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Saurier61(R)

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NRW,
31.03.2011, 11:04
 

es blüht... (allgemein)

Hallöle,

meine Pflaumenbäumchen blühen schon, die Apfelbäume haben die ersten Knospen,
jetzt muss nur noch die Sonne rauskommen....

Ich hab schon mal mein Saatgut rausgeholt, mal schauen was ich in den nächsten Tagen aussäe...

Wie sieht es bei euch aus?

Lieben Gruß von
Helga

---
Wenn du etwas als richtig erkannt hast.... tu es.. und zwar sofort

Alle sehen nur Bäume und Probleme dicht an dicht...
ich seh die Zwischenräume und das Licht

sheeplady(R)

E-Mail

31.03.2011, 18:28

@ Saurier61

es blüht...

Hallo zusammen,

» Ich hab schon mal mein Saatgut rausgeholt, mal schauen was ich in den
» nächsten Tagen aussäe...
»
» Wie sieht es bei euch aus?

Ich konnte es mir nicht verkneifen, hab letzte Woche gesät :-)
Und zwar: Möhren (dazwischen Zwiebeln gesteckt), Kohlrabi, Salat, Radies, Wirsing und Rote Beete. Von allem nur kleine Mengen, hab zur Zeit noch keinen "richtigen" Garten.

Vor ca. drei Wochen hab ich in einem umfunktionierten Küchenschrank an einer Hauswand unter Folie (festes Plastik, in das mal eine neue Matratze verpackt war) ein paar gekaufte Pflänzchen Salat gesetzt und Radies gesät, die schön aufgegangen sind.

Liebe Grüße
S.

sucher(R)

E-Mail

31.03.2011, 19:48

@ sheeplady

es blüht...

Hallo,
auch in meinem Garten am Haus regt sich so manches.Speierling und Felsenbirne ,welche ich mir zwecks Pektinersatz angeschafft hatte,haben den Winter gut überstanden.Auch die türkischen Pflaumen haben schon geblüht,leider hat gestern der Regen ziemlich Blüten gekostet.
Kiwis an der südlichen Hauswand,eher eine Spielerei, haben leider Schaden genommen,einer wirds überstehen,der andere ist bis auf einen traurigen Zweig abgefroren :-(
Da ich mich im Moment um meinen neuen Acker kümmern muß,habe ich sonst noch nichts im Boden,ausser Topis in einer Wanne zum Vorziehen.Ist zwar nicht ideal,aber ich habe momentan nicht den Überblick wo ich sie denn dann haben will.Ich habe Rießen-Kunststoffringe von alten Wassertanks mit Durchmesser von ca.2m und einer Höhe von 70cm.Da sollen sie mal rein.
Bin aber erst dabei ein Landwirtsprivileg zugesprochen zu bekommen,Bauantrag für's Gewächshaus muß ich noch machen usw.usw..........viel zu tun.
Deshalb evtl.dieses Jahr nur landwirtschaftliche Bestellung ,nix mit Gartenglück :-( .
Ich darf mir in den nächsten 14 Tagen aber diverse Sträucher holen ,welche einem Straßenbau weichen müssen.Hollunder,Heckenrose und wenn ich ganz mutig bin Schwarz-und Weißdorn....habe aber Bedenken daß ich die dann nicht im Griff behalte.Mal sehen.

LG sucher

Armin(R)

E-Mail

15.04.2011, 17:52

@ Saurier61

so siehts bei mir aus (incl. Pflanzenliste für die Foren-Suchmaschine)

» Hallöle,
»
» meine Pflaumenbäumchen blühen schon, die Apfelbäume haben die ersten
» Knospen,
» jetzt muss nur noch die Sonne rauskommen....
»
» Ich hab schon mal mein Saatgut rausgeholt, mal schauen was ich in den
» nächsten Tagen aussäe...
»
» Wie sieht es bei euch aus?

Hallo,
ich schreibe auch mal ein paar aktuelle Sachen dazu, dann kann man per Forensuche leichter herausfinden, wer welche Pflanzen hat bzw. was sich bewährt hat:

Die Feldsalat-Setzlinge im Gewächshaus sind schon einige Zeit abgeerntet, die wild ausgesäten im Freiland schießen teils schon, teils nicht. Die nicht schießenden stehen im Hobelspänemulch zwischen Himbeeren, vielleicht verlangsamt das die Sache. Allein schon der Gedanke an Feldsalatsetzlinge ist ja seltsam, das Produkt an sich ist genial: Aus jedem (5-cent)Würfel wachsen mehrere verschieden große prächtige Feldsalate, und alle Würfel sind etwa gleich schnell. Dadurch erntet man aus z.B. 20 Würfeln locker 4-5 ordentliche Salatportionen für 2 Erwachsene (immer die stärkste Pflanze aus dem Büschel nehmen).

Die dicken Bohnen im Gewächshaus wachsen schon prächtig, die im Freiland (Anfang März 15 cm tief vorgekeimt tief im gefrorenen Boden verscharrt, Nordhang, Schwäbische Alb) gucken inzwischen auch schon raus. Im Gewächshaus deshalb, weil ich das letztes Jahr in einer nahegelegenen Erwerbsgärtnerei gesehen habe: Riesendinger

Den Pfirsich im Gewächshaus habe ich gekillt, weil mir der Platz zu schade war bzw. ich inzwischen bessere Plätze habe. Vielleicht wird er durch ein oder zwei Zwerg-Nektarinen-Bäumchen (je 10 kg pro Jahr) ersetzt, die mag ich eh lieber. Ich erwähne den ehemaligen Pfirsch hier, weil er im Gewächshaus nie auch nur ein einziges Blatt mit Kräuselkrankheit hatte, während ein Freilandpfirsich 10 m weiter kaum ein Blatt OHNE Kräuselkrankheit hatte (auch gekillt).
Die nächsten setze ich als
1. Spalier unter ein Vordach
2. resistentere Sorten (1 Weinbergpfirsich und 1 gut steinlösender Pfirsich)
3. spendiere ihm eine Kupfer-Knospenspritzung im Frühjahr.

Ansonsten wächst das übliche frühe Zeuchs in Gewächshaus (Kräuter, Salate, Kohlrabi) und Freiland (Lauch, Kräuter, Salate, Zwiebeln).

