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martl

25.04.2006, 22:13
 

Ökodorf /Kleinsthof (Projekte)

Grüßt Euch,
auch wenn ich in diesem Forum nicht ganz richtig bin, ich finde jedenfalls kein besseres hierfür.
nehmen wir mal an, vorhanden: 25.000Quadratmeter Bauerwartungsland,
dort soll eine Ökosiedlung errichtet werden, mit der Möglichkeit für jede Familie der Kleintierhaltung und Selbstversorgergarten, evtl. 2 Milchkühe für die Gemeinschaft. Gemeinschftshaus, wenig Autoverkehr, Autos werden teilweise
gem. genutzt, Fotovoltaik, Hackschnitzelanlage für das Dorf, ect, ect.

Wäre eine schöne Sache sowas, geht in die Richtung "Kleinsthofidee".
Wer hat dazu Pläne, Infos, Anregungen,
gibts sowas schon irgendwo, Links im www, Bücher, ect.

lustamdasein

25.04.2006, 22:46

@ martl

Re: Ökodorf /Kleinsthof


Als Antwort auf: Ökodorf /Kleinsthof von martl am 25. April 2006 22:13:32:


>Grüßt Euch,
>auch wenn ich in diesem Forum nicht ganz richtig bin, ich finde jedenfalls kein besseres hierfür.
>nehmen wir mal an, vorhanden: 25.000Quadratmeter Bauerwartungsland,
>dort soll eine Ökosiedlung errichtet werden, mit der Möglichkeit für jede Familie der Kleintierhaltung und Selbstversorgergarten, evtl. 2 Milchkühe für die Gemeinschaft. Gemeinschftshaus, wenig Autoverkehr, Autos werden teilweise
>gem. genutzt, Fotovoltaik, Hackschnitzelanlage für das Dorf, ect, ect.
>Wäre eine schöne Sache sowas, geht in die Richtung "Kleinsthofidee".
>Wer hat dazu Pläne, Infos, Anregungen,
>gibts sowas schon irgendwo, Links im www, Bücher, ect.
>
Wieviele Leute sollen auf diesen 2.5 ha leben?


E-Techniker

26.04.2006, 11:08

@ martl

Re: Ökodorf /Kleinsthof


Als Antwort auf: Ökodorf /Kleinsthof von martl am 25. April 2006 22:13:32:


> nehmen wir mal an, vorhanden: 25.000 Quadratmeter Bauerwartungsland,
> dort soll eine Ökosiedlung errichtet werden

Bauerwartungsland heißt ja wohl: Grundstück im Außenbereich, das vielleicht irgendwann einmal Bauland werden könnte. Ohne gute Beziehungen zur Gemeinde wirst Du da keine Siedlung errichten können. Ein Gartenbaubetrieb oder ähnliches ginge vielleicht.

> mit der Möglichkeit für jede Familie der Kleintierhaltung und
> Selbstversorgergarten

Wenn es eine echte Selbstversorgung werden soll, also nicht nur Obst und Gemüse sondern auch Grundnahrungsmittel, reichen die 25.000 qm vielleicht für 1-3 Familien.

MfG
Thomas




Helene

26.04.2006, 14:39

@ martl

Re: Ökodorf /Kleinsthof


Als Antwort auf: Ökodorf /Kleinsthof von martl am 25. April 2006 22:13:32:


Hallo, Martl!

>Wer hat dazu Pläne, Infos, Anregungen,
>gibts sowas schon irgendwo, Links im www, Bücher, ect.

Als Anhaltspunkt kannst du vielleicht die "Anastasia-Siedlungen" nehmen, siehe z.B. hier:

http://www.bunkahle.com/Forum/YaBB.cgi?board=neues;action=display;num=1137504947

Ist zwar etwas esoterisch angehaucht, aber die Grundaussage ist die, dass 1 ha Land für 1 Familie gerechnet wird.
2,5 ha erscheinen mir etwas wenig für eine Selbstversorger-Siedlung. Für deine Kühe brauchst du alleine schon ca. 2 ha!

lG Helene


Dieter

26.04.2006, 16:37

@ martl

Re: Ökodorf /Kleinsthof


Als Antwort auf: Ökodorf /Kleinsthof von martl am 25. April 2006 22:13:32:


