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Clemens(R)

15.07.2014, 14:28
 

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung (Energieversorgung)

Für technisch Interessierte


26.06.2014 - Publikation

Stromausfall – Grundlagen und Methoden zur Reduzierung des Ausfallrisikos der Stromversorgung

Die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zum Thema Stromausfall sind nun in Band 12 der Reihe Wissenschaftsforum veröffentlicht worden. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und trägt den Titel „Szenarienorientierte Grundlagen und innovative Methoden zur Reduzierung des Ausfallrisikos der Stromversorgung unter Berücksichtigung der Auswirkung auf die Bevölkerung“.

[image]

Band 12, Deckblatt der Reihe WissenschaftsforumBand 12, Deck­blatt der Rei­he Wis­sen­schafts­fo­rum Quelle: BBK

Die Veröffentlichung ist das gemeinsame Werk der Projektpartner: TÜV Rheinland Consulting (Projektkoordination), Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Fachhochschule Köln und Wölfel Beratende Ingenieure. Diese haben gemeinsam mit weiteren assoziierten Partnern an der Themenstellung gearbeitet, wie ein wirksames Risikomanagement in der Stromversorgung aussehen kann. Dazu wurden auch viele Grundlagen zum Stromversorgungssystem aufbereitet.

In der Veröffentlichung werden die Rahmenbedingungen des deutschen Stromversorgungssystems erläutert. Es werden Vorschläge für die einzelnen Schritte des Risikomanagements in Bezug auf Stromversorgungsinfrastrukturen gemacht, also zur Szenarienbildung, Kritikalitätsanalyse, Verwundbarkeitsanalyse, Risikobewertung sowie zur Risiko- und Krisenkommunikation. Im Anhang wird anhand eines Beispiels auf Altanlagen eingegangen. Anhand von modernen Berechnungsmethoden wird aufgezeigt, wie für diese Nachweise über die Einhaltung verschiedener Schutzziele nach heutigem Standard erbracht bzw. Ertüchtigungsmaßnahmen geplant werden können.

Das Buch dient damit als Handwerkszeug für alle, die sich mit der Möglichkeit eines langandauernden, großflächigen Stromausfalls befassen und ihm entgegenwirken wollen.

Die Publikation zum Herunterladen:
Stromausfall Grundlagen und Methoden zur Reduzierung des Ausfallrisikos der Stromversorgung (PDF, 2MB)

Quelle: http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/BBK/DE/2014/Publikation_Reduzierung_Stromausfallrisiko.html

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

X(R)

15.09.2014, 02:00

@ Clemens

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

Hallo,
es wundert mich sehr, dass hier zu noch niemand gepostet hat.

Also werde ich einige Stellen kommentieren.


-> Im Rahmen des Projektes GRASB war es nicht möglich, die tatsächlich vorhandene Schwarzstartfähigkeit und die nach einem großflächigen Stromausfall benötigte Schwarzstartfähigkeit in Erfahrung zu bringen und zu bewerten: Weder die Daten zur vorhandenen noch zur ggf. benötigten schwarzstartfähigen Leistung erwiesen sich als zugänglich.

Dort steht schlicht: es ist nicht bekannt, ob das Stromnetz nach einem Ausfall überhaupt wieder eingeschaltet werden kann.
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-> Zum jetzigen Zeitpunkt besteht noch erheblicher Forschungs- und Handlungsbedarf bezüglich der IT-Sicherheit von Smart Grids.

Na denn mal prost.
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-> Im Winter 2011/12 sind mehrfach Lagen eingetreten, in denen die Netzsituation so angespannt war, dass der Ausfall einer Umspannanlage oder eines zusätzlichen Kraftwerksblocks in Verbindung mit Netzfehlern zu spannungsabhängigen Lastabwürfen hätte führen können (BNetzA 2012, S. 14). Die Financial Times Deutschland zitiert 50-Hertz-Chef Schucht mit der Aussage, es sei eine Situation eingetreten, in der etwa ein Drittel des Netzes „an der absoluten Belastungsgrenze“ gefahren werde. Vor einigen Jahren seien die ‚Stromautobahnen‘ im Schnitt während zehn Stunden pro Jahr so belastet gewesen, wie heute während bis zu 5.000 Stunden  – also während sieben Monaten pro Jahr! (Schucht 2012).

Man hat sich vom Verbundnetz schon lange verabschiedet. Es gibt offensichtlich KEINE Leistungsreserven und KEINE alternativen Leitungsstrecken mehr.
Die EVUs hatten übrigens auf unsere Kosten Rücklagen für den offensichtlich nie erfolgten Netzausbau gebildet, die mit der Föderalismusreform mE. spurlos verschwunden sind. Ferner ist diese Reform für die Strompreisexplosion verantwortlich, da seither Strompreise keiner Genehmigung mehr bedurften. Nicht umsonst wurde sie unauffällig während der Fussball-WM durchgepeitscht.

