
Petroleum vermischt (russ immer noch schlimm :-)

>>Ohne Strom kann man im Winter um 17:00 ins Bett gehen;-)) Es gibt keine
>>Nachrichten und keinen Spielfim,so wie in der guten alten Zeit *ggg*

>Keine Nachrichten und kein Spielfilm ist (fast) ein Segen.
>Man regt sich weniger auf. Ein paar Tage ohne Medien und der Kopf wird wieder
>klarer.

jupp

>Wenn man bedenkt, daß das Klima verrückt spielt, ist neben einem Extremsommer
>(2003) auch mal wieder ein Extremwinter drin, eventuell einige Zacken schärfer
>als 1978/79.

Mal sehen, ob wir diesen Winter noch Spektakulaeres von den Briten mit
ihrem Erdgas hoeren (Stromproduktion zu 40% davon abhaengig)

>>Such mal in einem Vorrat ohne Fenster mit der Taschenlampe nach bestimmten
>>Lebensmitteln. Ich mußte erst etliche Vorrats-Kisten aufmachen, bis ich dann
>>endlich die Suppennudeln gefunden hab;-))

Mehr als eine Notbeleuchtung wird man wohl nicht hinbekommen.
(denke gerade drueber nach ein paar Batteriefassungen mit diesen
neuartigen LEDs zu verloeten - ggf. Batterie rein. Die kenne ich von
meiner Schuettellampe)

>Auto vollgetankt. Genug Streichhölzer und Wolldecken.

Beim Pflanzenoelauto hat man meist etwas Sprit zusaetzlich parat
(gerade nur 60 Liter aber Tank voll, lasse den selten unter 3/4 "rutschen";)

>>Ich werde nun auch Wasser bevorraten, für jeden mindestens 20 Flaschen a
>>1,5L.Das sind nur 3.80€ pro Person (+Pfand) Man denke an den Chemieunfall in
>>China. Da wurde dann mitten in der Nacht das Wasser abgestellt. Oder wenn die
>>Leitungen einfrieren.
>>Wärme, Wasser und Lebensmittel sollte jeder in irgendeiner Form zu Hause
>>haben.

Oh je, mein Gewissen, etwas mehr Lidl-Flaschen koennte ich mir jetzt
wirklich mal hinstellen.

Richtig bitter wird es drei Tage ohne Strom <b>und Wasser</b>

Gruss, Thorsten (eventuell doppelt, bin nicht sicher, ob PUs hier moderiert
sind)



Gruss, Thorsten (teilw. auch unter dem Nick Rapsdrossel)



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Portal Peak-Oil: Vor, Auf, Jenseits oder Neben dem Ölgipfel?



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Gänseblümchen

27.11.2005, 20:39

@ RThorsten

Re: warum stromunabhängig


Als Antwort auf: Re: warum stromunabhängig von RThorsten am 27. November 2005 16:55:23:


Hallo Thorsten,

>bei Obi habe ich gestern "Werkstattoefen"(Holz) fuer knapp unter 200
>Euronen gesehen - mit einer Kochplatte.

Schöön, ich hätte soo gerne so einen Ofen. Ich wüßte nur nicht, wo ich ihn
anhängen soll (an der einzigen Esse hängt die Ölheizung).

>Bei mir mag die Fantasie durchgehen, aber ich wuerde versuchen faustgrosse
>Steine mit den Kerzen zu erwaermen.
>Mit sovielen Kerzen musst Du bald lueften, und alles waere dahin - die
>Steine bleiben warm.

Ja, das war alles andere als optimal (war da auch grad mal Teenager:-). Aber wenn man friert, kommt auf komische Ideen. Steine: die müßten einen nicht brennbaren Untergrund haben, da würde es wieder kompliziert auf die Schnelle.

>Ich habe einen Brennspirituskocher und so einen Notfall-esbitkocher.
>Ob man verschwenderischerweise im Ersten notfalls auch einen Schnaps oder
>diverse Duftwaesserchen verfeuern sollte, weiss ich nicht.

Wird wohl meine nächste "Investition". Wie ist das eigentlich mit der Explosionsgefahr und der Reichweite bzw. -dauer, wenn man Wodka oder Kölnisch Wasser verfeuern will?

>Ein paar Petroleumlampen habe ich auch, zur Not wird eine 10Liter
>Pflanzenoelflasche dem Auto vorenthalten und jeweils duenn mit
>Petroleum vermischt (russ immer noch schlimm :-)

Petroleum und Pflanzenöl kann man mischen?? Wie meinst Du "dünn mischen"?