Hallo,
ich würde das am liebsten so ähnlich wie das Auenland aus dem Film "Der Herr der Ringe" gestalten, es müsste eine Autofreiezohne auf der nur Feuerwehr und Rettungskräfte Zugang bzw. durchfahren dürften.
Aber 2,5 ha sind da echt mager Pro Dorfbewohner braucht man ca. 0,25 ha. Ich nehme mal an (bitte Korrigieren wenn es falsch ist) je weniger Dorfbewohner in der Siedlung leben um so mehr muss der Einzelne leisten.



martl

26.04.2006, 20:05

@ martl

Re: Ökodorf /Kleinsthof


Als Antwort auf: Ökodorf /Kleinsthof von martl am 25. April 2006 22:13:32:


stimmt für Selbstversorung ist´s zu wenig Platz,
es sollen 18Häuser errichtet werden (18Familien)
Aber es ist ja schon ein problem wenn eine Fam. nur Hühner halten will,
darum soll in der neuen siedlung extra die Kleintierhaltung erlaubt und gewünscht sein, Kühe könnt ihr vergessen, evtl. gibt es aber doch die Möglichkeit weiteres Land zu pachten.
Ansonsten eine echte Ökosiedlung, energiesparend und Erzeugung von eigener Energie
Vielleicht könnte man die Siedlung wie einen Verein betreiben,
die Kleintierhaltung gemeinasm bewirtschaften, abwechselnd arbeiten





lustamdasein

26.04.2006, 23:31

@ martl

Re: Ökodorf /Kleinsthof


Als Antwort auf: Re: Ökodorf /Kleinsthof von martl am 26. April 2006 20:05:35:


>stimmt für Selbstversorung ist´s zu wenig Platz,
>es sollen 18Häuser errichtet werden (18Familien)
>Aber es ist ja schon ein problem wenn eine Fam. nur Hühner halten will,
>darum soll in der neuen siedlung extra die Kleintierhaltung erlaubt und gewünscht sein, Kühe könnt ihr vergessen, evtl. gibt es aber doch die Möglichkeit weiteres Land zu pachten.
>Ansonsten eine echte Ökosiedlung, energiesparend und Erzeugung von eigener Energie
>Vielleicht könnte man die Siedlung wie einen Verein betreiben,
>die Kleintierhaltung gemeinasm bewirtschaften, abwechselnd arbeiten
>
>
abzüglich der Infrastruktur bleibt da mal grade knapp 1000 qm pro Familie und das ist selbst für Hahn und Henne zu wenig. Da könnt Ihr nur auf Kommune machen.


detlef

27.04.2006, 19:09

@ martl

Re: Ökodorf /Kleinsthof


Als Antwort auf: Ökodorf /Kleinsthof von martl am 25. April 2006 22:13:32:


moin,

auf jeden fall die buecher von john seymour kaufen. der hat vernuenftige ideen, wie man wenig land intensiv nutzen kann.

gruss,detlef
watt mutt, datt mutt. - wenn datt denn mutt.


detlef

27.04.2006, 19:10

@ E-Techniker

rechnet mal mit vier personen pro hektar - bei vollversorgung (owT)


Als Antwort auf: Re: Ökodorf /Kleinsthof von E-Techniker am 26. April 2006 11:08:48:





Ismael

28.04.2006, 02:21

@ Dieter

Re: Ökodorf /Kleinsthof


Als Antwort auf: Re: Ökodorf /Kleinsthof von Dieter am 26. April 2006 16:37:39:


>Hallo,
>ich würde das am liebsten so ähnlich wie das Auenland aus dem Film "Der Herr der Ringe" gestalten, es müsste eine Autofreiezohne auf der nur Feuerwehr und Rettungskräfte Zugang bzw. durchfahren dürften.
>Aber 2,5 ha sind da echt mager Pro Dorfbewohner braucht man ca. 0,25 ha. Ich nehme mal an (bitte Korrigieren wenn es falsch ist) je weniger Dorfbewohner in der Siedlung leben um so mehr muss der Einzelne leisten.