-> Zudem sind diese IT-basierten Systeme anfällig gegenüber Hackerangriffen und ihre Anfälligkeit erhöht sich derzeit noch, z. B. durch die Verwendung standardisierter Übertragungsprotokolle.

Faktisch könnte jeder Hacker den gesamten Strom in ganz Europa abschalten!
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-> Da viele Freiluftschaltanlagen bereits Mitte der 60er-Jahre errichtet wurden, stellt die Datenbeschaffung oft eine erste Bearbeitungshürde dar.

Die Leitungen zu den Schaltanlagen sind übrigens NOCH älter und wie überaltert der ganze Schrott nun wirklich ist, ist unbekannt.!
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-> November 2006 Nachdem eine Höchstspannungsleitung über die Ems getrennt worden war, waren wegen unzureichender Kommunikation zwischen den Betreibern der Regelzonen und hoher Last auf der Ausweichleitung Sicherheitsabschaltungen notwendig, die zu Kaskadeneffekten mit Stromausfällen in ganz Europa führten (UCTE 2007, S. 6)

Das ist also das, was uns während sieben Monaten pro Jahr (siehe oben) jederzeit passieren kann.
Im Winter werden dann in fast allen Häusern die Wasserleitungen platzen.
---
-> November 2005Münsterland 5 Tage Schneefall und Sturm bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, die zu Eispanzern um die 110 kV-Freileitungen führten. Dadurch Umknicken bzw. Beschädigung von über 80 Masten (BNetzA 2006a).

Die Masten bestanden - wie auch viele Andere - noch aus minderwertigem Thomasstahl, der seit über 50 Jahren aus gutem Grund keine Verwendung mehr findet.

Zusammenfassung:
Es kann also jederzeit für ein paar Wochen der Strom und damit die Heizung ausfallen.

Dann wird es auch KEIN Trinkwasser mehr geben.

Wer glaubt, dann für seinen Generator oder das Auto noch Sprit zu bekommen, der wird sich wundern...

LG.

X(R)

29.09.2014, 20:39

@ X

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

Hallo,
bin geradezu erschüttert, dass dieses Thema hier keinerlei Resonanz findet.

Anbei noch ein Link dazu:
http://www.schauungen.de/forum2/index.php?id=10976
LG.

Entfrau(R)

30.09.2014, 20:24

@ X

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

» Hallo,X
ich bin ja noch "neu" hier und kann nur aus meiner Sicht mutmaßen warum hier wenig Diskussionsbedarf besteht.
Ich selber habe diesen auch nicht, weil:
- ich die großen Veränderungen oder Vorsorgen nicht herbei führen kann
- ich denke mir, dass "Selbstversorger" mit einem Stromausfall nicht so große Probleme hätten, die meisten haben sicher einen Holz- oder Kohle-Ofen und könnten somit kochen und heizen.
Hier in meiner Nachbarschaft gab es die Probleme immer schon mal, aber da ist man dann enger zusammengerückt und hat sich gegenseitig unterstützt.

Viele Grüße
Entfrau

X(R)

30.09.2014, 23:14

@ Entfrau

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

Hallo Entfrau,
schön von Dir zu lesen!

> - ich die großen Veränderungen oder Vorsorgen nicht herbei führen kann

Das ist sicherlich nur bedingt richtg. Sobald die Wassertürme ausgelaufen sind, ist es vorbei mit dem Trinkwasser und dann ist in Deinem Umfeld Deine Vorsorge gefragt.

>- ich denke mir, dass "Selbstversorger" mit einem Stromausfall nicht so große Probleme hätten, die meisten haben sicher einen Holz- oder Kohle-Ofen und könnten somit kochen und heizen.

Nur mit einem Stromausfall hätte ich nicht die geringsten Probleme, aber bei einem Stromausfall würde auch die Infrasruktur zusammen brechen.

Immerhin ist mit einem Ausfall von 2 Tagen bis 6 Wochen auszugehen.

Es ist also auf jeden Fall mit marodierenden Banden zu rechen!

> Hier in meiner Nachbarschaft gab es die Probleme immer schon mal, aber da ist man dann enger zusammengerückt und hat sich gegenseitig unterstützt.

Als ich in meiner Nachbarschaft ein dreistufiges (USV, Inverter, Generator) Notstromsysten bekannt machen wollte, wurde ich ausgelacht. Heute lache ich, wenn die im Dunklen sitzen.

Sollte ich jedoch den Generator starten müssen, gibt es trotzdem Stom für deren Kühltruhe.

