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Autarkes Leben / Selbstversorgung


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TigerAuge(R)

18.02.2014, 17:39
 

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt! (allgemein)

Aloha
Greta Tauber hat ein Buch geschrieben. Über einen Eigenversuch.
Bücher über Selbstversorgung und autarkes Leben gibt es schon viele.
Interessant dürfte es aber dennoch sein.
Was mich nicht erstaunte ist, dass die Autorin erst mal zu ihren Großeltern
gegangen ist um sich über Haltbarmachung etc. Ratschläge zu holen.
Sie spricht von einem Kulturverlust unserer und wohl mehr noch den folgenden Generationen.

Hier die Info und das Interview:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/apokalypse-jetzt-buchautorin-greta-taubert-im-interview-a-953321.html

Wieder ein Beleg mehr dafür, dass Foren wie dieses durchaus Sinnvoll sind.

Von Herzen
TigerAuge

---
Aller Zwiespalt und Irrtum kommt davon her, daß die Menschen das Gemeinsame IN sich, statt in den Dingen HINTER sich, im Licht, in der Landschaft im Beginn und im Tode, suchen.
(Rainer Maria Rilke)

Abendstern(R)

23.02.2014, 03:35

@ TigerAuge

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

Hallo!

Ich halte die Vorstellung, dass die große Krise kommt, für einigermaßen paranoisch. In einer arbeitsteiligen Welt kann man halt eben kein Universalgenie mehr sein, und das ist ja auch nicht wirklich notwendig.

Stell dir mal vor, es käme wirklich zu Ereignissen, wie sie sich die Prepper ja schon fast herbeiwünschen. Entweder du stolperst dann über zig Millionen Leichen oder mehr als 80 Millionen Deutsche spielen in den Wäldern Selbstversorger.

Lustige Vorstellung, oder nicht?

LG Abendstern

Dr.Prepper(R)

24.02.2014, 08:08

@ Abendstern

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

» Hallo!
»
» Ich halte die Vorstellung, dass die große Krise kommt, für einigermaßen
» paranoisch.

Ich halte es für paranoisch, sich jeden Tag vorzulügen, dass alles so weitergeht wie bisher. Das kann schon reich rechnerisch nicht funktionieren. Aber mit einer Lebenslüge lebt es sich eben bequemer - bis zum Tag X.


» In einer arbeitsteiligen Welt kann man halt eben kein
» Universalgenie mehr sein, und das ist ja auch nicht wirklich notwendig.

Das hat auch keiner behauptet. Selbst nach einem Crash muss man kein Universalgenie sein. Es hat aber bedeutende Vorteile ;-)
Ausserdem: kann hier nicht sein, was nicht sein darf? - Nur weil du (oder viele andere) Angst vor dem großen Kollaps hast, ist er dennoch möglich. Sogar ziemlich wahrscheinlich, wenn man sich die aktuelle Großwetterlage ansieht. Nur weil du den Crash nicht denken kannst, heißt das noch lange nicht, dass er nicht kommen kann!


» Entweder du stolperst dann über zig
» Millionen Leichen oder mehr als 80 Millionen Deutsche spielen in den
» Wäldern Selbstversorger.

Von herbeiwünschen hat nie jemand etwas erzählt. Auch dieses Vorurteil scheint es nur in deinem Kopf zu geben. Ich kenne NIEMAND der sich einen Crash herbeiwünscht. NIEMAND. Und nur weil es Millionen von Leichen geben könnte, heißt das nicht, dass der Crash nicht passieren könnte. (Gleiche Unlogik wie oben von dir). Dass es Millionen oder Milliarden von Leichen geben wird, heißt nur, dass der Mensch über seine Verhältnisse (bzw. über die Tragfähigkeit der Erde und der Ressourcen) gelebt hat. Aber dann wird das mit den Milliarden von Leichen so oder so eines Tages eintreten. Wenn nicht heute, dann morgen. Mit entsprechend größeren Opferzahlen. Je mehr Menschen von diesem System abhängig werden, desto mehr werden mit diesem System untergehen. Das ist doch einleuchtend.

Grüße,
Dr.Prepper

Dr.Prepper(R)

24.02.2014, 08:23

@ TigerAuge

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

Hallo,

ja, ich habe mir das Buch gleich bestellt, und durchgelesen.

Für Prepper ist wenig neues enthalten. Für Lieschen Müller ist es aber sinnvoll, und stellenweise auch recht würzig und lustig geschrieben. Zumindestens dürfte das Buch die Prepper- und Survivalbewegung einem größeren Publikum bekanntmachen.

Im Buch sind auch kleinere fachliche Fehler enthalten, die aber nicht auf die Autorin zurückzuführen sind. Da ist sie eben auf die Großmäuler in der "Szene" hereingefallen. So war z.B. Hr. Spannbauer sicher nicht der Begründer der Krisenvorsorge-Bewegung in Deutschland. Da gab es viele andere vor ihm. Ich erinnere nur an die alten Foren, in denen ich schon 1999 über Vorbereitung und Krise diskutiert habe: survivalpress.org-Forum, badland-warriors Forum, Prophezeiungsforum, survival-outdoor-forum, WWIII-Forum (Lichtenfels), geldcrash-Forum (viele auf parsimony). Da waren echte Spezialisten dabei, gegen die die heutigen Prepper-Lackaffen mit Anzug und Krawatte einfach nur grenzenlos debil wirken. Schade, dass sich die meisten der "Gründerväter" der Szene zurückgezogen haben, bzw. die Foren dichtgemacht haben (aber kein Wunder, ich würde mich der Abmahn-Gefahr und der Verantwortung auch nicht aussetzen wollen).

Die wirklichen Prepper würden sich in einem solchen Buch auch nicht mit Realnamen veröffentlichen lassen, und vermutlich auch jede Interview-Anfrage ablehnen. Mr. Spannbauer will eben nur eines: Mit der Angst der Menschen Kasse machen. Und dazu scheint ihm jedes Mittel recht zu sein (daher passt er auch ganz gut in den Kopp-Verlag).

Grüße,
Dr.Prepper

Biolandwirt(R)

28.02.2014, 19:33

@ Abendstern

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

Liebe Gemeinde des Selbstversorgerforum!

Seit einiger Zeit bin ich schon im "Nachbarforum" aktiv und da die Zeit jetzt scheinbar wirklich gekommen ist [.....] möchte ich mich gerne hier ebenfalls ein wenig einbringen und ggf. aus unserer Erfahrung als Biolandwirt sprechen.

