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TigerAuge

06.04.2006, 01:21
 

Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') (Projekte)

Gerhard Schönauer 2006


Vorwort

Gerhard Schönauer ist ein Mann, der rechtzeitig das Aussteigen gewagt hat - zugleich persönlich und im Zeitgeschehen betrachtet. Denn das Aussteigen wird schwieriger. Viele aufgeschlossene und idealistische junge Leute probieren es - und manche fallen dabei auf die Nase.

Das muss nicht sein! Schönauer gibt aus seinem reichen Erfahrungsschatz Hunderte von Tipps, wie man es machen sollte, wie nicht oder warum nicht und welche Voraussetzungen materieller sowie geistiger Art die Möchtegern-Aussteiger mitbringen sollten. Einerseits nimmt er Illusionen, andererseits aber macht er denen Mut, die schon zum Sprung ansetzen, sich aber nicht zu springen trauen, weil ihnen von allen Seiten abgeraten wird.

Schönauer ist Meister darin, augenzwinkernd, humorvoll und ohne erhobenen Zeigefinger so ziemlich alles in Frage zu stellen, was uns bisher als völlig normal erschien und dessen Richtigkeit wir nicht anzweifelten, weil wir den eigentlichen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang nicht erkennen. Wir sind wie dressierte Affen und tun, was Eltern, Lehrer, Unternehmen, Kirche, Staat und Nachbarschaft verlangen. Auch gegen unseren Instinkt, gegen unsere tief sitzende Sehnsucht nach dem Ideal - bis wir an der berühmten Sinnfrage des Daseins ankommen. Dann entstehen Neurosen, Psychosen, Aggressionen und Depressionen, dann greift man zu Drogen - von der Zigarette über Alkohol bis zu den »harten« Sachen . . . . . . .

Hier der ganze Text:
<A href="http://www.tierversuchsgegner.org/texte/aussteiger.html" target="_top[/link]http://www.tierversuchsgegner.org/texte/aussteiger.html</A>

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ein herzliches Aloha

Durch dieses Forum bin ich letztes Jahr auf Gerhard Schönauer und sein Büchlein aufmerksam geworden. Ich habe es ausgedruckt, gelesen und war begeistert, was dieser Mann schrieb. In vielen seiner Ansichten konnte ich mich wieder finden und identifizieren.

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich damit auszusteigen (umsteigen ist wohl richtiger). Persönliche Gründe haben das bisher verhindert. Ich habe die letzten Monate viele "Aussteiger" kennen gelernt und mit ihnen gesprochen. Bei näherer Betrachtung habe ich bemerkt, dass alle vom Arbeitslosengeld oder der Sozialhilfe lebten oder vom Unterhalt ihrer geschiedenen Männer. Alle redeten davon, dass sie ausgestiegen wären. Nein – diese Menschen überzeugten mich nicht. Von ihnen konnte ich nichts Brauchbares erfahren und gewinnen. Sie haben sich ausgeklinkt, aber sie sind nicht ausgestiegen (ohne Wertung).

Mir und meiner Partnerin ist klar, dass Probleme und Schwierigkeiten auf uns zukommen werden. Dass es wenig Idylle und Romantik geben wird. Keine Angst – wir machen uns da absolut nichts vor und sehen das schon sehr realistisch. Der Besuch bei Gerhard Schönauer war eines unserer Projekte, die wir vor unserem Umstieg unbedingt noch erledigen wollten.

Das vorher Geschriebene waren die Beweggründe, Gerhard zu besuchen. Einen Vollprofi zu erleben. Gibt es ihn wirklich? Lebt er so, wie er es schreibt? Kann er uns Tipps geben?

Im Januar 2006 habe ich brieflich Kontakt zu Herrn Schönauer aufgenommen. Im Februar antwortete er mir (hier gekürzt):

"<i>Lieber Tiger… Die genannte Ausgabe "Aussteigen – aber wie?" ist eine vom Verlag auf weniger als die Hälfte gekürzte und abgeänderte Auflage meines Büchleins „Zurück zum Leben auf dem Lande" (Goldmann 1979)…Diese Originalausgabe steht dem Vernehmen nach in vielen großen Leihbüchereien und ist viel aufschlussreicher als die Kurzausgabe… Es würde mich freuen, Sie kennen zu lernen, doch wenn es nicht klappt, können Sie mir auch gern konkrete Fragen schreiben. Internet – Anschluss habe ich keinen. Herzliche Grüße Gerhard Schönauer</i>"

Vorletzte Woche fuhr ich von Tirol aus ins südliche Kärnten. Bei Bleiburg an der Grenze zu Slowenien lebt er.
Langsam schreite ich auf das Haus zu. Tiefer Schnee liegt davor und es ist nicht geräumt. Nur alte Fußspuren im Schnee. Ob er da ist? Durch die Glastüre sehe ich etwas am Boden wursteln. Ich klopfe und ein Kopf wird sichtbar. Schönauer erhebt sich und weiß sofort, wer ich bin. "<i>Grüß dich, Tiger</i>" und ein breites Lächeln ist in seinem Gesicht. "<i>Grüß Gott, Herr Schönauer</i>", erwidere ich und lache wie ein Honigkuchen. Ich will meine Schuhe ausziehen, er aber stoppt mein Vorhaben mit den Worten: "<i>Auf Sauberkeit bin ich nicht so sehr bedacht. Lass sie an.</i>" Es dauert nicht lange und wir sind beim "Du". Da er gerne Wein trinkt, habe ich ihm zwei Flaschen mitgebracht. Die sind schneller verschwunden, als ich sie auspacken kann.

Wir gehen ins Wohn-Schlafzimmer. Dort stehen ein Schreibtisch und zwei Betten.

<IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image002.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image002.jpg[/link]

Er nimmt auf seinem Bett Platz und ich auf dem Stuhl am Schreibtisch.

<IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image004.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image004.jpg[/link]

Wir sprechen über meine Fahrt und ob ich hier schlafen möchte (oben hat er noch ein Schlafzimmer). Wie viel Zeit ich hätte? Ob ich meinen Fragenkatalog dabei habe?

Geboren wurde er vor 74 Jahren in Wien. Er berichtet mir von seiner schlimmen Kindheit. Litt unter einer sehr dominanten Mutter. 20 verlorene Jahre seines Lebens. Denn erst im Alter von 20 Jahren ging er per Fahrrad, Zelt und Kochgeschirr auf Tour. Da lernte er die Natur und ihre Schönheit kennen und schätzen. Seit dieser Zeit sucht er regelmäßig die Natur auf. Sein Chemiestudium hat er beendet. Arbeitete dann als Chemiker und sparte 70 – 75 % seines Verdienstes. Der Rest reichte ihm zum Leben (Zimmermiete und Essen). Mit seinem Job, der so gegen die Natur war, wurde er immer unzufriedener. Die vielen Wanderungen und Touren halfen ihn aber, mit seiner Situation besser umzugehen.

1970 stieg er dann mit seiner ersten Frau aus. Baute sich das Haus, das auf dem oben genannten Büchlein abgebildet ist. In seinem Teich züchtete er Forellen und baute Erdbeeren an. Das waren seine Geldeinnahmequellen. Er erzählte mir, dass viele den Fehler machen, mit n i c h t s auszusteigen. Das geht nicht. Ein gewisses Grundkapital muss vorhanden sein. Ob nun wegen dem Häuschen oder der Miete. Immer benötigt man Geld. Schönauer war auch nie d e r Selbstversorger. Klar baute er verschiedene Sorten Gemüse und Obst an. Aber davon konnten er und seine Frau nicht leben.

Dann kamen die Scheidung und damit der Verkauf seines Hauses. Er suchte sich sein heutiges Grundstück und baute ein etwas kleineres Haus drauf (der Grundriss ist im Büchlein abgebildet). Seine zweite Frau lernte er auf einer Nepalreise kennen und lieben. Vor einigen Jahren ist sie gestorben.

Heute bewirtschaftet er einige Apfel- und Kirschbäume und ein kleines Gemüsebeet. Allerdings war die Ernte letztes Jahr zu schlecht und er musste Äpfel zukaufen. Er bekommt eine Rente in Höhe von etwa 600 € monatlich. Davon braucht er 200 €. Den Rest spart er für seine Reisen. In Österreich kann man ab einer bestimmten Grundstücksgröße in die Bauernversicherung eintreten (dann ist man Landwirt). Die ist relativ billig und man ist renten- und krankenversichert. Das war ihm auch immer wichtig. Kaum wegen dem Allgemeinarzt, den er selten benötigt, mehr wegen dem Zahnarzt.

Gerhard ist Atheist und wir sprechen über die Beweise für und gegen einen Gott und Religionen. Wir kommen auf keinen Nenner und wechseln das Thema.
Ich möchte wissen, wie er sich auf seinen Ausstieg (körperlich) vorbereitet hat. Hat er gar nicht. Er war durch seine Wanderungen trainiert. Außerdem wuchs er nicht in dem Überfluss auf, wie wir ihn heute kennen. Mehr dazu steht in dem Büchlein.

Meine Frage hinsichtlich seines inneren Aufbaus und wie er mit dem Alleinsein fertig wird, versteht er falsch. Er bekommt plötzlich feuchte Augen und erzählt mir, dass er seine Frau vermisst. Eine Partnerin fehlt ihm sehr. Vor zwei Jahren hat er es aufgegeben zu suchen. Pro 7 soll eine Textseite haben, da kann man Kontakte finden und herstellen. Ich staune und sehe mich um. "Hast Du einen Fernseher?" Er deutet auf ein Schränkchen. "Da drinnen ist er. Ich mag das schwarze Ding nicht dauernd sehen". Ein Telefon hat er auch. Versteckt unter einem kleinen Tuch. Für Notfälle. Radio ist auch da. Wir sprechen über Frauen im Allgemeinen und im Besonderen. Ob meine Partnerin beim Aussteigen mitmacht? Bis jetzt und theoretisch schon! Es wird sich zeigen.

Mit seinen Nachbarn hat er ein freundschaftlich distanziertes Verhältnis. Überhaupt ist er sehr menschenscheu. Auf seinen Reisen sucht er die stillen und ruhigen Plätze auf. Nur so kann er die Natur genießen. Dann erzählt er wieder von seiner Frau und das er mit Partnerschaften immer Pech hatte. Dass er sich zu sehr auf die Frauen fixiert hat. Plötzlich merke ich, dass vor mir ein Mensch sitzt, der allein sein wollte und nun einsam ist.

Briefe, so wie meiner, bekommt er etwa 2 Stück im Jahr. Besuche fast keine mehr. Das war anders zu der Zeit, als er sein Buch heraus brachte. Da bekam er sehr viel Post und auf sein Grundstück stellte er ein Schild: "Besuche nur nach vorheriger Anmeldung!" Die Zeiten haben sich geändert.