Viele liebe Grüße und einen Dank für Deinen Beitrag

Entfrau(R)

01.10.2014, 20:16

@ X

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

» Hallo Entfrau,
» schön von Dir zu lesen!
»
» > - ich die großen Veränderungen oder Vorsorgen nicht herbei führen kann
»
» Das ist sicherlich nur bedingt richtg. Sobald die Wassertürme ausgelaufen
» sind, ist es vorbei mit dem Trinkwasser und dann ist in Deinem Umfeld
» Deine Vorsorge gefragt.
» Wasser ist in meinem Umfeld kein Problem, es gibt in unmittelbarer Nähe eine saubere Quelle, Wasser schleppen ist halt angesagt oder mit Pferden vom Nachbarn holen.
» >- ich denke mir, dass "Selbstversorger" mit einem Stromausfall nicht so
» große Probleme hätten, die meisten haben sicher einen Holz- oder
» Kohle-Ofen und könnten somit kochen und heizen.
»
» Nur mit einem Stromausfall hätte ich nicht die geringsten Probleme, aber
» bei einem Stromausfall würde auch die Infrasruktur zusammen brechen.
» ja das stimmt
» Immerhin ist mit einem Ausfall von 2 Tagen bis 6 Wochen auszugehen.
» das ist auch gut möglich, vielleicht sogar länger.
» Es ist also auf jeden Fall mit marodierenden Banden zu rechen!
» wir leben sehr abgelegen mit einer wirklich starken Nachbarschaft
» > Hier in meiner Nachbarschaft gab es die Probleme immer schon mal, aber
» da ist man dann enger zusammengerückt und hat sich gegenseitig
» unterstützt.
»
» Als ich in meiner Nachbarschaft ein dreistufiges (USV, Inverter,
» Generator) Notstromsysten bekannt machen wollte, wurde ich ausgelacht.
» Heute lache ich, wenn die im Dunklen sitzen.
» einen Generator habe ich nicht, den brauche ich aber auch nicht, Licht gibt es mit Kerzen oder Kurbellampen und der Kühltruheninhalt wird umgehend verarbeitet, sprich eingekocht.
» Sollte ich jedoch den Generator starten müssen, gibt es trotzdem Stom für
» deren Kühltruhe.
» Viele Grüße Entfrau
» Viele liebe Grüße und einen Dank für Deinen Beitrag

Armin(R)

E-Mail

13.10.2014, 09:45

@ X

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

» Hallo,
» bin geradezu erschüttert, dass dieses Thema hier keinerlei Resonanz
» findet.

Naja, das Forum ist ja auch so gut wie eingeschlafen ;-)
Beleben wir's halt wieder.

Mir ist die Sache mit dem Stromausfall in der letzten Zeit öfter mal durch den Kopf gegangen. Mal haben Bekannte drüben über'm Teich über Sonnenstürme geredet und wie es ein weites Land mit ungeerdeten Umspannern wohl treffen würde (Antwort: sehr hart), mal hat ein Kollege "Blackout" gelesen und mich drauf angesprochen. Neulich mußte ich die Elektrik der neuen Küche planen und mir erst mal klar machen, wie ich das - immer noch zukünftige - Inselsystem gleich mit berücksichtige.

Bis jetzt haben wir nur eine kleine USV, damit der wassergeführte Kaminofen "runterfahren" kann, und den Generator in der Werkstatt.
Leitungen einfrieren ist bei uns kein Thema (zu gut gedämmt), und allein schon mit dem Holzherd im Werkstattkeller kann ich das ganze Haus heizen. Der Holzherd in der neuen Küche steht noch nicht, das Inselsystem wie gesagt auch nicht.

Für den Generator habe ich z.Zt. 40 Liter Benzin in Blechkanistern, plus was vom Rasenmäherkanister (20l) übrig ist. Ich habe lang und breit wegen Benzinstabilisatoren, Flugbenzin etc. rumgesucht, aber letzten Endes keine Notwendigkeit gesehen. Wenn eine Mischung von Benzol, Hexan, Paraffinen etc. in einem diffusionsdichten Blechkanister lagert, altert m.E. nix. Lag ja auch ein paar Mio. Jahre da unten rum.
Nur die max. 5% Ethanol ziehen etwas Wasser aus dem Totvolumen Luft drüber. Egal.
Ich hab's die letzten Jahre mit dem Rasenmäher probiert: Uraltbenzin aus dem Blechkanister, 1x ziehen (!), läuft perfekt. Mit Plastikkanistern war da früher nur Ärger. Klar, die bekommen nicht umsonst hohle Backen. Was sich da durch's Plastik davongeschlichen hat ist grad das, was der kalte Motor zum Anlaufen am dringendsten braucht.

