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Kuddel

01.04.2006, 14:33
 

Neue Hochbeete (Projekte)

Hallo Forum

Weil die alten Hochbeete nach 10 Jahren verfault waren, habe ich sie erneuert.
Baumstämme, Äste und Laub zum Befüllen waren gerade zur Hand. Auch mußte an anderer Stelle des Gartens Humus abgetragen werden, so dass auch dieser gerade zur Hand war. Die Douglasien-Dielen kosteten 520 € und die Arbeitszeit lag bei ca. 30 Stunden. Die Kosten liegen also während 10 Jahren Nutzung bei 52 € pro Jahr.
Da die Kompostierwärme und die seitliche Sonneneinstrahlung für sehr hohe Erträge sorgen, müssten die Beete sich gegenüber einem Kauf im Laden rechnen. Man spricht von dreifach höheren Erträgen gegenüber einem Flachbeet. Auch die Verluste durch Schneckenbefall sind deutlich geringer.
Dier neuen Beete sind 70 cm hoch und 90 cm breit. Die alten Beete waren auf 40 cm Höhe zusammengesackt. Wenn man also nach 10 Jahren Beete erneuert, hat man immerhin die Hälfte der Füllmasse schon parat. Die Umrandungen der alten Beete kann man als Kompostbefüllung der neuen Beete verwenden und somit clever entsorgen. Ich verwende nicht imprägnierte Douglasie.

Gruß Kuddel

<IMG src="http://fc1.parsimony.net/user492/Hochbeete 002.jpg" alt="http://fc1.parsimony.net/user492/Hochbeete 002.jpg[/link]

Gänseblümchen

01.04.2006, 19:58

@ Kuddel

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Neue Hochbeete von Kuddel am 01. April 2006 14:33:29:


Hallo,

das sieht ja ganz große Klasse aus! Kompliment!
Was wirst Du reinpflanzen?

Ist aber auch ein stolzer Preis, muß ich sagen.

>Die Umrandungen der alten Beete kann man als Kompostbefüllung der neuen Beete verwenden und somit clever entsorgen.

?? Was hattest Du bei den alten für eine Umrandung?

Imprägnierung: könnte sein, daß es Dir vor der Zeit wegfault.


Freundliche Grüße
Gänseblümchen



Kuddel

02.04.2006, 10:32

@ Gänseblümchen

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von Gänseblümchen am 01. April 2006 19:58:27:


Guten Morgen Gänseblümchen


>das sieht ja ganz große Klasse aus! Kompliment!

Danke, das baut auf!

>Was wirst Du reinpflanzen?

Die Bepflanzung überlasse ich der Frau und der Oma.Für Karotten ist der Boden zu locker.
>Ist aber auch ein stolzer Preis, muß ich sagen.

Den Preis hole ich über dreifache Erträge und Wegfall des Schneckenfraßes wieder rein.

>>Die Umrandungen der alten Beete kann man als Kompostbefüllung der neuen Beete verwenden und somit clever entsorgen.
>?? Was hattest Du bei den alten für eine Umrandung?

Die alten Beete hatten ebenfalls eine Umrandung aus Douglasiendielen, jedoch verwendete ich vor 10 Jahren eine Stärke von 40 mm. Die neuen Beete sind nur mit 30 mm starken Dielen umrandet. Vielleicht ummauere ich die Beete auch noch.

>Imprägnierung: könnte sein, daß es Dir vor der Zeit wegfault.

Die Innenseite der Beete ist mit einer diffusionsoffenen Folie bekleidet. Eine Kesseldruckimprägnierung wäre daher von der Befüllung getrennt. Aber irgendwie sträube ich mich gegen Gift in der Umrandung. Wenn ich mal günstig an 2 Stämme Robinie (falsche Akazie) komme, würde ich diese zur Umrandung nehmen. Robinie würde um die 30 Jahre halten.


Gruß
Kuddel
>Freundliche Grüße
>Gänseblümchen



Inge

02.04.2006, 11:14

@ Kuddel

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von Kuddel am 02. April 2006 10:32:51:



>>Ist aber auch ein stolzer Preis, muß ich sagen.
>Den Preis hole ich über dreifache Erträge und Wegfall des Schneckenfraßes wieder rein.


Hallo Ihr,

eigentlich muss man das anders rechnen.
Wenn man die 52 Euro für 1 Jahr anlegt, kann man dann von den Zinsenerträgen dann den Bedarf für 1 Jahr Biogemüse kaufen?

Grüße
Inge


Wesemichshof

Kuddel

02.04.2006, 12:27

@ Inge

Re: Nicht verstanden


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von Inge am 02. April 2006 11:14:38:


>Hallo Ihr,
>eigentlich muss man das anders rechnen.
>Wenn man die 52 Euro für 1 Jahr anlegt, kann man dann von den Zinsenerträgen dann den Bedarf für 1 Jahr Biogemüse kaufen?


Hallo Inge

Meintest Du, dass man den Wert der Beete nicht nach Geldwert berechnen soll?


Inge

02.04.2006, 19:19

@ Kuddel

Re: Nicht verstanden


Als Antwort auf: Re: Nicht verstanden von Kuddel am 02. April 2006 12:27:14:


>>Hallo Ihr,
>>eigentlich muss man das anders rechnen.
>>Wenn man die 52 Euro für 1 Jahr anlegt, kann man dann von den Zinsenerträgen dann den Bedarf für 1 Jahr Biogemüse kaufen?
>
>Hallo Inge
>Meintest Du, dass man den Wert der Beete nicht nach Geldwert berechnen soll?


Hallo Kuddel,

ich rechne immer mit den Erträgen, die mir das Geld auf dem Sparbuch bringen würde - und das ist nicht sonderlich viel. Du kannst natürlich auch noch die jährliche 'Abschreibung' einbeziehen, da du bei Deinem Beet von 10 Jahren Lebensdauer ausgehst. Also wären das dann 52 Euro zzgl. der Zinsen - also mal großzügig gerechnet 55 Euro im Jahr. Das bringt das Beet auf jeden Fall!
<b>Und die Unabhängigkeit ist sowieso unbezahlbar!</b>

Viele Grüße
Inge



Wesemichshof

Ruhrgebietler

03.04.2006, 07:42

@ Kuddel

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Neue Hochbeete von Kuddel am 01. April 2006 14:33:29:


>Hallo Forum
>Weil die alten Hochbeete nach 10 Jahren verfault waren, habe ich sie erneuert.
>Baumstämme, Äste und Laub zum Befüllen waren gerade zur Hand. Auch mußte an anderer Stelle des Gartens Humus abgetragen werden, so dass auch dieser gerade zur Hand war. Die Douglasien-Dielen kosteten 520 € und die Arbeitszeit lag bei ca. 30 Stunden. Die Kosten liegen also während 10 Jahren Nutzung bei 52 € pro Jahr.
>Da die Kompostierwärme und die seitliche Sonneneinstrahlung für sehr hohe Erträge sorgen, müssten die Beete sich gegenüber einem Kauf im Laden rechnen. Man spricht von dreifach höheren Erträgen gegenüber einem Flachbeet. Auch die Verluste durch Schneckenbefall sind deutlich geringer.
>Dier neuen Beete sind 70 cm hoch und 90 cm breit. Die alten Beete waren auf 40 cm Höhe zusammengesackt. Wenn man also nach 10 Jahren Beete erneuert, hat man immerhin die Hälfte der Füllmasse schon parat. Die Umrandungen der alten Beete kann man als Kompostbefüllung der neuen Beete verwenden und somit clever entsorgen. Ich verwende nicht imprägnierte Douglasie.
>Gruß Kuddel
><IMG src="http://fc1.parsimony.net/user492/Hochbeete 002.jpg" alt="http://fc1.parsimony.net/user492/Hochbeete 002.jpg[/link]
--------
Mensch, bei Dir muß das Paradies beginnen!
Rechnen wird's sich! Dem "zusammenfallen" kannst doch mit Kompost ein wenig entgegenwirken, oder nicht??
Nochmals herzlichen Glückwunsch zu diesem Paradies!
--------


Inge

03.04.2006, 08:23

@ Ruhrgebietler

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von Ruhrgebietler am 03. April 2006 07:42:50:




<i>Nochmals herzlichen Glückwunsch zu diesem Paradies!</i>

vor allen Dingen möchte man selbst am liebsten gleich mit der Bepflanzung beginnen... *ggg*

LG Inge



lustamdasein

06.04.2006, 11:31

@ Kuddel

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Neue Hochbeete von Kuddel am 01. April 2006 14:33:29:


Danke für das Bild, es war das erste eines Hochbeetes, was ich gesehen habe.
Jetzt weiß ich endlich, was ich mit den alten Schalbrettern (ca 370qm) und der übrigen Baufolie anfangen kann.... keinen Zaun um den teilweise noch zu grabenden Bauerngarten ( 12 x 12m) sondern stattdessen ein Hochbeet. Die Schalbretter kann ich außen weißen, da halten sie etwas länger und die Schnecken haben auch nur noch 4 Zugänge zum Bauerngarten.
Mal sehen, was meine Holde dazu sagt.#


hasel

06.04.2006, 15:22

@ Kuddel

Re: Neue Hochbeete - folie?