Warum schreibst du nicht mehr? Du bist im Internet und dort in einigen Foren immer wieder zu finden. Er glaubt mir das nicht so recht. Plötzlich bekomme ich ein Manuskript von ihm auf den Tisch gelegt. Erst ohne Vorwort (das ist aber wichtig, meint er). Er sucht weiter in seinem kleinen Durcheinander und dann halte ich sein neues Werk in Händen. Kein Verlag wollte es bisher annehmen. Ich verspreche, dass ich mich umhören werde. Jetzt liegt es neben mir auf meinem Schreibtisch. Es ist ein Roman mit dem Titel "Nachmenschen". Zwanzig (20!) Seiten Vorwort. Die sind aber auch nötig, um sein Werk besser zu verstehen. Es geht um Natur und Kultur. Der Mensch hat sich vor langer Zeit Kultur(en) geschaffen, um…

Hier ein kleiner Auszug aus seinem Vorwort:

<ul><font color = blue>"Ein amüsantes Beispiel für die Auswüchse einer körperfeindlichen Kultur ist der Furz. Jeder Mensch entwickelt Darmgase. Der Furz ist also natürlich und notwendig. Es gibt Kulturen, in denen ist er gesellschaftsfähig. Bei uns nicht. Furzen ist Natur, es zu unterdrücken ist Kultur. Fadenscheinige Begründung für diese kulturelle Errungenschaft ist die Vermeidung einer Geruchsbelästigung. Auswege und Umwege werden gefunden. Mit Geschick und Übung lernt man den stillen Furz, eine Lüge und Verleumdung anderer, auf die der Verdacht gelenkt wird.

Soweit die oberflächliche Betrachtung. Gehen wir der Sache aber auf den Grund: Wichtiger als die Geruchsbelästigung, die z. B. im Freien kaum wahrgenommen wird, ist, dass der Furz auf die Schallquelle aufmerksam macht. Und diese ist, so will es die Kultur, nicht nur vor Blicken zu verstecken, sondern auch vor jedem Gedanken, jeder Fantasie und Assoziation zu bewahren, denn die Orte des Geschehens liegen bei Furz und Sex nahe beieinander."
Er scheut keinen Vergleich zwischen den Bonobos (ohne Kultur, aber friedlich und liebevoll) und uns Menschen (mit Kultur und krank in vielerlei Hinsicht).

Lieber Leser, google unter Bonobos und du wirst staunen. Wann sind wir am glücklichsten? Dann, wenn wir frisch verliebt sind. Und wie lange hält das an? Also warum monogam leben? Wäre es nicht besser, polygam zu leben?

Es wundert mich nicht, dass viele Verlage das Buch ablehnen. Da wagt es einer, unsere Kultur mit ihren perversen Auswüchsen und unsinnigen Spielereien anzuzweifeln?! Ohne Kultur keine Absatzmärkte und keine Gewinne. Ein explosives Buch. Sicher auch ein Buch, das zum Diskutieren anregt. Zum Denken und vielleicht zum Umdenken!?

"Diejenige Kultur, die den Druck, die Gier, den Liebesmangel beendet, den Aberglauben löscht, Frieden und Freiheit bringt, Degeneration und Krankheit verhindert und die Technik auf unschädliche Bahnen beschränkt, ist sie Utopie? Erst die Nachmenschen werden sie –vielleicht– erleben."</font></ul>

Gerhard ist für die nächsten Wochen wieder in der Natur. Erst wandern in 1500 – 1800 m Höhe und dann auf Kreta. Ich werde mit ihm in Verbindung bleiben. Wir haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis aufgebaut und bei meinem nächsten Besuch werde ich meine Partnerin mitbringen (dann sieht auch sie live, was auf uns zukommt. :-)

Wir verabschieden uns herzlich und ich stapfe zu meinem Auto zurück. Drehe mich nochmals um. Gerhard ist schon wieder bei seinen Reisevorbereitungen. Es war für mich ein sehr lohnender und interessanter Besuch.

<IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image006.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image006.jpg[/link]

Sein Haus

<IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image008.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image008.jpg[/link]

Blick aus seinem Wohn-Schlafzimmer

<IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image010.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image010.jpg[/link]

Mit diesen Bildern möchte ich mich für heute verabschieden.

Von Herzen
TigerAuge



PS
Von Herzen ein Dankeschön an:
Barbara, Wolf-Peter, Maria-Michaela, Peter, Johannes, Peer, Alandra, Mutter, Yvonne, Oma, Balu und viele mehr.

Helene

06.04.2006, 14:52

@ TigerAuge

Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'')


Als Antwort auf: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von TigerAuge am 06. April 2006 01:21:35:


Hallo, Tiger!

Danke für den tollen Bericht. Schön, wieder etwas Aktuelles über Herrn Schönauer zu hören. Auch für mich ist er ein großes Vorbild und sein Buch eine meiner interessantesten Informationsquellen.

Mich würde aber auch interessieren, wie du deinen Aus- (oder Um-)stieg planst (sorry, falls das im Forum ohnedies allbekannt ist, aber ich schaff es einfach nicht, alles durchzulesen). Nach dem, was du hier geschrieben hast, dürften wir ja ziemlich ähnliche Vorstellungen haben ...

lG Helene


hasel

06.04.2006, 15:17

@ TigerAuge

Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'')


Als Antwort auf: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von TigerAuge am 06. April 2006 01:21:35:


danke für deinen schönen bericht tigerauge!

teilst du mir bitte wenn möglich die adresse von gerhardt schönauer mit? danke!

<nospam>haselhuhnhaus</nospam>@<nospam>yahoo.de</nospam>

liebe grüße
hasel


TigerAuge

06.04.2006, 19:52

@ Helene

email ist für euch unterwegs (owT)


Als Antwort auf: Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von Helene am 06. April 2006 14:52:50:





Der Husky

08.04.2006, 23:31

@ TigerAuge

Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'')


Als Antwort auf: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von TigerAuge am 06. April 2006 01:21:35:


>Gerhard Schönauer 2006
>
Hallo !


Ja also -wie soll ich sagen - wegen den Furzen und so - Wo er Recht hat, hat er Recht. Die Dinger kann der menschl.Organismus zwar zurückhalten, dies geht aber auf Kosten der Mineralstoffreserven, weil die dabei neutralisiert werden müssen. Hab ich (glaub ich zumindest) beim Jentschura "Gesundheit durch Entschlackung" gelesen.

Der Husky!


Helene

10.04.2006, 13:01

@ TigerAuge

Tiger Auge, ich kann dir kein email schicken! (owT)


Als Antwort auf: email ist für euch unterwegs (owT) von TigerAuge am 06. April 2006 19:52:29:





TigerAuge

10.04.2006, 18:26

@ Helene

warum (bahnhof im gesicht)? (owT)


Als Antwort auf: Tiger Auge, ich kann dir kein email schicken! (owT) von Helene am 10. April 2006 13:01:05:





TigerAuge

13.04.2006, 07:24

@ TigerAuge

Die große Stille


Als Antwort auf: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von TigerAuge am 06. April 2006 01:21:35:


Ein herzliches Aloha


Eines der nächsten Projekte wird der Besuch eines "Klosters auf Zeit" sein.

In diesem Forum geht es um Selbstversorgung, Ausstieg (Umstieg), natürliches Leben und mehr.
Was hat ein Leben, für einige Tage, in einem Kloster damit zu tun?

Beim U m s t e i g e n sind innere Einstellung, Stille, Gartenbau, Kräuterbeete, einfaches Leben und mehr wichtig.
Sind Nonnen und Mönche nicht d i e Selbstversorger schlechthin? Quasi die Klassiker?
Von ihnen möchten wir lernen.


Ich hatte einen Bericht über eine höhere Lebenserwartung von Nonnen und besonders der Mönche im Vergleich zu "Normalos" gesehen.
Warum? Sind Ernährung, Lebensweise, Lebensrhythmus, Glaube… die Ursachen?

Es gibt einen Dokumentarfilm, den wir leider noch nicht gesehen haben, über das Leben der Karthäusermönche.

Hier mehr:

<A href="http://www.diegrossestille.de/deutsch/" target="_top[/link]http://www.diegrossestille.de/deutsch/</A>


* Stille ist nicht nur Abwesenheit von Lärm, sondern ein Schweigen, das den Menschen Augen und Ohren öffnet für eine andere Welt (unbekannt) *


Frohe Ostern von Herzen
TigerAuge




Gänseblümchen

13.04.2006, 08:58

@ TigerAuge

Re: Die große Stille


Als Antwort auf: Die große Stille von TigerAuge am 13. April 2006 07:24:47:


Hallo und guten Morgen,

vielen Dank für diesen interessanten Link. Leider sind die angegebenen Kinos
zu weit weg von mir. So warte ich auf die Ausstrahlung im Fernsehen.

Die "wirkliche" Stille eines Klosters zu erfahren ist auch für mich sehr reizvoll. Leider hapert es mit der Umsetzung (meine Familie "schreit nach mir";).

Ich finde es sehr traurig, daß wir mit unserem Zivilisationslärm die Natur kaum noch hören können (das Brummen des Computers oder des Kühlschrankes, die Autos, Flugzeuge, LKW´s, Straßenbahnen, Kreissägen, Bohrer, Fernseher, Radios, Walkmans, Kaffeemaschinen, selbst das Hupen der Ampeln für Blinde - obwohl das eine sinnvolle Sache ist, das Gluckern der Heizkörper,..... alles, alles macht Lärm. Es ist belegt worden, daß in den Städten die Singvogelpopulation wieder auf dem Rückmarsch ist, weil z.B. die Amseln ihr werbendes Lied an den Partner oft umsonst singen und aufgrund des Lärms das Amselweibchen den Gesang gar nicht mehr hören kann.

Viele Krankheiten sind dem Lärm geschuldet: Herz-und Kreislauferkrankungen, eine kranke Psyche oder Taubheit stehen an erster Stelle.

Es gibt nicht nur Umweltverschmutzung durch alle möglichen Abgase und Chemikalien. Es gibt auch die Verschmutzung durch Lärm. Und es gibt sie auch durch das nächtliche Licht, welches die Städte verbreiten. In den Städten kann man gar keinen Sternenhimmel mehr sehen (ich habe mein Teleskop eingemottet:-(,
weil ich jedes Mal erst 15 - 20 Kilometer fahren müßte, damit es sich lohnt.

Wenn man mal die Gelegenheit hatte, in einem tiefen Wald z.B. die absolute Stille zu genießen, dann weiß man, daß man durchaus das Öffnen der Blüten und das sprichwörtliche Gras wachsen hören kann.

>* Stille ist nicht nur Abwesenheit von Lärm, sondern ein Schweigen, das den Menschen Augen und Ohren öffnet für eine andere Welt (unbekannt) *

Ein bißchen hilft (mir zumindest), alle Geräte abzuschalten, die Fenster zu schließen und sich gregorianischen Gesang anzuhören.

Auch Dir frohe Ostern.

Liebe Grüße
Gänseblümchen



didi

14.04.2006, 20:39

@ TigerAuge

Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'')


Als Antwort auf: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von TigerAuge am 06. April 2006 01:21:35:


Hi,
da ich aus der Gegend bin würde es mich auch sehr interessieren mal mit Herrn Schönauer Kontakt aufzunehmen!

Kannst du mir bitte seine Adresse zukommen lassen````????