An Büschen und Bäumen blühen zaghaft (Nordhang!) diverse Kirschen/Äpfel/Zwetschgen/Birnen, bei Aprikosen/Quitten habe ich nicht aufgepaßt. 50 m weiter am Talboden blüht schon alles dicke, 200 m weiter am Klosterhang - ehem. Weinberg - natürlich schon länger.

Wiederum für die Foren-Suchmaschine:

Empfehlenswerte robuste wohlschmeckende (meist lagerfähige) Äpfel, die wir letztes Jahr gesetzt haben:

- Gewürzluikenapfel
- Purpurroter Cousinot
- Zabergäu Renette
- Roter Boskoop
- Topaz
- Florina
- Jakob Fischer (nicht lagerfähig)

Alle Sorten sind wirklich lecker und bis auf Jakob Fischer (logo) sind alle in einem etwas kühleren Keller (kein Gewölbekeller nötig) lange lagerbar. Das haben wir mit lokaler Ware getestet, als Entscheidungshilfe.

Die Birnen:
- Gräfin von Paris (Genußreif ab Dezember, lagerbar bis Ostern, echt wahr!)
- Köstliche von Charneux
- Petersbirne

Sonst so da an Obst:

Aprikose Luizet
Quitte Cydora Robusta (=feuerbrandresistenter) birnenförmig
Quitte Konstantinopler Apfelquitte
Sauerkirsche VoWi
Brennkirsche Dolle(n)seppler
Süßkirsche (Sorte weiß ich nimmer)
Kulturheidelbeere Heideropa
Preiselbeere Ertragssorte (Koralle?)
Apfelbeere "Hugin" (kann sortenecht durch Samen vermehr werden)
Maibeere
Felsenbirne "Prince William" (großfrüchtige kanadische Auslese)
Himbeere "Korbfüller"
Brombeere "Chester Thornless" (mag: Mulch, gern auch Biberschwanzziegel, treibt eh nur am Stamm aus, keine Ausläufer / mag nicht: kalkiges Wasser)
Stachelbeere groß und mini
Speierling
Wildapfel
Wildbirne
Wildkirsche
Traubenkirsche
Sanddorn
Haselnuß

Altbestand:
- Rote & schwarze Johannisbeere waren (z.T.) schon da beim Hauskauf, ebenso wie
- 14 Zwetschgenbäume Modell "trocknet am Baum ohne zu faulen und wird supersüß"
- 1 anonymer Apfel
- 1 anonyme Krüppelbirne, früh, nicht lagerfähig, supersüß, müssen wir unbedingt durch Veredelung retten


Was dieses Jahr noch rein kommt:

Sauriers unheimliche schwarze Himbeeren, genau das richtige für einen Gruftie wie mich
Saueriers gelbe Himbeeren - natürlich keine g e sc h ü t z t e Sorte, denn deren Weitergabe wäre illegal
diverse andere fossile Beeren aus feuerspeiender Vorzeit

Haferschlehe
Großfrüchtige Schlehe auf Zwetschgenunterlage, kann man ohne Frost essen, gerbstoffärmer als Wildform
Großfrüchtige Kornelkirsche "Schönbrunner Gourmetdirndl"
Großfrüchtige Holundersorte aus dem Erwerbsanbau (Holunder immer in Drahtkorb setzten! Holunderwurzel=Wühlmausdelikatesse)
Großfrüchtige Eberesche
Hagebuttenrose Pillnitzer Vitaminrose "Piro 3"
2 weiße Maulbeerbäume (schwarze sind mir zu heikel am Rand von Schwäbisch Sibirien)
Ein Feigenbäumchen im Topf, zweiter Anlauf (hatte ich Sibirien erwähnt?)
Rosmarin (ins Freiland, da kenne ich nix: Frier oder stirb)
Goji-Beere
Pawpaw (Indianerbanane)
Schisandra chinensis (Wu wei zi, Chinesisches Spaltkölbchen, Dingsda der 5 Geschmäcker, Vitalbeere,... das Zeug hat mehr Namen als Aromen)
Arguta-Kiwi (diese frostfesten Minidinger, die man mit Schale isst)
diverse Weinstöcke (pilzresistent, windfest gegen Verrieseln, dickschalig wegen Wespen, wohlschmeckend), in Frage kommen z.B. Regent, Muscat Bleu, Bir(ch)staler Muskat, Palatina, Himrod (kernlos), Buffalo, Nero, New York Muskat, Philipps Datteltraube, Rosolio...

Die Weinstöcke/Arguta/Schisandra sollen die Terasse und ein riesiges Südfenster beschatten bzw. das Beschattungsholzdings überwuchern und natürlich geil aussehen und Naschobst/Rosinen/Saft/Wein/Gesundheit liefern

Ins Moorbeet (rechteckige 90-l-Mörtelwannen, verbuddelt, Bodenablauf, mit Torf/Sand/Kompost/Mulch):
Kulturheidelbeeren sehr früh + mittelfrüh + spät
Maibeeren
Als Unterkultur: Wilde Heidelbeere, Preiselbeeren Ertragssorte, Cranberries

Sonst so an essbarem/hübschem/stacheligem/Schmetterlings-/Vogelschutzgehölz vorhanden/in Arbeit:

Diverse Wildrosen (Rosa rugosa/rubiginosa/canina/pimpinellifolia/glauca/multiflora/villosa/etcetera)
Schlehe(Schwarzdorn)
Weissdorn
Feuerdorn
Kreuzdorn
Sauerdorn(Berberitze) eher nicht zum essen, die kaufe ich kernlos aus dem Orient
Hainbuche
(diese letzten 7 Pflanzen werden dicht und mehrreihig als "Landwehr" - siehe Wikipedia - gepflanzt)
Feld/Berg/Spitzahorn
Holunder
Mehlbeere
Heckenkirsche
Eberesche
Kornelkirsche
Schneeball (kann man Pfeile draus machen)
Hartriegel (dito, haben sie sogar schon Helme draus geflochten)
Faulbaum (beste heimische Holzkohle, und auch sonst nützlich)
diverse Weidenarten (so sechse an der Zahl)
Salweiden
Lärchen
Arve (Zirbelkiefer)
Forsythie, Flieder, Goldregen
Zaubernuss (Hamamelis)

diverse Edelrosen (Bodendecker/Hecke/Busch/Rambler) + Lavendel (gehört zusammen, finde ich)
Buchsbaum solitär und als Beetbegrenzung
Stauden aller Art (z.B. Mädesüß für den Met *gg*), Bauerngarten halt

Wahrscheinlich noch

Zibarte
Löhrpflaume
Mirabelle
Reineclaude
Mispel
aber da muß ich erst mal ein paar Zwetschgenbäume zu Schreinerholz umnutzen, damit die Dinger Platz haben, mal sehen

Platzmangel!