Als Antwort auf: Neue Hochbeete von Kuddel am 01. April 2006 14:33:29:


hallo kuddel!

alle achtung vor deiner leistung! *hutzieh*

eine frage: was hast du denn für folie genommen? ich hab nach wie vor probleme mit plastik im garten.... ist PE z.b. wirklich unbedenklich?

liebe grüße
hasel


Kuddel

07.04.2006, 11:32

@ hasel

Re: Neue Hochbeete - folie?


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete - folie? von hasel am 06. April 2006 15:22:57:


>hallo kuddel!
>alle achtung vor deiner leistung! *hutzieh*
>eine frage: was hast du denn für folie genommen? ich hab nach wie vor probleme mit plastik im garten.... ist PE z.b. wirklich unbedenklich?
>liebe grüße
>hasel

Servus Hasel

Für die ersten Hochbeete nahm ich eine unbesandete, bituminierte Dachbahn auf Rohfilzbasis(R500). Diese war aber zu dick und spröde und ist zerissen.Außerdem senkte sie sich mit der Setzung der Erde und riss ab.
Für die neuen Beete nahm ich eine hochdiffusionsoffene Dachunterspannbahn (Delta vent-s). Diese lässt einen Feuchteaustausch zwischen Befüllung und Dielenumrandung zu. Ob es für die Dauerhaftigkeit etwas bringt wird sich zeigen. Weil die neue Folie sehr dünn und leicht ist, konnte ich sie über den oberen Rand schlagen und gut befestigen.
PE nimmt man übrigens als Grundmaterial für Wasserleitungen, weil es im Gegensatz zu PVC keine bedenklichen Ausdünstungen abgibt.

Gruß
Kuddel



Der Husky

07.04.2006, 20:40

@ Kuddel

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Neue Hochbeete von Kuddel am 01. April 2006 14:33:29:


Glückwunsch !

Sieht wirklich Klasse aus. HAst du die Ecken genagelt oder geschraubt?

Und die Folie verdeckt nur die Bretter? Oder ist die als U rundrum gelegt?

Was hälst du eigentlich von Kupferarbeitsgeräten im Garten ?

http://members.aon.at/kupferspuren/index.htm

Viele Grüße vom Husky!


X

08.04.2006, 17:02

@ lustamdasein

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von lustamdasein am 06. April 2006 11:31:17:


Hallo,
wenn Du Dir neue Hochbeete anlegst, würe ich einer exakten Nord-Süd Ausrichung den Vorzug geben und nicht so wie im Eingangsposting beschrieben.
Dann bieten sie der Sonne Morgens und Abends mehr Angriffsfläche als am Mittag, denn Sonne muss sein.
Falls Du schweissen kannst, rate ich dazu aus Schrott stützen zu machen, die wie ein "H" mit sehr tief liegendem "Querstrich" ausschauen. (Die oberen Schenkel ca. 60-80 cm und nach unten, was Übrig ist, min. jedoch 20-30 cm.)
Die Schweisstellen gründlich bürsten, möchlichst auch Phoshatieren (ein Teil Phosphorsäure auf 25 Teile Aceton oder "braune Brause". Die üblichen Colagetränke haben auch reichlich Phosphorsäure.) und einen Tag später mit Rostschutzlack streichen.
Unter dem Hochbeet könnte man ggf. den Mutterboden wegnehmen und den später oben wieder einbringen.
Diese Stützen bis zur Querstrebe in die Erde einlassen und ggf. die unteren Schenkel einbetonieren. Evtl. an den Kopfenden des Beetes eine weitere Winkelstrebe mittig anschweissen, die dann dort die Umrandung stützt.
Nun finden alte Rundhölzer, Stämme, Bretter, etc. ohne viel Aufwand dauerhaft sichern Halt.
Bei einer Feuchtigkeitssperre hält die Einfassung länger. Auch die kann vom Müll sein. (ZB. Folien, Bodenbeläge, dünne Bleche (kein Alu!) oA.)
Unten kommt grobes Geäst rein, dann feineres Geäst, Strauchschnitt, oA. und darauf die Erde.
Die Breite der Beete richtet sich mE. nach der doppelten Armlänge, da man von zwei Seiten drankommt und die Länge eigendlich nur nach dem vorhandenen Platz.

So weit meine Vorschäge.
LG.


lustamdasein

08.04.2006, 20:14

@ X

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von X am 08. April 2006 17:02:50:


danke für den Tip, aber ich werde es mit Holz machen, das liegt hier eh rum.

Zuerst einmal, als ich meiner Sonne von der Idee erzählte und ihr das obige Bild zeigte, sah ich plötzlich in leuchtende Augen und ich wußte, jetzt ist es nicht mehr nur ein Gedankenspiel, ja wer keine Arbeit hat, macht sich welche.
Auf unserem alten dach sind unter derLattung ja noch Schalbretter, also ca 370 qm. Weidenpflöcke stehen hier auch noch 50-60 rum, von der Baufolie habe ich auch noch ne nalbe Rolle, obwohl die eigentlich schon fast zu schade ist.

So habe ich mir gedacht, daß rings um den Bauerngarten, immer 1,50 weg so ein Hochbeet kommt, insgesamt also ca 60 laufende Meter "Ausgänge" werden in der Mitte jeder Längsseite in Übereinstimmung mit den Wegen im Bauerngarten gemacht, da muss man zwar ziemlich weit laufen, wenn die Pflanzkelle auf der anderen Seite runtergefallen ist, aber meine Holde sagt, da gibt es einen besseren Windschutz für den eigentlichen Bauerngarten. Die "Ausgaänge" sollen mit Rosenpergolas überdacht werden.
Von der Ausführung will ich es erstmal provisorisch machen (schon wieder dieses beherrschende Wort meiner Bausprache), also die Pfähle in die Erde, Karnickeldraht drunter, die Pfähle von außen mit den Schalbrettern in Klinkerbauweise anschrauben ( so bekomme ich mehr Halt, weil immer zwei Bretter übereinander sind, kann also die Pfähle weiter auseinander nehmen), die Folie innen antackern und befüllen. Um Füllmaterial mache ich mir keine Sorgen, notfalls fege ich unser Wäldchen.

Tja und eigentlich wollte ich die Bretter dann weißen, damit sie etwas länger halten. Hier kam aber ein unmissverständliches Veto und nun die Frage, weiß jemand, wo ich 200 Liter Ausschußleinöl bekomme?

Und sollte der Bau nicht zu wuchtig werden, uns also gefallen und sich ins Gelände einfügen, kann ich ja einfach eine Feldsteinmauer innen und außen dagegen setzen, die hält dan ewig.Da werde ich dann auch mit einbetonierten Stützpfeilern bauen müssen, aber auch die sind schon da, als Betonzaunpfähle, die ja alle raus sollen.

Das nächste Großprojekt, die Kartoffeln sind ja auch nur "entstanden", weil ich nicht wußte, was mit der Fläche machen. Aber ich hatte von August bis Oktober ja auch noch nichts wichtiges vor.



X

08.04.2006, 22:23

@ lustamdasein

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von lustamdasein am 08. April 2006 20:14:50:


Hallo,
Wenn Du Trockenmauerwerk planst, brauchst Du weder Bretter noch Betonpfähle.
Solltest Du allerdings Pfähle einplanen, so wird die Erde die möglicherweise nach Aussen drücken, denn der Druck der Erde sollte nicht unterschätzt werden.
Also die Pfähle evtl. etwas schräg nach innen setzen und einbetonieren.
An der Nord-Süd Ausrichtung scheint mir allerdings kein Weg vorbei zu gehen, da dies den Ertrag steigert.