» Hallo!

» Ich halte die Vorstellung, dass die große Krise kommt, für einigermaßen
» paranoisch. In einer arbeitsteiligen Welt kann man halt eben kein
» Universalgenie mehr sein, und das ist ja auch nicht wirklich notwendig.

Hört sich für mich ein wenig nach Zweckoptimismus an. Die Sache mit dem Universalgenie stimmt jedoch einigermaßen.


» Stell dir mal vor, es käme wirklich zu Ereignissen, wie sie sich die
» Prepper ja schon fast herbeiwünschen. Entweder du stolperst dann über zig
» Millionen Leichen oder mehr als 80 Millionen Deutsche spielen in den
» Wäldern Selbstversorger.

Ob sich die Prepper das herbeiwünschen weis ich nicht. Das mit dem "Herbeiwünschen" ist so eine Sache und sollte an dieser Stelle nicht näher diskutiert werden...

Das mit den Leichen kommt schon eher hin. Laut Prophezeiungen sollen ja sehr viele Menschen den Weg ins Jenseits finden. Aber das ist eine andere Geschichte.

Generell denke ich, ist diese Diskussion hier an der falschen Stelle platziert und sollte im Nachbarforum weiter diskutiert werden. Hier geht es doch um praktische Überlegungen zum Thema Überleben, oder???

» Lustige Vorstellung, oder nicht?

Ich werte dies mal als schwarzen Humor, mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Nur soviel zum Schluss-alle können eine Kriese oder Katastrophe nicht überleben, auch bei noch so guter Vorbereitung liegt die Entscheidung einzig alleine bei Gott!

Beste Grüße

Biolandwirt

PS: Hab mir das Buch auch gekauft, jedoch bin ich erst beim Lesen.

TigerAuge(R)

28.02.2014, 20:50

@ Biolandwirt

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

Aloha Biolandwirt,

ich erlaube mir mal zwischen deinen Zeilen zu schreiben.


» Seit einiger Zeit bin ich schon im "Nachbarforum" aktiv und da die Zeit
» jetzt scheinbar wirklich gekommen ist [.....] möchte ich mich gerne hier
» ebenfalls ein wenig einbringen und ggf. aus unserer Erfahrung als
» Biolandwirt sprechen.
Bitte - was ist das "Nachbarforum"? Danke!

Ich erlaube mir nicht zwischen deinen Zeilen zu schreiben.
Was ich sagen möchte ist folgendes:
Es wird hier mit Begriffen wie Krise,paranoisch,Prophezeiungen,Katastrophen etc. argumentiert.
Erstmal wäre es wohl von Vorteil - die Begriffe zu definieren?
Zum Beispiel Krise!
Bankenkrise, Wirtschaftskrise, Goldkrise, Umweltkrise...Krisen gibt es viele - und meist selbstgemacht. Von wem auch immer
Prophezeiungen? Die doch wirklich kein Mensch braucht!
Warum?
Zu ungenau, zu wenig konkret...letztlich Unwichtig!
Wir haben ein Gehirn. Und wenn wir das Hirn richtig einsetzen und noch logisch denken können, also Zusammenhänge verstehen - dann brauts keine Hellseher und so...
Beispiele:
- In diesem Forum habe ich mal vor Jahren geschrieben, dass der BND und andere "Nachrichtendienste" dieses Forum vermutlich "mitlesen"!
Was habe wir jetzt? Jahre später? Wow

- In diesem Forum habe ich über den Schweinezyklus geschrieben, als die Wirtschaftskrise begann.
Was haben wir jetzt? Jahre später? Wow

Es braucht keine Prophezeiungen. Sie sind vielleicht gut für Menschen, die
nicht denken können, wollen, dürfen oder so!
Bei allen Respekt und ich möchte keinen Menschen näher treten oder so... ;o)

*

Das eigentliche Problem von uns Menschen auf dieser Erde ist -
die Überbevölkerung
Und das scheint mir die wirkliche Krise zu sein.
Aber was ist schon eine Krise?

In den 70er Jahren bereits wurde das Problem erkannt!
Getan hat sich leider nicht viel
Wachstum über ALLES

Der Ast auf dem wir sitzen / Hoimar von Ditfurth
http://www.youtube.com/watch?v=gnzOXnWkKzo

Bin ich oder Hoimar von Ditfurth "erhellte" Prophezeier?
Nein - wir denken und versuchen die Realitäten aufzuzeigen (ich möchte mich nicht wirklich mit Hoimar vergleichen und messen lassen, oder so... ;o)


lest alles und behaltet das beste

Von Herzen
TigerAuge



***

» » Hallo!
»
» » Ich halte die Vorstellung, dass die große Krise kommt, für einigermaßen
» » paranoisch. In einer arbeitsteiligen Welt kann man halt eben kein
» » Universalgenie mehr sein, und das ist ja auch nicht wirklich notwendig.
»
» Hört sich für mich ein wenig nach Zweckoptimismus an. Die Sache mit dem
» Universalgenie stimmt jedoch einigermaßen.
»
»
» » Stell dir mal vor, es käme wirklich zu Ereignissen, wie sie sich die
» » Prepper ja schon fast herbeiwünschen. Entweder du stolperst dann über
» zig
» » Millionen Leichen oder mehr als 80 Millionen Deutsche spielen in den
» » Wäldern Selbstversorger.
»
» Ob sich die Prepper das herbeiwünschen weis ich nicht. Das mit dem
» "Herbeiwünschen" ist so eine Sache und sollte an dieser Stelle nicht näher
» diskutiert werden...
»
» Das mit den Leichen kommt schon eher hin. Laut Prophezeiungen sollen ja
» sehr viele Menschen den Weg ins Jenseits finden. Aber das ist eine andere
» Geschichte.
»
» Generell denke ich, ist diese Diskussion hier an der falschen Stelle
» platziert und sollte im Nachbarforum weiter diskutiert werden. Hier geht
» es doch um praktische Überlegungen zum Thema Überleben, oder???
»
» » Lustige Vorstellung, oder nicht?
»
» Ich werte dies mal als schwarzen Humor, mit einem lachenden und einem
» weinenden Auge.
»
» Nur soviel zum Schluss-alle können eine Kriese oder Katastrophe nicht
» überleben, auch bei noch so guter Vorbereitung liegt die Entscheidung
» einzig alleine bei Gott!
»
» Beste Grüße
»
» Biolandwirt
»
» PS: Hab mir das Buch auch gekauft, jedoch bin ich erst beim Lesen.