Bitte Danke

Meine Mailadresse lautet: didi3@gmx.at







>Gerhard Schönauer 2006
>
>Vorwort
>Gerhard Schönauer ist ein Mann, der rechtzeitig das Aussteigen gewagt hat - zugleich persönlich und im Zeitgeschehen betrachtet. Denn das Aussteigen wird schwieriger. Viele aufgeschlossene und idealistische junge Leute probieren es - und manche fallen dabei auf die Nase.
>Das muss nicht sein! Schönauer gibt aus seinem reichen Erfahrungsschatz Hunderte von Tipps, wie man es machen sollte, wie nicht oder warum nicht und welche Voraussetzungen materieller sowie geistiger Art die Möchtegern-Aussteiger mitbringen sollten. Einerseits nimmt er Illusionen, andererseits aber macht er denen Mut, die schon zum Sprung ansetzen, sich aber nicht zu springen trauen, weil ihnen von allen Seiten abgeraten wird.
>Schönauer ist Meister darin, augenzwinkernd, humorvoll und ohne erhobenen Zeigefinger so ziemlich alles in Frage zu stellen, was uns bisher als völlig normal erschien und dessen Richtigkeit wir nicht anzweifelten, weil wir den eigentlichen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang nicht erkennen. Wir sind wie dressierte Affen und tun, was Eltern, Lehrer, Unternehmen, Kirche, Staat und Nachbarschaft verlangen. Auch gegen unseren Instinkt, gegen unsere tief sitzende Sehnsucht nach dem Ideal - bis wir an der berühmten Sinnfrage des Daseins ankommen. Dann entstehen Neurosen, Psychosen, Aggressionen und Depressionen, dann greift man zu Drogen - von der Zigarette über Alkohol bis zu den »harten« Sachen . . . . . . .
>Hier der ganze Text:
><A href="http://www.tierversuchsgegner.org/texte/aussteiger.html" target="_top[/link]http://www.tierversuchsgegner.org/texte/aussteiger.html</A>
>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
>Ein herzliches Aloha
>Durch dieses Forum bin ich letztes Jahr auf Gerhard Schönauer und sein Büchlein aufmerksam geworden. Ich habe es ausgedruckt, gelesen und war begeistert, was dieser Mann schrieb. In vielen seiner Ansichten konnte ich mich wieder finden und identifizieren.
>Seit einigen Jahren beschäftige ich mich damit auszusteigen (umsteigen ist wohl richtiger). Persönliche Gründe haben das bisher verhindert. Ich habe die letzten Monate viele "Aussteiger" kennen gelernt und mit ihnen gesprochen. Bei näherer Betrachtung habe ich bemerkt, dass alle vom Arbeitslosengeld oder der Sozialhilfe lebten oder vom Unterhalt ihrer geschiedenen Männer. Alle redeten davon, dass sie ausgestiegen wären. Nein – diese Menschen überzeugten mich nicht. Von ihnen konnte ich nichts Brauchbares erfahren und gewinnen. Sie haben sich ausgeklinkt, aber sie sind nicht ausgestiegen (ohne Wertung).
>Mir und meiner Partnerin ist klar, dass Probleme und Schwierigkeiten auf uns zukommen werden. Dass es wenig Idylle und Romantik geben wird. Keine Angst – wir machen uns da absolut nichts vor und sehen das schon sehr realistisch. Der Besuch bei Gerhard Schönauer war eines unserer Projekte, die wir vor unserem Umstieg unbedingt noch erledigen wollten.
>Das vorher Geschriebene waren die Beweggründe, Gerhard zu besuchen. Einen Vollprofi zu erleben. Gibt es ihn wirklich? Lebt er so, wie er es schreibt? Kann er uns Tipps geben?
>Im Januar 2006 habe ich brieflich Kontakt zu Herrn Schönauer aufgenommen. Im Februar antwortete er mir (hier gekürzt):
>"<i>Lieber Tiger… Die genannte Ausgabe "Aussteigen – aber wie?" ist eine vom Verlag auf weniger als die Hälfte gekürzte und abgeänderte Auflage meines Büchleins „Zurück zum Leben auf dem Lande" (Goldmann 1979)…Diese Originalausgabe steht dem Vernehmen nach in vielen großen Leihbüchereien und ist viel aufschlussreicher als die Kurzausgabe… Es würde mich freuen, Sie kennen zu lernen, doch wenn es nicht klappt, können Sie mir auch gern konkrete Fragen schreiben. Internet – Anschluss habe ich keinen. Herzliche Grüße Gerhard Schönauer</i>"
>Vorletzte Woche fuhr ich von Tirol aus ins südliche Kärnten. Bei Bleiburg an der Grenze zu Slowenien lebt er.
>Langsam schreite ich auf das Haus zu. Tiefer Schnee liegt davor und es ist nicht geräumt. Nur alte Fußspuren im Schnee. Ob er da ist? Durch die Glastüre sehe ich etwas am Boden wursteln. Ich klopfe und ein Kopf wird sichtbar. Schönauer erhebt sich und weiß sofort, wer ich bin. "<i>Grüß dich, Tiger</i>" und ein breites Lächeln ist in seinem Gesicht. "<i>Grüß Gott, Herr Schönauer</i>", erwidere ich und lache wie ein Honigkuchen. Ich will meine Schuhe ausziehen, er aber stoppt mein Vorhaben mit den Worten: "<i>Auf Sauberkeit bin ich nicht so sehr bedacht. Lass sie an.</i>" Es dauert nicht lange und wir sind beim "Du". Da er gerne Wein trinkt, habe ich ihm zwei Flaschen mitgebracht. Die sind schneller verschwunden, als ich sie auspacken kann.
>Wir gehen ins Wohn-Schlafzimmer. Dort stehen ein Schreibtisch und zwei Betten.
>
><IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image002.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image002.jpg[/link]
>Er nimmt auf seinem Bett Platz und ich auf dem Stuhl am Schreibtisch.
><IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image004.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image004.jpg[/link]
>Wir sprechen über meine Fahrt und ob ich hier schlafen möchte (oben hat er noch ein Schlafzimmer). Wie viel Zeit ich hätte? Ob ich meinen Fragenkatalog dabei habe?
>Geboren wurde er vor 74 Jahren in Wien. Er berichtet mir von seiner schlimmen Kindheit. Litt unter einer sehr dominanten Mutter. 20 verlorene Jahre seines Lebens. Denn erst im Alter von 20 Jahren ging er per Fahrrad, Zelt und Kochgeschirr auf Tour. Da lernte er die Natur und ihre Schönheit kennen und schätzen. Seit dieser Zeit sucht er regelmäßig die Natur auf. Sein Chemiestudium hat er beendet. Arbeitete dann als Chemiker und sparte 70 – 75 % seines Verdienstes. Der Rest reichte ihm zum Leben (Zimmermiete und Essen). Mit seinem Job, der so gegen die Natur war, wurde er immer unzufriedener. Die vielen Wanderungen und Touren halfen ihn aber, mit seiner Situation besser umzugehen.
>1970 stieg er dann mit seiner ersten Frau aus. Baute sich das Haus, das auf dem oben genannten Büchlein abgebildet ist. In seinem Teich züchtete er Forellen und baute Erdbeeren an. Das waren seine Geldeinnahmequellen. Er erzählte mir, dass viele den Fehler machen, mit n i c h t s auszusteigen. Das geht nicht. Ein gewisses Grundkapital muss vorhanden sein. Ob nun wegen dem Häuschen oder der Miete. Immer benötigt man Geld. Schönauer war auch nie d e r Selbstversorger. Klar baute er verschiedene Sorten Gemüse und Obst an. Aber davon konnten er und seine Frau nicht leben.
>Dann kamen die Scheidung und damit der Verkauf seines Hauses. Er suchte sich sein heutiges Grundstück und baute ein etwas kleineres Haus drauf (der Grundriss ist im Büchlein abgebildet). Seine zweite Frau lernte er auf einer Nepalreise kennen und lieben. Vor einigen Jahren ist sie gestorben.
>Heute bewirtschaftet er einige Apfel- und Kirschbäume und ein kleines Gemüsebeet. Allerdings war die Ernte letztes Jahr zu schlecht und er musste Äpfel zukaufen. Er bekommt eine Rente in Höhe von etwa 600 € monatlich. Davon braucht er 200 €. Den Rest spart er für seine Reisen. In Österreich kann man ab einer bestimmten Grundstücksgröße in die Bauernversicherung eintreten (dann ist man Landwirt). Die ist relativ billig und man ist renten- und krankenversichert. Das war ihm auch immer wichtig. Kaum wegen dem Allgemeinarzt, den er selten benötigt, mehr wegen dem Zahnarzt.
>Gerhard ist Atheist und wir sprechen über die Beweise für und gegen einen Gott und Religionen. Wir kommen auf keinen Nenner und wechseln das Thema.
>Ich möchte wissen, wie er sich auf seinen Ausstieg (körperlich) vorbereitet hat. Hat er gar nicht. Er war durch seine Wanderungen trainiert. Außerdem wuchs er nicht in dem Überfluss auf, wie wir ihn heute kennen. Mehr dazu steht in dem Büchlein.
>Meine Frage hinsichtlich seines inneren Aufbaus und wie er mit dem Alleinsein fertig wird, versteht er falsch. Er bekommt plötzlich feuchte Augen und erzählt mir, dass er seine Frau vermisst. Eine Partnerin fehlt ihm sehr. Vor zwei Jahren hat er es aufgegeben zu suchen. Pro 7 soll eine Textseite haben, da kann man Kontakte finden und herstellen. Ich staune und sehe mich um. "Hast Du einen Fernseher?" Er deutet auf ein Schränkchen. "Da drinnen ist er. Ich mag das schwarze Ding nicht dauernd sehen". Ein Telefon hat er auch. Versteckt unter einem kleinen Tuch. Für Notfälle. Radio ist auch da. Wir sprechen über Frauen im Allgemeinen und im Besonderen. Ob meine Partnerin beim Aussteigen mitmacht? Bis jetzt und theoretisch schon! Es wird sich zeigen.
>Mit seinen Nachbarn hat er ein freundschaftlich distanziertes Verhältnis. Überhaupt ist er sehr menschenscheu. Auf seinen Reisen sucht er die stillen und ruhigen Plätze auf. Nur so kann er die Natur genießen. Dann erzählt er wieder von seiner Frau und das er mit Partnerschaften immer Pech hatte. Dass er sich zu sehr auf die Frauen fixiert hat. Plötzlich merke ich, dass vor mir ein Mensch sitzt, der allein sein wollte und nun einsam ist.
>Briefe, so wie meiner, bekommt er etwa 2 Stück im Jahr. Besuche fast keine mehr. Das war anders zu der Zeit, als er sein Buch heraus brachte. Da bekam er sehr viel Post und auf sein Grundstück stellte er ein Schild: "Besuche nur nach vorheriger Anmeldung!" Die Zeiten haben sich geändert.
>Warum schreibst du nicht mehr? Du bist im Internet und dort in einigen Foren immer wieder zu finden. Er glaubt mir das nicht so recht. Plötzlich bekomme ich ein Manuskript von ihm auf den Tisch gelegt. Erst ohne Vorwort (das ist aber wichtig, meint er). Er sucht weiter in seinem kleinen Durcheinander und dann halte ich sein neues Werk in Händen. Kein Verlag wollte es bisher annehmen. Ich verspreche, dass ich mich umhören werde. Jetzt liegt es neben mir auf meinem Schreibtisch. Es ist ein Roman mit dem Titel "Nachmenschen". Zwanzig (20!) Seiten Vorwort. Die sind aber auch nötig, um sein Werk besser zu verstehen. Es geht um Natur und Kultur. Der Mensch hat sich vor langer Zeit Kultur(en) geschaffen, um…
>Hier ein kleiner Auszug aus seinem Vorwort:
><ul><font color = blue>"Ein amüsantes Beispiel für die Auswüchse einer körperfeindlichen Kultur ist der Furz. Jeder Mensch entwickelt Darmgase. Der Furz ist also natürlich und notwendig. Es gibt Kulturen, in denen ist er gesellschaftsfähig. Bei uns nicht. Furzen ist Natur, es zu unterdrücken ist Kultur. Fadenscheinige Begründung für diese kulturelle Errungenschaft ist die Vermeidung einer Geruchsbelästigung. Auswege und Umwege werden gefunden. Mit Geschick und Übung lernt man den stillen Furz, eine Lüge und Verleumdung anderer, auf die der Verdacht gelenkt wird.
>Soweit die oberflächliche Betrachtung. Gehen wir der Sache aber auf den Grund: Wichtiger als die Geruchsbelästigung, die z. B. im Freien kaum wahrgenommen wird, ist, dass der Furz auf die Schallquelle aufmerksam macht. Und diese ist, so will es die Kultur, nicht nur vor Blicken zu verstecken, sondern auch vor jedem Gedanken, jeder Fantasie und Assoziation zu bewahren, denn die Orte des Geschehens liegen bei Furz und Sex nahe beieinander."
>Er scheut keinen Vergleich zwischen den Bonobos (ohne Kultur, aber friedlich und liebevoll) und uns Menschen (mit Kultur und krank in vielerlei Hinsicht).
>Lieber Leser, google unter Bonobos und du wirst staunen. Wann sind wir am glücklichsten? Dann, wenn wir frisch verliebt sind. Und wie lange hält das an? Also warum monogam leben? Wäre es nicht besser, polygam zu leben?
>Es wundert mich nicht, dass viele Verlage das Buch ablehnen. Da wagt es einer, unsere Kultur mit ihren perversen Auswüchsen und unsinnigen Spielereien anzuzweifeln?! Ohne Kultur keine Absatzmärkte und keine Gewinne. Ein explosives Buch. Sicher auch ein Buch, das zum Diskutieren anregt. Zum Denken und vielleicht zum Umdenken!?
>"Diejenige Kultur, die den Druck, die Gier, den Liebesmangel beendet, den Aberglauben löscht, Frieden und Freiheit bringt, Degeneration und Krankheit verhindert und die Technik auf unschädliche Bahnen beschränkt, ist sie Utopie? Erst die Nachmenschen werden sie –vielleicht– erleben."</font></ul>
>Gerhard ist für die nächsten Wochen wieder in der Natur. Erst wandern in 1500 – 1800 m Höhe und dann auf Kreta. Ich werde mit ihm in Verbindung bleiben. Wir haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis aufgebaut und bei meinem nächsten Besuch werde ich meine Partnerin mitbringen (dann sieht auch sie live, was auf uns zukommt. :-)
>Wir verabschieden uns herzlich und ich stapfe zu meinem Auto zurück. Drehe mich nochmals um. Gerhard ist schon wieder bei seinen Reisevorbereitungen. Es war für mich ein sehr lohnender und interessanter Besuch.
>
><IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image006.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image006.jpg[/link]
>Sein Haus
>
><IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image008.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image008.jpg[/link]
>Blick aus seinem Wohn-Schlafzimmer
>
><IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image010.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image010.jpg[/link]
>Mit diesen Bildern möchte ich mich für heute verabschieden.
>Von Herzen
>TigerAuge
>PS
>Von Herzen ein Dankeschön an:
>Barbara, Wolf-Peter, Maria-Michaela, Peter, Johannes, Peer, Alandra, Mutter, Yvonne, Oma, Balu und viele mehr.