Diverse "tote Winklel" lassen sich gut mit Johannisbeeren bepflanzen.

Falls Du noch nicht schweissen kannst, habe ich vor einiger Zeit eine kleine Anleitung dazu gepostet, siehe den Link. Übrigens gibt es gerade bei "Plus" eine super Schweissausrüstung für gerade mal 40 Teuronen.

Tja, und dann erzähl uns mal. wo es die Häuser gibt. Evtl könnten wir ja Nachbarn wenden. :-))

Alles Liebe....
LG.


Schweissen

Kuddel

09.04.2006, 09:49

@ X

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von X am 08. April 2006 17:02:50:


Moin X

Deine Variante ist sehr plausibel.
Wenn das aufwendigere Einbetonieren der Stützen ein Mal geschehen ist, dann ist die spätere Erneuerung der Umrandung wesentlich einfacher, als es bei meiner Variante der Fall ist.
Wenn Du die Pfosten sparsam einbetonierst, dann könnten angeschweisste Gewindestangen an gegenüberliegenden Pfosten das Verdrehen durch Erdruck (beim Setzen der Füllung) verhindern.
Wie breit und wie tief hast Du die Punktfundamente gemacht?


Gruß
Kuddel




X

09.04.2006, 15:35

@ Kuddel

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von Kuddel am 09. April 2006 09:49:58:


>Moin X

Hallo Kuddel.

>Deine Variante ist sehr plausibel.
>Wenn das aufwendigere Einbetonieren der Stützen ein Mal geschehen ist, dann ist die spätere Erneuerung der Umrandung wesentlich einfacher, als es bei meiner Variante der Fall ist.

Das ist die Überlegung dabei.

>Wenn Du die Pfosten sparsam einbetonierst, dann könnten angeschweisste Gewindestangen an gegenüberliegenden Pfosten das Verdrehen durch Erdruck (beim Setzen der Füllung) verhindern.

Das Stimmt und ersatzweise könnte man auch einfach Rundeisen anschweissen.

Wir wollten aber bewusst die U-Form haben, um störende Eisen im Beet zu vermeiden.

>Wie breit und wie tief hast Du die Punktfundamente gemacht?
>

Wir hatten das bei einem Kumpel realisiert.
Da waren 12-15 cm Mutterboden abzutragen und dann ging es beim Fundament noch mal ca. 30 cm in die Erde. War wie gesagt, alles aus Schrott gebastelt und so war es uns wichtiger, wie es oben herum ausschaute.

Alles Gute!
LG.

>Gruß
>Kuddel



lustamdasein

09.04.2006, 23:50

@ X

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von X am 08. April 2006 22:23:29:


Danke für die Tips,
Ja letztendlich wird es mit bestimmt eine Trockenmauer. Doch bis dahin muss noch die neue Einfahrt und der Hof gepflastert werden (500qm!), der gesamte Garten mit dem Aushub nivelliert werden, anstatt der alten Scheune eine neue Doppelcarport-Holzschuppen-Werkstatt-Speicher-Kombination gebaut werden (noch keine Ahnung, wie ich das dem Bauamt verkaufen kann), das Fundament vom Haus gesichert und das das Haus selbst soweit gebracht werden, damit ich holzheizen kann, also das Wohnzimmer verkleinern (wegen der Pufferspeicher), im halben Haus die Fundamente und die Außenmauern verdoppeln, neue Fenster und Türen einbauen in veränderten Maße und Lage, das Dach isolieren und mit Brettern (Sichtschalung) verschalen, in der Galerie Dielung legen, mir bei der Elektrik helfen lassen, die Heizung in den vorhandenen Räumen anpassen, den Kessel setzen, die Fußbodenheizung legen, vorher natürlich neue Wsser-, Abwasser- und Gasleitung verlegen (Gas mache ich nicht selbst), eine Waschküche und ein Gästebad einbauen.....dann sind die Trockenmauern dran. Ach ja das Gerätehaus und die Außensauna , die kommen auch noch vorher, dieses Jahr.
ps ich mache ALLES selbst ( mein Vater macht die Elektrik), habe also nur einen freundlichen Nachbarn, der mir stundenweise hilft.

So denke ich, daß die Brettervariante der Hochbeete vielleicht schon eher verfault ist als die Trockenmauer fertig wird. Ich habe mir die Trockenmauer auch als falsche vorgestellt, d. h. sie wird letztendlich mit Armierung und Zement gebaut. Da will ich die Betonreste verbauen, die ich bei den Fundamenten täglich übrig haben werde.

Bevor Du fragst, wir haben auch Fulltimejobs (Ärtzin und Vertreter), allerdings keine Kinder und keinen Fernseher.

vielen Dank auch für den Lidltip, ein Schweißgerät habe ich noch nicht.

Für Deinen Nachbarwunsch:
Meckpomm ist ja verschrieen, aber schön. Wir sind von Hamburg hierher gezogen, hatten uns erst was gemietet und nach 1,5 Jahren dann auf Kaufsuche gemacht und diese Hütte dann für einen Preis einer gutausgestattetetn E-Klasse gekauft. Von den Entfernungen: 110 km , davon 93 Autobahn bis Hamburg Innenstadt, 53km davon 39 Autobahn bis Lübeck, 30 km Landstarße bis zur Ostsee, 21 km Landstraße bis Schwerin, 41 km Landstraße bis Wismar.
Vorteile: sehr viele günstige Grundstücke, zu finden am besten bei immopool.de unter Meck-pomm und dann freistehende Häuser ab X000 qm.
(Wenn dies als Werbung betrachtet wird, dann bitte löschen)
Nachteil:
der schlimmste, es gibt keine Kredite, d.h. Du mmußt alles bar bezahlen oder belastest eine Immobilie im Westen.
daraus ergibt sich aber bei einer Sanierung wieder ein Vorteil: da das Grundstück lastenfrei ist und es oftmals nicht mal ne Zeichnung beim Bauamt gibt, kannst Du letztendlich genehmigungsfrei bauen, wie Du willst, Ausnahme Abriss-Neubau.


also auf bald nachbar!


lustamdasein

10.04.2006, 00:04

@ lustamdasein

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von lustamdasein am 09. April 2006 23:50:36:


>Danke für die Tips,
>Ja letztendlich wird es mit bestimmt eine Trockenmauer. Doch bis dahin muss noch die neue Einfahrt und der Hof gepflastert werden (500qm!), der gesamte Garten mit dem Aushub nivelliert werden, anstatt der alten Scheune eine neue Doppelcarport-Holzschuppen-Werkstatt-Speicher-Kombination gebaut werden (noch keine Ahnung, wie ich das dem Bauamt verkaufen kann), das Fundament vom Haus gesichert und das das Haus selbst soweit gebracht werden, damit ich holzheizen kann, also das Wohnzimmer verkleinern (wegen der Pufferspeicher), im halben Haus die Fundamente und die Außenmauern verdoppeln, neue Fenster und Türen einbauen in veränderten Maße und Lage, das Dach isolieren und mit Brettern (Sichtschalung) verschalen, in der Galerie Dielung legen, mir bei der Elektrik helfen lassen, die Heizung in den vorhandenen Räumen anpassen, den Kessel setzen, die Fußbodenheizung legen, vorher natürlich neue Wsser-, Abwasser- und Gasleitung verlegen (Gas mache ich nicht selbst), eine Waschküche und ein Gästebad einbauen.....dann sind die Trockenmauern dran. Ach ja das Gerätehaus und die Außensauna , die kommen auch noch vorher, dieses Jahr.
>ps ich mache ALLES selbst ( mein Vater macht die Elektrik), habe also nur einen freundlichen Nachbarn, der mir stundenweise hilft.
>So denke ich, daß die Brettervariante der Hochbeete vielleicht schon eher verfault ist als die Trockenmauer fertig wird. Ich habe mir die Trockenmauer auch als falsche vorgestellt, d. h. sie wird letztendlich mit Armierung und Zement gebaut. Da will ich die Betonreste verbauen, die ich bei den Fundamenten täglich übrig haben werde.
>Bevor Du fragst, wir haben auch Fulltimejobs (Ärtzin und Vertreter), allerdings keine Kinder und keinen Fernseher.
>vielen Dank auch für den Lidltip, ein Schweißgerät habe ich noch nicht.
>Für Deinen Nachbarwunsch:
>Meckpomm ist ja verschrieen, aber schön. Wir sind von Hamburg hierher gezogen, hatten uns erst was gemietet und nach 1,5 Jahren dann auf Kaufsuche gemacht und diese Hütte dann für einen Preis einer gutausgestattetetn E-Klasse gekauft. Von den Entfernungen: 110 km , davon 93 Autobahn bis Hamburg Innenstadt, 53km davon 39 Autobahn bis Lübeck, 30 km Landstarße bis zur Ostsee, 21 km Landstraße bis Schwerin, 41 km Landstraße bis Wismar.
>Vorteile: sehr viele günstige Grundstücke, zu finden am besten bei immopool.de unter Meck-pomm und dann freistehende Häuser ab X000 qm.
>(Wenn dies als Werbung betrachtet wird, dann bitte löschen)
> Nachteil:
>der schlimmste, es gibt keine Kredite, d.h. Du mmußt alles bar bezahlen oder belastest eine Immobilie im Westen.
>daraus ergibt sich aber bei einer Sanierung wieder ein Vorteil: da das Grundstück lastenfrei ist und es oftmals nicht mal ne Zeichnung beim Bauamt gibt, kannst Du letztendlich genehmigungsfrei bauen, wie Du willst, Ausnahme Abriss-Neubau.
>
>also auf bald nachbar!


