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Johannes

26.11.2006, 00:25
 

Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) (Erfahrungsberichte)

Hallo,

ich bin im Moment dabei, mir Gedanken über einen Umzug zu machen. Noch nicht konkret, aber ich sehe immer mehr, daß 15 km an einer Großstadt wie Frankfurt/Main nicht der ideale Platz ist für jemand, der sich mehr und mehr selbst versorgen möchte.

Beruflich bin ich weitgehend ortsunabhängig, da ich von zu Hause aus arbeiten kann, allerdings habe ich meine privaten Kontakte hauptsächlich im Rhein-Main-Gebiet, was mir einen Umzug doch nicht ganz einfach machen würde. Aber umso wichtiger finde ich es, einmal eine nüchterne Bestandsaufnahme zu machen, was wo möglich wäre.

Welche Gebiete fallen Euch ein, die einerseits preiswert sind, andererseits aber auch ausreichend fruchtbar?

Das dürfte sicher auch für alle Mitleser interessant sein, die Anregungen suchen.

Gruß

Johannes

ppah41

26.11.2006, 11:27

@ Johannes

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Johannes am 26. November 2006 00:25:05:


hallo,
hier in der langgönser gegend gibts einpaar hofreiten die zu verkaufen sind.
bis frankfurt sind das so 50km



Tahca Ushte

26.11.2006, 11:37

@ Johannes

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Johannes am 26. November 2006 00:25:05:


Hallo Johannes

Günstig? Guter Boden? Prophezeiung unabhängig?
Ostfriesland - Niedersachsen/Unterelbe - Altes Land.

Einen alten Bauernhof mit einem Hektar Land bekommst
Du dort für unter 50.000,-. Die Marschböden sind erstklassig
(bei entsprechender Pflanzenauswahl). Etwas einsam ist es
da draußen, eine solide Infrastruktur wie im Raum FFM wirst
Du dort nicht vorfinden:-)

Mit Raps, Weizen und Gerste bist Du bei entsprechender
Fläche auf der richtigen Seite. Die saftigen Wiesen sind
ideal für Milchkühe und Mastbullen. Schafe findet man
auf dem Deich:-) Kohl nicht vergessen, und Deine Äpfel:-)

Zum Beispiel:

Heinrich Kühlcke

Kleines Bauernhäuschen bei Heinrich Kühlcke

http://www.immobilienscout24.de/files/expose01/64/A/525/39249530/B_F_1_expose.jpg?1158120701000

<font color="blue[/link]Wichtiges im Überblick:
Kaufpreis: 35.000,00 €
Wohnfläche ca.: 90 m²
Zimmer: 3

Objektbeschreibung:
Kleines ehemaliges Bauernhaus mit Stallanbau,
sanierungsbedürftig jedoch bewohnbar, sehr schönes Grundstück mit alten Baumbestand und Weideland

Ausstattung:
einfach, neue Kläranlage muß gebaut werden

Lage:
Nä. Stadt Hemmor, jedoch ruhig und landschaftlich schön

Sonstiges:
ideal für Tierhaltung

Weitere Daten:
Haustyp: Bauernhaus
Nutzfläche ca.: 200 m²
Grundstücksfläche ca.: 5000 m²
Heizungsart: Ofenheizung
Baujahr: 1880
Verfügbar ab: sofort</font>

Gruß
T.U.




Powertiger

26.11.2006, 12:03

@ Johannes

Re: Nordhessen


Als Antwort auf: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Johannes am 26. November 2006 00:25:05:


Hallo Johannes

ich hoffe der Heimweg war schneller als der Hinweg zu mir! ;-)

Hier mal ein durchschnittliches Angebot aus Nordhessen:

Renoviertes Zweifamilienhaus mit 2 Garagen
, Scheune und Backhaus. Der Hofbereich ist gepflastert und ein kleiner Garten ist vorhanden. Sowohl die Kreisstadt Eschwege als auch das benachbarte Eisenach in Thüringen sind in kurzer Zeit zu erreichen. Zusätzlich kann noch Ackerland, Wald und 1 Fischteich erworben werden.
WF: 200qm
Grund: 529,00 m²
BJ 1746
KP 69.0000 €

www.Immobilienscout24.de Scout-Objekt-ID:37241580

Unrenovierte Häuser gibt es für die Hälfte, Teilweise für nen Apple und nen Ei.

Das Klima ist hier etwas rauh, aber dank Klimaerwärmung wird es zunehmend wärmer. Die Bevölkerungsdichte ist nicht hoch und so gibt es genügend Platz für jeden.Ausserdem braucht man sich hier keine gedanken zur Brennstoffversorgung zu machen. Holz ist reichlich vorhanden.




Kuddel

26.11.2006, 12:46

@ Tahca Ushte

Re:


Als Antwort auf: Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Tahca Ushte am 26. November 2006 11:37:37:


Bei dem Preisniveau kann man sich ja noch Träume in D. verwirklichen.
Es dürfte in den niederpreisigen Gegenden halt schwer sein vor Ort Arbeit zu finden.
Hier, im Umland von Freiburg i. Br. musst Du mindestens das zehnfache für ähnliche Objekte hinblättern, hast dafür aber auch Arbeit vor Ort oder 60 km entfernt in der Schweiz. Wir sind Zuzugsgebiet und es gibt vereinzelt Neubaugebiete. Bei uns wird es immer enger, die Orte wachsen zusammen und die Nachbarn weren empfindlicher. In Freiburg bauen wir gerade die letzen Dachgeschossen aus. Die Stadt plant den Aufbau eines weiteren Stadtteiles.
Nur in den abgelegenen Gegenden des Schwarzwaldes dürften vergleichbare Immobilien für den vierfachen Preis zu haben sein.
Ich fürchte wir sind nichts für Johannes.


Grüße von Kuddel


perry

26.11.2006, 14:04

@ Johannes

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Johannes am 26. November 2006 00:25:05:


Hallo Johannes!
Gerade habe ich das Buch von Günter Hannich (Staatsbankrott) zu Ende gelesen. Nun
kommen mir ähnliche Überlegungen wie bei Dir. Durch dieses Buch ist mir klar geworden, wie wichtig es ist eine landwirtschaftliche Immobilie (möglichst Schuldenfrei) zu besitzen oder zu erwerben. Es muß ja nicht gleich ein riesen Gutshof sein, Hauptsache es reicht für die Familie. Ich werde mir in der nächsten Zeit auch Gedanken machen was ich tun kann und wie. Es wird nicht leicht sein, denn man möchte ja so viele Pannen und Probleme vermeiden und es sollte passend für den Rest der Familie sein (Arbeit, Schule u.s.w.).
Es gibt viel zu tun, lassen wir es diesmal nicht liegen ;-) .

