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Pasold & Schäfer(R)

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Wuppertal,
17.02.2016, 01:35
 

Vorstellung (Energieversorgung / Wasser)

Hallo,

ich bin heute auf das Forum gestoßen und habe uns gleich mal angemeldet. Ich hoffe das ist in Ordnung das wir uns hier als Firma anmelden, wir beschäftigen uns quasi beruflich mit dem Thema. Momentan machen wir solche Dinge wie:

- Photovoltaik-Anlagen (auch Insel-Anlagen)
- LED-Technik (erst mal den Verbrauch senken)
- Infrarot-Heizungen (Strahlungsheizung statt Konvektion)
- Solar-Ladestationen für Ebikes (natürlich vollkommen autark)

Vielleicht kommen demnächst auch noch BHKWs; dazu.Mein Geschäftspartner Joachim Pasold hat 20 Jahre Berufserfahrung mit Photovoltaik und ist ein echter Experte für Insel-Anlagen. Also wenn da mal Fragen auftauchen könnt Ihr euch gerne bei uns melden.

Prinzipiell spiele ich auch mit dem Gedanken mich möglichst autark zu machen, kann ja nicht schaden, wer weiß was demnächst noch so passiert. Ich habe auch schon ersten guten Ansätze wie eine Photovoltaik-Anlage und eine Klein-Kläranlage, aber autark bin ich nicht.

Die Frage ist wie kann ich meine Grundbedürfnisse wie heizen, Strom, Licht, Kochen, Wasser möglichst autark abdecken? Bei Strom und Licht ist das ganze noch einigermaßen reaalisierbar, kochen ließe sich auch noch mit Strom oder Holz etc (am besten Kelly Kettle), die Hauptprobleme sehe ich beim Wasser und beim Heizen. Welches Heizsystem soll man verwenden?

- Gasheizung?
- Ölheizung?
- Nachtspeicher?
- Luft-Wärmepumpe?
- Erd-Wärmepumpe?
- Block-Heizkraftwerke?
- Holzofen?
- Infrarot-Heizung?
- noch was vergessen?

Nachtspeicher brauchen wir wohl nicht drüber reden, das ist die dümmste Art des Heizens.Gas und Öl kann wohl niemand in nennenswerten Mengen im Keller produzieren, deswegen haben sogar die eigentlich super BHKWs; einen faden Beigeschmack.Also bleibt eigentlich nur das heizen mit Stückholz oder mit Strom.

Das Heizen mit Strom war für mich als Energieberater jahrelang ein No-Go, aber das hat sich seit Wärmepumpe und Infrarot-Heizung zum Glück geändert.Für die Erd-Wärmepumpen benötigt man genug freie Fläche, denn von Tiefbohrungen würde ich die Finger lassen. Ich kann mich an eine Geschichte in einem Neubaugebiet erinnern, da haben die beim letzten Haus dummer Weise eine Kreideschicht angebohrt. Und was macht Kreide wenn sie feucht wird? Sie schwämmt auf, der Boden hat sich dort teilweise um 1 bis 1,5 Meter angehoben.Anschließend sind die dann einmal mit der Planierraupe dadurch und haben 13 Häuser platt gemacht...

Was übrig bleibt sind Luft-Wärmepumpen und Infrarot-Heizungen. Luft-Wärmepumpen sind vielleicht eine gute Sache für neu erbaute Niederig-Energiehäuser, funktionieren aber meines Wissens nur wirklich effizient in Verbindung mit einer Lüftungsanlage. Außerdem wird der Raum über die Luft beheiz was unserer Meinung nach der falsche Ansatz ist.Aber was machen wir mit dem 80% Altbaubestand?

Die einzig sinnvolle Lösung für diese Probleme sind nach unserer Meinung Infrarot-Heizungen in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage mit Strom-Speicher. Dies würde sogar kostenloses autarkes Heizen & Strom ermöglichen, allerdings sind die Stromspeicher momentan noch recht teuer, da raten wir eher noch ein bischen abzuwarten.