noch ein paar Vorteile:
Man ist gern gesehen, wenn man offen für die Einheimischen ist (die meisten Käufer solcher Grundstücke kommen von außerhalb)
die freundliche Nachbar (Baufachmann oder heizungs- oder Elektro-) braucht nur 6 Euro Aufwandsentschädigung.
Der Tierarzt kostet im Notfall : sonntags Kater Entzündung durch Biss, Beruhigungspaste, Betäubung, Rasur, Verband, Flohkontrolle, Antibiotika für drei Tage nur 20 €.
Wenn Du ein gesichertes Einkommen hast, kriegst Du einen roten teppich selbst beim Finanzamt!



X

10.04.2006, 18:28

@ lustamdasein

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von lustamdasein am 10. April 2006 00:04:48:


Hallo,

>Danke für die Tips,

Gerne geschehn.

>Ja letztendlich wird es mit bestimmt eine Trockenmauer. Doch bis dahin muss noch die neue Einfahrt und der Hof gepflastert werden (500qm!), der gesamte Garten mit dem Aushub nivelliert werden, anstatt der alten Scheune eine neue Doppelcarport-Holzschuppen-Werkstatt-Speicher-Kombination gebaut werden (noch keine Ahnung, wie ich das dem Bauamt verkaufen kann),

Die Scheune so lassen und ggf. neu eindecken. Du wirst ohnehin mehr Platz brauchen , als Du Dir derzeit vorstellst.

Gegenüber Carport sind Fertigbetongaragen Marder und Ganovenfest. Zudem brauchst Du maximal nur eine Bauanzeige, da sie eine Mustergenemigung haben.
(Auf dem Dach wächst ohne Karnickelverbiss prima Feldsalat. *g)

>das Fundament vom Haus gesichert und das das Haus selbst soweit gebracht werden, damit ich holzheizen kann, also das Wohnzimmer verkleinern (wegen der Pufferspeicher),

Ist doch schade, könnten die nicht in den Keller? Wäre auch vom Gewicht besser.

>im halben Haus die Fundamente und die Außenmauern verdoppeln,

Das wäre nur Sinnvoll, wenn Du statische Probleme hast.
Besser von Aussen Styropoor und neu verputzen.
So werden auch Risse überbrückt und der Taupunkt nach Aussen verschoben. Da Du ohnehin neue Fenster planst, könnten die minimal keiner werden und so die Isolierung bis zum Fenster perfektioniert werden.

>neue Fenster und Türen einbauen in veränderten Maße und Lage, das Dach isolieren und mit Brettern (Sichtschalung) verschalen, in der Galerie Dielung legen, mir bei der Elektrik helfen lassen,

Frage nach B-C-D-Schutz (nebst Entkopplungsinduktivitäten) und plane den neben einem Blitzableiter mit ein.

>die Heizung in den vorhandenen Räumen anpassen, den Kessel setzen,

Wie wäre es mit einem Scheitholzkessel und unabhängig davon Gasbrennwerttechnik auf dem Dachboden? Das macht unabhängeig und erspart einen zusätzlichen Kamin.

>die Fußbodenheizung legen, vorher natürlich neue Wsser-, Abwasser- und Gasleitung verlegen (Gas mache ich nicht selbst), eine Waschküche und ein Gästebad einbauen.....dann sind die Trockenmauern dran. Ach ja das Gerätehaus und die Außensauna , die kommen auch noch vorher, dieses Jahr.
>ps ich mache ALLES selbst ( mein Vater macht die Elektrik), habe also nur einen freundlichen Nachbarn, der mir stundenweise hilft.
>So denke ich, daß die Brettervariante der Hochbeete vielleicht schon eher verfault ist als die Trockenmauer fertig wird.

DAS ist eine sehr gesunde Einstellung! Nimm Dir Zeit.

>Ich habe mir die Trockenmauer auch als falsche vorgestellt, d. h. sie wird letztendlich mit Armierung und Zement gebaut. Da will ich die Betonreste verbauen, die ich bei den Fundamenten täglich übrig haben werde.

Bei Fundamenten immer an den Erder denken und sollte das Fundament isoliert werden, sollte ein zusätzlicher Erder noch unter die Drainage.

>Bevor Du fragst, wir haben auch Fulltimejobs (Ärtzin und Vertreter), allerdings keine Kinder und keinen Fernseher.

Das lässt Fahrzeiten inbegriffen, auf 65 Wochenstunden schliessen! Ohne da jetzt "bissig" sein zu wollen, lasse Dir von Deiner Holden mal "Höhrsturz" erklären. (Gerade war der Plazeck in den Nachrichten.)

>vielen Dank auch für den Lidltip, ein Schweißgerät habe ich noch nicht.

Glaube, es war der Plus. Im Hellweg derzeit mit Flex 50,- Betonmischer 150,- Zement 1,80 Das ändert sich aber ständig und meinen Grund-Bedarf kaufe ich in einem anderen Markt, der "Handwerkerpreise" hat.

>Für Deinen Nachbarwunsch:
>Meckpomm ist ja verschrieen, aber schön. Wir sind von Hamburg hierher gezogen, hatten uns erst was gemietet und nach 1,5 Jahren dann auf Kaufsuche gemacht und diese Hütte dann für einen Preis einer gutausgestattetetn E-Klasse gekauft. Von den Entfernungen: 110 km , davon 93 Autobahn bis Hamburg Innenstadt, 53km davon 39 Autobahn bis Lübeck, 30 km Landstarße bis zur Ostsee, 21 km Landstraße bis Schwerin, 41 km Landstraße bis Wismar.
>Vorteile: sehr viele günstige Grundstücke, zu finden am besten bei immopool.de unter Meck-pomm und dann freistehende Häuser ab X000 qm.
>(Wenn dies als Werbung betrachtet wird, dann bitte löschen)

Das ist ein Hinweis, für den ich Dir danke.

> Nachteil:
>der schlimmste, es gibt keine Kredite, d.h. Du mmußt alles bar bezahlen oder belastest eine Immobilie im Westen.

Kredite sind nicht meine Sache! Die werden teilweise schon jetzt für 30% vom Nennwert an amerikanische Fonds verkauft und das ist erst der Anfang vom Ende.

>daraus ergibt sich aber bei einer Sanierung wieder ein Vorteil: da das Grundstück lastenfrei ist und es oftmals nicht mal ne Zeichnung beim Bauamt gibt, kannst Du letztendlich genehmigungsfrei bauen, wie Du willst, Ausnahme Abriss-Neubau.

Auch das lässt sich als Fassadenarbeit kaschieren, also erst neue Aussenmauern um die alte Hütte und dann.....

>
>also auf bald nachbar!
>noch ein paar Vorteile:
>Man ist gern gesehen, wenn man offen für die Einheimischen ist (die meisten Käufer solcher Grundstücke kommen von außerhalb)
>die freundliche Nachbar (Baufachmann oder heizungs- oder Elektro-) braucht nur 6 Euro Aufwandsentschädigung.