Das Grundstück hat etwa 3000 m², und irgendwo müssen eben die 14 (noch! harghhargh!) Bestands-Zwetschgen, ein Haus samt Terasse und Teich sowie ein paar Wege/Schuppen//Gewächshäuser/Hochbeete/Tiefbeete/Kompostflächen Platz haben.
"Acker"fläche begrenze ich mangels Interesse auf 20x5=100 m², denn wenn ich hätte Bauer werden wollen, hätte ich ja den schwiegerelterlichen Hof übernehmen können, was weder mir, noch meiner Frau, noch meinen Schwiegereltern zuzumuten gewesen wäre.
Und da meine Frau besseres zu tun hat als Rasenmähen und wir so gerne Beeren und Obst futtern und Pfeile abschießen und wir hier schließlich in einem Autarkie-Forum sind ... keuch ... lufthol ... wird der Garten halt mit Gehölz zugeballert. Satzende.

Vielleicht entsteht ja mal eine Ecke "Wer hat was" im Forum, dann können die admins diesen Beitrag ja verlinken/umkopieren.
Ein "wer hat was"-Thread hilft evtl. enorm bei der Suche nach Setzlingen/Tips/Inspirationen.
Oder?

Grüße

Armin

P.S. Ein paar Pflanzen habe ich vergessen, weiß ich jetzt schon. Bitte die Pflanzen (u.a. die Magnolie) hiermit um Nachsicht, mir raucht der Kopf :-D
P.P.S. So ein langer Beitrag und nur ein einziger Smilie!

Saurier61(R)

Homepage E-Mail

NRW,
15.04.2011, 19:22

@ Armin

so siehts bei mir aus (incl. Pflanzenliste für die Foren-Suchmaschine)

Hallöle Armin,

ich könnte ja deinen Beitrag per copy & paste in die neu erstellte Kategorie Was wächst in Deinem Garten... verschieben...
Aber dann sieht es erst so aus, als wenn das mein Garten wär....
Müsstest du also eben selbst machen ;-)

Lieben Gruß von
Helga

---
Wenn du etwas als richtig erkannt hast.... tu es.. und zwar sofort

Alle sehen nur Bäume und Probleme dicht an dicht...
ich seh die Zwischenräume und das Licht

sucher(R)

E-Mail

15.04.2011, 19:54
(editiert von sucher, 15.04.2011, 21:14)

@ Armin

so siehts bei mir aus (incl. Pflanzenliste für die Foren-Suchmaschine)

Hallo Armin,

Waaaahnsinn :-D ,und das auf der Alb !
Herzlichen Dank für diese herrliche Inspiration,da habe ich massig viel zu googeln.Habe mir in den letzten Tagen erst überlegt,was ich an Bäumen bräuchte,Deine Topliste kann ich nun abarbeiten.Super !:-)

» Vielleicht entsteht ja mal eine Ecke "Wer hat was" im Forum, dann können
» die admins diesen Beitrag ja verlinken/umkopieren.
» Ein "wer hat was"-Thread hilft evtl. enorm bei der Suche nach
» Setzlingen/Tips/Inspirationen.
» Oder?


Sehr gute Idee!

LG sucher

P.S....über Helga's Himbeeren stolperte ich schon öfters......:wink: :flower: ,evtl. .......vielleicht......könnte ja mal sein....ööh....hmm.....;-)

P.P.S. ich rede mit den Händen :-) ,respektive Smilies,sorry :-D

Armin(R)

E-Mail

23.03.2015, 09:59

@ Armin

Update zu meiner Pflanzenliste, für die Foren-Suchmaschine)

Hallo alle,
mal ein Update:
Wildbirne, Apfelbeere, 1 Holunder sowie Speierling (Sorbus) und Hagebuttenbirne (Sorbopyrus auf Sorbus veredelt) sind der Wühlmaus zum Opfer gefallen. Alles was Sorbus heißt zieht die magisch an.

Die Apfelbeere konnte ich durch Steckholz retten, bei der Hagebuttenbirne ist es noch unklar. Sogar an den Azaroldorn gehen die Biester. Na ja. Wer Wind sät, wird Sturm ernten ;-)

Die Quitte "Cydora Robusta" kann ich nur wärmstens empfehlen. Während die gleichzeitig gepflanzte "Konstantinopler Apfelquitte" fast draufgegangen ist an irgend eine Krankheit, ist die Robustquitte weitergewachsen und hat im 3. Standjahr schon getragen (gepflanzt als wurzelnackter Buschbaum Spätherbst 2010, Ernte 2013). Apfelquitte hat sich allerdings wieder berappelt.

Der Apfel "Florina" trägt schon im 4. Standjahr wie blöd. Als Buschbaum braucht der nicht nur einen Pfahl, sondern ein Stützgerüst. Nicht der leckerste Apfel der Welt, aber hält sich immer noch im normalen Keller, und wir haben jetzt schon März.