---
Aller Zwiespalt und Irrtum kommt davon her, daß die Menschen das Gemeinsame IN sich, statt in den Dingen HINTER sich, im Licht, in der Landschaft im Beginn und im Tode, suchen.
(Rainer Maria Rilke)

Clemens(R)

28.02.2014, 22:12

@ Biolandwirt

Sinn des Forums

> Generell denke ich, ist diese Diskussion hier an der falschen Stelle
> platziert und sollte im Nachbarforum weiter diskutiert werden.





Hallo Biolandwirt,

danke. Das sehe ich ähnlich.

> Hier geht es doch um praktische Überlegungen zum Thema Überleben, oder???

Nicht nur ums Überleben, sondern in erster Linie ums Leben.

Wie soll ich es am besten ausdrücken? Natürlich halte ich Vorsorge, Lagerhaltung etc. für wichtig, aber eigener Anbau macht auch Spaß. Und ich möchte mein Wissen mit anderen Leuten teilen und von ihnen lernen. Und zwar egal, ob jemand glaubt, es gäbe bald den großen Crash, es gäbe ihn nie oder vielleicht irgendwann.

Hier geht es um Anbau, richtige Lagerung, Techniken, Tipps und Tricks. Warum das jemand lernen will, kann ja jeder mal erwähnen, aber vertiefen sollte man das besser anderswo.

@TigerAuge: Mit "Nachbarforum" meint er wohl das Forum für Prophezeiungsinteressierte:

http://www.prophezeiungsforum.de/forum

Viele Grüße

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Abendstern(R)

08.03.2014, 09:49

@ Dr.Prepper

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

Hallo!

» Ich halte es für paranoisch, sich jeden Tag vorzulügen, dass alles so
» weitergeht wie bisher. Das kann schon reich rechnerisch nicht
» funktionieren.

Nun, da wäre ich ja einmal sehr neugierig auf deine Berechnung!
Rein irgendwelche Behauptungen in den Raum zu stellen und diese dann mit dem pseudowissenschaftlichen Wort "Berechnung" aufzuhübschen ist wohl etwas zu wenig.

» Ausserdem: kann hier nicht sein, was nicht sein darf? - Nur weil du (oder
» viele andere) Angst vor dem großen Kollaps hast, ist er dennoch möglich.
» Sogar ziemlich wahrscheinlich, wenn man sich die aktuelle Großwetterlage
» ansieht. Nur weil du den Crash nicht denken kannst, heißt das noch lange
» nicht, dass er nicht kommen kann!

Ich würde einmal sagen, dass vielmehr die sogenannten Prepper panische Angst vor der Zukunft haben, sonst würden sie sich nicht nach Eichhörnchenmanier den Keller mit verderblichen Zeugs vollräumen und sogar auf irrsinnige Ideen kommen, wie zB. Wasser einzukochen oder mit Pfeil und Bogen auf potenzielle Räuber zu schießen, wie ich kürzlich gelesen habe. Wer schon in Friedenszeiten derart die Panik bekommt, hielte eine wirkliche Herausforderung dann ohnehin gar nicht mehr aus.

Auf mein Argument mit 80 Millionen Deutschen, die im Ernstfall mit Fluchtgepäck Survivalspiele im Wald veranstalten, bist du ja leider gar nicht eingegangen.

Trotz allem schönes Wochenende!

Abendstern

Clemens(R)

08.03.2014, 10:31

@ Abendstern

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

» Auf mein Argument mit 80 Millionen Deutschen, die im Ernstfall mit Fluchtgepäck
» Survivalspiele im Wald veranstalten, bist du ja leider gar nicht eingegangen.





Hallo Abendstern,

sorry, aber warum sollte er auf dieses "Argument" eingehen? Das war doch gar nicht seine Aussage, auf die Du Dich hier beziehst, sondern Du führst Argumente gegen Verhaltensweisen an, die hier gar nicht vertreten wurden.

» auf irrsinnige Ideen kommen, wie zB. Wasser einzukochen oder mit Pfeil und
» Bogen auf potenzielle Räuber zu schießen


Da bin ich mir doch SEHR sicher, daß Du das nicht im Forum finden wirst. Denn hier geht es um langfristige Perspektiven, nicht um einen einzelnen Krisenvorrat und ansonsten leben wie meist üblich.

Und zum Forum gehört durchaus auch der Austausch über Vorratshaltung. Und Vorratshaltung hat gar nichts mit Extremismus zu tun, sondern war über Jahrhunderte und sogar Jahrtausende völlig normal. Frag einfach mal Deine Großeltern, wieviel Kartoffeln sie im Herbst eingelagert haben. Sofern jemand die Möglichkeit dazu hatte, legte er seinen Wintervorrat an.

Und ich spare durch Vorratshaltung auch Geld. Wir haben mehrere Kinder, bei uns wird z.B. viel Sprudelwasser getrunken. Und wenn die Sorte, die uns schmeckt, gerade im Angebot ist, dann stocke ich den Vorrat auf 30 Kästen auf. Manchmal muß ich dadurch viel schleppen, aber das muß ich ohnehin. Also kann ich auch dann, wenn es gerade billig ist, soviel kaufen, daß es sicher bis zum nächsten Angebot reicht. (Und nebenbei: Sollte die Wasserversorgung mal für ein paar Tage ausfallen, dann haben wir noch genug Trinkwasser.)

Du mußt ja weder Selbstversorgung noch Vorratshaltung sinnvoll finden. Mir ging es jetzt nur darum, daß Du Dich nicht wunderst, wenn Du hier keine Antworten erhältst auf das, was möglicherweise anderswo verbreitet wird.

Viele Grüße

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Abendstern(R)

08.03.2014, 10:41

@ Clemens

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

Hallo Clemens!

Gegen Vorratshaltung sage ich ja auch gar nichts. Aber es muss halt eben vernünftig sein (so wie du es zB. machst). Lebensmitel für ein paar Wochen zuhause zu haben kann nie schaden, und auch dein Argument mit billigeren Großeinkäufen ist natürlich richtig.

Aber es gibt eben auch andere, die meinen richtig zu liegen, wenn sie Vorräte für Jahre horten. Und genau das ist völliger Unsinn. Darüber freuen sich höchstens die Lebensmittelmärkte und ein paar dubiose Survival-Anbieter, die mit der Angst solcher Leute gute Geschäfte machen.