Würde ich eine "Motivationszulage" drauflegen, das rechnet sich bei eingesparter Nacharbeit.

>Der Tierarzt kostet im Notfall : sonntags Kater Entzündung durch Biss, Beruhigungspaste, Betäubung, Rasur, Verband, Flohkontrolle, Antibiotika für drei Tage nur 20 €.
>Wenn Du ein gesichertes Einkommen hast, kriegst Du einen roten teppich selbst beim Finanzamt!

Ja, den könnte ich gut gebrauchen. :-))

Alles Gute!
LG.


lustamdasein

10.04.2006, 22:02

@ X

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von X am 10. April 2006 18:28:20:


>Hallo,
>>Danke für die Tips,
>Gerne geschehn.
>>Ja letztendlich wird es mit bestimmt eine Trockenmauer. Doch bis dahin muss noch die neue Einfahrt und der Hof gepflastert werden (500qm!), der gesamte Garten mit dem Aushub nivelliert werden, anstatt der alten Scheune eine neue Doppelcarport-Holzschuppen-Werkstatt-Speicher-Kombination gebaut werden (noch keine Ahnung, wie ich das dem Bauamt verkaufen kann),
>Die Scheune so lassen und ggf. neu eindecken. Du wirst ohnehin mehr Platz brauchen , als Du Dir derzeit vorstellst.

Die Scheune (13x6m) ist nicht mehr zu reparieren, die Punktfundamenzte sind weggedrückt, viel Balken verfault, das Holzdach ein Sieb. Außerdem steht sie nicht richtig zum Haus und hat ein faules Pappdach, in Verbindung mit den Bäumen ein arbeitsaufwendiges Unterfangen. Ich will da ein "Carport" (17x6m) mit Spitzdach (Speicher) und Wänden hinsetzen, in Hiolzbauweise, im rechten Winkel zum Haus und nicht von schräg nach schief und mit der selben Dachform/-höhe wie das Haus sie bekommt.

>Gegenüber Carport sind Fertigbetongaragen Marder und Ganovenfest. Zudem brauchst Du maximal nur eine Bauanzeige, da sie eine Mustergenemigung haben.
>(Auf dem Dach wächst ohne Karnickelverbiss prima Feldsalat. *g)
das ist ein Argument, aber demgegenüber habe ich das Spitzdach des Carports als einziges im Winter unbeschattetes Dach, vielleicht doch eine (selbstgebauter) Solarthermie? ps den Carport lasse ich bauen, das ist ne Nummer zu groß für mich allein.

>>das Fundament vom Haus gesichert und das das Haus selbst soweit gebracht werden, damit ich holzheizen kann, also das Wohnzimmer verkleinern (wegen der Pufferspeicher),
>Ist doch schade, könnten die nicht in den Keller? Wäre auch vom Gewicht besser.

Wäre besser, aber wir haben nur einen Keller von 4x4m und den brauchen wir für die Kartoffeln/Wein etc.

>>im halben Haus die Fundamente und die Außenmauern verdoppeln,
>Das wäre nur Sinnvoll, wenn Du statische Probleme hast.
>Besser von Aussen Styropoor und neu verputzen.

6 Gründe:

1. Die Wände rutschen weg, Risse an allen 4 Ecken
2. da ist nur 24er Ziegelwand, die ich außen nicht weiter vorspringen lassen will, weil sonst entweder der Dachvorsprung fehlt oder die Dachrinnen im Fenster hängen
3. Isolieren kann ich auch mit einer 30er Gasbetonwand innen, da habe ich auch gleich gerade Wände und das Ammoniak (Stall) ist kein Problem.
4. Wir mögen dicke "Trutzmauern" und tiefe Fensternischen
5. Plastik nur da, wo es unvermeidbar ist
6. Außen soll wieder ein Luftkalkputz drauf

>So werden auch Risse überbrückt und der Taupunkt nach Aussen verschoben. Da Du ohnehin neue Fenster planst, könnten die minimal keiner werden und so die Isolierung bis zum Fenster perfektioniert werden.
>>neue Fenster und Türen einbauen in veränderten Maße und Lage, das Dach isolieren und mit Brettern (Sichtschalung) verschalen, in der Galerie Dielung legen, mir bei der Elektrik helfen lassen,
>Frage nach B-C-D-Schutz (nebst Entkopplungsinduktivitäten) und plane den neben einem Blitzableiter mit ein.

Türen und Fenster kommen an andere Plätze bzw, der (leider) Nordgiebel wird verglast, also ich muss regelrechte neue Durchbruche machen, alte zumauern etc.
Blitzableiter nur, wenn es die Versicherung will

Was ist B-C-D-Schutz? was Entkoppelungsinduktivitäten?

>>die Heizung in den vorhandenen Räumen anpassen, den Kessel setzen,
>Wie wäre es mit einem Scheitholzkessel und unabhängig davon Gasbrennwerttechnik auf dem Dachboden? Das macht unabhängeig und erspart einen zusätzlichen Kamin.

Wir haben ja zwei Schornsteine, die ich leider abreißen musste, weil sie am falschen Platz stehen, also muss ein neuer gebaut werden. Wir haben lange überlegt, ob ein oder zweizügig ( für ev. Holzkochen), aber doch wieder verworfen ( wenn es mal kein Erdgas oder Propan mehr geben sollte, hacke ich ein Loch in die Wand und steck ein Ofenrohr durch)
Zum Heizen wollen wir in die Halle (Küche/Diele/Lebensraum/Galerie 8,5x10m offen vom Erdgeschoss bis zum First) einen Heizkessel oder genauer einen wassergeführten Heizkamin von Tekon oder Normatherm stellen, die bauen die Dinger auch nach Maß ( es sollen Meterscheite reingehen), dann hat das Ding wasserseitig 55kw und Strahlungswärme von ca 8kw bei Volllast. Da muss ich zwar jeden Morgen mit der "stilechten" Holzschubkarre reinfahren, aber der Dreck stört uns nicht und man kann ja fegen. Aber wir haben Feuer gucken und Knochen wärmen inclusive.
ps Die Dinger sind immer noch billiger als eine Sußer-Duper Haiteckanlage, obwohl sie mir ihrer 120x 65 großen Glasscheibe richtig protzen könnten,
Da hier jedes Forsthaus in Meck-Pomm einen Erdgasanschluss aht, ist hier auch eine Gastherme drin (Bj 96 aus dem Baumarkt) : Die bleibt drin für faule Tage, aber mehr Technik kommt nicht.
Und einen Dachboden haben wir nicht mehr, weil wir das gesamte Haus bis zum First öffnen. Da wäre nur ein kleiner Platz oberhalb des sich in der ersten Etage befindlichen Damenbades und des Schrankzimmers und da ist kaum platz für ein paar kisten (lichte Höhe 140!) Deshalb brauchen wir ja auch ein Spitzdach auf dem Nebengebäude, obwohl, die Hälfte davon wird sicher mit zu trockneden Kräutern meiner Holden belegt sein.

>die Fußbodenheizung legen, vorher natürlich neue Wsser-, Abwasser- und Gasleitung verlegen (Gas mache ich nicht selbst), eine Waschküche und ein Gästebad einbauen.....dann sind die Trockenmauern dran. Ach ja das Gerätehaus und die Außensauna , die kommen auch noch vorher, dieses Jahr.
>>ps ich mache ALLES selbst ( mein Vater macht die Elektrik), habe also nur einen freundlichen Nachbarn, der mir stundenweise hilft.
>>So denke ich, daß die Brettervariante der Hochbeete vielleicht schon eher verfault ist als die Trockenmauer fertig wird.
>DAS ist eine sehr gesunde Einstellung! Nimm Dir Zeit.
>>Ich habe mir die Trockenmauer auch als falsche vorgestellt, d. h. sie wird letztendlich mit Armierung und Zement gebaut. Da will ich die Betonreste verbauen, die ich bei den Fundamenten täglich übrig haben werde.
>Bei Fundamenten immer an den Erder denken und sollte das Fundament isoliert werden, sollte ein zusätzlicher Erder noch unter die Drainage.

Was meinst Du mit Erder? für Fundament innen?