Okay, das Update zur Pflanzenliste, falls mal jemand Fragen hat oder was braucht:

Äpfel:
Noch ein Topaz als Busch, der andere ist Halbstamm. Mal sehen wie die Unterschiede sind. Topaz ist der wohlschmeckendste Apfel den ich kenne, und er hält sich ewig.
Schöner von Nordhausen
Pilot
Rewena

Birne:
Schweizerhose (wunderschön)

Azaroldorn (Crataegus azarolus)
Bienenbaum (Euodia hupehensis)
Oregon-Stachelbeere (Ribes divaricatum)

Großfrüchtige Haselnüsse:
Halle'sche Riesennuß
Fertile de Nottingham
Nottingham's Frühe
Cosford

Mispel (mespilus germanica) "Nottingham"

Strauchkirsche "Rotes Wunder" eine selbstfruchtbare robuste wurzelechte Kirsche, wohl irgendwo zwischen Süß und Sauerkirsche anzusiedeln

Brombeeren:
Adrienne
Triple Crown

Himbeeren:
Gelbe Antwerpener (die leckerste Gelbe, aus dem 15. Jhd.)
Schwarze "Black Jewel"
Winklers Sämling (sehr frühe Sommerhimbeere)
Rutrago (robuste Sommerhimbeere mit besenstieldicken Ruten)

Weiße Johannisbeere:
Zitavia
Weiße Versailler
Gloire de Sablons

Stachelbeere:
Yellow Champagne

++++++++++++++++

Was ich suche:
Stachelbeere "Mountain Seedling" / "Amerikanische Gebirgsstachelbeere"
Das ist eine legendäre Massenträgerbeere, die früher in Deutschland recht verbreitet war. Gezüchtet m.W. von amerikanischen Quäkern. Möglicherweise handelt es sich um Ribes cynosbati x grossularia.


Weiße Johannisbeere "Weiße Kaiserliche" (wohl die süßeste & aromatischste Champagnerbeere)

Wer mir sagen kann, wo ich die "Mountain Seedling" herbekommen könnte, macht mir eine Freude.

"Weiße Kaiserliche" bekommt man ggf. auf einer Arche Noah Tauschbörse in der Schweiz, aber gibt's die auch per Versand irgendwo her?


Grüße

Armin

GkF(R)

Westerwald,
23.03.2015, 13:09

@ Armin

Update zu meiner Pflanzenliste, für die Foren-Suchmaschine)

» Wildbirne, Apfelbeere, 1 Holunder sowie Speierling (Sorbus) und
» Hagebuttenbirne (Sorbopyrus auf Sorbus veredelt) sind der Wühlmaus zum
» Opfer gefallen. Alles was Sorbus heißt zieht die magisch an.

Hallo,

.....die Wühlmäuse, kann ich noch schlechter leiden wie das Finanzamt! Ist leider kein Kraut dagegen gewachsen.

Der Speierling, ab welchem Alter kann man denn mit Früchten rechnen? Ich habe letztes Jahr einen einjährigen Speierling und eine Elsbeere gepflanzt.

Leider waren im letzten Jahr Unmengen Blattläuse dran. Seifenlauge, wie mir geraten wurde, hatte nur ein dörr werden der Blätter zu Folge. Ich hab sie dann öfter mal einfach mit den Fingern abgestreift. Dieses Jahr werde ich mir mal Leimringe besorgen, oder gibt's eine Alternative dazu?

---
Gruß Dieter

Wenn einer Durst hat, dann trinke er Bier oder Wein, denn Wasser hat keine Kraft.
Nur wenn einer ganz gesund ist, kann er auch manchmal Wasser trinken, ohne daß es ihm sonderlich schadet!

Hildegard von Bingen

Armin(R)

E-Mail

23.03.2015, 14:34

@ GkF

Speierling und Elsbeere

Hallo,

» Der Speierling, ab welchem Alter kann man denn mit Früchten rechnen? Ich
» habe letztes Jahr einen einjährigen Speierling und eine Elsbeere
» gepflanzt.

Speierling trägt so etwa nach 10-12 Jahren, Elsbeere etwa nach 20-25 Jahren.

Gut Ding will manchmal Weile haben :-D

Leimringe sind gut.
Mit einem scharfen Wasserstrahl wiederholt die Läuse wegspritzen hilft auch. Die kommen nicht mehr hoch.

Ich hatte einen Ameisenhaufen direkt unterm Kirschbaum und habe das Volk einfach umgesiedelt: In einen Eimer geschippt und jenseits vom Bach (oder: weit weg) ausgekippt. Danach habe ich einen umgedrehten Ton-Blumentopf über's alte Loch gestülpt, damit etwaige Nachzügler sich dort einrichten, oder falls ich die Königin nicht erwischt habe. Ggf. nach einer Woche den Topf samt Ameisen auf einem Schaufelblatt wegtragen und zu den anderen bringen.

Grüße

Armin

Querschädel(R)

23.03.2015, 21:34

@ GkF

Update zu meiner Pflanzenliste, für die Foren-Suchmaschine)

Gegen die Blattläuse pflanzt du am besten Kapuzinerkresse in Töpfen an und hängst diese an den Baum.Diese Kresse zieht die Blattläuse magisch an.
Zusätzlich kann man Florfliegen kaufen(must mal gockeln)diese Tafeln hängt man in die Bäume,den Rest machen die Florfliegen.
Zusätzlich kannst du am besten an kühlen Abenden die Blattläuse mit Wasserstrahl von den Bäumen "schiessen.
Vor allen Dingen must du die Ameisen loswerden,da diese die Blattläuse als Melkkühe nutzen und gegen deren Fressfeinde verteitigen.

GkF(R)

Westerwald,
24.03.2015, 00:30

@ Armin

Speierling und Elsbeere

»
» Speierling trägt so etwa nach 10-12 Jahren, Elsbeere etwa nach 20-25
» Jahren.

Dann hab ich ja noch Zeit, hätte wohl besser wilde Apfelbäume gepflanzt und ein altes Edelreis drauf gepfropft.
.....aber die Gemeinde hat gegenüber solche unsinnigen Platanen ans Kulturhaus gestellt, da mußte ich einfach einen "Gegenpol" setzen

» Leimringe sind gut.
» Mit einem scharfen Wasserstrahl wiederholt die Läuse wegspritzen hilft
» auch. Die kommen nicht mehr hoch.

Armin und Querschädel,
die Ameisen sind solche kleinen, die immer da auftauchen, wo was Süßes ist. Ich hab sie letztes Jahr versucht zu verfolgen, hatte aber keine Chance, da lagen noch Pflastersteine und Bauschutt rum. Jetzt ist alles gepflastert, vielleicht erwische ich sie dieses Jahr ;-)
Ich habe halt das Problem, daß an diesem alten Fachwerkhaus überall Stellen mit großen Steinen aufgefüllt sind. Die haben viele trockene Hohlräume, die die Ameisen besetzen. Hinter dem Haus steht ein Holunder, der ist innerhalb von einigen Tagen an den frischen Triebspitzen schwarz mit Blattläusen und die Ameisen rennen wie auf einer Autobahn den Stamm rauf und runter.
Dieses Jahr gibt's auf jeden Fall Krieg mit Leimring und Wasserstrahl!