Liebe Grüße

Abendstern

Clemens(R)

08.03.2014, 10:43

@ Dr.Prepper

@Dr Prepper (wegen alten Foren)

» Da gab es viele andere vor ihm. Ich erinnere nur an die alten Foren, in denen
» ich schon 1999 über Vorbereitung und Krise diskutiert habe: survivalpress.org-
» Forum, badland-warriors Forum, Prophezeiungsforum, survival-outdoor-forum,
» WWIII-Forum (Lichtenfels), geldcrash-Forum (viele auf parsimony).




Schön, mal wieder einen der ganz "alten" zu treffen. :-)

Was Du mit der Abmahngefahr sagst, stimmt, das war auch letztlich der Grund, mein altes Forum zu schließen (und auch der Löschung durch Parsimony zuvorzukommen). Da waren zuviel Beiträge, die problematisch waren und die immer wieder neu kamen.

Da wir einen "Dr Prepper" damals nicht hatten, würde mich natürlich interessieren, unter welchem Nick wir uns kennen.

Viele Grüße

Clemens (aka Johannes)

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Bederich(R)

E-Mail

11.03.2014, 21:37

@ TigerAuge

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

» Das eigentliche Problem von uns Menschen auf dieser Erde ist -
» die Überbevölkerung
» Und das scheint mir die wirkliche Krise zu sein.

Hallo Tigeraure,

was ist Überbevölkerung?

Weißt du daß, 7,2 Milliarden Menschen auf der Erde leben und diese in einen Würfel von 750m Kantenlänge passen würden.

Nebeneinandergestellt würden alle Menschen der Erde auf eine Fläche von 40x40Km passen.

Unsere Wissenschaft kratzt lediglich an den wahren Zusammenhängen unserer Existens.

Für uns existentze Gegenstände bestehen zum größten Teil aus Energiefeldern die für unsere Sinne nicht erfassbar sind.
Wir erkennen nur deren Auswirkung.

Es ist alles ein großes Nichst mit viel Energie.

Schönen Gruß Bederich

---
Du hast keine Chance, aber nutze sie!

TigerAuge(R)

23.04.2016, 17:58

@ TigerAuge

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

Aloha

Endlich habe ich es geschafft das Buch fertig zu lesen. Dies liegt nicht daran, dass so langsam lese, sondern weil ich meist mehrere Bücher gleichzeitig lese.
Egal.

Das Buch ist interessant und macht Mut auf eine andere (neue?) Gesellschaft. Es scheint sich etwas zu tun. Hinsichtlich Umwelt und hinsichtlich dem verschwenderischen Kaufverhalten (Stichworte: Wegwerfgesellschaft und Konsumgesellschaft) unserer Zeit.

Es sind noch kleine Schritte. Aber sie machen Mut. Und mit kleinen Schritten kommt man wohl auch ans Ziel?!

Hier einige Kapitel des Buches:
- Sammeln / Über Leben mit Kräutern
- Züchten / Vom Pilz befallen
- Anbauen / Gemüse für Großstadtgärtner
- Verbrauchen / Nicht mehr als drei Liter Wasser am Tag
- Nähen / Wie aus alten Klamotten neuer Stolz wächst
- Teilen / Modedroge Sharing
Und und und…
Mehr darf ich wohl zu dem Buch nicht schreiben – wegen Urheberrechte und so :-(

*
Eine Gesellschaft, die wie wir, nur dem Konsum anbetet - wird früher oder später total brutal auf die Fresse fallen.
Wachstum und immer mehr Wachstum – wird uns wohl das Genick brechen.

Und ich frage mich, ob das ALLES nicht sogar gewollt ist?! Kann es sein, dass wir verblödet und verarscht *sorry* werden?
https://www.youtube.com/watch?v=JOIT7TUhoL8

Letztlich können wir wohl froh sein, dass es solche Foren, wie dieses hier, gibt.

Von Herzen
TigerAuge

---
Aller Zwiespalt und Irrtum kommt davon her, daß die Menschen das Gemeinsame IN sich, statt in den Dingen HINTER sich, im Licht, in der Landschaft im Beginn und im Tode, suchen.
(Rainer Maria Rilke)

Gänseblümchen(R)

27.04.2016, 23:24

@ TigerAuge

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

Hallo,

möchte mich auch mal wieder zu Wort melden:

Ich bin hin und her gerissen zwischen dem Ausbau meiner Selbstversorgung auf der einen Seite und einem Auswandern ohne Wiederkehr auf der anderen.
Wenn ich ehrlich bin, treibt mich momentan die nackte Angst vor einer Welt, die ich nicht mehr verstehen kann.
Was nützt mir eine Selbstversorgerstelle, wenn am Ende irgendjemand kommt, der mit alles wegnehmen kann, was ich mir geschaffen habe. Noch nur zuvor im Leben habe ich so gezweifelt.

Wie geht es Euch? Ich hoffe, Ihr schafft es.

Mfg
Gänseblümchen

» Aloha
»
» Endlich habe ich es geschafft das Buch fertig zu lesen. Dies liegt nicht
» daran, dass so langsam lese, sondern weil ich meist mehrere Bücher
» gleichzeitig lese.
» Egal.
»
» Das Buch ist interessant und macht Mut auf eine andere (neue?)
» Gesellschaft. Es scheint sich etwas zu tun. Hinsichtlich Umwelt und
» hinsichtlich dem verschwenderischen Kaufverhalten (Stichworte:
» Wegwerfgesellschaft und Konsumgesellschaft) unserer Zeit.
»
» Es sind noch kleine Schritte. Aber sie machen Mut. Und mit kleinen
» Schritten kommt man wohl auch ans Ziel?!
»
» Hier einige Kapitel des Buches:
» - Sammeln / Über Leben mit Kräutern
» - Züchten / Vom Pilz befallen
» - Anbauen / Gemüse für Großstadtgärtner
» - Verbrauchen / Nicht mehr als drei Liter Wasser am Tag
» - Nähen / Wie aus alten Klamotten neuer Stolz wächst
» - Teilen / Modedroge Sharing
» Und und und…
» Mehr darf ich wohl zu dem Buch nicht schreiben – wegen Urheberrechte und
» so :-(
»
» *
» Eine Gesellschaft, die wie wir, nur dem Konsum anbetet - wird früher oder
» später total brutal auf die Fresse fallen.
» Wachstum und immer mehr Wachstum – wird uns wohl das Genick brechen.
»
» Und ich frage mich, ob das ALLES nicht sogar gewollt ist?! Kann es sein,
» dass wir verblödet und verarscht *sorry* werden?
» https://www.youtube.com/watch?v=JOIT7TUhoL8
»
» Letztlich können wir wohl froh sein, dass es solche Foren, wie dieses
» hier, gibt.
»
» Von Herzen
» TigerAuge

TigerAuge(R)

28.04.2016, 18:32

@ Gänseblümchen

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

Aloha Gänseblümchen

Angst?
Diese Welt, besser wohl Gesellschaften, bereiten vielen Menschen Sorgen.