>>Ein paar Tage ohne Medien und der Kopf wird wieder
>>klarer.
>jupp

Aber echt!! Alles ist eh nur noch Lug und Trug und trägt dazu bei, die Leute
zu verunsichern. Fernseher und Radio aus, kein Telefon und keine Zeitung - das ist die blanke Erholung!

>Richtig bitter wird es drei Tage ohne Strom <b>und Wasser</b>

Das mit dem Wasser kann ganz schnell gehen ohne Strom: die von Helga bereits erwähnten eingefrorenen (und geplatzten) Leitungen. Und Havariedienste, die nicht mehr nachkommen mit den Aufträgen. Die nix zuhause haben, hätten ein echtes Problem, wobei das Sich-Nicht-Waschen das kleinste Übel ist.
Man könnte Schnee schmelzen und filtern oder Eiszapfen lutschen. Besser als nichts.

Bei einem länger währenden Zustand würde sich aber eventuell hinsichtlich der Heizung ein Umgewöhnungseffekt einstellen. Wir sind in punkto Wärme im Winter viiiel zu verwöhnt. Unsere Vorfahren waren froh, etwas Schuhwerk an den Füßen zu haben und selbst königliche mittelalterliche Burgen hatten lediglich in manchen Sälen ein offenes Feuerchen und nur Eselshaut vor den Fensteröffnungen. 14 Grad fanden die schon sehr toll.

Freundliche Grüße
Gänseblümchen


Saurier61

27.11.2005, 22:37

@ Gänseblümchen

Re: warum stromunabhängig


Als Antwort auf: Re: warum stromunabhängig von Gänseblümchen am 27. November 2005 20:39:07:


>>Bei mir mag die Fantasie durchgehen, aber ich wuerde versuchen faustgrosse
>>Steine mit den Kerzen zu erwaermen.
>>Mit sovielen Kerzen musst Du bald lueften, und alles waere dahin - die
>>Steine bleiben warm.

Wie wäre es denn, wenn du die Steine in Wasser kochst, und mit dem Wasser dann deinen Kaffee. Dann hast du die warmen Steine und heißen Kaffee.
Dafür sollten die Steine dann aber schon mal vorher abgekocht gewesen sein. Vielleicht in Wasser zum Spülen.

Noch mal zum Lüften wegen Kerzen. Ok die verbrauchen Sauerstoff, aber eure Wohnung ist kein hermetisch versiegelter Raum. Das sieht man schon daran, dass die Flamme flackert --- es zieht.
Ich hab hier stundenlang Kerzen angehabt, außerdem mit Gas gekocht. Wenn man wirklich das Gefühl hat, die Luft wird dick, macht man für 1 Min. das Fenster auf Kipp. Das reicht aus.

>>>>Ein paar Tage ohne Medien und der Kopf wird wieder
>>>klarer.
>>jupp
>Aber echt!! Alles ist eh nur noch Lug und Trug und trägt dazu bei, die Leute
>zu verunsichern. Fernseher und Radio aus, kein Telefon und keine Zeitung - das ist die blanke Erholung!

Wenn man Kinder hat, die weiter weg jedoch auch in dem betroffenen Gebiet wohnen, diese zudem noch Babys/kleine Kinder haben, ist es echt angenehm zu erfahren, wenn die wieder Strom haben. Oder einfach nur zu wissen, dass es denen gut geht, weil sie mit der Situation nicht überfordert sind.

Und Radio ist ganz wichtig für Informationen aus der Region. Hast du keines, bist du evt. derjenige der verseuchtes Wasser trinkt, weil er keine Info hatte.
Oder kein Wasser bunkern kann, weil so wie bei uns jetzt das Wasser wegen dringender Reparaturarbeiten auf unbestimmt Zeit abgestellt wird.

>>Richtig bitter wird es drei Tage ohne Strom <b>und Wasser</b>
>Das mit dem Wasser kann ganz schnell gehen ohne Strom: die von Helga bereits erwähnten eingefrorenen (und geplatzten) Leitungen. Und Havariedienste, die nicht mehr nachkommen mit den Aufträgen. Die nix zuhause haben, hätten ein echtes Problem, wobei das Sich-Nicht-Waschen das kleinste Übel ist.
>Man könnte Schnee schmelzen und filtern oder Eiszapfen lutschen. Besser als nichts.

Halt! Schnee und Eis schmelzen und kochen!! In Eis und Schnee werden Bakterien konserviert, aber nicht unschädlich gemacht.

>Bei einem länger währenden Zustand würde sich aber eventuell hinsichtlich der Heizung ein Umgewöhnungseffekt einstellen. Wir sind in punkto Wärme im Winter viiiel zu verwöhnt. Unsere Vorfahren waren froh, etwas Schuhwerk an den Füßen zu haben und selbst königliche mittelalterliche Burgen hatten lediglich in manchen Sälen ein offenes Feuerchen und nur Eselshaut vor den Fensteröffnungen. 14 Grad fanden die schon sehr toll.