Danke für die Tipps

---
Gruß Dieter

Wenn einer Durst hat, dann trinke er Bier oder Wein, denn Wasser hat keine Kraft.
Nur wenn einer ganz gesund ist, kann er auch manchmal Wasser trinken, ohne daß es ihm sonderlich schadet!

Hildegard von Bingen

Querschädel(R)

27.03.2015, 10:47

@ GkF

Update zu meiner Pflanzenliste, für die Foren-Suchmaschine)

Wühlmäuse sind hartnäckig aber nicht unbesiegbar.Es gibt mehrere Möglichkeiten.
1.Besseres Futter für die Viecher anbieten;-) ,da pflanzt du am besten Tobinambur.da sind alle Nager richtig scharf drauf.
2.Auf ca 1x1 m trockenes Stroh auslegen und "Futter" für die Nager in das trockene Stroh legen.Sobald sich die Nager in dem Stroh tummeln werden Beutegreifer darauf aufmerksam und Mahlzeit.:-D
Besonders Nacht wenn Eulen unterwegs sind.Funktioniert prima.
3.Wenn möglich lass Hühner laufen(Punkt 2.funktioniert dann nur Nachts)deren ständiges Gescharre usw vertreibt die Nager mit der Zeit.
4.Bei Glasflaschen den Boden ausschlagen,die Flaschen Kopfüber in die Eingänge stecken so das der Wind über die Flaschenböden ziehen kann.diese stände Lärmbelästigung mögen sie auch nicht.
5.Ok,und dann noch die harten Sachen von früher:Gas einleiten,manche haben es auch gezündet:-( ist halt gefährlich.
Essigessenz,Gammelfleisch,Klosteine u.ä.Duftststoffe in die Löcher stecken,Na,ja.
6.Alle Löcher bis auf eins verstopfen und dann mit Wasser verfüllen,da solltest du aber eine große Zisterne,Bach oder See in der Nähe haben.Da läuft nämlich ganz schön was weg.
7.Macht ein Bekannter so:Lautsprecher auf den Boden und Heavy Metal Musik.
Den Schrott mögen sie angeblich gar nicht.:-D
Also,mach hinne.;-)

Armin(R)

E-Mail

07.10.2015, 16:49

@ Armin

trocken/hitze-resistentes (Wild)obst

Hallo alle,
wir hatten in diesem Sommer hohe Temperaturen verbunden mit (lokal) keinerlei Regen für mindestens 6 Wochen am Stück.
Wir mußten kaum mähen und haben immer noch 4 cm breite Risse überall im Garten.:-(

Das hat Spuren hinterlassen.

Was sich besonders gut geschlagen hat war

- stachellose wohlschmeckende Brombeere "Chester Thornless"
dieses Jahr mal nicht volle 5 kg pro Pflanze, aber wir wollen mal nicht meckern :-D

- Mispel Mespilus germanica "Nottingham"
Nicht ein einziges mal gegossen, und hängt voll wie immer

- manche Apfelbäume haben sichtlich gelitten, aber "Topaz" hält sich wacker
Mein absuluter Lieblingsapfel - großartiger Geschmack, hält sich bis Juni, robust und stabiler Ertrag

- Großfrüchtige Kornelkirsche "Schönbrunner Gourmetdirndl"
Bäumchen kaum mannshoch (seeehr langsamwüchsig) und trägt schon schöne wohlschmeckende Früchte. Kann's kaum erwarten wenn das Bäumchen doppelt so hoch ist (und wahrscheinlich locker das 10-fache trägt)

- Kulturheidelbeeren im 60 cm tiefen Moorbeet, also fast reiner Torf, mit Unkrautvlies gegen die normale (kalkhaltige) Gartenerde abgesperrt.
Obenauf mit Nadelstreu, Rindenstücken und Grasschnitt gemulcht.

- Quitten, sowohl die Konstantinopler als auch die Cydora robusta

Pillnitzer Vitaminrose Piro3 (stachellos) und auch die normale Wildrose Rosa canina
Hängen voll wie blöd. Wie auch die Schlehen.

Birnen? Späte Himbeeren? Vergiß es.

Grüße
Armin

GkF(R)

Westerwald,
07.10.2015, 18:05

@ Armin

trocken/hitze-resistentes (Wild)obst

» Hallo alle,
» wir hatten in diesem Sommer hohe Temperaturen verbunden mit (lokal)
» keinerlei Regen für mindestens 6 Wochen am Stück.

Birnen sind klein aber gut an den uralt Bäumen und Äpfel jede Menge, hab aber meist alte Sorten und Hochstämme.

.....aber, sowas hab ich noch nicht gehabt
http://www.autarkes-leben.de/forum/img/uploaded/image351.jpg


Fast reife Äpfel und die "ersten Blüten", ob's Frühjahr wird?

---
Gruß Dieter

Wenn einer Durst hat, dann trinke er Bier oder Wein, denn Wasser hat keine Kraft.
Nur wenn einer ganz gesund ist, kann er auch manchmal Wasser trinken, ohne daß es ihm sonderlich schadet!

Hildegard von Bingen

Armin(R)

E-Mail

07.10.2015, 21:16

@ GkF

alte Sorten/Hochstamm und neue Sorten/schwachwüchsig

» » Hallo alle,
» » wir hatten in diesem Sommer hohe Temperaturen verbunden mit (lokal)
» » keinerlei Regen für mindestens 6 Wochen am Stück.
»
» Birnen sind klein aber gut an den uralt Bäumen und Äpfel jede Menge, hab
» aber meist alte Sorten und Hochstämme.

Unsere Hochstammbirnen sind erst ca. 5 Jahre im Boden. Die Trockenheit hat rundum den Boden aufgerissen und dabei wahrscheinlich einiges an Feinwurzeln gekappt. Die Wurzelballen sind halt noch nicht so groß.
Die Petersbirne Hochstamm ist fast entlaubt. Sie hat ein paar winzige Birnen angesetzt und dann wieder abgeworfen.