>>Bevor Du fragst, wir haben auch Fulltimejobs (Ärtzin und Vertreter), allerdings keine Kinder und keinen Fernseher.
>Das lässt Fahrzeiten inbegriffen, auf 65 Wochenstunden schliessen! Ohne da jetzt "bissig" sein zu wollen, lasse Dir von Deiner Holden mal "Höhrsturz" erklären. (Gerade war der Plazeck in den Nachrichten.)
Ja aber man gewöhnt sich dran, ich habe ja nur 8 Monate im Jahr zu arbeiten (der Rest ist "Verwaltung";)
>>vielen Dank auch für den Lidltip, ein Schweißgerät habe ich noch nicht.
>Glaube, es war der Plus. Im Hellweg derzeit mit Flex 50,- Betonmischer 150,- Zement 1,80 Das ändert sich aber ständig und meinen Grund-Bedarf kaufe ich in einem anderen Markt, der "Handwerkerpreise" hat.
>>Für Deinen Nachbarwunsch:
>>Meckpomm ist ja verschrieen, aber schön. Wir sind von Hamburg hierher gezogen, hatten uns erst was gemietet und nach 1,5 Jahren dann auf Kaufsuche gemacht und diese Hütte dann für einen Preis einer gutausgestattetetn E-Klasse gekauft. Von den Entfernungen: 110 km , davon 93 Autobahn bis Hamburg Innenstadt, 53km davon 39 Autobahn bis Lübeck, 30 km Landstarße bis zur Ostsee, 21 km Landstraße bis Schwerin, 41 km Landstraße bis Wismar.
>>Vorteile: sehr viele günstige Grundstücke, zu finden am besten bei immopool.de unter Meck-pomm und dann freistehende Häuser ab X000 qm.
>>(Wenn dies als Werbung betrachtet wird, dann bitte löschen)
>Das ist ein Hinweis, für den ich Dir danke.
>> Nachteil:
>>der schlimmste, es gibt keine Kredite, d.h. Du mmußt alles bar bezahlen oder belastest eine Immobilie im Westen.
>Kredite sind nicht meine Sache! Die werden teilweise schon jetzt für 30% vom Nennwert an amerikanische Fonds verkauft und das ist erst der Anfang vom Ende.
>>daraus ergibt sich aber bei einer Sanierung wieder ein Vorteil: da das Grundstück lastenfrei ist und es oftmals nicht mal ne Zeichnung beim Bauamt gibt, kannst Du letztendlich genehmigungsfrei bauen, wie Du willst, Ausnahme Abriss-Neubau.
>Auch das lässt sich als Fassadenarbeit kaschieren, also erst neue Aussenmauern um die alte Hütte und dann.....

wird hier auch gemacht, aber das ist letztendlich doch ein ausgewiesener Schwarzbau und nicht unser Ding
>>
>>also auf bald nachbar!
>>noch ein paar Vorteile:
>>Man ist gern gesehen, wenn man offen für die Einheimischen ist (die meisten Käufer solcher Grundstücke kommen von außerhalb)
>>die freundliche Nachbar (Baufachmann oder heizungs- oder Elektro-) braucht nur 6 Euro Aufwandsentschädigung.
>Würde ich eine "Motivationszulage" drauflegen, das rechnet sich bei eingesparter Nacharbeit.

Er hat gesagt, ihm reichen 6 Euro, er kann Baumascheinen günstig leihen, er macht/kann auch alles, was beim Bau anfällt. Und er kann gut durcharbeiten. Da braucht es keine Motivation mehr.

>>Der Tierarzt kostet im Notfall : sonntags Kater Entzündung durch Biss, Beruhigungspaste, Betäubung, Rasur, Verband, Flohkontrolle, Antibiotika für drei Tage nur 20 €.

Meine Holde war heute wieder beim Tierarzt, weil wir es beide nicht fertiggebracht haben, dem Tier ne Spritze zu setzen. Der Tierarzt meinte nur: "Sie haben doch gestern schon bezahlt"

>>Wenn Du ein gesichertes Einkommen hast, kriegst Du einen roten teppich selbst beim Finanzamt!
>Ja, den könnte ich gut gebrauchen. :-))
>Alles Gute!

Danke, können wir brauchen

mfg lustamdasein


X

11.04.2006, 22:22

@ lustamdasein

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von lustamdasein am 10. April 2006 22:02:26:


Hallo.

>Die Scheune (13x6m) ist nicht mehr zu reparieren, die Punktfundamenzte sind weggedrückt, viel Balken verfault,

Habe ich einfach etwas Schrott genommen und durch die Balken mit Bolzen verbunden.

>das Holzdach ein Sieb. Außerdem steht sie nicht richtig zum Haus und hat ein faules Pappdach,

Habe ich auf die Dachhaut Bleche gelegt und darauf die neue Pappe verklebt. Zu meiner eigenen Verwunderung hat die Konstruktion den "Jahrhundertschnee" überlebt, kann also sooo schlecht nicht sein. :-))

>in Verbindung mit den Bäumen ein arbeitsaufwendiges Unterfangen. Ich will da ein "Carport" (17x6m) mit Spitzdach (Speicher) und Wänden hinsetzen, in Hiolzbauweise, im rechten Winkel zum Haus und nicht von schräg nach schief und mit der selben Dachform/-höhe wie das Haus sie bekommt.
>

Wennn Dir das wichtig ist, dann mach das so.

>>Ist doch schade, könnten die nicht in den Keller? Wäre auch vom Gewicht besser.
>
>Wäre besser, aber wir haben nur einen Keller von 4x4m und den brauchen wir für die Kartoffeln/Wein etc.

Verständlich.

>Türen und Fenster kommen an andere Plätze bzw, der (leider) Nordgiebel wird verglast, also ich muss regelrechte neue Durchbruche machen, alte zumauern etc.

Dann machen neue Wände uU. schon wegen der geänderten Statik Sinn.

>Blitzableiter nur, wenn es die Versicherung will

Habe nur eine Sturmversicherung, weil die als Einziges kostenneutral ist. (Sprich, der Wind räumt öfter mal ab.) Auf den Ableiter möchte ich nicht verzichten.

>Was ist B-C-D-Schutz? was Entkoppelungsinduktivitäten?

Dabei handelt es sich im Überspannungs(blitz)ableiter. Zwischen B und C müssen min. 15 Meter Kabel oder eben Induktivitäten, um einen kritischen Stromanstieg delta I nach delta t zu verhindern. Ach ein Blitz, der einige 100 Meter entfernt einschlägt, erzeugt solche Spannungsspitzen, die Geräten gefährlich werden.
Dieser innere Schutz funktioniert aber nur bei vorhandnem äusseren Schutz (Blitzableiter) fehlerfrei.

>>>die Heizung in den vorhandenen Räumen anpassen, den Kessel setzen,
>>Wie wäre es mit einem Scheitholzkessel und unabhängig davon Gasbrennwerttechnik auf dem Dachboden? Das macht unabhängeig und erspart einen zusätzlichen Kamin.
>Wir haben ja zwei Schornsteine, die ich leider abreißen musste, weil sie am falschen Platz stehen, also muss ein neuer gebaut werden. Wir haben lange überlegt, ob ein oder zweizügig ( für ev. Holzkochen), aber doch wieder verworfen ( wenn es mal kein Erdgas oder Propan mehr geben sollte, hacke ich ein Loch in die Wand und steck ein Ofenrohr durch)

Habe jetzt bei einer Renovierung Wasser, Abwasser und Strom nur so auf Verdacht und für den Fall das ich mal Lust habe den Speicher ausztubauen, nach Oben gezogen. Ein Verdachtskamin wäre da billiger.

>Da hier jedes Forsthaus in Meck-Pomm einen Erdgasanschluss aht, ist hier auch eine Gastherme drin (Bj 96 aus dem Baumarkt) : Die bleibt drin für faule Tage, aber mehr Technik kommt nicht.

Ist vernünftig.

> Und einen Dachboden haben wir nicht mehr, weil wir das gesamte Haus bis zum First öffnen. Da wäre nur ein kleiner Platz oberhalb des sich in der ersten Etage befindlichen Damenbades und des Schrankzimmers und da ist kaum platz für ein paar kisten (lichte Höhe 140!) Deshalb brauchen wir ja auch ein Spitzdach auf dem Nebengebäude, obwohl, die Hälfte davon wird sicher mit zu trockneden Kräutern meiner Holden belegt sein.