Wir haben eine Quelle neben dem Haus und einen Brunnen 20 m weiter, und einen Bach 100 m weiter. Unser Kompostklo braucht keine Wasserspülung.

Nur mit dem Gefriergut hätte ich so meine Probleme: Truhe 300 Liter, Schrank 300 Liter, Gefrierfach 45 Liter. Alles rappelvoll.
Ich weiß nicht wie viele Weckgläser mit Gummis/Schraubdeckelgläser wir kaufen/zusammenschnorren müßten, um die Sachen alle einzukochen bis das Benzin alle ist. Ich sag's natürlich meiner Frau beim nächsten Flohmarkt, und neulich hat uns eine alte Frau ein paar Schachteln voller WECK geschenkt, aber ... 650 Liter Gefriergut :surprised:

Wir haben einen Gaskocher und ein paar Gasflaschen, und aus'm Wohnmobil noch einen Yachtkocher der mit Spiritus läuft. Wir müßten also nicht mal im Werkstattkeller kochen :-P
Die neue Küche im Anbau bekommt einen Gasherd mit Flasche, und eben einen Holzherd. La Nordica Rosa, hübsches Ding, 1600€. Alles schon da, nur der Fußboden und die Decke sind noch nicht fertig, und Wasser/Strom etc. *Seufz* Also noch nix mit neuer Küche.

Was die marodierenden Banden angeht ... wir wohnen recht ruhig und abseits, aber möglich ist es. Meine Waffenbesitzkarte läßt noch auf sich warten, aber ich übe ja schon fleissig, und außerdem hat das ja eh' nichts miteinander zu tun. Sind ja alles Sportwaffen :-D
Spätestens beim nächsten Autokauf bezahlt mir schon der Jägerrabatt den Jagdschein und ein Gewehr, und der Schein läßt sich in 2 Wochen abhaken :clap:

Wenn ich noch mal einen Generator kaufen würde, dann den Honda 10i aus'm BAUHAUS. 900 €, 5 Jahre Garantie. Sehr leise und sauber, startet ein Gefriergerät und läßt mehrere laufen. Hitzebeständigen Abgasschlauch nicht vergessen, falls er in einer Garage oder so laufen soll.

Insgesamt ärgere ich mich manchmal ein wenig, daß ich das Inselsystem so lange vor mir hergeschoben habe. Aber es gab halt immer tausende dringendere Arbeitstunden auf der Hausbaustelle. Ach ja :lookaround:
Immerhin kosten die Solarmodule heute nur noch 20% :-D

Egal. Wir haben sowieso immer genug zu Essen im Haus um ein paar Wochen über die Runden zu kommen, und haben warm, und Wasser, und sanitäre Anlagen. Hell erleuchtete Häuser nach Wochen ohne Strom sind eh' nur Magnete für Ärger :-D

Trotzdem. Das Inselsystem muß her :-)

+++++++++++++++

Ich habe oben ein paar wichtige Punkte fett markiert.
Vielleicht kann's jemand brauchen.

Kompostklos gibt's übrigens als wirklich kompakte Modelle, kaum größer als ein Campingklo.
Siehe Komposttoiletten - Modelle, Technik, Preise

Entfrau(R)

14.10.2014, 22:02

@ Armin

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

Hi Armin,
du hast ja wirklich gut vorgesorgt.

LG
Entfrau

Armin(R)

E-Mail

15.10.2014, 18:07

@ Entfrau

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

» Hi Armin,
» du hast ja wirklich gut vorgesorgt.
»
» LG
» Entfrau

Lustigerweise steckte bisher kaum der Vorsorgegedanke dahinter. Wir wohnen auf'm platten Land, und wenn wir schon einkaufen, dann auf Halde. Gilt auch für Rasenmäherbenzin.
Habe ich schon als Student so gemacht. Manches kaufen wir auch im Großhandel. Meine Schwiegereltern schenken uns ab und zu alte Legehennen, oder mal eine Pute (11-14 kg). Früher sogar 1/4 Schweine. Und mein Vater ist Jäger. Da braucht man Gefriervolumen.

Den Generator hatte ich eigentlich für den Wald gekauft, brauche ihn aber nicht mehr dort. Die Quelle war halt da :-D

Allmählich schwenke ich allerdings um auf etwas gezieltere Vorsorge. Wer weiß, wer weiß ;-)

Wir haben heute eine Menge Lageräpfel gebunkert (geschenkt bekommen frei Baum), und vor ein paar Wochen haben wir schon annerer Leute Fallobst in super Apfelsaft verwandelt (Bag in Box). Der Garten wird allmählich auch ... es läppert sich. Ich bin noch weit weg von meinen anvisierten 65 qm Himbeeren (um nur ein Beispiel zu nennen), aber ich hab' grad zum Geburtstag 'Gelbe Antwerpener' und 'Winklers Sämling' geschenkt bekommen, und verschiedene obskure Champagner-Johannisbeeren. Und einen Stachelbeerbusch 'Yellow Champagne'. Ach ja, Brombeere 'Adrienne'. Wie Du siehst, mag ich Beerenobst :-D

Habe ich eigentlich schon Hallo gesagt? Glaube nicht.