Weglaufen? Wohin? Sie werden Dich finden :-) Deine Ängste...

Das eigentliche Problem ist m.E. die Überbevölkerung! Und DAS erleben wir zur Zeit sehr "spürbar". Im Kopf.

Aber es kommt die Zeit, wir werden es nicht mehr erleben, wo Menschen zu noch wilderen Tieren werden. Was wir letztlich auch sind! Tiere meinte ich.

https://www.youtube.com/watch?v=gnzOXnWkKzo

All dies war und ist uns bekannt. Und zum Teil jetzt bereits Wirklichkeit!

*
Ich versuche nicht mehr ALLES zu ändern. Da würde ich gegen Windmühlen kämpfen. Die Kraft setze ich lieber für meine nähere "Umgebung und Umwelt" ein. :-)

*
In D. werden wir von unseren Volksbeauftragten verarscht (darf ich das so schreiben?).
Sei es Wasserrechte (wurde noch mal rechtzeitig abgewendet vor der EU), sei es Nahrung (was da abläuft - wir wissen es wohl alle), seien es Banken, seien es Mangar, sei es die Zuckerindustrie...
und so weiter :-(
Werden wir bewußt "krank" (vergiftet) gemacht - um die Pharmaindustrie "reich" zu machen?
Das goldene Kalb
*

Was kann frau/man dagegen tun?
Alles nicht so einfach

Aber das Volk beginnt sich zu wehren...
und hoffentlich wir es nicht so ---> schlimm :-(
https://www.youtube.com/watch?v=TAZFl9pBN2A

Obwohl...!??
*

Gänseblümchen - versuche weiter zu machen...
Viel Glück und innere Ruhe wünsche ich dir


von Herzen
TigerAuge


PS
Es fängt wohl an, dass...*hmmm*
https://www.youtube.com/watch?v=kfm0BwXijEU








» Hallo,
» möchte mich auch mal wieder zu Wort melden:
» Ich bin hin und her gerissen zwischen dem Ausbau meiner Selbstversorgung
» auf der einen Seite und einem Auswandern ohne Wiederkehr auf der anderen.
» Wenn ich ehrlich bin, treibt mich momentan die nackte Angst vor einer
» Welt, die ich nicht mehr verstehen kann.
» Was nützt mir eine Selbstversorgerstelle, wenn am Ende irgendjemand kommt,
» der mit alles wegnehmen kann, was ich mir geschaffen habe. Noch nur zuvor
» im Leben habe ich so gezweifelt.
»
» Wie geht es Euch? Ich hoffe, Ihr schafft es.
»
» Mfg
» Gänseblümchen
»

---
Aller Zwiespalt und Irrtum kommt davon her, daß die Menschen das Gemeinsame IN sich, statt in den Dingen HINTER sich, im Licht, in der Landschaft im Beginn und im Tode, suchen.
(Rainer Maria Rilke)

Armin(R)

E-Mail

04.05.2016, 16:13

@ Gänseblümchen

Gänseblümchen! Wie schön!

Hallo Gänseblümchen,

schön daß Du Dich mal wieder meldest! Ich habe schon befürchtet, Du wärst verdunstet oder so was.:-D

Das mit den enderen Leuten die einem vielleicht etwas wegnehmen ist leider eine Konstante. Seit jeher.

Mal sind es kriegerische Stämme, mal andere Invasoren, mal eine Zwangskollektivierung, oder eine "sanftere" Kaputtbesteuerung/-reglementierung oder einfach Enteignung.

Meine Vorfahren wurden einfach nach und nach vom Hof verjagt, schanghait oder umgebracht.
Je nach Täter weil sie nicht deutsch genug waren, oder zu deutsch. Oder weil sie keine Nazis waren, oder zweifellose Nazis. Oder einfach weil jemand sich an Todesangst weiden wollte, einen Machttrip durchziehen. Oder etwas wegnehmen wollte. Vergewaltigen. Foltern. Sowas halt.
Hat nicht immer geklappt. Manchmal hat es auch nur geknallt und es gab einen Verbrecher weniger.
Die Vorfahren meiner Vorfahren haben unerschlossene Gebiete erschlossen, gegen Seuchen, Hunger, Kälte und Angriffe von gemeinen Räubern oder dem organisierten Verbrechen in Gestalt eines Sklavenhalter-Großreiches.

Ich bin ein Nachkomme derer, die nicht aufgegeben haben.

Und ich beabsichtige meine Ahnen dadurch zu ehren, daß ich auch nicht aufgebe.



Angst kann Antrieb sein, oder Lähmung. Es liegt bei uns was wir aus der Angst machen.

Mitte letzten Jahres habe ich zugegebenermaßen auch an's Auswandern gedacht, als meine letzten Zweifel verschwunden sind, daß wir von völligen Irrsinnigen regiert werden.
Aber dann dachte ich was soll's? Es ist nur die Regierung, nicht der liebe Gott. Fast alle Menschen auf der Welt werden von völligen Irren regiert. Wegrennen davor? Es würde enden wie ein Chaos im Hühnerstall.:lol3:

Aber Du hast natürlich vielleicht andere Gründe, die ein Auswandern interessant werden lassen...

Aber ich hab' mir gedacht "bleib' ich halt" (bis ich's mir anders überlege ;-) )
Und mache was mir wichtig ist:

Gartenbau, Baustelle, gutes Essen kochen, Freunde besuchen und empfangen, den Jagdschein machen. Viel Schlaf, den Kindern alles mögliche beibringen und mir von ihnen Löcher in den Bauch fragen lassen. Mit meine Vater schießen gehen. Sport, Spaziergänge, Sex. Vielleicht ein paar Tiere halten. Mehr Beerenbüsche. Bier brauen. Lesen.

Sowas halt.