Habe mit einem hohen Raum eher schlechte Erfahrungen machen müssen. Bei konventioneller Beheizung habe ich unten kalte Hände und oben "ein Saunagefühl". Die nachträglich installierten Deckenventilatoren verbessern die Situation (auch im Sommer) nicht signifikant.

>>Bei Fundamenten immer an den Erder denken und sollte das Fundament isoliert werden, sollte ein zusätzlicher Erder noch unter die Drainage.
>Was meinst Du mit Erder? für Fundament innen?

Blitzableiter bzw. Potentialausgleich. Also etwas das beim Bau mit dem Banderder fast gratis abfällt und später nicht nachgebaut werden kann.

>>Würde ich eine "Motivationszulage" drauflegen, das rechnet sich bei eingesparter Nacharbeit.
>Er hat gesagt, ihm reichen 6 Euro, er kann Baumascheinen günstig leihen, er macht/kann auch alles, was beim Bau anfällt. Und er kann gut durcharbeiten. Da braucht es keine Motivation mehr.

Da bin ich anderer Meinung und zumindest sollten zu zahlende Beträge mit einem "Trinkgeld" aufgerundet werden.

>>>Der Tierarzt kostet im Notfall : sonntags Kater Entzündung durch Biss, Beruhigungspaste, Betäubung, Rasur, Verband, Flohkontrolle, Antibiotika für drei Tage nur 20 €.
>Meine Holde war heute wieder beim Tierarzt, weil wir es beide nicht fertiggebracht haben, dem Tier ne Spritze zu setzen. Der Tierarzt meinte nur: "Sie haben doch gestern schon bezahlt"

Das ist schön. Evtl. kannst Du dem eine Weinflasche mit "lieben Grüssen vom Kater" vorbei bringen. ;-)

Anzumerken wäre noch die Frage der Radonbelastung zu klären. Dazu gibt es Expositiometer für Kurz und Langzeitmessung zu kaufen. Da Ihr bald loslegen wollt, wäre die Kurzzeitmessung sinnvoll, um zu klären, ob eine Prävention mit Radonfolie notwendig und sinnvoll ist.

Euch alles Gute!
LG.


lustamdasein

12.04.2006, 00:21

@ X

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von X am 11. April 2006 22:22:05:


Hallo X, Danke für den Banderder, den hätte ich vergessen!
Aktuell haben wir noch Lichtstrom über Freileitung mit Ausgleich an einer alten Wasserleitung. Aber nächste Woche kommt Drehstrom über Erdkabel, noch kann ich die Wasserleitung verwenden, aber spätestens beim Außenputz kommt diese weg.

Hohe decken und FBH vertragen sich gut, hatten wir im vorigen Haus auch und fanden es angenehm. Ich hoffe nur, daß sich die FBH nicht zu schnell runterregelt, wenn der Ofen an ist, dann wird es kalt an der Eingangstür. Aber der Raum ist (hoffentlich ) richtig von mir durchdacht. Der Teil wo der Heizkamin steht ist völlig offen vom Erdgeschoss bis zum First, seine Strahungswärme erreicht die Kaminsessel und dahinter den Esstisch und die Wärme kann nach oben weg zur Galerie, die auch noch 4 Meter bis zum First hat und an den verglasten Nordgiebel. Idealerweise steigt die Wärme nach oben kühlt sich an den Dachschrägenfenstern (4er Kassette (280x 180), die über dem offenen Teil sind, fließt an den bodentiefen Terreassenfenstern wieder runter und der zweite Zug geht an den Glasgiebel und läuft abgekühlt die Treppe runter.
( Wenn dies so funktioniert, habe ich die Fensterheizungen an Terrassentüren und Eingangstür umsonst eingebaut)
Ich würde ja gerne ne Skizze reinstrellen, aber dan der habe ich schon so viel radiert, daß nur noch Eingeweihte, also ich, daraus was lesen können. wenn ich die Steuer fertig habe, mach ich eine neue.
Das einzige Problem im alten Haus war dort der starke Halleffekt (Rigips), deshalb will ich jetzt weißlasiertes Holz für die Dachschrägen nehmen. Mit denen kann ich auf der Minirüstung in 6m Höhe auch besser umgehen.
So schlimm ist Hall bei uns aber nicht, wir haben keinen Fernseher oder Radio etc im Gebrauch. Filme sehen wir per DVD entweder für sich mit Notebook, Kopfhörer und allein oder mit Kinofeeling zusammen. Radio habe ich genug im Auto.

Beim Schornstein bin ich lange hin und her rissen. Erst wollte ich zur Beruhigung meines geizigen Naturells die Frischluft durch den zweiten Zug ansaugen, aber der Schornsteinfeger riet mir ab. Jetzt bleibe ich dabei, mehr als einen Küchenofen könnten wir eh nicht anschließen, alles andere ist beheizt.

Radonbelastung gibt es hier laut Karte nicht.

Zur Scheune: eigentlich brauchte ich nur die Fundamnete neu gießen, drei Wände einziehen, und den Rest so nach und nach auswechseln. Das werde ich auch tun, wen ich Probleme mit dem Bauamt bekomme, aber abreißen und neubauen ist billiger. Ich habe ein Angebot , noch ohne zu handeln , mit einem Festpreis von 21000€ für das gesamte Nebengebäude ab Fundament . Und das geht noch billiger! ps ist eine deutsche Firma, die in Polen produziert.



X

12.04.2006, 07:40

@ lustamdasein

Re: Neue Hochbeete


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von lustamdasein am 12. April 2006 00:21:57:


Hallo.

>Hallo X, Danke für den Banderder, den hätte ich vergessen!

Ja, der wird leider zu oft vergessen. Sollte mit einbetoniert und ggf. zusätzlich nochmal unter der Drainage verlegt werden. Kostet ja nix.

>Aktuell haben wir noch Lichtstrom über Freileitung mit Ausgleich an einer alten Wasserleitung. Aber nächste Woche kommt Drehstrom über Erdkabel, noch kann ich die Wasserleitung verwenden, aber spätestens beim Außenputz kommt diese weg.

Kann Dir nur raten, Dich bzgl. Überspannungsschutz schlau zu machen. Der B-Schutz kommt an den Übergabepunkt und der C-Schutz in jede Unterverteilung. Ja, und wenn die Strippe dazwischen zu kurz ist, müssen Induktivitäten eingeplant werden.

Der D-Schutz ist im Prinzip das, was Du als Steckergerät kennst. Allerdings funktionieren der ohne vorgeschaltete Kaskadierung gar nicht, was nur wenige wissen.


> Ich würde ja gerne ne Skizze reinstrellen, aber dan der habe ich schon so viel radiert, daß nur noch Eingeweihte, also ich, daraus was lesen können. wenn ich die Steuer fertig habe, mach ich eine neue.

Habe persöhnlich Erfahrungen mit einem 7 Meter hohen Raum und das sind keine besonders guten, sprich Zwischendecke ist geplant.

>Das einzige Problem im alten Haus war dort der starke Halleffekt (Rigips), deshalb will ich jetzt weißlasiertes Holz für die Dachschrägen nehmen. Mit denen kann ich auf der Minirüstung in 6m Höhe auch besser umgehen.

Bei Neubau würde ich Dir dringend zu "Fermacell" statt Rigips raten! Habe mal aus einem kompletten Dachausbau den Rigips wieder rausgenommen, weil der Ärger machte.

>So schlimm ist Hall bei uns aber nicht, wir haben keinen Fernseher oder Radio etc im Gebrauch. Filme sehen wir per DVD entweder für sich mit Notebook, Kopfhörer und allein oder mit Kinofeeling zusammen. Radio habe ich genug im Auto.

Spätestens die "Kiddys" stehen auf "Discofeeling". :-))

>Beim Schornstein bin ich lange hin und her rissen. Erst wollte ich zur Beruhigung meines geizigen Naturells die Frischluft durch den zweiten Zug ansaugen, aber der Schornsteinfeger riet mir ab. Jetzt bleibe ich dabei, mehr als einen Küchenofen könnten wir eh nicht anschließen, alles andere ist beheizt.

Der zweite Zug kostet Dich im Neubau kaum etwas. Selbst wenn Du den nie brauchst, wirst Du den ggf. als "Kabelschacht" zu schätzen wissen.

Btw. reichlich Leerrohre würde ich auch verbauen. Die kosten auch nix.

>Radonbelastung gibt es hier laut Karte nicht.