Gruß, perry

P.S. Ich mail Dir meine Daten zweck's Stammposter gleich zu.



Tahca Ushte

26.11.2006, 19:00

@ Kuddel

Re:


Als Antwort auf: Re: von Kuddel am 26. November 2006 12:46:37:


Hallo Kuddel

Wem der Osten nicht zusagt, sollte ruhig mal einen Blick in den Norden
riskieren. Wenn man so unabhängig wie Johannes ist und über das nötige
Rüstzeug verfügt, kann sich dort selbst verwirklichen. Ich persönlich
schiele schon sehr lange nach einer solchen Immobilie, aber wenn, dann
möchte ich sie auch zinsfrei erwerben. Dafür brauche ich noch ein paar
Jährchen. Hamburg wäre die nächste "echte" Stadt, liegt dann aber auch
mal 50 oder 70km entfernt.

Wer bis 100.000,- anlegen kann, findet dann auch so etwas. Traum.

http://www.immobilienscout24.de/files/basic01/64/A/525/39000984/B_F_3_basic.jpg?1156162011000

http://www.immobilienscout24.de/files/basic01/64/A/525/39000984/B_F_4_basic.jpg?1156162014000

http://www.immobilienscout24.de/files/basic01/64/A/525/39000984/B_F_2_basic.jpg?1156162009000

Hier

<font color="blue[/link]Wichtiges im Überblick:
Kaufpreis: 99.000,00 €
Wohnfläche ca.: 150 m²
Zimmer: 7

Objektbeschreibung:
Haus mit Tischlerwerkstatt, 2 Wohnungen (Oben und Unten), Lager und Stall,4,5 ha Weiden direkt am Haus

Ausstattung:
mittel

Lage:
Alleinlage inmitten der Ländereien sehr schöne Ortsrandlage ohne direkte Nachbarschaft

Sonstiges:
ideal für größere Familie, Tierhaltung oder kleines
Gewerbe

Weitere Daten:
Haustyp: Bauernhaus
Einliegerwohnung: Ja
Nutzfläche ca.: 200 m²
Grundstücksfläche ca.: 45000 m²
Anzahl Schlafzimmer: 4
Anzahl Badezimmer: 2
Heizungsart: Zentralheizung
Garage/Stellplatz: Ja
Objektzustand: Modernisiert
Baujahr: 1930</font>

Da kann man gleich loslegen. Und 4,5 Hektar sind Deine.

Gerätschaften und praktische Erfahrungen sind vorhanden. Bei mir
hapert es am Geld und an der Zeit.

Viele Grüße
T.U.




Frauenmantel

26.11.2006, 20:22

@ Johannes

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Johannes am 26. November 2006 00:25:05:


>Hallo Johannes und andere Foris,

mir persönlich wäre Ostfriesland und das nördliche Niedersachsen mittlerweile trotz der tollen und relativ preiswerten Resthöfe aufgrund des Klimawandels zu gefährlich.

Eine Alternative (falls nicht zu weit von Frankfurt entfernt) wäre der Raum um Göttingen

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/23/0,3672,3714551,00.html

Kühe - Energieträger in Jühnde
Ein Dorf stillt seinen Energiedurst mit
Gülle und Grünzeug
Jühnde stellt auf Ökostrom um - Hoffnungsträger Biogas


Lieben Gruß, Frauenmantel







Frauenmantel

26.11.2006, 20:39

@ Frauenmantel

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Frauenmantel am 26. November 2006 20:22:


PS: Relativ preiswert, aber dafür noch weiter von Frankfurt entfernt sind die Räume Holzminden/Einbeck und Minden-Lübbecke. Bei erstgenannten Raum ist auf die Entfernung zum AKW Grohnde in Emmertal zu achten und in Einbeck/Northeim gibt es (falls ich mich recht erinnere) ein Neo-Nazi-Problem.

Hinsichtlich der dortigen Fruchtbarkeit kann ich leider nichts sagen.


>Lieben Gruß, Frauenmantel



Frauenmantel

26.11.2006, 20:58

@ Frauenmantel

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Frauenmantel am 26. November 2006 20:22:


Bei Ebay in Hessen:

Resthof: Das Gebäude steht auf 800 qm2 Grundstück dazu noch eine Garage, kl.Stallungen u. kl.Scheune.

Im Kaufpreis von 67000.- Euro sind folgende Ländereien enthalten:

1 Waldstück mit 6170 qm2
6 Äcker mit insges. 39789 qm2
2 Wiesen mit insges. 19141 qm2

http://cgi.ebay.de/Haus-Resthof-Freistehend_W0QQitemZ250054420997QQihZ015QQcategoryZ60092QQrdZ1QQcmdZViewItem



Kuddel

26.11.2006, 21:27

@ Tahca Ushte

Re:


Als Antwort auf: Re: von Tahca Ushte am 26. November 2006 19:00:27:


Servus Thaca Ushte

Da oben ist ja noch richtig viel Platz um das Haus.
Das Bild wird lediglich durch Asbest gebundenen Zementplatten auf dem Dach eingetrübt. Deren Entsorgung ist sehr kostspielig und Reperaturen in der Fläche sehr Aufwendig. Die Schreinerei hört sich gut an für mich, nutz aber wenig, wenn man zu den Kunden so weit fahren muss. Ich fürchte der günstige Kaufpreis dieser wunderschönen Imobilien wird durch die hohen Aufwendungen für den Lebensunterhalt ziemlich relativiert.In meinem 5000-Seelen-Dorf können sich sage und schreibe 5 Zimmereien halten, die allerdings auch im Umland arbeiten.
Ich glaube in den nächsten Jahren werden solche, von dir vorgestellten, Liegenschaften relativ zum Durchschnittseinkommen noch billiger werden, weil ältere Menschen sich im günstigeren Ausland zur Ruhe setzen müssen. Dann durchmischt sich Europa noch etwas mehr und Kapital und Dienstleistungen fließen zurück in strukturschwache Gegenden.
Vielleicht ist auch gerade jetzt, wo die Landwirtschaft durch viel zu günstige Transportkosten und die damit verbundene Herumkutschiererei von Nahungsmittel aus Billiglohnländern, so wenig abwirft, im Sinne von antizyklischem Investieren der richtige Zeitpunkt gekommen, um in die Landwirtschaft einzusteigen. Noch vor 30-40 Jahren hatte hier auch das ärmste Haus noch einen Stall mit ´ner Kuh oder ´ner Ziege drin. Ich glaube fest daran, das wir es uns nicht mehr lange erlauben können, unsere Grundnahrungsmittel von woanders, als hinter dem Haus her zu holen und positioniere meine Familie auch dahingehend - machst halt mal ein paar Jahre keinen Urlaub und trallala.
Wenn es bedingt durch Umstände in der Großfamilie Mal sein sollte, dass wir hier wegmüssen, dann habe ich wenigstens schon einen Batzen Lehrgeld bezahlt und ein Neuanfang fällt leichter.
Habe am letzen Wochenende über die Pionierarbeit der Wolgadeutschen von vor 250 Jahren gelesen. Diejenigen, die lebend dort angekommen sind mussten nicht selten den ersten Winter in provisorischen Hütten überwintern und sich dann in den Folgejahren die Dörfer aufbauen. Es ist für uns unvorstellbar, was die Leute auf dem Kasten hatten.