Nachbars Halbstämme, die dort schon seit Jahrzehnten stehen, haben fast nichts getragen, Äpfel wie Birnen. Okay, der Boskop ging noch einigermaßen. Die wenigen Birnen die sie ernten konnten faulen jetzt schon, selbst "Gräfin von Paris", die sonst mindestens bis Januar, manchmal bis Ostern haltbar ist.

Auch bei meinen Schwiegereltern 20 km weiter war das Wetter 2015 sehr stressig für die Pflanzen. Dort haben manche uralten Bohnapfel-Hochstämme gerade mal an einem einzigen Ast etwas getragen. Das sind Bäume, die sonst gern mal viele hundert kg Äpfel abwerfen.

Und in unserem Garten haben sich gerade unter diesen fiesen Bedingungen die Sorten Topaz (Halbstamm) und Florina (Busch) gut gehalten. Ein neu gesetzter Pilot auf eher schwachwüchsiger M4-Unterlage hat sogar im ersten Standjahr Äpfel angesetzt und behalten! Unter diesen Bedingungen ... Hut ab :-)
Ausschließlich neue Sorten.
Ach ja, Birnen waren nicht alle schlecht. Ein "Köstliche von Charneux" Busch hat wie in allen Vorjahren gut getragen.

Am genau gleichen Standort haben sich die "guten, alten" Sorten Zabergäu-Renette und Gewürzluikenapfel nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Wie auch in den Vorjahren. Wenn das so weitergeht, wandern sie in den Ofen.

Der frühe Apfel Jakob Fischer hat sich gut geschlagen, weil es eben ein früher Apfel ist.

Unser Fazit in diesem besonders heißen und lokal besonders trockenen Jahr an unserem Standort war also:
Gerade die angeblich wenig robusten schwachwüchsigen Bäume haben sich besser geschlagen als die Hochstämme, und grob gesagt die neuen Sorten besser als die alten.
Daraus kann man jetzt natürlich keine voreiligen Schlüsse ziehen ;-)

Mal sehen, ob sich unsere Topaz und Florina wieder so lange auf dem Lager halten. Denke nicht.

Noch ein nettes Wort zu alten Sorten :-D Wir bekommen von den alten Nachbarn jedes Jahr Boskop und ich muß sagen ... selbst das FALLobst hält sich bis in den Juni!

Grüße

Armin

GkF(R)

Westerwald,
08.10.2015, 09:29

@ Armin

alte Sorten/Hochstamm und neue Sorten/schwachwüchsig

Hallo,

meine Bäume habe ich Anfang 80 gesetzt. Sie stehen auf ehemaliger Acker/ Weidefläche in leichter Hanglage. Es gibt ca 40- 50cm Mutterboden, dann kommt Lehm mit vielen ....Kieselsteinen drin. Das scheint eine Wasserführende Schicht zu sein. Weiter unten gibt es eine Quelle (2m Drainagerohr in die Böschung getrieben), die zwar nur seeeehr wenig Wasser führt, aber selbst dieses Jahr noch etwas Wasser hatte. Unter der Quelle ist es immer etwas sumpfig. Scheint der optimale Platz für die Bäume zu sein.

Ich habe vor Jahren mal eine CD von einem Buch über "rationelle Landwirtschaft" von irgendwann 1900 ersteigert, da sind Unterlagen und Sorten aufgeführt, die in die Gegend und auf den Boden passen. Früher hat man also die Sorten nach dem Standort ausgewählt, heute wird meist auf diese Dinge keine Rücksicht genommen.
Falls Interesse besteht, schau ich mal nach dem genauen Titel, eine ISBN- Nr. hat's aber noch nicht ;-)

---
Gruß Dieter

Wenn einer Durst hat, dann trinke er Bier oder Wein, denn Wasser hat keine Kraft.
Nur wenn einer ganz gesund ist, kann er auch manchmal Wasser trinken, ohne daß es ihm sonderlich schadet!

Hildegard von Bingen

Armin(R)

E-Mail

08.10.2015, 10:52

@ GkF

alte Sorten/Hochstamm und neue Sorten/schwachwüchsig

Hallo GkF,

» Ich habe vor Jahren mal eine CD von einem Buch über "rationelle
» Landwirtschaft" von irgendwann 1900 ersteigert, da sind Unterlagen und
» Sorten aufgeführt, die in die Gegend und auf den Boden passen. Früher hat
» man also die Sorten nach dem Standort ausgewählt, heute wird meist auf
» diese Dinge keine Rücksicht genommen.
» Falls Interesse besteht, schau ich mal nach dem genauen Titel, eine ISBN-
» Nr. hat's aber noch nicht ;-)

ja, sehr gerne. Klingt interessant.

Bei uns in der Ecke gibt's ein Informationsheftchen vom Kreisfachberater für Obstbau. Da wird lang und breit aufgeschlüsselt, welche Sorten (alt wie neu) und auch welche Unterlagen auf unsere lokalen Gegebenheiten passen.
Sie legen aus Gründen von Landschaftspflege/Vogelschutz etc. eher Wert auf Hochstämme. Klar.
Besitzer von Privatgärten haben natürlich andere Interessen. Gerade in Gegenden wie bei uns, wo selbst auf dem platten Land der Quadratmeter Grundstück zwischen 75 und 125 € kostet...

Ich wohne direkt am Dorfrand und bin vom traditionellen (Hochstamm-)Obstbaumgürtel umgeben. Sieht klasse aus. Verkommt im großen und ganzen eher, weil sich fast niemand dafür interessiert. Aber ab und zu werden ein paar Dutzend neuer Hochstämme gesetzt. An den Straßen und entlang der Gewerbegebiete auch.