--> Hallo Entfrau !

Ich hoffe, das Forum erwacht wieder ein wenig aus dem Dornröschenschlaf...

Ich bin nicht jeden Tag hier, aber wir haben's ja auch nicht eilig, nicht wahr?

Grüße

Armin

Entfrau(R)

16.10.2014, 20:46

@ Armin

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

Hi Armin

tja wenn man oder Frau auf dem Land wohnt muss man schon immer ein bisschen vorsorgen, machen wir auch. Ich will ja nicht für jede Kleindigkeit gleich wieder los.
Wir haben am Sonntag das 2. x Hühner geschlachtet bzw. meine Tochter, hat schon ganz gut geklappt und die sind auch in der Truhe gelandet.
Ein Reh haben wir von einem bekannten Jäger gekauft und so füllt sie sich auch nach und nach, auch nicht zuletzt mit den Früchten des Sommers, unsere Truhe.

Äpfel haben wir in diesem Jahr wenig, ebenso Walnüsse, aber jedes Jahr ist eben nicht gleich.
Himbeeren haben wir auch vor 2 Jahren angelegt und in diesem Jahr schon recht gut geernet, aber keine 65 qm, denn dann müsste man ja schon Wein davon machen oder eine Großfamilie haben oder :-) ?

Champagner-Johannisbeeren habe ich auch, sie schmecken nicht so sauer, sehen aber als Marmelade ein wenig farblos aus, aber man kann sie gut mischen, mit allem möglichen und der Ertrag war recht gut.
Ja, Beeren mögen wir auch.

Dir und deiner Familie einen schönen Abend und viele Grüße
Entfrau

Armin(R)

E-Mail

21.10.2014, 23:48

@ Entfrau

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

Hallo Entfrau,

» Äpfel haben wir in diesem Jahr wenig, ebenso Walnüsse, aber jedes Jahr ist
» eben nicht gleich.

bei uns tragen die Bäume dieses Jahr wie blöd, wieso auch immer. Wir ersaufen in Zwetschgen, Äpfel satt und sogar Nachbars zickige Mirabelle hat sich dazu bequemt, vollzuhängen. Rekordernten auch bei den Nüssen. Nächstes Jahr wird wohl eher lausig hier ;-)
» Himbeeren haben wir auch vor 2 Jahren angelegt und in diesem Jahr schon
» recht gut geernet, aber keine 65 qm, denn dann müsste man ja schon Wein
» davon machen oder eine Großfamilie haben oder :-) ?

Genau deshalb will ich 65 qm: Wein machen. Okay, ein bißchen ist es auch wegen ausgedehnterer Ernte zum Frischverzehr. Winklers Sämling ist sehr früh, Korbfüller sehr spät, die anderen 4 Sorten liegen dazwischen.

Ich pflanze auch wegen dem Wein nach und nach 10 Brombeeren, was rund 50 kg abwerfen sollte. Beim Wein ist es halt so: Je größer der Ansatz, desto sicherer gelingt er.

» Champagner-Johannisbeeren habe ich auch, sie schmecken nicht so sauer,
» sehen aber als Marmelade ein wenig farblos aus, aber man kann sie gut
» mischen, mit allem möglichen und der Ertrag war recht gut.

Die Champagner-Johannisbeeren sind auch für Wein, sollen auch mindestens 10 Pflanzen werden. Als Marmelade zu blaß, außerdem haben wir dermaßen viel Beerenobst und Wildobst hier daß wir die Marmeladen nicht wegbekommen würden. Falls ich allerdings mal Weiße Kaiserliche auftreiben sollte (vielleicht von einer Arche Noah Börse in der Schweiz?), würde ich sie glatt auch so essen :-)
»
» Ja, Beeren mögen wir auch.
»
» Dir und deiner Familie einen schönen Abend und viele Grüße
» Entfrau

Danke ebenfalls. Meine Antwort hat ein Weilchen gedauert, ich bin nicht oft hier. Die Baustelle, die Baustelle :-D

Liebe Grüße
Armin

Entfrau(R)

23.10.2014, 20:10

@ Armin

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

Hallo Armin,
das hört sich ja alles ganz spannend an, na denn viel Spaß beim Gärtnern und Verarbeiten und natürlich beim Bauen.

LG
Enrfau

Clemens(R)

24.10.2014, 23:24

@ Armin

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

» Ich habe oben ein paar wichtige Punkte fett markiert.
» Vielleicht kann's jemand brauchen.