Der Knackpunkt an der Geschichte ist jedoch der Strombedarf wenn man wirklich autark sein will. Die Größe der Photovoltaik-Anlage und des Akkus muss sich danach richten. Ich befürchte nur, das es bei dem zusätzlichen Strombedarfs durch das Heizen mit der vorhandenen Dachfläche knapp werden könnte, denn nicht jeder hat ein perfektes Dach, ohne Verschattung, ohne Gauben.

Mein Ziel wäre zu berechnen was nötig wäre, um ein durchschnittliches Einfamilien-Haus (Altbau) autark mit genug Energie zu versorgen und dazu könnten wir eure Hilfe gebrauchen. Vielleicht könntet ihr uns anonymisiert ein paar Daten zukommen lassen die uns dabei helfen würden.

- Quadratmeter
- Stromverbrauch
- Personen
- wie viele Badezimer, WCs, Flure?
- auf LED-Umgesrüstet oder alte Birnen?

Wir beschränken das mal auf EF-Häuser mit elektrischer Warmwasserbereitung, ohne Strom-Heizung(Wärmepumpe, Nachtspeicher, Infrarot) oder BHKW. Wäre super wenn Ihr mit macht, dann können wir die Ergebnisse hier präsentieren.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Schäfer
Pasold & Schäfer GbR

Autarkie-Oldie(R)

23.02.2016, 13:37

@ Pasold & Schäfer

Vorstellung

.

Clemens(R)

23.02.2016, 14:34

@ Pasold & Schäfer

Vorstellung

Hallo Stefan,

herzlich willkommen im Forum.

» ich bin heute auf das Forum gestoßen und habe uns gleich mal angemeldet.
» Ich hoffe das ist in Ordnung das wir uns hier als Firma anmelden,


Was die Anmeldung als Firma angeht, bin ich etwas zweigeteilt: Einerseits finde ich es wichtig zu wissen, vor welchem Hintergrund jemand schreibt und vielleicht auch Empfehlungen gibt. Dazu ist es auch interessant, wer beruflich mit dem Thema zu tun hat. Andererseits steht hier der private Austausch im Vordergrund, und es sollte auch keine Werbung von Firmen geben. Wer merkt, da ist jemand kompetent und gibt gute Tips, der wird sich von alleine bei ihm/ihr melden.

Viele Grüße

Clemens

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Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Pasold & Schäfer(R)

Homepage

Wuppertal,
28.02.2016, 23:17

@ Clemens

Vorstellung

Hallo,

danke, das sehe ich eigentlich genau so. Ziel ist es nicht Werbung zu machen, sondern der Austausch, um vielleicht neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Da ich jedoch hier außer Holz-Heizungen nicht viele Alternativen gefunden habe wollte ich mit den Infrarot-Heizungen eine Möglichkeit aufzeigen. Ich habe derzeit Flüssigas zu Hause, habe aber schon alles für Infrarot-Heizungen vorbereitet. Ich möchte auch noch einen Holzofen im Wohnzimmer installieren, dies kann aber meiner Meinung nach nur eine zusätzliche Wärmequelle sein. Wenn die Sanierung abgeschlossen ist werde ich dazu Daten liefern können.

Sollte irgendwann mal aus irgendeinem Grund das Internet länger ausfallen (vermute zumindest das es möglich wäre) dann wird diese Lebensmitel im Internet bestellende Generation Facebook wahrscheinlich vollkommen handlungsunfähig sein. Und falls dann die Lebensmittelversorgung unterbrochen werden sollte verbringe ich meine Zeit lieber mit sammeln und dem Anbau von Lebensmitteln statt Holz zu sammeln und zu hacken. Ich schätze doch das ist nicht wenig Holz was da im Jahr zusammen kommt, außer das Haus ist gut gedämmt.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Schäfer
Pasold & Schäfer GbR

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