Was immer ich an Obst will, ich kann's holen und die Leute sind noch froh drüber.
Einer der Gründe, weshalb ich keinen Bohnapfelhochstamm gesetzt habe, obwohl ich die LIEBE.
Die stehen überall 'rum :-)

Grüße

Armin

GkF(R)

Westerwald,
08.10.2015, 12:09

@ Armin

alte Sorten/Hochstamm und neue Sorten/schwachwüchsig

» Hallo GkF,
»
» » Ich habe vor Jahren mal eine CD von einem Buch über "rationelle
» » Landwirtschaft" von irgendwann 1900 ersteigert, da sind Unterlagen und
» » Sorten aufgeführt, die in die Gegend und auf den Boden passen. Früher
» hat
» » man also die Sorten nach dem Standort ausgewählt, heute wird meist auf
» » diese Dinge keine Rücksicht genommen.
» » Falls Interesse besteht, schau ich mal nach dem genauen Titel, eine
» ISBN-
» » Nr. hat's aber noch nicht ;-)
»
» ja, sehr gerne. Klingt interessant.


Hallo

ich hab mal einen link rausgesucht:
https://books.google.de/books?id=aUE7AAAAcAAJ&pg=PR4&lpg=PR4&dq=Lehrbuch+rationelle+Prax...ChMIxIOe68yyyAIVwroaCh1enQnp#v=onepage&q=Lehrbuch%20rationelle%20Praxis%20gewerbe&f=false

Es scheint aber noch einen Band 2 oder einen Anhang zu geben, da ist in Geschichtsform das Leben eines Bauern aus dieser Zeit geschildert, der einen Bauernhof aufbaut. Dort ist auch beschrieben, wie man einen Obstgarten aufbaut, vom Säen der Samen der Bäume über das veredeln bis zum Schneiden und die Erklärung der einzelnen Sorten (glaube ich, hab da mal vor 25Jahren drin gelesen). Ich hab das zwar auf CD, aber leider keinen PC mehr mit CD-Gerät.
Ich schaue bei Gelegenheit mal in die CD, wie der Anhang richtig heißt.

---
Gruß Dieter

Wenn einer Durst hat, dann trinke er Bier oder Wein, denn Wasser hat keine Kraft.
Nur wenn einer ganz gesund ist, kann er auch manchmal Wasser trinken, ohne daß es ihm sonderlich schadet!

Hildegard von Bingen

Armin(R)

E-Mail

08.10.2015, 15:26

@ GkF

Lehrbuch der rationellen Praxis der landwirtschaftlichen Gewerbe.

Hallo GkF,

danke, das ist interessant.

Das Buch gibt's nicht nur bei google books, zu bestaunen, sondern auch bei archive.org, zum Download in unzähligen Dateivarianten.
Die University of Toronto war so freundlich, das Buch zu digitalisieren und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen :-)

Grüße

Armin

» » Hallo GkF,
» »
» » » Ich habe vor Jahren mal eine CD von einem Buch über "rationelle
» » » Landwirtschaft" von irgendwann 1900 ersteigert, da sind Unterlagen
» und
» » » Sorten aufgeführt, die in die Gegend und auf den Boden passen. Früher
» » hat
» » » man also die Sorten nach dem Standort ausgewählt, heute wird meist
» auf

»
» ich hab mal einen link rausgesucht:
» https://books.google.de/books?id=aUE7AAAAcAAJ&pg=PR4&lpg=PR4&dq=Lehrbuch+rationelle+Prax...ChMIxIOe68yyyAIVwroaCh1enQnp#v=onepage&q=Lehrbuch%20rationelle%20Praxis%20gewerbe&f=false
»
» Es scheint aber noch einen Band 2 oder einen Anhang zu geben, da ist in
» Geschichtsform das Leben eines Bauern aus dieser Zeit geschildert, der
» einen Bauernhof aufbaut. Dort ist auch beschrieben, wie man einen
» Obstgarten aufbaut, vom Säen der Samen der Bäume über das veredeln bis zum
» Schneiden und die Erklärung der einzelnen Sorten (glaube ich, hab da mal
» vor 25Jahren drin gelesen). Ich hab das zwar auf CD, aber leider keinen PC
» mehr mit CD-Gerät.
» Ich schaue bei Gelegenheit mal in die CD, wie der Anhang richtig heißt.

Armin(R)

E-Mail

08.10.2015, 19:11

@ Armin

Bücher zum Thema Wildobst, Beerenobst und Kulturobst

Ach ja,
falls sich jemand näher damit beschäftigen will...
Hier sind die Bücher, die mir am meisten geholfen haben bei der Sortenauswahl:

- Wildobst und seltene Obstarten im Hausgarten ; Helmut Pirc, Stocker Verlag

- Beerenobst: Sorten, Pflanzung, Pflege, Verarbeitung mit Rezepten ; Weiss/Gosch/Fischerauer, Stocker Verlag

- Handbuch Obstsorten - 300 Obstsorten in Wort und Bild ; Friedrich/Petzold

Das Handbuch Obstsorten ist zwar nicht gerade auf dem neusten Stand und auch die Auswahl der Sorten erscheint mir etwas willkürlich, aber es ist trotzdem ein enorm hilfreiches Buch. Fast alle Apfel- und Birnensorten die erwähnt werden, taugen z.B. für unsere Ansprüche und unsere Lage NIX. Nach Lektüre des Buches weiß man nicht nur welche, sondern auch warum.:-)

Ich weiß jetzt auch welche Birnensorten ich trotz unserer leicht schattigen Nordhanglage am Rand der Schwäbische Alb als "Liebhabersorten" ziehen kann, wenn ich etwas Aufwand treibe. Und auch bei welchen Sorten ich trotz Aufwand nur Ärger hätte.

Grüße

Armin

GkF(R)

Westerwald,
09.10.2015, 10:36

@ Armin

Bücher zum Thema Wildobst, Beerenobst und Kulturobst

Hallo,

so, ich hab mal einen uralt-PC ausgegraben und mir die CD angesehen.

Der Anhang heißt:

"Der Bauernspiegel
oder
Peter Lang, der verständige Bauer und Bürgermeister"
von Johann Metzger

https://books.google.de/books?id=chlkAAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Läßt sich schön lesen, geschrieben im Stil der "guten, alten Zeit" mit einigem an Informationen für die Bauern damals. Bestimmt mal eine schöne Winterlektüre. Im link kann man online reinschauen.

---
Gruß Dieter

Wenn einer Durst hat, dann trinke er Bier oder Wein, denn Wasser hat keine Kraft.
Nur wenn einer ganz gesund ist, kann er auch manchmal Wasser trinken, ohne daß es ihm sonderlich schadet!