Gruß und gute Nacht von
Kuddel



Frauenmantel

26.11.2006, 22:00

@ Tahca Ushte

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Tahca Ushte am 26. November 2006 11:37:37:


Hallo Tahca Ushte,

schön, ohne Zweifel, es wimmelt im Norden vor idyllischen Resthöfen, aber nix für ängstliche Gemüter mittel- und langfristig...



http://www.zeit.de/2006/31/U-Daemme-Nordsee?page=1

Darf es noch ein bisschen mehr sein?

Der Meeresspiegel steigt. An der Nordseeküste diskutieren die Deichgrafen von heute über die richtige Höhe ihrer Schutzbauten

Lieben Gruß, Frauenmantel



Johannes

26.11.2006, 23:11

@ Powertiger

Re: Nordhessen


Als Antwort auf: Re: Nordhessen von Powertiger am 26. November 2006 12:03:50:


><i> ich hoffe der Heimweg war schneller als der Hinweg zu mir! ;-)</i>




Hallo,

ja, der Rückweg war super. Mit der kleinen Einschränkung, daß ich noch kurz im Auto telefonieren wollte und dabei die Zeit vergessen hatte, nach einer Stunde mit Lüfter etc. wollte der Wagen nicht mehr starten... - aber dafür gab es freundliche Leute, die gern Starthilfe leisten. :-)

><i> Hier mal ein durchschnittliches Angebot aus Nordhessen:
> Renoviertes Zweifamilienhaus mit 2 Garagen</i>

Das sind ja Preise, davon kann man nur träumen. Noch bin ich nicht so weit, wirklich wegzuziehen, aber ich bin dabei, das alles zu überdenken. Denn hier in Frankfurt werde ich selbst bei gleichbleibenden Bedingungen ewig nur meinem Traum hinterherjagen können, und wenn ich mir dann noch die Folgen von "Peak Oil" etc. ansehe, dann muß auf Dauer einfach eine Änderung für mich kommen. Auch wenn ich im Raum Frankfurt sehr verwurzelt bin und bisher fast nie umgezogen bin.

@alle: Danke auch für Eure Preisbeispiele, die schon mal einen Überblick geben. Konkreter brauche ich es noch nicht, das muß sich erst einmal etwas setzen. Aber die preiswerten und trotzdem landwirtschaftlich nutzbaren Gegenden dürften sicherlich auch für andere interessant sein, die im Forum mitlesen.

Gruß

Johannes


lustamdasein

27.11.2006, 00:40

@ Johannes

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Johannes am 26. November 2006 00:25:05:


>Hallo,
>ich bin im Moment dabei, mir Gedanken über einen Umzug zu machen. Noch nicht konkret, aber ich sehe immer mehr, daß 15 km an einer Großstadt wie Frankfurt/Main nicht der ideale Platz ist für jemand, der sich mehr und mehr selbst versorgen möchte.
>Beruflich bin ich weitgehend ortsunabhängig, da ich von zu Hause aus arbeiten kann, allerdings habe ich meine privaten Kontakte hauptsächlich im Rhein-Main-Gebiet, was mir einen Umzug doch nicht ganz einfach machen würde. Aber umso wichtiger finde ich es, einmal eine nüchterne Bestandsaufnahme zu machen, was wo möglich wäre.
>Welche Gebiete fallen Euch ein, die einerseits preiswert sind, andererseits aber auch ausreichend fruchtbar?
>Das dürfte sicher auch für alle Mitleser interessant sein, die Anregungen suchen.
>Gruß
>Johannes

Hallo Johannnes (und alle, die sich mit dem selben Gedanken tragen)
Wir sind, mit einer Zwischenstation im gemieteten Strandhaus an der Ostsee, von Hamburg nach Meck-pomm gezogen, leben nun 105km weg von Hamburg und 15km entfernt von Schwerin in einer welligen Gegend abseits in einem kleinen Ort (78 Einwohner). Der Preis war nich gut, nicht böse; wir haben für 65T€ 6300qm, eine Ruine, in der wir nach 8 Wochen Plackerei wohnen konnnten, mit Gasheizung und Thermofenstern, eine zweite Baustelle, ein kleinens Wäldchen, die fetteste Erde, die ich jemals außerhalb von Baumarkttüten gesehen habe, eine Bretterscheune, und alle Freiheit die wir wollten bekommen.
Aber das ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist, das Du weißt wie groß Dein Grundstück sein muss, was es mindest haben muss (Kaufpreis, Aufwand zum "provisorischen Einziehen", Abstand zum Nachbar, Bach, Teich, Kraftstrom etc.) und erst danach such Dir die Besichtigungen aus.
Wir standen letztes Jahr im Regen vor diesem, hatten keinen Besichtigungstermin, wurden von einem Nachbarn außen rumgeführt (wobei ich sah, das es eine Ruine ist) aber wir wussten beide, DAS IST ES!!! Das ist unser ZUHAUSE!
Alles andere spielt dann eigentlich keine Rolle mehr...

Wenn Du/Ihr diese Erfahrung nicht habt, sucht weiter...
....wir haben letztendlich fast drei Jahre gebraucht.
mfg


Tawa

27.11.2006, 07:34

@ Frauenmantel

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Frauenmantel am 26. November 2006 20:39:


Hallo,Klima und Fruchtbarkeit im Raum Northeim / Einbeck sind einwandfrei und lassen keine Wuensche offen. Probleme gibts mit der Arbeit, ansonsten ist die Infrastruktur ok.