Bonobeau

04.05.2006, 21:28

@ TigerAuge

Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'')

[ kein Text ]
TigerAuge

07.05.2006, 21:06

@ Bonobeau

KLARSTELLUNG zum Buch von Gerhard Schönauer !


Als Antwort auf: Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von Bonobeau am 04. Mai 2006 21:28:32:


>Hallo Tiger,
>ich bin auch ein Fan vom radikalen, klaren Gerhard Schönauer und würde wirklich gerne "Nachmenschen" lesen bzw. hören, wie es weitergeht.
>Gruss Bonobeau

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Aloha

Ich verstehe zwischenzeitlich sehr wohl das Interesse für dieses Buch und möchte dazu folgendes bemerken:

- Gerhard hat mir die Rohfassung gegeben, weil ich ihm versprach, dass ich mich bezüglich Verlage etc. umhören werde. In meiner Vergangenheit hatte ich mit Verlagswesen im weitesten Sinne zu tun. Johannes kann dies bestätigen.


- Was Gerhard an Rente bekommt, habe ich geschrieben. Davon muss er Strom, Benzin, die Hausnebenkosten, sein Essen und vieles mehr bestreiten.
Glaubt h i e r wirklich ein Mensch, dass ich einen liebenswerten Gerhard Schönauer "missbrauche"?!!


- Bei dem Besuch ging es mir einzig darum, dass ich Tipps für unseren Umstieg bekomme und – ob es "die Legende" wirklich gibt?

Letztlich auch meine Idee (und ich habe noch mehr ;-)

Was ich in all den Foren immer wieder vermisse ist, dass offensichtlich wenige nachprüfen, nachschauen und letztlich keine "Nägel mit Köpfen" machen. Einiges angelesen und hingenommen!
Um nicht missverstanden zu werden -Bitte-! Viele der Beiträge sind sehr gut, interessant und auch nützlich. Aber wer hat sie ausprobiert? Vieles von einem Buch abgeschrieben (da möchte ich mich selber nicht ausschließen).

Beispiel von Helene
:
<A href="http://f27.parsimony.net/forum66013/messages/11310.htm" target="_top[/link]http://f27.parsimony.net/forum66013/messages/11310.htm</A>

Ich würde das schon mal machen. Ernsthaft!
Was kann schon viel schief gehen? *g*
Also auf geht's!

Und ich darf jetzt schon versichern, dass da noch einige interessante Berichte auf u n s zukommen werden :-)


- Das Buchmanuskript hatte für mich - bei meinem Bericht im April - keinen großen Stellenwert. Mit dem früheren Schönauer hat der Roman eh wenig zu tun. Oder doch?
Vielleicht werde ich es selber verlegen. So ein Buch darf der Öffentlichkeit einfach nicht vorenthalten werden. Ich muss dies noch mit Gerhard und einigen anderen Leuten abklären.


- Bisher habe ich das Vorwort nur einer einzigen Person meines Vertrauens (von der ich hoffe, dass sie dem Gerhard behilflich sein kann) zugesandt. Und das war es aber auch schon!

- Das Buch hat Schönauer auf seiner alten Schreibmaschine getippt und teilweise per Handschrift verbessert.
Es muss überarbeitet werden und mehr! Vorbestellungen sind erwünscht *lach*


-- Ich werde das Vertrauen, dass mir Gerhard entgegengebracht hat auf keinen Fall ausnützen!! Akzeptiert es!
Er ist 74 Jahre und ich wünsche mir, dass wir – der viel für uns gebracht hat –vielleicht mal etwas für diesen wundervollen Menschen machen können.


Von Herzen und bitte nix mistverstehen…
TigerAuge ;-)


PS

Vorschläge für andere Berichte und solche die w i r noch bringen möchten:

- Dalai Lama (nicht einfach aber möglich)

- Lothar Frommhold (Pysiker und nebenbei ein Onkel von mir) kommt im Juli
zu mir. <A href="http://www.ph.utexas.edu/faculty/frommhold.html" target="_top[/link]http://www.ph.utexas.edu/faculty/frommhold.html</A>

- Besuch bei Guerrero, der ein "alter Hase" in diesem Forum und bereits
umgestiegen ist.

- Da viele den Fehler begehen, aus Angst vor der "Zukunft", aussteigen möchten,
erscheint es u n s wichtig, dass endlich mal den blödsinnigen "Angstmachern"
entgegengetreten wird!!
Ein weglaufen vor der Angst bringt nichts!
Wir denken da an Lichtnahrung und die Menschen die dabei gestorben sind. Zu-
gegeben ein krasses Beispiel.
Besuch bei Kirchenrat Bernhard Wolf ist vorgesehen. Der Beauftragte für neue religiöse und geistige Strömungen der EvangelischLutherischen Kirche in Bayern.
Er hat "Sekten" besucht und erlebt. Ein Mann, nicht hinter dem grünen Schreibtisch Ratschläge und Anregungen gibt!
<A href="http://www.bayern-evangelisch.de/web/informiert_thematisch_sekten_sektenbeauftragte_arbeit3.php" target="_top[/link]http://www.bayern-evangelisch.de/web/informiert_thematisch_sekten_sektenbeauftragte_arbeit3.php</A>

- Klosterbesuch (Die grosse Stille)

-und vieles vieles mehr...


Liebe Leser
auch für Euch gibt es viele Möglichkeiten das Forum zu bereichern.
Die Nähe zu den Themen zu finden...
Wir ALLE nehmen den Umstieg ernst.

Lest Alles und behaltet das BESTE
von Herzen
TigerAuge







Idol4ever

09.05.2006, 19:17

@ TigerAuge

Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'')


Als Antwort auf: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von TigerAuge am 06. April 2006 01:21:35:


Hallo!

Ich bin vor einem halben Jahr auf G. Schönauer aufmerksam geworden. Der Anlass war ein Fernsehbericht einer Frau, die in Deutschland "autarkisch" lebt. Sie war bei "Maischberger" und hat auf mich fasziniert. Später stellte ich bei meiner Internet-Recherche fest, dass es letztendlich von Herrn Schönauer abgekupfert sein musste, denn es deckte sich fast in allem mit seinem "Weg".
Allerdings verstehe ich nicht, dass sie sich in eine Wohnsiedlung begeben hat mit einem Häuschen, dass kleiner ist als Nachbars Garage, denn ich finde das widerum provokativ. So könnte ich nicht leben. Ich finde, dass man ala John Seymour die örtlichen Gegebenheiten respektieren muss und man auf Dauer nur glücklich werden kann, wenn man nicht als "Mahnmal" auf andere wirkt sondern im Einklang mit der Natur und den Menschen zurechtkommen (nicht auskommen- siehe Dalai Lama) sollte. Das ist meine persönliche Meinung. Herr Schönauer hat mein Leben nachhaltig verändert, ich habe wirklich alles auf den Prüfstand gestellt und bin nun dabei, langsam und besonnen die Zelte abzubrechen und in die Autarkie zu starten. Mein Mann wird mich dabei begleiten und dafür bin ich dankbar. Allerdings treibt auch mich die Angst davor manchmal in den Wahnsinn, der sich dadurch äußert, dass ich ständig irgendetwas suche, was mir Arbeit macht um die Ängste zumindest kurzzeitig loszuwerden. So manche schlaflose Nacht liegt hinter und vor mir...
Ich denke, es geht vielen ähnlich. Jedenfalls wäre ich sehr glücklich, wenn ich die Adresse von Herrn Schönauer - natürlich streng vertraulich - bekommen könnte, denn es wäre mir ein Anliegen, ihm meine Dankbarkeit ausdrücken zu können, die ich dafür empfinde, dass er bereit war, uns allen die Augen zu öffnen und die Welt aus einem völlig anderen Blickwinkel zu betrachten und dies auf eine einmalige, völlig von der Theorie lösgelöste Art und Weise, die seines Gleichen sucht. Ich bin auch ergriffen davon, dass er nun alleine lebt und die Liebe seiner Frau ihn nicht mehr zur Seite stehen kann. Davon wusste ich bis dato nichts. Ich fühle mich ihm verbunden und wäre dankbar, wenn ich es ihm persönlich zum Ausdruck bringen könnte, was ich im Innern fühle. Vielen Dank einstweilen.