Hallo Armin,

vielen Dank, daß Du so viele Themen angesprochen hast. Ich werde in den nächsten Tagen bestimmt noch einige aufgreifen. Es war nur soviel, daß ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. :-)

Viele Grüße

Clemens

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Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Autarkie-Oldie(R)

12.02.2015, 08:31
(editiert von Autarkie-Oldie, 12.02.2015, 08:54)

@ Clemens

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

In einem anderen Forum würde das evtl. für große Aufregung sorgen. Aber hier (zum Glück) nicht.

Grundsätzlich ist zwar alles möglich und manche Zusammenhänge auch technisch/elektrischer Art sind erstaunlich bis erschreckend.

Andererseits gibt es das immer und überall auch mal und (fast) jeder hat die Situation überlebt. Wer entsprechend vorsorgt oder ganz einfach anders ausgerichtet ist, kriegt es evtl. gar nicht mit, wenn tagsüber oder auch abends mal ein paar Stunden der Strom weg ist. Der nimmt Kerze oder was auch immer, bzw. sollten doch langsam so kleine LED-Lampen überall Einzug gehalten haben, denen man oftmals gar keinen Netzanschluss mehr gönnt, weil eine Akkuladung für 100 Stunden Nonstop-Betrieb sorgt. Dazu ein Buch - und gut ist.

Mit solchen, damals noch unbezahlbaren, technischen Errungenschaften habe ich schon in den 80 ern wochenlang wildes Camping gemacht - später unterstützt durch meine erste Solarstrom-Inselanlage.

Hier bei uns auf dem Land ist in den letzten 20 Jahren sicherlich 15 mal der Strom ausgefallen. Mal für 2 Stunden angekündigt, häufig aber, wegen Gewitter, für eine halbe Stunde oder länger komplett weg. Mit Beginn meiner Firma hatte ich dann 1- 2 x das WoMo so vor die Tür gestellt, dass ich im Büro Strom hatte. Die Bauarbeiter, die für den fehlenden Strom zuständig waren, wunderten sich - denn sie sahen die PV-Anlage auf dem Dach. Heutzutage (ohne gewinnbringende Vergütung) werden Diese oftmals für die Hausversorgung direkt angeschlossen. Bei Stromausfall versagt der Wechselrichter dennoch den Dienst (ENS). Manche haben daher mittlerweile AllInOne-Geräte, die dann ein Insel-System bilden und den Strom der Anlage nutzen können.

Ich habe meine alte Batteriebank, von der sardischen Zweigstelle nach 10 Jahren, mit nach Deutschland gebracht, lade sie alle paar Monate mit Egal-Strom ein wenig nach und hätte im Notfall ca. 6 kWh Strom. Würde da irgendetwas "Größeres" kommen, müsste ich umklemmen und mit einem großen Solarladeregler die Batterien laden. Ich rechne mit so etwas aber nicht.

Von Sardinien sind wir ja 100% Autarkie gewöhnt und erleben mehrfach im Jahr, wie das ganze Tal, aber meist auch die Orte unten am Meer im Dunkeln liegen. Dafür reicht in der Regel eines der wahrhaftig heftigen Gewitter, die dort gerne mal aufziehen. Manchmal ist es aber auch der Sturm oder eine Überschwemmung. Manche Häuser haben dann tagelang keinen Strom oder Telefon, u.s.w. Die Menschen überleben es dennoch. Bis in die 70 er Jahre gab es dort keine zuverlässige Strom-Versorgung und bis in die 80 er auch kein fließendes Wasser. Und heute eben immer mal wieder stundenlang bis tagelange Verknappungen.

In Sardinien sind wir also seit 2004 100% autark und in Deutschland könnten wir im Notfall es auch hinbekommen, Dank Komposttoilette, Regenwassernutzung, Kaminofen und Katalyth-Heizer und dem großen Teich hinterm Haus. Und das Lebensmittelregal bietet, eher aus Komfortgründen, sicherlich für mind. 3 Wochen, genug Abwechslung, nebst einer gefüllten Gefriertruhe, für die genug Strom da wäre, genau wie für die Pellets-Heizung. Und natürlich haben wir auch nicht nur Plastikgeld, sondern auch etwas Bares und eigentlich keine leer gefahrenen Autos. Auf Sardinien gibt es auch 2 mal im Jahr tagelang kein Benzin! Ist zwar blöd, aber übersteht man auch.

Auch in Deutschland war bis in die 60 er das nicht überall eine Selbstverständlichkeit und (stromabhängige) Zentralheizungen sind erst seit den 80ern flächendeckend vorhanden. Es ist noch kein Haus kaputt gegangen, wenn mal im Winter nicht alle Räume warm sind. Bei längerer Abwesenheit sind unsere Häuser nie beheizt.