Tawa

27.11.2006, 07:41

@ Tawa

Nachtrag


Als Antwort auf: Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Tawa am 27. November 2006 07:34:54:


Die raeumliche Naehe zu den Mittelgebirgen Harz, Kassler Berge und Solling jeweils an der Landkreisgrenze bzw. suedlich im uebernaechsten Landkreis sollte auch aengstliche Proph-Gemueter beruhigen.GrussTawa


Holger73

27.11.2006, 09:06

@ Johannes

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Johannes am 26. November 2006 00:25:05:


Hallo Johannes,
genau mit dem gleichen Problem schlage ich mich seit guten zwei Jahren herum - davon akut seit Herbst 2005. Und wenn die Bank uns "ihren Segen erteilt" (Entscheidung sollte Ende dieser Woche gefallen sein),dann wird die Zukunft bei mir so aussehen:
510 qm Grundstück in Ortsrandlage von Chemnitz, 96 qm für 4Z,K,D,B, 35 qm Schuppen, kleines Gewächshaus und kleiner Holzstall, Garage, Hof für 47.000,- €. Das Haus ist zur Zeit noch bewohnt und wird dann ab ca. März von mir und meiner Holden renoviert/saniert. Größte Sachen sind ein neues Fundament im Wohnzimmer und Einbau einer Zentralheizung inkl. Kaminofen mit Wassertasche(ist mit in die Finanzierung eingeplant) und ich werde dann über kurz oder lang (vermutlich eher ersteres) mein Leben komplett aus dem Rheinland nach dort verlagern...

Ich habe mir in der Umgebung von Chemnitz viele Häuser per Internet angeschaut - und muss schon sagen: Die Preise dort sind phänomenal niedrig!!! Hier bei mir (Raum Köln-Bonn) ist es fast unmöglich unter 80.000,- € auch nur einen kleinen sanierungsbedürftigen Altbau zu bekommen - von einem Grundstück, welches größer als ein Handtuch ist ganz zu schweigen... Wenn du doch aus dem Raum Frankfurt weg willst, kannst Du dir ja mal im Internet ein paar Angebote anschauen. Da stehen Häuser & Grundstücke rum, das glaubst Du nicht.

Aber wenn ich sowieso schon gerade an Dich schreibe: Hattest Du nicht zwei Gärballons, für die Du keine Verwendung hattest? Hast Du die noch? Ich hätte da evtl. Interesse dran...

Holger






Holger73

27.11.2006, 13:59

@ Holger73

Gärballons von Jochen, nicht von Johannes!!!


Als Antwort auf: Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Holger73 am 27. November 2006 09:06:


Das nächste Mal sollte ich die Suchfunktion vorher bemühen...

@Johannes: Sorry, die Ballons gabe es nicht bei Dir, sondern bei Jochen

@Jochen: Hallo Jochen aus Halle/Saale! Hast Du die Gärballons noch? Hätte Interesse daran!

Holger



Jochen

28.11.2006, 02:59

@ Holger73

Gärballons von Jochen


Als Antwort auf: Gärballons von Jochen, nicht von Johannes!!! von Holger73 am 27. November 2006 13:59:


Hallo Holger,

>@Jochen: Hallo Jochen aus Halle/Saale! Hast Du die Gärballons noch? Hätte Interesse daran!

Sind noch da, kannst du haben (eilt nicht)

LG Jochen



Inge

28.11.2006, 09:01

@ Johannes

Re: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima)


Als Antwort auf: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Johannes am 26. November 2006 00:25:05:


Guten Morgen!
Was man auch beachten sollte, sind eventuelle neue Verkehrswege (geplante Autobahnen). Als wir vor 5-6 Jahren noch am Suchen waren, hatten wir ein wunderschönes Angebot in Ostdeutschland.... bis wir uns für dieses Gebiet eine neue Landkarte kauften - da wäre die Autobahn fast durch den Garten gegangen.
Also Augen auf!
LG Inge


Wesemichshof

Holger73

28.11.2006, 10:02

@ Jochen

Re: Gärballons von Jochen


Als Antwort auf: Gärballons von Jochen von Jochen am 28. November 2006 02:59:41:


Hallo Jochen,

Super!Ich ziehe nämlich zum März nach Chemnitz und werde dann den Gärballon, den ich zur Zeit in Gebrauch habe, wieder an meine Mutter zurückgeben.

Ich kläre mal ab, wie & wann ich mal am besten bei Dir vorbeikomme und melde mich spätestens wieder in ein paar Tagen hier - Was willst Du denn dafür haben?

Holger



Jochen

28.11.2006, 14:04

@ Holger73

Re: Gärballons von Jochen


Als Antwort auf: Re: Gärballons von Jochen von Holger73 am 28. November 2006 10:02:

<center>http://foolstown.com/sm/xlb.gif</center>


Hallo Holger,

der oder die (max. 3) kosten nix. Aber wie bereits erwähnt: 50 l und kein Korb drum. Das heisst: große Überschwemmung und anhaltender Geruch bei Bruch. Ein Raum von 10 Quadratmetern hat dann 5 mm Pegelstand. Baut aber schnell ab, weil es durch die Decke läuft und dem Untermieter den Stuck tränkt. Hat für mich seinerzeit gereicht, 10 Jahre keinen Wein mehr zu machen.
Hatte dann noch mal ne Phase vor ein paar Jahren. Jetzt mach ich mir die Mühe nicht mehr.

LG Jochen




>Hallo Jochen,
>Super!Ich ziehe nämlich zum März nach Chemnitz und werde dann den Gärballon, den ich zur Zeit in Gebrauch habe, wieder an meine Mutter zurückgeben.
>Ich kläre mal ab, wie & wann ich mal am besten bei Dir vorbeikomme und melde mich spätestens wieder in ein paar Tagen hier - Was willst Du denn dafür haben?
>Holger





Holger73

28.11.2006, 14:30

@ Jochen

Re: Gärballons von Jochen


Als Antwort auf: Re: Gärballons von Jochen von Jochen am 28. November 2006 14:04:04:


Naja,
rappelvoll will ich sie sowieso nicht machen und wenn's "Peng" macht, dann riecht halt alles nach Bier... Mein derzeitiger Ballon hat ca. 35 L und ist auch nicht verpackt - ich weiss, dass man dann mit dem Ding noch vorsichtiger als mit einem rohen Ei umgehen muss.

Ich melde mich nochmal!