Karin

23.05.2006, 21:05

@ TigerAuge

Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'')


Als Antwort auf: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von TigerAuge am 06. April 2006 01:21:35:


Hallo TigerAuge,

ich habe mich jetzt richtig gefreut, dass jemand wie Du Herrn Schönauer besucht hat. Und vielen Dank für den schönen Bericht und die Bilder über ihn, der mich sehr berührt hat. Ich würde mich freuen, wenn ich auch seine Adresse bekommen könnte. Ich glaube, er freut sich über ein paar Zeilen und einen lieben Gruß. Über sein "Aussteigen - aber wie?" bin ich vor längerer Zeit auf meiner Suche nach Informationen und Anregungen schon einmal gestoßen.
Gibt es Neuigkeiten wegen der Veröffentlichung seines Manuskriptes? Vielleicht kann ich dabei ein bisschen helfen. (karin.koenitzATt-online.de)

Liebe Grüße
Karin


D

28.08.2006, 23:43

@ TigerAuge

Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'')


Als Antwort auf: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von TigerAuge am 06. April 2006 01:21:35:


Hallo,

den Roman kann er doch auch im Internet veröffentlichen. Dann verdient er zwar nichts daran (Google AdSense könnte etwas helfen), aber er würde den Text vielen Menschen zugänglich machen.

Frag ihn doch mal danach.

Ciao,
D


TigerAuge

30.08.2006, 22:42

@ D

bin etwas im geschirr und bald mehr ! (nixText ;)


Als Antwort auf: Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von D am 28. August 2006 23:43:45:


>Hallo,
>den Roman kann er doch auch im Internet veröffentlichen. Dann verdient er zwar nichts daran (Google AdSense könnte etwas helfen), aber er würde den Text vielen Menschen zugänglich machen.
>Frag ihn doch mal danach.
>Ciao,
>D



TigerAuge

03.09.2006, 21:13

@ TigerAuge

Tiefen und Höhen und mehr...


Als Antwort auf: bin etwas im geschirr und bald mehr ! (nixText ;) von TigerAuge am 30. August 2006 22:42:28:


>>den Roman kann er doch auch im Internet veröffentlichen. Dann verdient er zwar nichts daran (Google AdSense könnte etwas helfen), aber er würde den Text vielen Menschen zugänglich machen.

>>Frag ihn doch mal danach.
>>Ciao,
>>D


A l o h a

lieber Mensch *lächel*
Warum möchtest Du Dich nicht vorstellen?
Angst?

Ich bin TigerAuge und ein Nix im Universum!
Und doch erlaube ich mir einige Herzworte an Dich zu
senden.
Wie alt bist Du?
War mir klar *g*
Bist "geil" auf das Buch?!

Hmm...ich hätte es nie nicht "ansprechen" sollen.
Ist mir klar geworten.
Danke Dir *g*

Doch bei allem Respekt - so nicht...
mein lieber Mensch!

Und ich danke Dir dafür, dass Du mich "erinnerst" hast!
An was? - folgt anbei! *lg*

Lese ALLES und behalte das BESTE...
von Herzen
TigerAuge *herzlächeln*

*~*

Aloha

Stand hinsichtlich des Buches von Gerhard. Auszugsweise seine letzten Zeilen an mich:

* * *
"Lieber Tiger…
Daß Du Dich so um mein "Nachmenschen"-Buch kümmerst, ist sehr lieb von Dir. Bei namhaften Verlagen habe ich nur Ablehnungen eingeheimst und vermute, daß die meisten die Schrift gar nicht lesen, heißt es doch in der Absage manchmal "Nachtmenschen" statt "Nachmenschen". Deine Idee, Du könntest es selber verlegen, ist zwar prinzipiell zu begrüßen. Die Erfolgschancen sind aber winzig klein. Z.B. hat der Trallala(*)-Verlag in den Achtzigerjahren mein eindrucksvoll farbig bebildertes Buch "Brautschau in Asien" verlegt. Der Einmann – Betrieb hatte aber weder Geld für die Werbung noch Beziehungen zu einflussreichen Buchkritikern. Das Buch blieb unbekannt und hat sich nicht verkauft. Kein Wunder, wo es doch jedes Jahr 100 000 deutschsprachige Neuerscheinungen gibt, so daß kein Mensch auch nur für eine enge Sparte einen inhaltlichen Überblick und Vergleich gewinnen kann. Ohne Beziehungen oder teuere Werbung ist bei dieser Bücherschwemme (bei der das allermeiste bloßer Mist ist) kein Umsatz zu machen, ganz egal, was in dem Buch geschrieben steht.
Anderseits ist eine Kleinauflage (Goldmann hatte mein Landleben Buch mit 20 000 Stück Erstauflage herausgebracht, der hatte ja auch Werbemöglichkeiten) für mich uninteressant. Ich hätte zwar Arbeit mit Verbesserungen und genauerer Orthographie, aber keinerlei Lohn, denn ich muß alle Einnahmen der Pensionsversicherungs-Anstalt melden….

Das Ganze könnte sich nur in größerem Maßstab lohnen, und diesen riskiert so leicht niemand. Aber freilich können wir uns gern ausführlich darüber unterhalten.

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deiner Grundstückssuche und auch ansonsten. Grüße auch an Deine hübsche Freundin!

Alles Liebe von
Gerhard"

[*von TigerAuge geändert]

***
Gerhard werde ich wohl erst wieder im November treffen. Von meiner Seite ist alles Vorbereitet und startklar.
Ich habe eine Bekannte, die zwischenzeitlich zu einer Freundin wurde, die das Buch fertig stellen kann. Mit ihrer Erlaubnis darf ich sie kurz vorstellen:
http://www.dtp-koenitz.de/index.html
Karin hatte auch schon die Idee das Buch ins Internet zu stellen um es dort gegen Geld runter zu laden.
Wolf-Peter Stielicke als Lektor steht mir auch zur Verfügung.
Dann noch ein Schulfreund von mir, der Werbegrafiker mit viel Erfahrung ist.

Zurzeit bin ich damit beschäftigt eine entsprechende Werbestrategie vorzubereiten und verschieden Kostenkalkulationen durchzurechnen und zu prüfen.

Das Gespräch mit Gerhard wird letztlich die Entscheidung bringen.

Für Anregungen bin ich natürlich immer offen.


* * *

Die Grundstückssuche in Tirol blieb bisher leider erfolglos.
Es wurde uns zum Beispiel ein "Renovierungsbedürftiges kleines Häuschen (ca. 80qm) mit etwa 950 qm Garten für 154.000.- €" angeboten.
Was fanden wir vor?
Eine Scheune, die abgerissen werden müsste, um dann ein neues Haus darauf zu stellen. Frechheit.

Tirol ist sehr teuer und wir haben unseren Suchradius zwischenzeitlich erweitert.

* * *

Unsere Anpflanzversuche in der Wildnis sind gescheitert!
Der Frühling war einfach zu kalt und zu hart.
Anfang Juni hatte es in Tirol teilweise noch um die "Null" Grad und leichte Schneefälle gegeben.
Ende April und im Mai haben wir in verschiedenen Tälern und Höhen (etwa 900m - 1300 m) Anpflanzversuche gemacht.

Wir haben den Boden nur gelockert (nicht umgegraben) und mit Erde (die wir mühevoll mitgeschleppt hatten bereichert.
Das Wetter zeigte sich damals entsprechend "zukünftig".

- Kartoffeln (einheimische), Mangold, Bohnen (phaseolus vulgaris), Zwiebeln, Knoblauch und Karotten haben wir gesteckt und eingebracht.


Nun gut - wir können auch mit Rückschlägen leben und es zeigt uns, dass es immer wieder Ausfälle geben wird und gibt. Entsprechend haben wir einen Vorsorgeplan erstellt den wir in die Tat umsetzen werden. Das heißt, dass wir für vorerst 1 bis 2 Monate Grundnahrungsmittel bunkern werden. Davon verbrauchen wir immer wieder und füllen das verbrauchte wieder frisch auf. Unser Ziel wäre 3 bis 4 Monate (bei schlechten Ernten und Zeiten) relativ problemlos überbrücken zu können.
Die Idee haben wir in einem anderen Form gefunden und wir möchten sie übernehmen.

Hierzu eine Frage:
Ist Wasser solange haltbar und was muss dabei beachtet werden?


Unser Garten im Tal (ca. 7 x 7 m) hingegen wurde ein Erfolg. Erdbeeren, Maggiekraut, Zwiebeln, Zucchini, Kräuter, Karotten, Kopfsalat und Tomaten wurden reif und schon teilweise geerntet.

* * *

Seit Herbst 2005 suchten wir nach einem entsprechenden Kloster um dort die Gärten, aber auch die Stille kennen zu lernen und Kraft zu schöpfen.
Kloster Benediktbeuern (Salesianer)
Maria Waldrast (Serviten), das höchstgelegene Kloster Europas
St. Georgenberg (Benediktiner)
Diese Klöster entsprachen nicht so ganz unseren Vorstellungen. Teilweise zu viel Touristen und von Stille wenig zu spüren.

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäume nicht.
Quasi vor meiner Haustür steht das ideale Kloster für unser Projekt.
<A href="http://www.abtei-muensterschwarzach.de/dcms/sites/ams/start.html" target="_top[/link]http://www.abtei-muensterschwarzach.de/dcms/sites/ams/start.html</A>

Besonders interessant dürften bei dieser Klosteranlage die "Regenerativen Energien" sein.
---> Startseite oben rechts auf ---> Die Betriebe ---> Regenerative Energien
Dann kann man "links" informieren.

* * *

Mit dem Projekt "Dalai Lama" komme ich nicht so recht weiter. Ich hatte vor Wochen Kontakt zu Richard Gere hergestellt, der bekanntlich ein Freund von Dalai Lama ist. Bisher habe ich keine Antwort erhalten.
Hatte auch verschiedene buddhistische "Vereinigungen" angefunkt – ohne Erfolg.

Nun ja – wenn die/er mich nicht möchte, dann kann ich damit auch gut leben. Dies natürlich bei allem Respekt.
Vermutlich ist aber mein stümperhaftes Englischschreiben die Ursache dafür.


In der Abtei Münsterschwarzach gibt es einen Mönch der sich "Anselm Grün" nennt. Er ist teilweise hinsichtlich seiner "Lehren" sehr umstritten. Mal sehen.

* * *

Kürzlich habe ich mich mit Selbstversorgern (der eine mehr, der andere weniger) getroffen und ausgetauscht. Durfte von den "Profis" viel lernen und viele neue Erkenntnisse bekommen.
Guerrero habe ich dabei auch kennen gelernt und er zeigt mir seine "Ranch". Er ist wohl der Einzige, den ich bisher getroffen habe, der in der Lage ist völlig a u t a r k zu leben. Darüber hinaus ein herzensguter Mensch, der auch in meinem Herzen seinen Platz gefunden hat. Und nicht nur er.