Gar nicht so weit entfernt von uns gibt es leider seit den 90ern sogar immer mal wieder Kriege und dennoch geht das Leben dort (irgendwie) weiter. Daher: NO PANIC!

Notstrom


Direkt zur Broschüre, Problem:

gerade in Verbindung mit dem, angeblich dringend notwendigen, Ausbau einer oder mehrer Wind-Strom-Trassen wäre eine Erdverlegung umso sinnvoller.

Ob Naturkatastrophen (Orkan, Überschwemmung, Erdbeben, Schnee, Eis,...), Unfall oder ein Terror-Anschlag: in der Erde ist ein Kabel viel sicherer und langlebiger, als umweltfeindlich und empfindlich an hässlichen Masten zu hängen.

Und kleine Netze, die sich zwar gegenseitig unterstützen, aber nicht lahmlegen können, wären grundsätzlich zuverlässiger. Doch hier stehen wir ja erst am Anfang.

Genau wie beim Umstieg von reinen Netz-Solarstromanlagen zu Back-Up-Systemen, bzw. echten Inselanlagen. Das ging ja erst 2013 los und mittlerweile sind es schon einige Tausend. Gerade Firmen, die sich so etwas aufs Dach legen, nehmen jetzt oft (den noch nicht wirtschaftlichen - aber eben sicheren Akku) mit dazu. Krankenhäuser, Konzerne, u.s.w. haben sowieso kurzfristige USV oder gar ein angepasstes Notstrom-Aggregat. D.h., selbst wenn das Land flächendeckend im Dunklen sitzen würde, gäbe es vielfach "Licht-Inseln", wo ein Betrieb einigermaßen weiter gehen würde.

Clemens(R)

12.02.2015, 21:45
(editiert von Clemens, 12.02.2015, 22:54)

@ Autarkie-Oldie

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

» In einem anderen Forum würde das evtl. für große Aufregung sorgen. Aber
» hier (zum Glück) nicht.




Hall Autarkie-Oldie,

ich bin froh, daß wir hier kein "Panik-Forum" haben, aber ich finde es schon schade, daß das Thema Blackout nicht größere Resonanz hat (gesellschaftlich/politisch).

Vor einiger Zeit wurde über ein Szenario berichtet: Sommerferien, Freitag Abend, viel Wind. Da kaum Strom verbraucht wird (Industrie/Büros geschlossen) und viel Wind weht (und vorrangig ins Netz gespeist wird), wird der Strom in einigen Bereichen überwiegend aus Windkraft produziert.

Nun fällt (Anschlag?) ein Baum auf eine zentrale Hochspannungsleitung, Kurzschluß, Abschaltung, Stromumleitung, aber einige Kraftwerke sind nicht mehr angebunden. Die vorhandenen Windkraftwerke wären zwar theoretisch in der Lage, den Bedarf zu decken, schalten sich aber aber durch eine unglückliche Kennlinie wegen Überlast ab - der Dominoeffekt beginnt.

Es ging hier um eine reale Studie, in der es um einen realen (nicht veröffentlichten) Punkt ging, an dem eine Abschaltung einer Leitung solche Wirkungen hätte. Als eine Folge der Studie sollten die Kennlinien der Windkraftwerke geändert werden, damit dieser Dominoeffekt nicht eintreten kann.

Ob die Kennlinie geändert wurde, weiß ich nicht, aber damals wurde das Szenario untersucht, welche Auswirkungen solch ein Blackout haben könnte. Der wäre nicht nur lokal, sondern quer durch Deutschland, evtl. sogar in weiten Teilen Europas. Und es ging dann um die Schwierigkeit, das Netz überhaupt wieder hochzufahren.

Da sind Lücken im System. Ich hätte mir von der Politik erhofft, daß sie eine lokalere Stromversorgung ermöglicht, daß also Ortschaften die Möglichkeit haben, im Falle eines Falles als Inselnetz zu funktionieren. So daß eben nicht die gesamte PV-leistung ausfällt, wenn einmal das Netz weg ist. Was dazu gefördert werden müßte, wie es technisch aussehen müßte, daß hattest Du ja beschrieben (AC/AC-Kopplung, Insel-WR plus Netz-WR).

Die eine Verwundbarkeit unseres Netzes mag weg sein, verwundbar ist es aber immer noch. Und sei es nur im Winter, wenn durch die Schnee(Eis-)last Masten brechen sollten. Und hier gibt es keine Richtungsänderung, der Vorzug wird auf Stromtrassen gelegt, die die großen Versorger begünstigen sollen. Nicht die lokal mögliche Vorsorgung steht im Vordergrund, sondern die ganz großen Produzenten.