Holger




Weitblicker

28.11.2006, 16:54

@ Johannes

auslandsanwesen


Als Antwort auf: Welche Gegenden sind für Selbstversorger geeignet? (Preise/Klima) von Johannes am 26. November 2006 00:25:05:


tag alle,
aus eigener erfahrunng kann ich sagen, dass man inzwischen auch südlichen nordschweden apfelbäume pflanzen kann, die auch gut tragen. auch unser gemüse geht jedes jahr besser. das soll nicht heissen, dass ich der klimaerwärmung etwas positives abgewinnen kann.

wir leben nahe 150km nördlich von östersund in schweden. auf der gleichen breite wie anchorage in alaska. flughafen ist 150km weg, von da 45min bis stockholm, anschluss in alle welt. wir haben ADSL, wir haben reines wasser (kommt dirket aus dem see), 5 hektar land auf denen man genug holz zum eigenverbrauch abholzen kann. kartoffeln wachsen prima, tomaten wachsen bestens im gewächshaus, wie auch zucchini und was nicht alles. kohl ist auch ohne probleme.

man muss natürlich vorsichtig sein beim raussetzen. und manchmal treiben die pflanzen wegen der im sommer vorherschenden helligkeit so sehr, dass selbst karotten schiessen und blühen.
richtig kalt war es hier seit 4 jahren nicht mehr, temperaturen unter -15 grad sind selten geworden. dieses jahr war es noch nie unter 10 grad minus, es hat in 3 wochen schon soviel geschneit wie den ganzen letzten winter (da hatten wir sehr wenig schnee), und jetzt haben wir seit 2 wochen tauwetter...

platz für tiere gibt's im überfluss, was man selber nicht hat, hat vielleicht der nachbar. für die seltene fjällkuh (weil weder fleisch- noch milchrekordverdächtig will die keiner haben) gibt's zuschuss von der EU. sie ist gesund, genügsam und nicht anfällig. überhaupt wird tierhaltung auf weiden bezuschusst, so auch schafe und sogar pferde. nicht viel, aber immerhin. bestimmt auch lamas und alpackas, wer an sowas denkt.

preise liegen je nach erhaltungszustand für die kleineren höfe unter 15 hektar so um 5- bis 12000 euro pro hektar, ganz grob geschätzt. dazu kann man sich dann noch ein wenig im hier oben immer mehr aufkeimenden ökotourismus vergnügen und touristen zeigen, dass man das wasser aus den bächen gefahrlos trinken kann, oder ein bed and breakfast aufmachen (gibt's nämlich noch nicht bei uns, wird aber gebraucht).

nur nichtselbständige arbeit und die fachärzte-gemeinschaftspraxis um die ecke, die gibt es hier oben nicht, macht auch nix, da lebt man eh länger ohne. und die wege sind eben grundsätzlich länger. wir persönlich leben hier oben gut mit einigen tieren, und das mit viel viel viel weniger geld, als wir in D benötigten. da soll nochmal einer sagen, schweden wäre teuer. solange man kein raucher, alkoholiker und konsumjünger (super-auto, super-flachbildschirm-TV, super klamotten) ist, geht das leicht.

schwedisch ist schnell gelernt, und die nachbarn sind supernett, solange man nicht den deutschen besserwisser raushängen lässt.

wer sich ernsthaft mit dem gedanken anfreunden kann, kann sich ja melden. da kann man ja vielleicht ein wenig helfen.

heam 'at' nerdshack 'punktilein' com




Helene

28.11.2006, 17:27

@ Weitblicker

Re: auslandsanwesen


Als Antwort auf: auslandsanwesen von Weitblicker am 28. November 2006 16:54:21:


Hallo, Weitblicker!

Schweden hätte uns ja auch gereizt, aber der Gedanke an die laaaangen Winternächte hat uns dann doch davon abgehalten. Habt ihr damit keine Probleme (Winterdepressionen)?

lG Helene


>tag alle,
>aus eigener erfahrunng kann ich sagen, dass man inzwischen auch südlichen nordschweden apfelbäume pflanzen kann, die auch gut tragen. auch unser gemüse geht jedes jahr besser. das soll nicht heissen, dass ich der klimaerwärmung etwas positives abgewinnen kann.
>wir leben nahe 150km nördlich von östersund in schweden. auf der gleichen breite wie anchorage in alaska. flughafen ist 150km weg, von da 45min bis stockholm, anschluss in alle welt. wir haben ADSL, wir haben reines wasser (kommt dirket aus dem see), 5 hektar land auf denen man genug holz zum eigenverbrauch abholzen kann. kartoffeln wachsen prima, tomaten wachsen bestens im gewächshaus, wie auch zucchini und was nicht alles. kohl ist auch ohne probleme.
>man muss natürlich vorsichtig sein beim raussetzen. und manchmal treiben die pflanzen wegen der im sommer vorherschenden helligkeit so sehr, dass selbst karotten schiessen und blühen.
>richtig kalt war es hier seit 4 jahren nicht mehr, temperaturen unter -15 grad sind selten geworden. dieses jahr war es noch nie unter 10 grad minus, es hat in 3 wochen schon soviel geschneit wie den ganzen letzten winter (da hatten wir sehr wenig schnee), und jetzt haben wir seit 2 wochen tauwetter...
>platz für tiere gibt's im überfluss, was man selber nicht hat, hat vielleicht der nachbar. für die seltene fjällkuh (weil weder fleisch- noch milchrekordverdächtig will die keiner haben) gibt's zuschuss von der EU. sie ist gesund, genügsam und nicht anfällig. überhaupt wird tierhaltung auf weiden bezuschusst, so auch schafe und sogar pferde. nicht viel, aber immerhin. bestimmt auch lamas und alpackas, wer an sowas denkt.
>preise liegen je nach erhaltungszustand für die kleineren höfe unter 15 hektar so um 5- bis 12000 euro pro hektar, ganz grob geschätzt. dazu kann man sich dann noch ein wenig im hier oben immer mehr aufkeimenden ökotourismus vergnügen und touristen zeigen, dass man das wasser aus den bächen gefahrlos trinken kann, oder ein bed and breakfast aufmachen (gibt's nämlich noch nicht bei uns, wird aber gebraucht).
>nur nichtselbständige arbeit und die fachärzte-gemeinschaftspraxis um die ecke, die gibt es hier oben nicht, macht auch nix, da lebt man eh länger ohne. und die wege sind eben grundsätzlich länger. wir persönlich leben hier oben gut mit einigen tieren, und das mit viel viel viel weniger geld, als wir in D benötigten. da soll nochmal einer sagen, schweden wäre teuer. solange man kein raucher, alkoholiker und konsumjünger (super-auto, super-flachbildschirm-TV, super klamotten) ist, geht das leicht.
>schwedisch ist schnell gelernt, und die nachbarn sind supernett, solange man nicht den deutschen besserwisser raushängen lässt.
>wer sich ernsthaft mit dem gedanken anfreunden kann, kann sich ja melden. da kann man ja vielleicht ein wenig helfen.
>heam 'at' nerdshack 'punktilein' com



Weitblicker

28.11.2006, 18:32

@ Helene

Re: auslandsanwesen


Als Antwort auf: Re: auslandsanwesen von Helene am 28. November 2006 17:27:00:


>Hallo, Weitblicker!
>Schweden hätte uns ja auch gereizt, aber der Gedanke an die laaaangen Winternächte hat uns dann doch davon abgehalten. Habt ihr damit keine Probleme (Winterdepressionen)?
>lG Helene


hallo helene,
es gibt natürlich menschen, die dafür anfällig sind. grundsätzlich glaube ich aber, dass das mit der dunkelheit überbewertet wird. da wir hier -hoffentlich auch in den nächsten 50 jahren- in der dunklen jahreszeit gut mit schnee versorgt sind, sind die nächste doch recht hell. gut, man muss schon ab 1600h das licht anmachen, aber wenn man raus guckt odder draussen ist, strahlt der schnee sehr hell. wenn dann noch der mond scheint... herrlich! und ab januar werden die tage dann wieder länger, und im märz kommt dann der vårvinter, der frühlingswinter, wo fast jeder tag ein strahlender sonnentag ist, und ganz schweden draussen ist (meist auf den seen beim eisangeln). das entschädigt für alles.

wer gerne viele leute um sich hat, wird da eher ein problem haben, denn hier oben in jämtland leben auf der fläche von holland nur gut 130000 menschen. in unserer kommune sogar nur 1,3 menschen pro quadratkilometer. da sollte man sich gut mit seinem partner verstehen.

für uns war die dunkelheit nie ein problem. die innere einstellung tut viel. wenn man eine neigung zu depressionen hat, dann kann das schwierig werden. aber es gibt ja auch gute tageslichtlampen für die lichttherapie, wenn's dann schlimm wird, setzt man sich da eine halbe stunde davor.

gruss :)
weitblicker


Gänseblümchen

28.11.2006, 19:02

@ Weitblicker

Re: auslandsanwesen


Als Antwort auf: Re: auslandsanwesen von Weitblicker am 28. November 2006 18:32:43:


Hallo,

Schweden hat ganz sicher seine Reize. Ohne Zweifel. Und die Einsamkeit ist dabei nur ein weiterer Vorzug (aus meiner Sicht;-)

Aber weiter südlich kann man natürlich Anbau mit etwas weniger Aufwand betreiben und mehr ernten, weil ganz einfach die Vegetationsperiode länger ist.
Dazu kommt, daß wärmere Regionen den Knochen und dem Gemüt einfach zuträglicher sind als kaltes Klima.
Also Südfrankreich oder Italien, Griechenland u.ä. würde mich reizen (abgesehen von meinem Pitcairn-Ideal;-), wenn ich den Rest der Familie vom Auswandern überzeugen könnte. Aber das schaff´ ich in hundert Jahren nicht:-(

Für Auswanderwillige sind sicherlich auch Polen oder Ungarn nicht zu verachten. Sowohl preislich als auch klimatisch oder "bodentechnisch".

MfG
Gänseblümchen




Weitblicker

28.11.2006, 19:17

@ Gänseblümchen

Re: auslandsanwesen


Als Antwort auf: Re: auslandsanwesen von Gänseblümchen am 28. November 2006 19:02:52:


>Hallo,
>Schweden hat ganz sicher seine Reize. Ohne Zweifel. Und die Einsamkeit ist dabei nur ein weiterer Vorzug (aus meiner Sicht;-)
>Aber weiter südlich kann man natürlich Anbau mit etwas weniger Aufwand betreiben und mehr ernten, weil ganz einfach die Vegetationsperiode länger ist.

>MfG
>Gänseblümchen


jaaaa :) aber zu gaaaaaanz anderen preisen... schon in dalarna muss man gleich ein paar 10000 euro mehr anlegen.

die vegetaionsperiode wird hier zumindest seitdem wir hier sind, jedes jahr länger. wir haben einen apfelbaum aus D mitgebracht, nur so zum spass. wir hätten nicht gedacht, dass er hier oben was wird. 2002 im mai in die noch halb gefrorene erde, damals war er 3 jahre alt. dieses jahr hatten wir über 30 äpfel der sorte heuchelheimer winterapfel (gibt's bei der baumschule rinn in heuchelheim bei giessen, schönen gruss von uns).

und südlich der alpen mag zwar wärmer sein, aber dafür versiegen da auch die brunnen, einer nach dem anderen... und das steht wohl hier oben noch nicht zu befürchten, bei so viel wasser und seen. gut, dafür hat's natürlich auch mehr mücken... man kann halt nicht alles haben :)

gruss
weitblicker


Gänseblümchen

28.11.2006, 19:54

@ Weitblicker

Re: auslandsanwesen


Als Antwort auf: Re: auslandsanwesen von Weitblicker am 28. November 2006 19:17:55:


Hallo,

sicher hast Du mit dem Wasser Recht:-(
Wobei am Fuß der Alpen das Problem so nicht existiert (Lago Maggiore etc.pp.)
Und ab und zu wackelt da auch die Erde, mal weniger, mal mehr.

> man kann halt nicht alles haben :)

So isses.
Wenn ich wählen könnte/dürfte, ich wöllte das Meer vor Augen haben.

MfG
Gänseblümchen



Weitblicker

28.11.2006, 21:45

@ Gänseblümchen

Re: auslandsanwesen


Als Antwort auf: Re: auslandsanwesen von Gänseblümchen am 28. November 2006 19:54:09:



>Wenn ich wählen könnte/dürfte, ich wöllte das Meer vor Augen haben.
>MfG
>Gänseblümchen

na das reicht ja bald bis hannover ;)


Powertiger

28.11.2006, 22:48

@ Weitblicker

Re: auslandsanwesen


Als Antwort auf: auslandsanwesen von Weitblicker am 28. November 2006 16:54:21:



Hi Weitblicker

Ich wünsche dir viel Freude in Schweden.
Ich war oft in Schweden und habe ein halbes Jahr in Nordnorwegen gewohnt.
Es ist einfach herrlich daoben.
Norwegen fand ich zwar immer etwas schöner als Schweden, die hatten auch weniger Mücken, aber Schweden ist auch fantastisch.

Also alles gute und möge der Golfstrom euch noch ne Weile wohl gesonnen sein.

Har de bra. (oder so ähnlich)

Stefan

PS: Was kostet eine Hütte mit etwas Wald bei euch?
Und kann man die als Deutscher problemlos erwerben?







Weitblicker

29.11.2006, 07:37

@ Powertiger

Re: auslandsanwesen


Als Antwort auf: Re: auslandsanwesen von Powertiger am 28. November 2006 22:48:44:


>

>Also alles gute und möge der Golfstrom euch noch ne Weile wohl gesonnen sein.

ja, wenn der weg ist, wird's hier nix mehr mit kartoffeln setzen...