* * *

Bei der Norma hat es vor einigen Wochen Indische Waschnüsse zum Kaufen gegeben (logisch, denn schenken tun die einem nichts). Letzte Woche habe ich endlich getraut damit zu waschen. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Allerdings scheint mir der Preis für einen Waschgang (500g Nüsse für etwa 3,99 €) schon sehr teuer. Zwei dieser 500g Waschsäcke habe ich mir gekauft. Die Natur ist mir schon viel wert – aber 3,99 € für einen Waschgang? *grübel*
Das kann doch keine/r auf Dauer bezahlen?

* * *

Das waren die "News" vom TigerAuge und ich hoffe, dass ich Euch nicht mit meinen Anfängerproblemen genervt habe.


Von Herzen
TigerAuge












Saurier61

04.09.2006, 00:55

@ TigerAuge

Re: Tiefen und Höhen und mehr... Waschnüsse ;-))ggg


Als Antwort auf: Tiefen und Höhen und mehr... von TigerAuge am 03. September 2006 21:13:21:


Hallöle Tigerauge,

*Hände über Kopf zusammenschlag*
hast du wirklich 500g Waschnüsse für einen Waschgang genommen???
Cool, damit kommst dann wirklich nicht weit.
Jetzt mal im Ernst: Es reichen je nach Größe der Waschnüsse 3-7 Stück davon.
Und die nehme ich für den nächsten Waschgang gleich nochmal + 1 oder 2 neue Waschnüsse.
Danach kann man diese Waschnüsse noch in etwas Wasser kochen und hat zum Händewaschen noch was.
Nur bei weißer Wäsche sollte man noch etwas Soda oder Backpulver zugeben, sonst wird sie nach ein paarmal waschen grau.

Oder die weiße, ne Quatsch, die vergraute Wäsche auf dem Rasen bleichen.

Wäsche bleichen ist eine Arbeit für brüllendheiße Sommertagean denen die Sonne gnadenlos vom Himmel brennt. Die gewaschene Wäsche wird nass auf einer Wiese ausgebreitet und den ganzen Tag ständig mit Wasser feucht gehalten damit die Sonneneinstrahlung wirken kann.

Na dann fröhliches und preiswertes Waschen.

Grinsegrüße von
Helga

>Bei der Norma hat es vor einigen Wochen Indische Waschnüsse zum Kaufen gegeben (logisch, denn schenken tun die einem nichts). Letzte Woche habe ich endlich getraut damit zu waschen. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Allerdings scheint mir der Preis für einen Waschgang (500g Nüsse für etwa 3,99 €) schon sehr teuer. Zwei dieser 500g Waschsäcke habe ich mir gekauft. Die Natur ist mir schon viel wert – aber 3,99 € für einen Waschgang? *grübel*
>Das kann doch keine/r auf Dauer bezahlen?
>* * *
>Das waren die "News" vom TigerAuge und ich hoffe, dass ich Euch nicht mit meinen Anfängerproblemen genervt habe.
>
>Von Herzen
>TigerAuge



TigerAuge

04.09.2006, 05:47

@ Saurier61

... Waschnüsse (am Kopf kratz :)


Als Antwort auf: Re: Tiefen und Höhen und mehr... Waschnüsse ;-))ggg von Saurier61 am 04. September 2006 00:55:32:


>Hallöle Tigerauge,
>*Hände über Kopf zusammenschlag*
>hast du wirklich 500g Waschnüsse für einen Waschgang genommen???
>Cool, damit kommst dann wirklich nicht weit.


*)Aloha
sag ich doch :-(
meine, dass man/n damit nicht weit kommt.


>Jetzt mal im Ernst: Es reichen je nach Größe der Waschnüsse 3-7 Stück davon.
>Und die nehme ich für den nächsten Waschgang gleich nochmal + 1 oder 2 neue Waschnüsse.
>Danach kann man diese Waschnüsse noch in etwas Wasser kochen und hat zum Händewaschen noch was.
>Nur bei weißer Wäsche sollte man noch etwas Soda oder Backpulver zugeben, sonst wird sie nach ein paarmal waschen grau.
>Oder die weiße, ne Quatsch, die vergraute Wäsche auf dem Rasen bleichen.
>Wäsche bleichen ist eine Arbeit für brüllendheiße Sommertagean denen die Sonne gnadenlos vom Himmel brennt. Die gewaschene Wäsche wird nass auf einer Wiese ausgebreitet und den ganzen Tag ständig mit Wasser feucht gehalten damit die Sonneneinstrahlung wirken kann.
>Na dann fröhliches und preiswertes Waschen.


*)Das hättest mir aber auch gleich sagen können. ;)
Danke für den Tipp und einen schönen Tag und Woche.
Von Herzen
TigerAuge

PS
Hatte mich schon gewundert, dass meine grauen Strümpfe plötzlich so
weiß waren *g*
Ich bin vielleicht eine Knalltüte *kopf über mich selber schüttel*






Norman Siegel

30.03.2007, 08:24

@ TigerAuge

Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'')


Als Antwort auf: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von TigerAuge am 06. April 2006 01:21:35:


Hallo Tigger,

habe heute auf der Suche nach Informationen über Gerhard auch Deinen Bericht hier gefunden, und wollte Dich fragen ob Du mir genauer beschreiben kannst, wo ich diesen wirklich wundervollen Menschen kennenlernen kann.

Lieben Dank schonmal, Kontakt am besten über email, metalage@t-online.de, dann auch gern per Telefon.

Lieben Dank, Norman S., Deutschland.



Ursel

02.04.2007, 18:11

@ TigerAuge

Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'')


Als Antwort auf: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von TigerAuge am 06. April 2006 01:21:35:











Liebes TigerAuge,

ein wirklich hilfreicher und guter Bericht! Danke dafür!

Ich würde gerne mit Gerhard Schönauer Kontakt aufnehmen, um ihm einige Fragen zu stellen und diese spannende Person kennenzulernen. Hast Du die Postanschrift von ihm und magst sie rausgeben. Das würde mir wirklich helfen.