Was wären die Folgen eines solchen Blackouts? Dort, wo zuerst der Strom fehlt, kann man nicht mehr Tanken und nicht mehr Einkaufen, da weder Tankpumpen noch Kassen Strom haben. Wenn es noch etwas zu kaufen gibt, wird es in wenigen Stunden ausverkauft sein. Sieh Dir nur die Berichte an, als in New York der letzte Blizzard drohte.

Wenn der Stromausfall länger als ein, zwei Tage dauert, wird es zu Plünderungen kommen. Nicht aus Not (so schnell verhundert niemand), aber es gibt Gruppen, die die Gunst de Stunde nutzen werden (Alarmanlagen und Telekommunikation weitgehend aus, Akkus von Handymasten leer, ...)

» Andererseits gibt es das immer und überall auch mal und (fast) jeder hat
» die Situation überlebt. Wer entsprechend vorsorgt oder ganz einfach anders
» ausgerichtet ist, kriegt es evtl. gar nicht mit, wenn tagsüber oder auch
» abends mal ein paar Stunden der Strom weg ist. Der nimmt Kerze oder was
» auch immer, bzw. sollten doch langsam so kleine LED-Lampen überall Einzug
» gehalten haben, denen man oftmals gar keinen Netzanschluss mehr gönnt,
» weil eine Akkuladung für 100 Stunden Nonstop-Betrieb sorgt. Dazu ein Buch
» - und gut ist.

Auch wir haben immer genügend da. Was aber gesellschaftlich passiert, gerade in der Großstädten, das ist eine andere Frage. Und es ist immer schwieriger zu vermitteln, daß ein Vorrat sinnvoll ist. Ein Vorrat, wie er für unsere Großeltern (ich bin 53) noch normal war.

Nicht aus Panik, aber als Lebensstil, macht so ein Vorrat Sinn, man kann auch viel besser Sonderangebote nutzen, wenn man immer soviel kauft (Vorrat hält), bis in etwa das nächste Angebot kommt. Mache ich z.B. mit Wasser so: Da ich aus Prinzip nur Glasflaschen kaufe, fülle ich den Kellervorrat immer auf 30 Kästen auf, sobald es wieder Wasser zu 1,11 Euro den Kasten gibt (und das schmeckt uns). Unter 10 Kästen sinkt der Vorrat nie. Schlecht wird nichts, schleppen muß ich ohnehin, für mich ist diese Art des Einkaufs normal. Aber bin ich "normal", macht das die Mehrheit aus so?

Es geht in dem verlinkten Buch nicht um Panik wegen einem Fernsehabend, der mal ausfälen könnte, sondern um prinzipiell bedingte Risiken unseres Netzes. Da gibt es Risiken, die prinzipbedingt sind und gegen die nur (zu) wenig getan wird.

Viele Grüße

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Autarkie-Oldie(R)

13.02.2015, 07:24

@ Clemens

Stromausfall - Studie zum Ausfallrisiko der Stromversorgung

Tja, in meinem 2. Satz war ich ja auf die Verkettung eingegangen. Lägen die meisten Leitungen in der Erde, kaum noch ein Thema.

Wir hatten hier 1994 begonnen, eine angeblich dringend benötigte 110 KV-Leitung durchs NS-Gebiet zu verhindern. 2010 kam dann das Erdkabel...

http://www.110kv-ade.at/sites/default/files/OVAG-110kV.pdf


Schau ich mir Pegida an habe ich schon ein bisschen Bedenken. Ansonsten vertraue ich da eher auf deutsche "Tugenden", dass eben amerikanische Verhältnisse hier nicht auftreten würden. Ausnahme wäre, wenn (ohne Strom) uns den ganzen Tag vorgemacht werden würde, wie in anderen Ländern "ausgeschritten" wird. Da könnte sich ein Mob irgendwann animiert fühlen.


Gerade die Wasserkästen oder das Ami-Plastikflaschen-System sind im Verhältnis aber viel Aufwand, mit wenig Inhalt. Meine LG will leider ihr Mineralwasser, aber die Leitung tut es eben und hier würde sie, Dank Notstrom am Gemeinde-Brunnen, weiterlaufen. Mittlerweile haben die sogar PV auf dem Dach. Wenn da noch kein Kombi-WR sitzt, dann würde man das aber bestimmt schnell hinbekommen.


Dass ganz viele (vor allem jüngere) Menschen keinerlei Vorsorge treffen und eben ganz viele Dinge nicht kennen oder wissen, ist wohl Trend der Zeit. Man macht ja sogar für einen Urlaubstripp Schulden. Diese Masse wird aber, auch ganz ohne Katastrophen, im Alter große Probleme haben, weil es ja angeblich auch "nichts bringt, zu sparen"...

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