hallo,

das muß nicht zwingend so sein, daß mehr hände weniger arbeit für den einzelnen bedeuten. je kleiner die gruppe, desto wichtiger die fähigkeiten der einzelnen mitgliedern.
was nutzen die sieben starken männer von außerhalb, wenn das feld gepflügt werden muß und keiner der sieben einen trecker fahren kann, was zwanzig bäcker, wenn elektroinstallation zu erstellen ist? am schlimmsten ist es wohl, wenn man eine gruppe selbsternannter alleskönner hat. da gibt es im besten fall eine schlägerei! ich denke eine funktionierende gemeinschaft zu bilden ist das schwierigste an einem solchen unterfangen. leute zu finden die organisieren können und leute, die auch zufrieden damit sind, auch mal delegiert zu werden.

die hier gezeichnete gemeinschaft kann ja ohne zusätzliche landwirtschaftliche flächen nicht autark sein. es muß ja auch nicht zwingend sein, daß sich eine ökodorf auch komplett selbst versorgt. passivhäuser und ein blockheizkraftwerk sind doch schon mal was! es kann sich ja durchaus um ein alternatives wohnprojekt handeln, ohne hahn auf dem misthaufen!

ein dorf das sich komplett selbst versorgt müßte deutlich größer werden als das, das hier besprochen wird. bei einem kleineren projekt ist es sowieso fraglich, ob überhaupt viel in eigenleistung gemacht werden kann. ein blockheizkraftwerk müßte schon von fachleuten erstellt und gewartet werden. im besten falle wohnt der eine oder andere fachmann ja auch im ort, aber es können auch leute von außerhalb sein. auch hausbau ist eher was für leute, die sich damit auskennen. sicher kann man mithelfen, eine fachkraft braucht es aber mindestens! wenn die siedlung erstmal steht ist zwar auch immer was zu erledigen, aber das macht man so nebenbei, insofern unterscheidet sich ein solches projekt nicht von anderen, konventionellen wohnprojekten.

bei dem genannten vorhaben denke ich nicht, daß es erfolg haben könnte. es dürfte schwierig werden baugenehmigungen zu bekommen, wenn das land nicht erschlossen ist und wenn es erschlossen ist, wird es wahrscheinlich in standartparzellen aufgeteilt. der freien entfaltung sind da dann doch enge grenzen gesetzt! es dürfte infacher sein, einen bestehenden ort umzukrempeln, als etwas neues aus dem boden zu stampfen!

apropos boden, es gibt zwar durchaus häuser mit grasdächern, eine auenländische wohnhöle dürte allerdings an den zuständigen behörden scheitern! letztendlich muß man mit wasser kochen und das bedeutet meistens daß von der ursprünglichen idee nurmehr ein bruchteil übrig bleibt. den rest frißt der amtsschimmel! mir ist beim herrn der ringe übrigens garnicht aufgefallen, daß die hobbits ihre autos außerhalb des dorfes geparkt haben. jetzt wo du es erwähnt hast fällt mir aber auf, daß man im ganzen film kein einziges auto gesehen hat, auch keine kleinwagen! ;-)

Ismael


waldfee

11.05.2006, 11:05

@ detlef

selbstversorgung


Als Antwort auf: rechnet mal mit vier personen pro hektar - bei vollversorgung (owT) von detlef am 27. April 2006 19:10:48:


warum kühe? wegen der milch.geht auch mit schafen.zum einen hast du die milch zum trinken oder käsen,wolle u.fleich


detlef

14.05.2006, 04:13

@ waldfee

Re: selbstversorgung


Als Antwort auf: selbstversorgung von waldfee am 11. Mai 2006 11:05:16:


>warum kühe? wegen der milch.geht auch mit schafen.zum einen hast du die milch zum trinken oder käsen,wolle u.fleich

hallo,

iiich hatte nichts von kuehen geschrieben.
dafuer braucht man mehr land.

aber wenn du wirklich ganz selbstversorgen willst, reichen schafe nicht. rindsleder, rindstalg, schweineschmalz, rinder - und schweinedarm zum wursten hast du alles von schafen nicht. das einzige, was schafe besser koennen, ist wolle machen. sonst sind sie zweite wahl. selbst ziegen sind besser. (besonders langhaarige)

gruss,detlef
watt mutt, datt mutt. - wenn datt denn mutt.


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