Viele Grüße und Danke

Ursel









>Gerhard Schönauer 2006
>
>Vorwort
>Gerhard Schönauer ist ein Mann, der rechtzeitig das Aussteigen gewagt hat - zugleich persönlich und im Zeitgeschehen betrachtet. Denn das Aussteigen wird schwieriger. Viele aufgeschlossene und idealistische junge Leute probieren es - und manche fallen dabei auf die Nase.
>Das muss nicht sein! Schönauer gibt aus seinem reichen Erfahrungsschatz Hunderte von Tipps, wie man es machen sollte, wie nicht oder warum nicht und welche Voraussetzungen materieller sowie geistiger Art die Möchtegern-Aussteiger mitbringen sollten. Einerseits nimmt er Illusionen, andererseits aber macht er denen Mut, die schon zum Sprung ansetzen, sich aber nicht zu springen trauen, weil ihnen von allen Seiten abgeraten wird.
>Schönauer ist Meister darin, augenzwinkernd, humorvoll und ohne erhobenen Zeigefinger so ziemlich alles in Frage zu stellen, was uns bisher als völlig normal erschien und dessen Richtigkeit wir nicht anzweifelten, weil wir den eigentlichen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang nicht erkennen. Wir sind wie dressierte Affen und tun, was Eltern, Lehrer, Unternehmen, Kirche, Staat und Nachbarschaft verlangen. Auch gegen unseren Instinkt, gegen unsere tief sitzende Sehnsucht nach dem Ideal - bis wir an der berühmten Sinnfrage des Daseins ankommen. Dann entstehen Neurosen, Psychosen, Aggressionen und Depressionen, dann greift man zu Drogen - von der Zigarette über Alkohol bis zu den »harten« Sachen . . . . . . .
>Hier der ganze Text:
><A href="http://www.tierversuchsgegner.org/texte/aussteiger.html" target="_top[/link]http://www.tierversuchsgegner.org/texte/aussteiger.html</A>
>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
>Ein herzliches Aloha
>Durch dieses Forum bin ich letztes Jahr auf Gerhard Schönauer und sein Büchlein aufmerksam geworden. Ich habe es ausgedruckt, gelesen und war begeistert, was dieser Mann schrieb. In vielen seiner Ansichten konnte ich mich wieder finden und identifizieren.
>Seit einigen Jahren beschäftige ich mich damit auszusteigen (umsteigen ist wohl richtiger). Persönliche Gründe haben das bisher verhindert. Ich habe die letzten Monate viele "Aussteiger" kennen gelernt und mit ihnen gesprochen. Bei näherer Betrachtung habe ich bemerkt, dass alle vom Arbeitslosengeld oder der Sozialhilfe lebten oder vom Unterhalt ihrer geschiedenen Männer. Alle redeten davon, dass sie ausgestiegen wären. Nein – diese Menschen überzeugten mich nicht. Von ihnen konnte ich nichts Brauchbares erfahren und gewinnen. Sie haben sich ausgeklinkt, aber sie sind nicht ausgestiegen (ohne Wertung).
>Mir und meiner Partnerin ist klar, dass Probleme und Schwierigkeiten auf uns zukommen werden. Dass es wenig Idylle und Romantik geben wird. Keine Angst – wir machen uns da absolut nichts vor und sehen das schon sehr realistisch. Der Besuch bei Gerhard Schönauer war eines unserer Projekte, die wir vor unserem Umstieg unbedingt noch erledigen wollten.
>Das vorher Geschriebene waren die Beweggründe, Gerhard zu besuchen. Einen Vollprofi zu erleben. Gibt es ihn wirklich? Lebt er so, wie er es schreibt? Kann er uns Tipps geben?
>Im Januar 2006 habe ich brieflich Kontakt zu Herrn Schönauer aufgenommen. Im Februar antwortete er mir (hier gekürzt):
>"<i>Lieber Tiger… Die genannte Ausgabe "Aussteigen – aber wie?" ist eine vom Verlag auf weniger als die Hälfte gekürzte und abgeänderte Auflage meines Büchleins „Zurück zum Leben auf dem Lande" (Goldmann 1979)…Diese Originalausgabe steht dem Vernehmen nach in vielen großen Leihbüchereien und ist viel aufschlussreicher als die Kurzausgabe… Es würde mich freuen, Sie kennen zu lernen, doch wenn es nicht klappt, können Sie mir auch gern konkrete Fragen schreiben. Internet – Anschluss habe ich keinen. Herzliche Grüße Gerhard Schönauer</i>"
>Vorletzte Woche fuhr ich von Tirol aus ins südliche Kärnten. Bei Bleiburg an der Grenze zu Slowenien lebt er.
>Langsam schreite ich auf das Haus zu. Tiefer Schnee liegt davor und es ist nicht geräumt. Nur alte Fußspuren im Schnee. Ob er da ist? Durch die Glastüre sehe ich etwas am Boden wursteln. Ich klopfe und ein Kopf wird sichtbar. Schönauer erhebt sich und weiß sofort, wer ich bin. "<i>Grüß dich, Tiger</i>" und ein breites Lächeln ist in seinem Gesicht. "<i>Grüß Gott, Herr Schönauer</i>", erwidere ich und lache wie ein Honigkuchen. Ich will meine Schuhe ausziehen, er aber stoppt mein Vorhaben mit den Worten: "<i>Auf Sauberkeit bin ich nicht so sehr bedacht. Lass sie an.</i>" Es dauert nicht lange und wir sind beim "Du". Da er gerne Wein trinkt, habe ich ihm zwei Flaschen mitgebracht. Die sind schneller verschwunden, als ich sie auspacken kann.
>Wir gehen ins Wohn-Schlafzimmer. Dort stehen ein Schreibtisch und zwei Betten.
>
><IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image002.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image002.jpg[/link]
>Er nimmt auf seinem Bett Platz und ich auf dem Stuhl am Schreibtisch.
><IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image004.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image004.jpg[/link]
>Wir sprechen über meine Fahrt und ob ich hier schlafen möchte (oben hat er noch ein Schlafzimmer). Wie viel Zeit ich hätte? Ob ich meinen Fragenkatalog dabei habe?
>Geboren wurde er vor 74 Jahren in Wien. Er berichtet mir von seiner schlimmen Kindheit. Litt unter einer sehr dominanten Mutter. 20 verlorene Jahre seines Lebens. Denn erst im Alter von 20 Jahren ging er per Fahrrad, Zelt und Kochgeschirr auf Tour. Da lernte er die Natur und ihre Schönheit kennen und schätzen. Seit dieser Zeit sucht er regelmäßig die Natur auf. Sein Chemiestudium hat er beendet. Arbeitete dann als Chemiker und sparte 70 – 75 % seines Verdienstes. Der Rest reichte ihm zum Leben (Zimmermiete und Essen). Mit seinem Job, der so gegen die Natur war, wurde er immer unzufriedener. Die vielen Wanderungen und Touren halfen ihn aber, mit seiner Situation besser umzugehen.
>1970 stieg er dann mit seiner ersten Frau aus. Baute sich das Haus, das auf dem oben genannten Büchlein abgebildet ist. In seinem Teich züchtete er Forellen und baute Erdbeeren an. Das waren seine Geldeinnahmequellen. Er erzählte mir, dass viele den Fehler machen, mit n i c h t s auszusteigen. Das geht nicht. Ein gewisses Grundkapital muss vorhanden sein. Ob nun wegen dem Häuschen oder der Miete. Immer benötigt man Geld. Schönauer war auch nie d e r Selbstversorger. Klar baute er verschiedene Sorten Gemüse und Obst an. Aber davon konnten er und seine Frau nicht leben.
>Dann kamen die Scheidung und damit der Verkauf seines Hauses. Er suchte sich sein heutiges Grundstück und baute ein etwas kleineres Haus drauf (der Grundriss ist im Büchlein abgebildet). Seine zweite Frau lernte er auf einer Nepalreise kennen und lieben. Vor einigen Jahren ist sie gestorben.
>Heute bewirtschaftet er einige Apfel- und Kirschbäume und ein kleines Gemüsebeet. Allerdings war die Ernte letztes Jahr zu schlecht und er musste Äpfel zukaufen. Er bekommt eine Rente in Höhe von etwa 600 € monatlich. Davon braucht er 200 €. Den Rest spart er für seine Reisen. In Österreich kann man ab einer bestimmten Grundstücksgröße in die Bauernversicherung eintreten (dann ist man Landwirt). Die ist relativ billig und man ist renten- und krankenversichert. Das war ihm auch immer wichtig. Kaum wegen dem Allgemeinarzt, den er selten benötigt, mehr wegen dem Zahnarzt.
>Gerhard ist Atheist und wir sprechen über die Beweise für und gegen einen Gott und Religionen. Wir kommen auf keinen Nenner und wechseln das Thema.
>Ich möchte wissen, wie er sich auf seinen Ausstieg (körperlich) vorbereitet hat. Hat er gar nicht. Er war durch seine Wanderungen trainiert. Außerdem wuchs er nicht in dem Überfluss auf, wie wir ihn heute kennen. Mehr dazu steht in dem Büchlein.
>Meine Frage hinsichtlich seines inneren Aufbaus und wie er mit dem Alleinsein fertig wird, versteht er falsch. Er bekommt plötzlich feuchte Augen und erzählt mir, dass er seine Frau vermisst. Eine Partnerin fehlt ihm sehr. Vor zwei Jahren hat er es aufgegeben zu suchen. Pro 7 soll eine Textseite haben, da kann man Kontakte finden und herstellen. Ich staune und sehe mich um. "Hast Du einen Fernseher?" Er deutet auf ein Schränkchen. "Da drinnen ist er. Ich mag das schwarze Ding nicht dauernd sehen". Ein Telefon hat er auch. Versteckt unter einem kleinen Tuch. Für Notfälle. Radio ist auch da. Wir sprechen über Frauen im Allgemeinen und im Besonderen. Ob meine Partnerin beim Aussteigen mitmacht? Bis jetzt und theoretisch schon! Es wird sich zeigen.
>Mit seinen Nachbarn hat er ein freundschaftlich distanziertes Verhältnis. Überhaupt ist er sehr menschenscheu. Auf seinen Reisen sucht er die stillen und ruhigen Plätze auf. Nur so kann er die Natur genießen. Dann erzählt er wieder von seiner Frau und das er mit Partnerschaften immer Pech hatte. Dass er sich zu sehr auf die Frauen fixiert hat. Plötzlich merke ich, dass vor mir ein Mensch sitzt, der allein sein wollte und nun einsam ist.
>Briefe, so wie meiner, bekommt er etwa 2 Stück im Jahr. Besuche fast keine mehr. Das war anders zu der Zeit, als er sein Buch heraus brachte. Da bekam er sehr viel Post und auf sein Grundstück stellte er ein Schild: "Besuche nur nach vorheriger Anmeldung!" Die Zeiten haben sich geändert.
>Warum schreibst du nicht mehr? Du bist im Internet und dort in einigen Foren immer wieder zu finden. Er glaubt mir das nicht so recht. Plötzlich bekomme ich ein Manuskript von ihm auf den Tisch gelegt. Erst ohne Vorwort (das ist aber wichtig, meint er). Er sucht weiter in seinem kleinen Durcheinander und dann halte ich sein neues Werk in Händen. Kein Verlag wollte es bisher annehmen. Ich verspreche, dass ich mich umhören werde. Jetzt liegt es neben mir auf meinem Schreibtisch. Es ist ein Roman mit dem Titel "Nachmenschen". Zwanzig (20!) Seiten Vorwort. Die sind aber auch nötig, um sein Werk besser zu verstehen. Es geht um Natur und Kultur. Der Mensch hat sich vor langer Zeit Kultur(en) geschaffen, um…
>Hier ein kleiner Auszug aus seinem Vorwort:
><ul><font color = blue>"Ein amüsantes Beispiel für die Auswüchse einer körperfeindlichen Kultur ist der Furz. Jeder Mensch entwickelt Darmgase. Der Furz ist also natürlich und notwendig. Es gibt Kulturen, in denen ist er gesellschaftsfähig. Bei uns nicht. Furzen ist Natur, es zu unterdrücken ist Kultur. Fadenscheinige Begründung für diese kulturelle Errungenschaft ist die Vermeidung einer Geruchsbelästigung. Auswege und Umwege werden gefunden. Mit Geschick und Übung lernt man den stillen Furz, eine Lüge und Verleumdung anderer, auf die der Verdacht gelenkt wird.
>Soweit die oberflächliche Betrachtung. Gehen wir der Sache aber auf den Grund: Wichtiger als die Geruchsbelästigung, die z. B. im Freien kaum wahrgenommen wird, ist, dass der Furz auf die Schallquelle aufmerksam macht. Und diese ist, so will es die Kultur, nicht nur vor Blicken zu verstecken, sondern auch vor jedem Gedanken, jeder Fantasie und Assoziation zu bewahren, denn die Orte des Geschehens liegen bei Furz und Sex nahe beieinander."
>Er scheut keinen Vergleich zwischen den Bonobos (ohne Kultur, aber friedlich und liebevoll) und uns Menschen (mit Kultur und krank in vielerlei Hinsicht).
>Lieber Leser, google unter Bonobos und du wirst staunen. Wann sind wir am glücklichsten? Dann, wenn wir frisch verliebt sind. Und wie lange hält das an? Also warum monogam leben? Wäre es nicht besser, polygam zu leben?
>Es wundert mich nicht, dass viele Verlage das Buch ablehnen. Da wagt es einer, unsere Kultur mit ihren perversen Auswüchsen und unsinnigen Spielereien anzuzweifeln?! Ohne Kultur keine Absatzmärkte und keine Gewinne. Ein explosives Buch. Sicher auch ein Buch, das zum Diskutieren anregt. Zum Denken und vielleicht zum Umdenken!?
>"Diejenige Kultur, die den Druck, die Gier, den Liebesmangel beendet, den Aberglauben löscht, Frieden und Freiheit bringt, Degeneration und Krankheit verhindert und die Technik auf unschädliche Bahnen beschränkt, ist sie Utopie? Erst die Nachmenschen werden sie –vielleicht– erleben."</font></ul>
>Gerhard ist für die nächsten Wochen wieder in der Natur. Erst wandern in 1500 – 1800 m Höhe und dann auf Kreta. Ich werde mit ihm in Verbindung bleiben. Wir haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis aufgebaut und bei meinem nächsten Besuch werde ich meine Partnerin mitbringen (dann sieht auch sie live, was auf uns zukommt. :-)
>Wir verabschieden uns herzlich und ich stapfe zu meinem Auto zurück. Drehe mich nochmals um. Gerhard ist schon wieder bei seinen Reisevorbereitungen. Es war für mich ein sehr lohnender und interessanter Besuch.
>
><IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image006.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image006.jpg[/link]
>Sein Haus
>
><IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image008.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image008.jpg[/link]
>Blick aus seinem Wohn-Schlafzimmer
>
><IMG src="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image010.jpg" alt="http://bilder27.parsimony.net/forum66013/Besuch_bei_Gerhard_Schoenauer/image010.jpg[/link]
>Mit diesen Bildern möchte ich mich für heute verabschieden.
>Von Herzen
>TigerAuge
>PS
>Von Herzen ein Dankeschön an:
>Barbara, Wolf-Peter, Maria-Michaela, Peter, Johannes, Peer, Alandra, Mutter, Yvonne, Oma, Balu und viele mehr.



TigerAuge

02.04.2007, 20:45

@ Ursel

Eine Bitte...


Als Antwort auf: Re: Besuch bei Gerhard Schönauer (''Aussteigen - aber wie?'') von Ursel am 02. April 2007 18:11:


>
>Liebes TigerAuge,
>ein wirklich hilfreicher und guter Bericht! Danke dafür!
>Ich würde gerne mit Gerhard Schönauer Kontakt aufnehmen, um ihm einige Fragen zu stellen und diese spannende Person kennenzulernen. Hast Du die Postanschrift von ihm und magst sie rausgeben. Das würde mir wirklich helfen.
>Viele Grüße und Danke
>
>Ursel

~*~

Aloha Ursel

Die Postanschrift ist kein Geheimnis. Der Verlag wird sie Dir geben.
Ich aber auch.