Ein Messgerät nebst Auswertung kostet auch nur 20-50 Teuronen und Du hast Gewissheit.

>Zur Scheune: eigentlich brauchte ich nur die Fundamnete neu gießen, drei Wände einziehen, und den Rest so nach und nach auswechseln. Das werde ich auch tun, wen ich Probleme mit dem Bauamt bekomme, aber abreißen und neubauen ist billiger. Ich habe ein Angebot , noch ohne zu handeln , mit einem Festpreis von 21000€ für das gesamte Nebengebäude ab Fundament . Und das geht noch billiger! ps ist eine deutsche Firma, die in Polen produziert.

Du musst ja erst einmal dezent "vorfühlen", was bei einer Neugenehmigung an Auflagen zu erwarten ist. (mindestens eine Ortbetonlage) Selbst wenn das Dach stellenweise durchgefault ist, sollte das mit alten Blechen und einer Lage Pappe für 300 Teuronen dauerhaft wiederherstellbar sein. (Habe Kaltkleber auf's Dach gekippt, olle Bleche drauf, mit Pappnägeln knapp angeheftet, Kaltkleber und Pappe drüber, fertig. Tja, und Fertiggaragen lassen sich in einigen Komunen ungefragt in die Landschaft stellen,(da kein Fundament) andere verlangen lediglich eine Bauanzeige.

LG.



Johannes

12.04.2006, 14:13

@ lustamdasein

wegen Werbung


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von lustamdasein am 09. April 2006 23:50:36:


><i> Vorteile: sehr viele günstige Grundstücke, zu finden am besten bei
> immopool.de unter Meck-pomm und dann freistehende Häuser ab X000 qm.
> (Wenn dies als Werbung betrachtet wird, dann bitte löschen)</i>



Hallo lustamdasein,

kein Problem, das ist schon in Ordnung. Ich hätte nur dann Probleme damit, wenn jemand nur hierher käme mit Beiträgen "kauft meine Produkte" und nur das bei ihm im Mittelpunkt stünde.

Empfehlungen von Angeboten, die jemand selbst getestet hast, sind aber immer willkommen. Und wenn wir z.B. über Gewächshäuser sprechen und hier liest jemand mit, der Gewächshäuser herstellt oder vertreibt, bitte schön, der soll sich ruhig melden. Wenn er dann auch Fragen beantwortet, dann kann uns das nur helfen.

Wenn Werbung also zum Kontext paßt und nicht Selbstzweck ist, dann ist das schon in Ordnung.

Gruß

Johannes


lustamdasein

03.05.2006, 01:14

@ X

Alles neu macht der Mai


Als Antwort auf: Re: Neue Hochbeete von X am 12. April 2006 07:40:05:


>Hallo.
>>Hallo X, Danke für den Banderder, den hätte ich vergessen!
>Ja, der wird leider zu oft vergessen. Sollte mit einbetoniert und ggf. zusätzlich nochmal unter der Drainage verlegt werden. Kostet ja nix.
>>Aktuell haben wir noch Lichtstrom über Freileitung mit Ausgleich an einer alten Wasserleitung. Aber nächste Woche kommt Drehstrom über Erdkabel, noch kann ich die Wasserleitung verwenden, aber spätestens beim Außenputz kommt diese weg.
>Kann Dir nur raten, Dich bzgl. Überspannungsschutz schlau zu machen. Der B-Schutz kommt an den Übergabepunkt und der C-Schutz in jede Unterverteilung. Ja, und wenn die Strippe dazwischen zu kurz ist, müssen Induktivitäten eingeplant werden.
>Der D-Schutz ist im Prinzip das, was Du als Steckergerät kennst. Allerdings funktionieren der ohne vorgeschaltete Kaskadierung gar nicht, was nur wenige wissen.
>
>> Ich würde ja gerne ne Skizze reinstrellen, aber dan der habe ich schon so viel radiert, daß nur noch Eingeweihte, also ich, daraus was lesen können. wenn ich die Steuer fertig habe, mach ich eine neue.
>Habe persöhnlich Erfahrungen mit einem 7 Meter hohen Raum und das sind keine besonders guten, sprich Zwischendecke ist geplant.
>>Das einzige Problem im alten Haus war dort der starke Halleffekt (Rigips), deshalb will ich jetzt weißlasiertes Holz für die Dachschrägen nehmen. Mit denen kann ich auf der Minirüstung in 6m Höhe auch besser umgehen.
>Bei Neubau würde ich Dir dringend zu "Fermacell" statt Rigips raten! Habe mal aus einem kompletten Dachausbau den Rigips wieder rausgenommen, weil der Ärger machte.
>>So schlimm ist Hall bei uns aber nicht, wir haben keinen Fernseher oder Radio etc im Gebrauch. Filme sehen wir per DVD entweder für sich mit Notebook, Kopfhörer und allein oder mit Kinofeeling zusammen. Radio habe ich genug im Auto.
>Spätestens die "Kiddys" stehen auf "Discofeeling". :-))
>>Beim Schornstein bin ich lange hin und her rissen. Erst wollte ich zur Beruhigung meines geizigen Naturells die Frischluft durch den zweiten Zug ansaugen, aber der Schornsteinfeger riet mir ab. Jetzt bleibe ich dabei, mehr als einen Küchenofen könnten wir eh nicht anschließen, alles andere ist beheizt.
>Der zweite Zug kostet Dich im Neubau kaum etwas. Selbst wenn Du den nie brauchst, wirst Du den ggf. als "Kabelschacht" zu schätzen wissen.
>Btw. reichlich Leerrohre würde ich auch verbauen. Die kosten auch nix.
>>Radonbelastung gibt es hier laut Karte nicht.
>Ein Messgerät nebst Auswertung kostet auch nur 20-50 Teuronen und Du hast Gewissheit.
>>Zur Scheune: eigentlich brauchte ich nur die Fundamnete neu gießen, drei Wände einziehen, und den Rest so nach und nach auswechseln. Das werde ich auch tun, wen ich Probleme mit dem Bauamt bekomme, aber abreißen und neubauen ist billiger. Ich habe ein Angebot , noch ohne zu handeln , mit einem Festpreis von 21000€ für das gesamte Nebengebäude ab Fundament . Und das geht noch billiger! ps ist eine deutsche Firma, die in Polen produziert.
>Du musst ja erst einmal dezent "vorfühlen", was bei einer Neugenehmigung an Auflagen zu erwarten ist. (mindestens eine Ortbetonlage) Selbst wenn das Dach stellenweise durchgefault ist, sollte das mit alten Blechen und einer Lage Pappe für 300 Teuronen dauerhaft wiederherstellbar sein. (Habe Kaltkleber auf's Dach gekippt, olle Bleche drauf, mit Pappnägeln knapp angeheftet, Kaltkleber und Pappe drüber, fertig. Tja, und Fertiggaragen lassen sich in einigen Komunen ungefragt in die Landschaft stellen,(da kein Fundament) andere verlangen lediglich eine Bauanzeige.
>LG.

Naja am Mai liegt es nicht unbedingt.
Alos die Hochbeete sind gestorben. Ich habe mal eine Demonstration aus Brettern zusammengenagelt, um die Aufteilung zu sehen. ergebnis ist, das ist zu wuchtig für diesen Garten. Nun ja vielleicht werden sie in Rudimenten wiederkommen, die Hochbeeet, oder vielleicht als Grundstücksbegrenzung....

Zur Scheune. Da hat sich einiges geklärt. Das Neue Nebengebäude kann ich da nicht hinstellen ohne Baulasteintrag des Nachbarn, weil Genzbebauung. Den Nach barn mag ich aber nicht fragen, also wird die Scheune doch wieder eine bleibende option. In zwei Wochen habe ich Termin beim Bauamt, da sehe ich klarer.

Apropos klar. Noch haben wir ja Abwasserentsorgung per Sickergrube und eigentlich wollte ich eine Pflanzenkläranlage bauen. Allerdings erfuhr ich, daß ich zum netten Obulus von 50 Euro die Abwässer der Kläranlage zu prüfen habe, dreimal im Jahr. Somit hatten wir heute die feierliche Umwidmung der Sickergrube in eine Abwaserauffanggrube und müssen nur einmal pro Jahr entleeren (60€)
. Was wir mit en eingesparten 12000€ machen, wissen wir noch nicht.


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