Vielleicht nicht gerade der allumfassende superwichtige Masterplan. Aber ziemlich gut, zumindest aus meiner Sicht.:cool:

Und viel schöner als wie das sprichwörtliche Kaninchen auf die Schlange zu starren, oder im Scheinwerferlicht des angeblich heranrasenden Autos stehenzubleiben.

Finde ich.

Abgesehen davon hoffe ich, daß Du :flower: mit Deinem Holzherd mindestens so zufrieden bist wie ich:hungry:

Auswandern? Wohin? Jetzt bin ich neugierig. Gäbe ja schon interessante Länder. Australien/Neuseeland, Kanada, Schweiz wären meine Wahl. Deine?


» möchte mich auch mal wieder zu Wort melden:
»
» Ich bin hin und her gerissen zwischen dem Ausbau meiner Selbstversorgung
» auf der einen Seite und einem Auswandern ohne Wiederkehr auf der anderen.
» Wenn ich ehrlich bin, treibt mich momentan die nackte Angst vor einer
» Welt, die ich nicht mehr verstehen kann.
» Was nützt mir eine Selbstversorgerstelle, wenn am Ende irgendjemand kommt,
» der mit alles wegnehmen kann, was ich mir geschaffen habe. Noch nur zuvor
» im Leben habe ich so gezweifelt.
»
» Wie geht es Euch? Ich hoffe, Ihr schafft es.
»
» Mfg
» Gänseblümchen

Dirk(R)

26.05.2016, 12:59

@ Gänseblümchen

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

Hallo Gänseblümchen,

hab keine Angst!
Wozu Angst haben?

Du bist doch schon gut vorbereitet, oder?
Warum Auswandern?
Wird es dort besser sein?
Wirst Du Dich dort auskennen und Freunde und Bekannt haben, auf die man sich verlassen kann?

Oder anders gesagt, wenn man es hier schafft, sich sicher und vorbereitet zu fühlen, dann auch in jedem anderen Land. Aber wenn man es hier schon nicht schafft, dann auch nirgends wo anders!

Ja, klar kann jemand (hier, wie dort)kommen und Dich beklauen.
Sicherlich wäre es schmerzhaft wenn Dir jemand Vorräte oder Werkzeuge klaut.
Aber ist das wirklich so wichtig?

Das aller wichtigste, das jeder von uns braucht, das hast Du dann immer noch!
Dein Verstand und das Wissen, wieder alles aufbauen zu können!
Das kann Dir auch keiner klauen!

Wie man Lebensmittel herstellt und haltbar macht, das ist das wichtige und genau das kannst Du doch. Vielleicht muss man dann Werkzeuge neu herstellen und improvisieren, tauschen und handeln.

Vielleicht sein Wissen / seine Arbeitskraft gegen diese Dinge tauschen.
Aber auch das sind wir doch gewohnt.
Gehen doch täglich arbeiten und tauschen dieses gegen Geld ein :-)


Also ich habe auch keine Angst!
Aber warum habe ich keine Angst?

Vorsorgen mache ich nicht wirklich...
Selbstversorgung betreibe ich auch nicht...
Alles was man an Werkzeugen benötigt, habe ich auch nicht...

Und wieso habe ich noch immer keine Angst?

Weil ich das Wissen und auch die handwerklichen Fähigkeiten dazu habe.
Habe schon in Kindertagen im Garten gearbeitet, bin handwerklich begabt und habe alle nötigen Bücher um mir vielleicht doch fehlendes Wissen in einem kurzen Zeitraum aneignen zu können.

Klar wird nicht alles Perfekt sein, ist es jetzt aber auch nicht und ich habe auch nicht das verlangen das es in einer Situation in der ich dieses Wissen anwenden muss sein sollte. Wäre auch perfide dieses zu verlangen, oder?

Du musst keine Angst haben, vertraue auf das was Du kannst!



Im übrigen bin ich mit dem Buch nicht glücklich geworden.
Der Titel ist völlig falsch und spiegelt den Inhalt nicht wieder.

Apokalypse jetzt!
Ist für mich etwas anderes als wenn nur eine Person sich von der weiterhin vorhandenen Infrastruktur "versorgen" lässt und ein "Möchtegern Aussteiger" wird.
Aber das ist vielleicht auch ein anderes Thema.


MfG
Dirk



» Hallo,
»
» möchte mich auch mal wieder zu Wort melden:
»
» Ich bin hin und her gerissen zwischen dem Ausbau meiner Selbstversorgung
» auf der einen Seite und einem Auswandern ohne Wiederkehr auf der anderen.
» Wenn ich ehrlich bin, treibt mich momentan die nackte Angst vor einer
» Welt, die ich nicht mehr verstehen kann.
» Was nützt mir eine Selbstversorgerstelle, wenn am Ende irgendjemand kommt,
» der mit alles wegnehmen kann, was ich mir geschaffen habe. Noch nur zuvor
» im Leben habe ich so gezweifelt.
»
» Wie geht es Euch? Ich hoffe, Ihr schafft es.
»
» Mfg
» Gänseblümchen
»
» » Aloha
» »
» » Endlich habe ich es geschafft das Buch fertig zu lesen. Dies liegt
» nicht
» » daran, dass so langsam lese, sondern weil ich meist mehrere Bücher
» » gleichzeitig lese.
» » Egal.
» »
» » Das Buch ist interessant und macht Mut auf eine andere (neue?)
» » Gesellschaft. Es scheint sich etwas zu tun. Hinsichtlich Umwelt und
» » hinsichtlich dem verschwenderischen Kaufverhalten (Stichworte:
» » Wegwerfgesellschaft und Konsumgesellschaft) unserer Zeit.
» »
» » Es sind noch kleine Schritte. Aber sie machen Mut. Und mit kleinen
» » Schritten kommt man wohl auch ans Ziel?!
» »
» » Hier einige Kapitel des Buches:
» » - Sammeln / Über Leben mit Kräutern
» » - Züchten / Vom Pilz befallen
» » - Anbauen / Gemüse für Großstadtgärtner
» » - Verbrauchen / Nicht mehr als drei Liter Wasser am Tag
» » - Nähen / Wie aus alten Klamotten neuer Stolz wächst
» » - Teilen / Modedroge Sharing
» » Und und und…
» » Mehr darf ich wohl zu dem Buch nicht schreiben – wegen Urheberrechte
» und
» » so :-(
» »
» » *
» » Eine Gesellschaft, die wie wir, nur dem Konsum anbetet - wird früher
» oder
» » später total brutal auf die Fresse fallen.
» » Wachstum und immer mehr Wachstum – wird uns wohl das Genick brechen.
» »
» » Und ich frage mich, ob das ALLES nicht sogar gewollt ist?! Kann es
» sein,
» » dass wir verblödet und verarscht *sorry* werden?
» » https://www.youtube.com/watch?v=JOIT7TUhoL8
» »
» » Letztlich können wir wohl froh sein, dass es solche Foren, wie dieses
» » hier, gibt.
» »
» » Von Herzen
» » TigerAuge

PeterNZ(R)

Kaitaia, New Zealand,
27.07.2016, 02:32

@ Dirk

Untergang im Selbstversuch / Apokalypse jetzt!