Bestimmt wird Dir @Johannes meine .gmx Adresse geben, wenn Du Dich mit ihm in Verbindung setzt.
Und dann kannst Du mir vielleicht erzählen, so Du möchtest, was Du von Gerhard wissen möchtest.
Das kannst Du auch hier im Forum tun!

Allerdings warne ich Dich davor, dass Du mit "blauäugigen Heilewelt Ansichten und Vorstellungen" zu ihm gehst.
Er wird Dir einiges erzählen, dass Dir die Augen tropfen. Dies macht er aber sehr liebevoll und doch knallhart.

Als Mensch ist er ein Erlebnis und mehr.


Ich habe letztes Jahr sehr viele Anfragen über Gerhard erhalten und das Ergebniss (Felix kann es bestätigen) mangelhaft.
Er erhielt EINen Brief und EINen Besuch.
Das war es!


Gerhard zu besuchen war ursprünglich mal eine Idee von einer Supernuss und mir.
Die Supernuss hat mir die Adresse besorgt und...
...dann bin ich halt mal zu ihm gefahren.
So einfach ist das zuweilen. Gell!


Sorry - aber heute bin ich nicht gut drauf wegen persönlicher Probleme.
Sieh es mir einfach nach.

Von Herzen
TigerAuge












TigerAuge

02.04.2007, 20:49

@ TigerAuge

upps


Als Antwort auf: Eine Bitte... von TigerAuge am 02. April 2007 20:45:54:


Aloha Ursel

Deine Email-Adresse steht ja da...

Ohne Brille bin ich eigentlich mehr ein Maulwurf oder so *g*

Werde mich die nächsten Tage wohl bei Dir melden.


Von Herzen
TigerAuge


Gast

15.04.2007, 00:08

@ TigerAuge

Re: Tiefen und Höhen und mehr...


Als Antwort auf: Tiefen und Höhen und mehr... von TigerAuge am 03. September 2006 21:13:21:


>Die Grundstückssuche in Tirol blieb bisher leider erfolglos.
>Es wurde uns zum Beispiel ein "Renovierungsbedürftiges kleines Häuschen (ca. 80qm) mit etwa 950 qm Garten für 154.000.- €" angeboten.
>Was fanden wir vor?
>Eine Scheune, die abgerissen werden müsste, um dann ein neues Haus darauf zu stellen. Frechheit.
>Tirol ist sehr teuer und wir haben unseren Suchradius zwischenzeitlich erweitert.
>* * *

Hallo Tigerauge,

ich habe mir vor einem Jahr ein altes Haus mit Scheune + 300 qm Hausgarten + 1,6 Hektar Feld und Wiese für 5.200 € gekauft in Oberfranken. Sehr schöne, einsame Gegend.

Da die Leute dort nicht glauben, daß es Leute gibt, die einfache, alte Häuser schätzen, kann man dort noch sehr billig kaufen, vor allem, wenn man dort hingeht und herumfragt.

Gruß

Diana



volker

15.04.2007, 06:40

@ Gast

Re: Tiefen und Höhen und mehr...


Als Antwort auf: Re: Tiefen und Höhen und mehr... von Gast am 15. April 2007 00:08:


>Hallo Tigerauge,
>ich habe mir vor einem Jahr ein altes Haus mit Scheune + 300 qm Hausgarten + 1,6 Hektar Feld und Wiese für 5.200 € gekauft in Oberfranken. Sehr schöne, einsame Gegend.
>Da die Leute dort nicht glauben, daß es Leute gibt, die einfache, alte Häuser schätzen, kann man dort noch sehr billig kaufen, vor allem, wenn man dort hingeht und herumfragt.
>Gruß
>Diana

hallo diana
war das ein superschnäpchen, oder hast du noch mehr solcher angebote gehabt?
und wieviel mußtest du zur bewohnbarmachung noch reinstecken?

volker



Guerrero

15.04.2007, 12:42

@ Gast

In Oberfranken.


Als Antwort auf: Re: Tiefen und Höhen und mehr... von Gast am 15. April 2007 00:08:


>>Die Grundstückssuche in Tirol blieb bisher leider erfolglos.
>>Es wurde uns zum Beispiel ein "Renovierungsbedürftiges kleines Häuschen (ca. 80qm) mit etwa 950 qm Garten für 154.000.- €" angeboten.
>>Was fanden wir vor?
>>Eine Scheune, die abgerissen werden müsste, um dann ein neues Haus darauf zu stellen. Frechheit.
>>Tirol ist sehr teuer und wir haben unseren Suchradius zwischenzeitlich erweitert.
>>* * *
>Hallo Tigerauge,
>ich habe mir vor einem Jahr ein altes Haus mit Scheune + 300 qm Hausgarten + 1,6 Hektar Feld und Wiese für 5.200 € gekauft in Oberfranken. Sehr schöne, einsame Gegend.
>Da die Leute dort nicht glauben, daß es Leute gibt, die einfache, alte Häuser schätzen, kann man dort noch sehr billig kaufen, vor allem, wenn man dort hingeht und herumfragt.
>Gruß
>Diana
-------------------------------------------------------------------------

Buen domingo Diana.

In Oberfranken!
Wo etwa?
Ich wohne nahe Kronach.

Saludo
Guerrero


TigerAuge

16.04.2007, 15:03

@ Gast

Re: Tiefen und Höhen und mehr...


Als Antwort auf: Re: Tiefen und Höhen und mehr... von Gast am 15. April 2007 00:08:


>>Die Grundstückssuche in Tirol blieb bisher leider erfolglos.
>>Es wurde uns zum Beispiel ein "Renovierungsbedürftiges kleines Häuschen (ca. 80qm) mit etwa 950 qm Garten für 154.000.- €" angeboten.
>>Was fanden wir vor?
>>Eine Scheune, die abgerissen werden müsste, um dann ein neues Haus darauf zu stellen. Frechheit.
>>Tirol ist sehr teuer und wir haben unseren Suchradius zwischenzeitlich erweitert.
>>* * *
>Hallo Tigerauge,
>ich habe mir vor einem Jahr ein altes Haus mit Scheune + 300 qm Hausgarten + 1,6 Hektar Feld und Wiese für 5.200 € gekauft in Oberfranken. Sehr schöne, einsame Gegend.
>Da die Leute dort nicht glauben, daß es Leute gibt, die einfache, alte Häuser schätzen, kann man dort noch sehr billig kaufen, vor allem, wenn man dort hingeht und herumfragt.
>Gruß
>Diana


Aloha Diana

Darüber sollten wir uns bitte mal näher austauschen wenn
ich wieder im Lande bin.
Der Chef (Johannes) wird Dir meine EmailAddi geben.

So Du möchtest?

Von Herzen
TigerAuge



Gast

16.04.2007, 21:08

@ TigerAuge

Re: Tiefen und Höhen und mehr...


Als Antwort auf: Re: Tiefen und Höhen und mehr... von TigerAuge am 16. April 2007 15:03:50:


>>>Die Grundstückssuche in Tirol blieb bisher leider erfolglos.

>>ich habe mir vor einem Jahr ein altes Haus mit Scheune + 300 qm Hausgarten + 1,6 Hektar Feld und Wiese für 5.200 € gekauft in Oberfranken. Sehr schöne, einsame Gegend.

>Darüber sollten wir uns bitte mal näher austauschen wenn
>ich wieder im Lande bin.
>Der Chef (Johannes) wird Dir meine EmailAddi geben.
>So Du möchtest?
>Von Herzen
>TigerAuge

Geht klar.

Diana



Gast

16.04.2007, 21:10

@ Guerrero

Re: In Oberfranken.


Als Antwort auf: In Oberfranken. von Guerrero am 15. April 2007 12:42:39:


>-------------------------------------------------------------------------
>Buen domingo Diana.
>In Oberfranken!
>Wo etwa?
>Ich wohne nahe Kronach.
>Saludo
>Guerrero

Hallo Guerrero,

das Haus ist auch nahe Kronach, in Tettau.

Gruß

Diana



Gast

16.04.2007, 21:31

@ volker

Re: Tiefen und Höhen und mehr...


Als Antwort auf: Re: Tiefen und Höhen und mehr... von volker am 15. April 2007 06:40:


>hallo diana
>war das ein superschnäpchen, oder hast du noch mehr solcher angebote gehabt?
>und wieviel mußtest du zur bewohnbarmachung noch reinstecken?
>volker

Hallo Volker,

ich habe das Haus durch längere Internet-Suche gefunden. Das dürfte aber wirklich Zufall gewesen sein, weil ein Städter das Haus seiner Oma geerbt hatte und nicht brauchen konnte. Ich empfehle daher dringend, einfach in einer Gegend, die einem gefällt, herumzufragen oder leerstehende alte Häuser zu suchen. Möglicherweise ist auch eine Suchanzeige in der örtlichen Zeitung von Erfolg gekönt. Wenn alte Leute sterben, suchen die Erben oft garnicht nach Käufern, sondern lassen das Haus verfallen, da sie nicht glauben, daß es Interessenten gibt.

Ein Schnäppchen war das Haus nicht unbedingt, ein Haus in der Nähe wurde vom Mieter für 1000 € gekauft. Der Vermieter wollte 3.000.-, der Mieter hatte nur 1.000, also wurde man sich handelseinig. Das Haus ist sogar schöner als meines, mit einem ebenerdigen Stallgewölbe, richtig mit Säulen. Nur ist kein Garten und kein Land dabei.

Hineinstecken mußte ich bis jetzt 2000 € für einen neuen Kamin ab Dachboden (Auflage des sehr netten und verständnisvollen Kaminfegers). Damit wäre das Haus bewohnbar. Ich möchte jedoch vor einem Einzug alles machen lassen bzw. selber machen, damit in den nächsten Jahren Ruhe ist. Dafür muß ich den Schwellbalken teilweise erneuern lassen (Kostenvoranschlag liegt noch nicht vor).

Da das Wasser nur noch als dünner Strahl läuft, lasse ich die Wasserleitungen auch erneuern. Die Strecke Bad/Küche ist nicht lang. In die Küche muß ein neuer Fußboden nebst Aufbau. Die Scheune braucht ein neues Firstblech und Haus und Scheune neue Dachrinnen. Das dient langfristig dem Erhalt des Hauses.

Auch sonst muß einiges (bei meinen Ansprüchen) gemacht werden. Heizung werde ich keine einbauen, ich träume von einem Kachelofen. Bis ich das Geld dafür habe, muß es halt ein einfache Holzofen tun.

Ich werde je nach Baufortschrit auf der Fachwerkseite Bilder einstellen und das im Forum mitteilen.

Gruß

Diana








Gruß

Diana





Johannes

16.04.2007, 22:57

@ Gast

Re: Stammposter


Als Antwort auf: Re: Tiefen und Höhen und mehr... von Gast am 16. April 2007 21:31:


><i> Ich werde je nach Baufortschrit auf der Fachwerkseite Bilder einstellen und
> das im Forum mitteilen.</i>




Hallo Diana,

schön, daß Du noch länger hierbleiben möchtest. :-)

Und falls Du nicht immer warten möchtest, bis Deine Beiträge freigeschaltet werden, dann such Dir doch einfach einen schönen Nick aus und schick ihn mir am besten zusammen mit einem Paßwort zu, dann trage ich Dich ein (gilt natürlich auch für andere Gäste, die sich für das Thema interessieren).

Viele Grüße

Clemens



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