>Har de bra. (oder so ähnlich)

ja, war schon fast ganz richtig. Ha det bra (hab es gut). das imperativ ist gmeist gleich der grundform des verbs. Har det bra wäre demnach '(ich/wir) habe/n es gut'. aber das nur nebenbei ;)

>Stefan
>PS: Was kostet eine Hütte mit etwas Wald bei euch?
was heisst für dich 'etwas'? für einen schweden heisst 'etwas' unter 5 hektar :D
da ist dann meist ein haus drauf. also für 300000kr bekommst du ein haus mit scheune und 4 hektar am see. mit renovierungs/modernisierungsarbeit. es wird also nie langweilig. ein anderes beispiel: ein fertig renoviertes superhaus auf einem vorsprung im see, super blick, mit super scheune, sauna, usw und 260 hektar grossteils erntereifem wald kostet so 5 bis 6 mio kronen. die krone ist leider (für euch) momentan recht stark, 1 euro = 9,08 kronen.

>Und kann man die als Deutscher problemlos erwerben?

eu-mitbürger können sehr problemlos erwerben. man benötigt bei grösseren landwitschaftlichen anweseneine genehmigung der bezirksverwaltung, die in der regel ohne probleme erteilt wird. man braucht auch keinen teuren makler, sondern alles wird mit einigung und vertrag und anzeige an das grundbuchamt abgewickelt.

gruss
weitblicker



Gänseblümchen

29.11.2006, 08:08

@ Weitblicker

Re: auslandsanwesen


Als Antwort auf: Re: auslandsanwesen von Weitblicker am 28. November 2006 21:45:20:


Hallo,

>>Wenn ich wählen könnte/dürfte, ich wöllte das Meer vor Augen haben.
>na das reicht ja bald bis hannover ;)

Wer sagt das?
Wenn der Golfstrom versiegt (siehe oben;-)), dürfte es zwischen Schweden und Deutschland gar kein Meer mehr geben. Mit viel Glück auch nicht zwischen Hannover bzw. Hamburg und London:-))
(Deshalb will ich ja in den Süden)

MfG
Gänseblümchen


Inge

29.11.2006, 08:54

@ Powertiger

Re: auslandsanwesen


Als Antwort auf: Re: auslandsanwesen von Powertiger am 28. November 2006 22:48:44:


<i>Norwegen fand ich zwar immer etwas schöner als Schweden, die hatten auch weniger Mücken, aber Schweden ist auch fantastisch.</i>

Guten morgen,
Norwegen war für mich (durch die Fjorde) landschaftlich 'überwältigender' und Schweden ruhiger und erholsamer.
Und die Fische in den Fjorden.... *sabber*
LG Inge


Wesemichshof

Weitblicker

29.11.2006, 09:23

@ Gänseblümchen

meeresspiegelerhöhung


Als Antwort auf: Re: auslandsanwesen von Gänseblümchen am 29. November 2006 08:08:20:


>Hallo,
>>>Wenn ich wählen könnte/dürfte, ich wöllte das Meer vor Augen haben.
>>na das reicht ja bald bis hannover ;)
>Wer sagt das?

na gut, hannover war übertrieben, aber hamburg und bremen (und viele andere ballungszentren der erde) sind durch die erhöhung der meeresspiegel gefährdet.

>Wenn der Golfstrom versiegt (siehe oben;-)), dürfte es zwischen Schweden und Deutschland gar kein Meer mehr geben. Mit viel Glück auch nicht zwischen Hannover bzw. Hamburg und London:-))

bevor der golfstrom versiegt, müssen erstmal die polkappen mehr abschmelzen, die für die kalte tiefenströmsung sorgen. danach wird's hier erst kalt. so jedenfalls die theorie.

falls du's nicht schon gesehen hast, empfehle ich al gore's film 'eine unbequeme wahrheit'.

>(Deshalb will ich ja in den Süden)

also nach süddeutschland oder südeuropa? von welchem 'süden' reden wir denn eigentlich? :)

>MfG
>Gänseblümchen



Gänseblümchen

29.11.2006, 09:39

@ Weitblicker

Re: meeresspiegelerhöhung


Als Antwort auf: meeresspiegelerhöhung von Weitblicker am 29. November 2006 09:23:46:

<center>http://www.ostsee24.de/sehenswertes/ruegen/koenigsstuhl.jpg</center>


Hallo,

>na gut, hannover war übertrieben, aber hamburg und bremen (und viele andere ballungszentren der erde) sind durch die erhöhung der meeresspiegel gefährdet.

Ach so meinst Du das (hatte das irgendwie anders gedeutet; sorry). Dann will ich nichts gesagt haben:-)
Ich meine, damit hast Du natürlich Recht. Es gibt an der deutschen (Ostsee)Küste durchaus aber auch Steilküsten, deren Landesinneres dann sicher noch bewohnbar ist. Am Königsstuhl macht eine Erhöhung des Meeresspiegels um 10m nicht viel aus (abgesehen davon, wie stabil die Kreidefelsen dann noch sind und abgesehen von der Tragödie für diejenigen, die an der flachen Seite wohnen).
Es wird auch allmählich geschehen und nicht z.B. innerhalb von 14 Tagen.

>falls du's nicht schon gesehen hast, empfehle ich al gore's film 'eine unbequeme wahrheit'.

Noch nicht. Habe ich mir jedoch schon vorgenommen. Wo läuft das momentan? In den Kinos? (das Fernsehprogramm wird ja immer schlechter in dieser Hinsicht)

>also nach süddeutschland oder südeuropa? von welchem 'süden' reden wir denn eigentlich? :)

Südeuropa oder noch besser: down under.

MfG
Gänseblümchen



Weitblicker

29.11.2006, 10:15

@ Gänseblümchen

Re: meeresspiegelerhöhung


Als Antwort auf: Re: meeresspiegelerhöhung von Gänseblümchen am 29. November 2006 09:39:56:


>Hallo,
>Ich meine, damit hast Du natürlich Recht. Es gibt an der deutschen (Ostsee)Küste durchaus aber auch Steilküsten, deren Landesinneres dann sicher noch bewohnbar ist. Am Königsstuhl macht eine Erhöhung des Meeresspiegels um 10m nicht viel aus (abgesehen davon, wie stabil die Kreidefelsen dann noch sind und abgesehen von der Tragödie für diejenigen, die an der flachen Seite wohnen).
>Es wird auch allmählich geschehen und nicht z.B. innerhalb von 14 Tagen.

das problematische dabei ist, dass sich viele menschen auf diese erhöhungen retten werden. und da der platz in D schon jetzt begrenzt ist, werden da echte 'verteilungskämpfe' stattfinden.