Hildegard von Bingen

Armin(R)

E-Mail

09.10.2015, 12:43

@ GkF

Wie man sparsam zu haushalten pflegt, anno 1904

» Hallo,
»
» so, ich hab mal einen uralt-PC ausgegraben und mir die CD angesehen.
»
» Der Anhang heißt:
»
» "Der Bauernspiegel
» oder
» Peter Lang, der verständige Bauer und Bürgermeister"
» von Johann Metzger
»
» https://books.google.de/books?id=chlkAAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false
»
» Läßt sich schön lesen, geschrieben im Stil der "guten, alten Zeit" mit
» einigem an Informationen für die Bauern damals. Bestimmt mal eine schöne
» Winterlektüre. Im link kann man online reinschauen.

Hallo,
schön daß Du das aufgetrieben hast. Danke!

Ich revanchiere mich mal mit:
"Wie man sparsam zu haushalten pflegt" von Anny Wothe,
gebraucht z.Zt. ab 0,01€ bei amazon.

Sehr lehrreich. Die Autorin hat echt ihren Verstand beieinander :-)
Immer wieder auch interessant, wieviel Geld jeden Monat damals in der guten alten Zeit für Lebensmittel aufgewendet werden mußte. Vor allem wenn man "Mercks Warenlexikon" kennt (auch ein grandioses Buch) und weiß, wie verbreitet die unglaublichsten Panschereien damals waren. Ist ja auch klar - wertvolles wird eher gefälscht.

Nur daß es damals um große Anteile Bleiverbindungen ging und nicht um ein Pestizid irgendwo an der Nachweisgrenze, von dem ein Baby Beschwerden bekommen könnte, wenn es jeden Tag 15 kg konsumieren würde.:-(

1904 mußte die selbst die besser gestellt städtische Bürgersfrau ein straffes Budget aufstellen, sonst war am Ende des Geldes noch was vom Monat übrig. Wenn es finanziell knapp war wurde halt "die tägliche Flasche Pilsener Bier für den Gatten in Abzug gebracht".:-D

Kann man sich heute im Zeitalter von übergewichtigen Sozialfällen und 0,28€/500ml Bier gar nicht mehr vorstellen.

Heute ist eher die Oberschicht dünn und sehnig ;-)

Wie auch immer - gutes Buch. Mindestens so interessant wie der Besuch von 5 gut gemachten Heimatmuseen zusammengenommen.

Nach der Lektüre bin ich dann immer ganz dankbar daß ich heute für wenig Geld Grundnahrungsmittel wie Haferflocken, Rosinen, Butterschmalz etc. kaufen kann und mangels 80-Stunden-Woche eine Menge Zeit habe, mich irgendwo um ein Gärtchen zu kümmern, Brennesseln oder Fallobst zu sammeln (das heute ja niemand mehr will) und so weiter. Brennesselspinat ist eh' gnadenlos gut :-)

Meine Vorfahren im Dorf sind früher um 4 aufgestanden um 2 Stunden ins nächste Städtchen zu laufen (12 km und 300 Höhenmeter) für einen ewig langen Arbeitstag. Neben der Kleinst-Landwirtschaft her (Erbteilung über Generationen). Zur Hauptsaison sind ihnen noch 4-6 Stunden Schlaf geblieben. Der Lohn hat dann für Mehl, etwas Butter und Fleisch, ein Hemd und ein Paar Schuhe gereicht. Die Preise und Löhne und Arbeitszeiten im lokalen Heimatmuseum nehmen einem echt den Atem :-|

Ach ja ;-)
Bevor ich's vergesse ...

Die Links:

Wie man sparsam zu haushalten pflegt

Mercks Warenlexikon Reprint von 1920

Mercks Warenlexikon online 3. Auflage 1884

Grüße

Armin

Armin(R)

E-Mail

06.05.2016, 13:32

@ Armin

Haltbarkeit von Äpfeln nach einem besonders schlechten Obstjahr

Hallo alle,
wie oben erwähnt hatten wir 2015 ein grottenschlechtes Jahr für Obst.

Der Sommer bei uns war sehr lange sehr heiß und trocken.

Alte wie junge Obstbäume in der ganzen Gegend haben wenig bis nichts getragen, und die wenige Ernte war von schlechter Qualität und Haltbarkeit.

Bei uns im Garten haben sich gerade die "neuen" Sorten am besten geschlagen: Topaz und Florina.

Natürlich war nicht damit zu rechnen, daß beide wie üblich bis Juli halten und gut schmecken.

Aber jetzt haben wir schon Mai und auch wenn viel mehr als üblich auf dem Lager verfault sind ... die nicht verfaulten Topaz/Florina sind noch lecker und recht fest/saftig.

Selbst nach einem besonders üblen Jahr sind zumindest Topaz und Florina also noch ziemlich gut haltbar.
Wir haben sie in Regalen in einem größtenteils oberirdischen "Keller"raum. Wände aus Naturstein und Gewölbekeller drunter, innen teilweise Lehmputz.
Luftfeuchte ist allerdings nur mittelhoch (um 60% glaube ich mich zu erinnern) und ein Raum mit Heizungsspeicher nebendran.
Also brauchbare, aber nicht gerade optimale Bedingungen.

Und auch wenn Florina geschmacklich nicht der beste Apfel ist (dafür ein robuster Massenträger), schmeckt Topaz einfach nur umwerfend :hungry:

Apfelsaft haben wir letztes Jahr keinen gemacht (dazu war nicht genug Masse da), aber vom Vorjahr ist noch etwas übrig (Bag in box).

--> Immer mehr Saft machen als man zu brauchen meint :-D

In der alten Scheune/Garage (knapp frostfrei) lagern noch 2 Kisten mit Lagerkartoffeln. Sehen noch top aus. Nicht selbstverständlich, denn auch für Kartoffeln war 2015 bei uns ein grottiges Jahr.

Falls unsere alten Sorten sich auch mal bequemen würden ordentlich zu tragen, bin ich mal gespannt wie sie sich unter widrigen Umständen halten - in Qualität und Quantität.

Wenn's das Forum bis dahin noch gibt, werde ich gerne berichten :-)

Grüße

Armin

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