» Warum Auswandern?
» Wird es dort besser sein?
» Wirst Du Dich dort auskennen und Freunde und Bekannt haben, auf die man
» sich verlassen kann?

Diese fragen kann ich als ausgewanderter mit einem lauten "JA" beantworten. Wieso sollte man sich nicht auskennen? Und freunde und bekannte haben wir hier sehr schnell gefunden weil die leute ein bisschen offener als "anderswo" sind. Ausserdem - wenn man denn will - kann man sehr schnell anschluss mit anderen gleichgesinnten Deutschen bekommen.

Wird es dort besser sein? Ja und nein. ich kann ja nur von meiner situation ausgehen. Vieles ist besser. Die luft z.b und das wasser. Uns gehoeren mittlerweile 40 hektar land und nein, wir waren niemals reich. Aber anstatt miete in ner stadt zu zahlen , zahle ich eben die hypothek bei der bank ab. Was uebrigends billiger ist. Mache ich mir nun jeden morgen gedanken was waere wenn die banken zusammenbrechen?

Klar deine aengste kannst du natuerlich mitnehmen. Aber warum?

Ich verstehe im moment nicht was in der welt abgeht. Ich habe noch das glueck in einer gegend zu wohnen in der wir weitgehend von solchen greultaten verschont sind. Noch. Aber renn ich jetzt rum, mache mir gedanken und lagere trinkwasser im keller (Scheisse, die haeuser hier haben hier gar keine keller). Glaubt ihr im ernst ihr geht abends ins bett und wacht morgens auf und starrt der apokalypse in die augen? Und denkt "Zum glueck hab ich trinkwasser im keller"?

"Wenn du deprimiert bist, lebst du in der vergangenheit, wenn du aengste hast lebst du in der zukunft. Wenn du in frieden lebst, lebst du in der gegenwart" Frei nach Lao Tzu

Cheers

Peter

Dirk(R)

27.07.2016, 08:20

@ PeterNZ

Auswandern

Hallo Peter,

»
» Wieso sollte man sich nicht auskennen? Und freunde und
» bekannte haben wir hier sehr schnell gefunden weil die leute ein bisschen
» offener als "anderswo" sind. Ausserdem - wenn man denn will - kann man
» sehr schnell anschluss mit anderen gleichgesinnten Deutschen bekommen.
»

da stimme ich Dir zu, Familie ist das was man draus macht.
Und damit meine ich auch eher die Freunde und Bekannte, die man sich ja selber aussuchen kann ;-)

Ich freue mich für Dich, das Du die für Dich richtige Entscheidung getroffen hast!

Aber wenn jemand schon im eigenen Land Existenzängste hat, dann ist auswandern vielleicht nicht so die super Idee.
Das wollte ich damit zu bedenken geben.

Dazu brauch es doch einen Funken Mut und Selbstvertrauen auf die eigenen Fähigkeiten und Leistungen. Vor allem aber braucht man Ausdauer und den Willen es zu schaffen.

Ich finde diese Auswander-Dokus... ne Dokus sind es ja eher nicht, eher sind es oftmals extrem Beispiele für Dummheit auch so schlecht. Naja, wurden halt gemacht um den vor dem Fernseher zu belustigen. Aber gelegentlich ist ja auch mal ein gutes Beispiel dabei.

Solange man die Sprache (Landessprache) soweit spricht, das man sich auch verständigen kann um Smalltalk zu halten kann man es überall schaffen. Was ich perönlich noch wichtiger finde als die Sprache soweit zu beherschen, das es für Behördengängen, Gesetzestexten, Zeitungen und dem netten "kleingedruckten" usw. reicht. In einem "neuen" Land braucht man halt viele Informationen und nichts ist leichter als jemanden zu fragen: "Wie läuft denn das eigentlich?", denn es gibt viel zu lernen und auch vieles zu lernen, das hier auf Grund unserer Sozialisation selbstverständlich ist und man sich dann wundert, das es in einem anderen Land nicht so ist.

Ich kenne auch ein paar Leute die mal ausgewandert sind und dann zurück gekommen sind, doch das sind auch Leute die nicht wirklich offen für neues waren und darauf bestanden das es dort so sein sollte wie hier....
Beschwerten sich dann über "komische Gesetze", "merkwürdige Ansichten" usw.
Aber wozu wandert man denn dann aus, wenn alles so sein soll wir hier?
Für besseres Wetter?

Ich selber war auch schon mal drauf und dran das Land zu verlassen.
Zuerst war es nur Urlaub.
Ein Jahr später eine "Spinnerte Idee" im Urlaub.
Im Jahr danach haben wir uns dann richtig informiert wie das gelingen kann.
Wieder ein Jahr später haben wir uns im Urlaub schon nach Jobangeboten und Häusern erkundigt und auch interessante Angebote gefunden.

Doch auf Grund eines Gesetzes in dem Land hätte wir dann als nicht "Einheimische" dort kein Haus und kein Land kaufen dürfen (haben wir dann auch erst rausgefunden, also wir uns über den Kaufen genau informierten), dazu kamen dann damals noch eine neue Berufliche Situation und dann wurde der Gedanke halt wieder zurück gestellt und irgendwann hat das Leben wieder seinen lauf genommen, was nicht schlimm oder so ist, es ist halt einfach so :-)

Ich bin mir sicher ich könnte das auch noch immer packen, denn ich weiß recht gut was ich kann und ich bin vom Typ her auch ein aufgeschlossener Mensch der auf andere zugehen kann. Ich würde und habe auch schon sehr viele Arbeiten angenommen um Geld zu verdienen, bin also auch in dieser Hinsicht ein offener Mensch. Weil gerade nix anderes verfügbar war und es sich gerade ergeben hatte, habe ich auch schon auf dem Bau gearbeitet und auch dabei Spaß an und bei der Arbeit gehabt.