Stimmt, wir hatten die Heizung auch gerade erst anstellen wollen, als uns der Stromausfall und die Kälte erwischte. So war es für uns eigentlich bei 10° nur 5° kälter. Andere mußten einen Temperaturunterschied von bis zu 15° aushalten.

Also doch gar nicht so unsinnig, die Temperaturen in der Wohnung zurück zu schrauben. Dann ist auch der Temperaturunterschied drinnen-draußen nicht so krass. Und Geld spart es außerdem noch.

Lieben Gruß von
Helga



RThorsten

28.11.2005, 01:33

@ Gänseblümchen

Re: warum stromunabhängig


Als Antwort auf: Re: warum stromunabhängig von Gänseblümchen am 27. November 2005 20:39:07:


Hallo gaensebluemchen,

>Schöön, ich hätte soo gerne so einen Ofen. Ich wüßte nur nicht, wo ich ihn
>anhängen soll (an der einzigen Esse hängt die Ölheizung).

ich ebenfalls, leider koennte ich ihn derzeit auch nicht
anschliessen :-(

>Ja, das war alles andere als optimal (war da auch grad mal Teenager:-). Aber
>wenn man friert, kommt auf komische Ideen. Steine: die müßten einen nicht
>brennbaren Untergrund haben, da würde es wieder kompliziert auf die Schnelle.

stimmt, da muesste man schon ein paar Keramikgefaesse und Metallstuetzen
zusammensuchen. Alle Steine nacheinanderauf dem Spirituskocher zu erwaermen,
duerfte es etwas dauern. Wer einen Ofen hat kann natuerlich eher eine Ladung
heisser Steine fuer einen anderen Raum vorbereiten.

Ich habe vorhin einen Stein von etwa 12x10x6cm auf einer Kerze 30 Minuten
erhitzt.
Nach dem Entfernen von der Flamme, lieferte der Stein maximal 30 Minuten
eine Waerme oberhalb von lauwarm(zu Beginn natuerlich reichlich)

>Wird wohl meine nächste "Investition". Wie ist das eigentlich mit der
>Explosionsgefahr und der Reichweite bzw. -dauer, wenn man Wodka oder Kölnisch
>Wasser verfeuern will?

Duerfte IMHO nicht explosiver als der Brennspiritus sein, welcher in meinem
Modell ziemlich offen verbrannt wird.

>>>Ein paar Tage ohne Medien und der Kopf wird wieder
>>>klarer.
>>jupp
>Aber echt!! Alles ist eh nur noch Lug und Trug und trägt dazu bei, die Leute
>zu verunsichern. Fernseher und Radio aus, kein Telefon und keine Zeitung - das
>ist die blanke Erholung!

Habe gerade beim Conrad einen 12Volt Flachbildfernseher gefunden fuer
den Solarakku :-) Nee im Ernst, auch mit Strom schadet es nicht, das Ding
oefter mal ausgeschaltet zulassen.

>Das mit dem Wasser kann ganz schnell gehen ohne Strom: die von Helga bereits
>erwähnten eingefrorenen (und geplatzten) Leitungen. Und Havariedienste, die
>nicht mehr nachkommen mit den Aufträgen. Die nix zuhause haben, hätten ein
>echtes Problem, wobei das Sich-Nicht-Waschen das kleinste Übel ist.
>Man könnte Schnee schmelzen und filtern oder Eiszapfen lutschen. Besser als
>nichts.

Fuer Klospuelung usw. reicht geschmolzener Schnee. Einen geeigneten Eimer
sollte es eigentlich in jedem Haushalt geben.
Wenn man genug Trinkvorraete hat, kann man das Filtern und Abkochen eventuell
etwas rausschieben (koennte natuerlich nach hinten losgehen).

>Bei einem länger währenden Zustand würde sich aber eventuell hinsichtlich der
>Heizung ein Umgewöhnungseffekt einstellen. Wir sind in punkto Wärme im Winter
>viiiel zu verwöhnt. Unsere Vorfahren waren froh, etwas Schuhwerk an den Füßen
>zu haben und selbst königliche mittelalterliche Burgen hatten lediglich in
>manchen Sälen ein offenes Feuerchen und nur Eselshaut vor den Fensteröffnungen.
>14 Grad fanden die schon sehr toll.

Nach meinem Schottlandurlaub in den Ruinen der Castles glaube ich das aufs
Wort :-)



Gruss, Thorsten (teilw. auch unter dem Nick Rapsdrossel)



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