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Andrea

14.12.2005, 09:32
 

14.12.05 Adventskalender (Quatschen)

Hallo ihr Lieben,

nur noch zehn Tage bis Weihnachten. Nun mag das für den Einen oder Anderen eher ein Grund zum schimpfen sein, von wegen Konsumterror. Dauerberieselung mit Weihnachtsliedern. Lebkuchen seit Oktober im Laden. Und überall die Kitschnikoläuse und Weihnachtsmänner/frauen. Glaubt man den Umfragen wissen eine Menge Leute nicht was sie da eigentlich feiern. Und selbst wenn man die Glaubensüberzeugung die hinter diesem Fest steht ablehnt, man sollte schon wissen worum es eigentlich geht. Wer Lust hat, kann ja mal das Lukasevangelium aufschlagen, da gehts dann gleich los und voll zur Sache.
Doch heute geht es mir darum Stress zu vermeiden. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie am Heiligen Abend die Wohnzimmertüre geschlossen wurde und erst am Abend geöffnet. Wir durften stundenlag Fernsehen(damals gabs nur die zwei Programme) denn es wurden haufenweise Kinderfilme gezeigt. Wunderschöne Märchenfilme und auch so manches aus der Augsburgerpuppenkiste. Alleine die Gerüche aus der Küche, wenn das Huhn im Topf kochte und sich dann mit dem Geruch der Pute aus dem Backofen mischte. Wenn meine Oma da war, bekam ich immer das Herz und die Leber schon vorneweg. Den Geschmack hab ich heute noch auf der Zunge. Meine Mutter lies immer ein paar Tannenzweige auf dem Ofen heiß werden und somit waren die Räume auch ständig von dem Tannenduft ausgefüllt. Ich denke grade an das Weihnachtslied "Fröhliche Weihnacht", da wird auch von dem Weihnachtsduft gesungen. Ich glaube viele von uns haben solch kostbare Erinnerungen an die Festtage. Oh, nicht dass bei uns immer Friede, Freude, Eierkuchen war. Am meisten stritten dann meine Eltern. Eben weil mein Vater seine Geschenke noch nicht eingepackt hatte. Oder weil in der Christbaumkugelkiste wieder etliche zerbrochene Anhänger waren. Zudem war es immer ein Problem dass meine Mutter unbedingt in die Kirche wollte, mein Vater hingegen nix davon wissen wollte. Er ging mit, klar. Aber jedes Jahr die selbe Diskussion. Schade. Darum mein Vorschlag heute, eigentlich sind es zwei. Sichtet einfach mal euren Geschenkekorb. Sprich, schaut nach ob alles schon da ist, macht euch Gedanken falls was fehlt, und vor allem, packt alles ein. Ob es in Stoffbeutelchen oder beklebten Schuhkartons ist, oder ganz einfach in Geschenkpapier ist egal. Mit einem Goldstift kann man auf Papier den Namen des Beschenkten vermerken und an Stoffbeutelchen sehen kleine gefaltete Karten mit Goldnamen immer sehr nett aus. Dann legt doch schon mal den Ablauf des Tages fest, dieses Jahr liegt er auf einem Samstag was es vielen erleichtern dürfte die Planung zu einem passenden Abschluß zu bringen. Vieleicht auch einmal jemandem eine Freude machen und ihn zum Frühstück einladen? Auch schon nachsehen wann der Gottesdienst in der jeweiligen Kirche anfängt. Ich erinnere ein Jahr in dem wir glatt eine halbe Stunde zu spät dran waren weil die Zeiten geändert wurden. Und dieses Jahr wären wir eine Stunden zu früh dran gewesen.

So und nun zu meinem zweiten Vorschlag. Wenn jemand nicht weiß was er seiner Mutter/Eltern schenken soll. Wie wäre es mit eine Weihnachtsgeschichte? Sprich die Erinnerungen die man an Weihnachten als Kind hat. Eben die Zeit die man erwartungvoll und glänzenden Auges dastand. Alles woran man sich erinnert. Glaubt mir das ist ein Geschenk welches umso kostbarer ist, da man sich dafür persönlich anstrengen muß. Aber es ruft selbst in einem Erinnerungen und Gedanken wach. Man wird quasi in weihnachtliche Stimmung versetzt. Sogar traurige Erinnerungen haben da ihren Wert. Wer Kinder hat kann diesen eine große Freud machen wenn dann die Geschichte quasi vorab oder eben am Heiligen Abend vorgelesen wir. Auch die Zeit des Plätzchenbackens kann noch in der persönlichen Weihnachsterinnerungsgeschichte *g* eingebracht werden.
Versucht es einfach mal. Und schaut was dabei herauskommt. Ihr werdet staunen. Und vielleicht auch den Glanz der vergangenen Kinderzeit wieder aufleben lassen.

GBY
Andrea

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