Wir arbeiten um zu leben, aber leben nicht um zu arbeiten.

Ich denke wenn man diesen Satz wirklich verstanden hat, dann ist es völlig egal was man macht und wo man das macht. Wichtig ist nur das man Spaß dabei hat und sein Leben auch finanzieren kann um dieses nach seinen eigenen Wünschen gestalten zu können.

In welchem Land auch immer :-)

PeterNZ(R)

Kaitaia, New Zealand,
28.07.2016, 00:19

@ Dirk

Auswandern

Hallo Dirk,

» Aber wenn jemand schon im eigenen Land Existenzängste hat, dann ist
» auswandern vielleicht nicht so die super Idee.
» Das wollte ich damit zu bedenken geben.

Da stimme ich dir voll zu. Ich kannte einige leute die dachten sie koennten ihre probleme mit einem neuanfangin einem andere land loesen. Das geht schief.

»
» Dazu brauch es doch einen Funken Mut und Selbstvertrauen auf die eigenen
» Fähigkeiten und Leistungen. Vor allem aber braucht man Ausdauer und den
» Willen es zu schaffen.

Auchhier wieder vollste zustimmung. Wir hatten einen nichtenfachen start hier und haben es geschafft. Andere sind wieder zurueck.
»
» Ich finde diese Auswander-Dokus... ne Dokus sind es ja eher nicht, eher
» sind es oftmals extrem Beispiele für Dummheit auch so schlecht. Naja,
» wurden halt gemacht um den vor dem Fernseher zu belustigen. Aber
» gelegentlich ist ja auch mal ein gutes Beispiel dabei.

Ach du sch.. gibt es die immer noch? Mir hatte mal mein bruder eine dieser dokus geschickt ueber Neuseeland. Ich leide immer noch unter aufgerollten fussnaegeln vomanschauendieser soap-doku.

»
» Solange man die Sprache (Landessprache) soweit spricht, das man sich auch
» verständigen kann um Smalltalk zu halten kann man es überall schaffen. Was
» ich perönlich noch wichtiger finde als die Sprache soweit zu beherschen,
» das es für Behördengängen, Gesetzestexten, Zeitungen und dem netten
» "kleingedruckten" usw. reicht. In einem "neuen" Land braucht man halt
» viele Informationen und nichts ist leichter als jemanden zu fragen: "Wie
» läuft denn das eigentlich?", denn es gibt viel zu lernen und auch vieles
» zu lernen, das hier auf Grund unserer Sozialisation selbstverständlich ist
» und man sich dann wundert, das es in einem anderen Land nicht so ist.

Das schoene an Neuseeland ist dass die behoerdensprache die gleiche ist wie die sprache auf der strasse.Naja, minus woertern die mit "F***" und "Sh**" anfangen. Ich finde generell dass die Englische sprache nicht so differenziert zwischen wissenschaftlicher sprache, formeller sprache usw. Ich habe mittlerweile probleme wissenschaftliche buecher in Deutsch zu lesen weil ich sie nicht verstehe. In English sind die in der gleichen sprache geschrieben die ueberall angewandt wird.

»
» Ich kenne auch ein paar Leute die mal ausgewandert sind und dann zurück
» gekommen sind, doch das sind auch Leute die nicht wirklich offen für neues
» waren und darauf bestanden das es dort so sein sollte wie hier....
» Beschwerten sich dann über "komische Gesetze", "merkwürdige Ansichten"
» usw.
» Aber wozu wandert man denn dann aus, wenn alles so sein soll wir hier?
» Für besseres Wetter?

Stimmt. Ich kenne aber auch viele - wirklich viele - die wieder nach Deutschland oder Holland sind, danach einem jahr es nicht mehr aushielten und wieder nach Neuseeland gekommen sind. Der mensch veraendert sich eben und die umgebung hat einen grossen einfluss. Ich mag Deutschland, sogar mehr wie vorher. Leben koennte ich da aber nicht mehr.

»
» Ich selber war auch schon mal drauf und dran das Land zu verlassen.
» Zuerst war es nur Urlaub.
» Ein Jahr später eine "Spinnerte Idee" im Urlaub.
» Im Jahr danach haben wir uns dann richtig informiert wie das gelingen
» kann.
» Wieder ein Jahr später haben wir uns im Urlaub schon nach Jobangeboten und
» Häusern erkundigt und auch interessante Angebote gefunden.
»
» Doch auf Grund eines Gesetzes in dem Land hätte wir dann als nicht
» "Einheimische" dort kein Haus und kein Land kaufen dürfen (haben wir dann
» auch erst rausgefunden, also wir uns über den Kaufen genau informierten),
» dazu kamen dann damals noch eine neue Berufliche Situation und dann wurde
» der Gedanke halt wieder zurück gestellt und irgendwann hat das Leben
» wieder seinen lauf genommen, was nicht schlimm oder so ist, es ist halt
» einfach so :-)

Hier kannst du grundbesitz kaufen wenn du Permanent Residency hast. Als auslaender kannst du auch kaufen aber ab einer gewissen groesse oder betrag muss das durch das Overseas Investment Office genehmigt werden. Und die testen ob der verkauf an eine auslaender vorteile fuer Neuseeland hat.

» Ich denke wenn man diesen Satz wirklich verstanden hat, dann ist es völlig
» egal was man macht und wo man das macht. Wichtig ist nur das man Spaß dabei
» hat und sein Leben auch finanzieren kann um dieses nach seinen eigenen
» Wünschen gestalten zu können.
»
» In welchem Land auch immer :-)

Da hast du recht. Fuer uns war das auswandern eine bewusstseinserweiterung. Haette ich diese in Deutschland geschafft so haette ich auch in Deutschland gluecklich werden koennen. Ich habe am anfang immer deutschland die schuld an unserem ungluecklichsein gegeben. Mittlerweile denke ich es lag eher an uns selbst. Die umgebung spielt da natuerlich auch ne grosse rolle. Man kann jedoch selber entscheiden ob man sich der gesellschaft unterordnet oder nicht. Wir haben uns zu sehr untergeordnet. Weil wir nichts anderes kannten. Als meine lebensgefaehrtin dann immer oefter im Ausland arbeitet haben wir ploetzlich eine andere welt gesehen. Das hat dann zum auswandern gefuehrt. Es haette aber auch zu lebensveraenderungen in Deutschland fuehren koennen. Da braucht aber genau so viel kraft und energie wie auswandern.

Cheers

Peter

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