>>falls du's nicht schon gesehen hast, empfehle ich al gore's film 'eine unbequeme wahrheit'.
>Noch nicht. Habe ich mir jedoch schon vorgenommen. Wo läuft das momentan? In den Kinos? (das Fernsehprogramm wird ja immer schlechter in dieser Hinsicht)

ja, der sollte in D in den kinos laufen

>>also nach süddeutschland oder südeuropa? von welchem 'süden' reden wir denn eigentlich? :)
>Südeuropa oder noch besser: down under.

also da hast du dann entweder das platzproblem (südeuropa) oder das wasserproblem. wenn man jetzt nicht gerade an einem grossen see wohnt, hat man es schwer, wasser zu bekommen. in spanien sind viele grosse flüsse und seen nur noch rinnsaale oder pfützen. in den ländichen gegenden spaniens und portugals versiegen die brunnen, landwirte können noch nicht mal mehr futter für ihre viecher anbauen wegen fehlendem wasser.

ja und down under... da hat man zwar platz, und billig sind viele farmen auch zu haben, weil nämlich reihenweise farmer selbstmord begehen, weil ihre farmen beliehen sind, sie aber kein wasser haben für ihre rinder und schafe... gut, australien ist gross, und es ist ja nicht überall wüste.

aber es ist auf jeden fall deutlich einfacher, innerhalb der EU umzuziehen, auch was die genehmigungen und so angeht. naja, ich will dir nicht sagen, was richtig und falsch ist, wer weiss das schon in diesen zeiten :)

gruss
weitblicker



Saurier61

29.11.2006, 10:57

@ Weitblicker

Re: meeresspiegelerhöhung DVD


Als Antwort auf: Re: meeresspiegelerhöhung von Weitblicker am 29. November 2006 10:15:13:


Hallöle,

den Film gibt es schon als DVD bei Amazon.de. Kinostart war am: 12. Oktober 2006

<A href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w/303-7094968-6486662?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Ddvd&field-keywords=eine+unbequeme+Wahrheit&Go.x=17&Go.y=12" target="_top[/link]http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w/303-7094968-6486662?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Ddvd&field-keywords=eine+unbequeme+Wahrheit&Go.x=17&Go.y=12</A>

Lieben Gruß von
Helga

>>Hallo,
>>Ich meine, damit hast Du natürlich Recht. Es gibt an der deutschen (Ostsee)Küste durchaus aber auch Steilküsten, deren Landesinneres dann sicher noch bewohnbar ist. Am Königsstuhl macht eine Erhöhung des Meeresspiegels um 10m nicht viel aus (abgesehen davon, wie stabil die Kreidefelsen dann noch sind und abgesehen von der Tragödie für diejenigen, die an der flachen Seite wohnen).
>>Es wird auch allmählich geschehen und nicht z.B. innerhalb von 14 Tagen.
>das problematische dabei ist, dass sich viele menschen auf diese erhöhungen retten werden. und da der platz in D schon jetzt begrenzt ist, werden da echte 'verteilungskämpfe' stattfinden.
>
>>>falls du's nicht schon gesehen hast, empfehle ich al gore's film 'eine unbequeme wahrheit'.
>>Noch nicht. Habe ich mir jedoch schon vorgenommen. Wo läuft das momentan? In den Kinos? (das Fernsehprogramm wird ja immer schlechter in dieser Hinsicht)
>ja, der sollte in D in den kinos laufen
>>>also nach süddeutschland oder südeuropa? von welchem 'süden' reden wir denn eigentlich? :)
>>Südeuropa oder noch besser: down under.
>also da hast du dann entweder das platzproblem (südeuropa) oder das wasserproblem. wenn man jetzt nicht gerade an einem grossen see wohnt, hat man es schwer, wasser zu bekommen. in spanien sind viele grosse flüsse und seen nur noch rinnsaale oder pfützen. in den ländichen gegenden spaniens und portugals versiegen die brunnen, landwirte können noch nicht mal mehr futter für ihre viecher anbauen wegen fehlendem wasser.
>ja und down under... da hat man zwar platz, und billig sind viele farmen auch zu haben, weil nämlich reihenweise farmer selbstmord begehen, weil ihre farmen beliehen sind, sie aber kein wasser haben für ihre rinder und schafe... gut, australien ist gross, und es ist ja nicht überall wüste.
>aber es ist auf jeden fall deutlich einfacher, innerhalb der EU umzuziehen, auch was die genehmigungen und so angeht. naja, ich will dir nicht sagen, was richtig und falsch ist, wer weiss das schon in diesen zeiten :)
>gruss
>weitblicker



Jochen

29.11.2006, 14:22

@ Holger73

Bier und Glasballons...


Als Antwort auf: Re: Gärballons von Jochen von Holger73 am 28. November 2006 14:30:


>Naja,
>rappelvoll will ich sie sowieso nicht machen und wenn's "Peng" macht, dann riecht halt alles nach Bier... Mein derzeitiger Ballon hat ca. 35 L und ist auch nicht verpackt - ich weiss, dass man dann mit dem Ding noch vorsichtiger als mit einem rohen Ei umgehen muss.
>Ich melde mich nochmal!
>Holger

Hm...


... da war doch mal was :-[

Weitblicker

01.12.2006, 12:38

@ Weitblicker

falscher name der apfelsorte


Als Antwort auf: Re: auslandsanwesen von Weitblicker am 28. November 2006 19:17:55:



>die vegetaionsperiode wird hier zumindest seitdem wir hier sind, jedes jahr länger. wir haben einen apfelbaum aus D mitgebracht, nur so zum spass. wir hätten nicht gedacht, dass er hier oben was wird. 2002 im mai in die noch halb gefrorene erde, damals war er 3 jahre alt. dieses jahr hatten wir über 30 äpfel der sorte heuchelheimer winterapfel (gibt's bei der baumschule rinn in heuchelheim bei giessen, schönen gruss von uns).


--entschuldigung, die apfelsorte heisst natürlich heuchelheimer schneeapfel.
mehr infos hier:
http://www.rinnbaumschule.de/schneeapfel/schneeapfel.html


Inga

01.12.2006, 19:05

@ Powertiger

Re: Nordhessen


Als Antwort auf: Re: Nordhessen von Powertiger am 26. November 2006 12:03:50:


>Holz ist reichlich vorhanden.

Hallo Powertiger,

in welchem Wald wohnst DU?

Im Rheinhardwald?

Oder im Kellerwald?
Oder im Knüll?
Doch nicht im Vogelsberg?

LG
Inga





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