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Antrag auf Hartz 4 (sonstiges / off topic)

verfasst von X(R), 16.07.2018, 17:52

Hallo,
hätte mir da neben einer Bemerkung, ob dies hier erwünscht ist auch eine Kategorie "Themenfremdes" gewünscht.

Also poste ich das Folgenden einfach mal unter Recht und höffe das es recht ist.
Falls unerwünscht einfach löschen.
Der folgende Text kommt aus einem gelöschten Forum:
--------------------------
Wenn der Antrag auf Hartz 4 abgelehnt oder verzögert wird, so weiter verfahren:
Gegen die Ablehnung Widerspruch oder Untätigkeitsklage einlegen, sollte klar sein.
Begründung:
Zur Glaubhaftmachung der Hilfebedürftigkeit ist neben dem Ausgefüllten Antrag lediglich ein aktueller Kontoauszug erforderlich.

Vgl.

Hessisches Sozalgericht vom 22.8.05 Aktenzeichen L 7 AS 32/05 ER1
Sozialgericht Düsseldorf vom: 1.2.05 Aktenzeichen S 35 SO 9/05 ER1
Sozialgericht Düsseldorf vom: 26.2.05 Aktenzeichen S 35 AS 6/05 ER1

Ferner Verfassungsgericht: 1 BvR 569/05 vom 12.5.05

Eine eidesstattliche Versicherung "pleite zu sein" wäre ein weiterer Beweis und dürfte notfalls auch hilfreich sein.

Dann beantragst Du einen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen nach § 42 Abs. 2 SGB 1 weist dabei auf Deine Notlage hin und setzt eine Frist von 2 Tagen bis max. einer Woche.

Sollte nun das auch wieder abgelehnt werden, so beantragst Du das Fahrgeld zum für Dich zuständingen Sozialgericht um dort einen Antrag auf einstweilige Anordnung nach § 86 SGG zu stellen. (Da Du ja pleite bist und schwarz fahren nicht zugemutet werden kann.) *fg*

https://de.wikipedia.org/wiki/Vorl%C3%A4ufiger_Rechtsschutz

Natürlich kann Dir die Dreimonatssperre "blühen", die aber gilt NICHT für Deine Angehörigen, deren Versorgung auf jeden Fall gesichert sein MUSS und auch die KDU für eine angemessene Wohnung bleibt mE. davon unberührt, muss also ab Erstantrag nachgezahlt werden. Während einer Sperre hast Du Anspruch auf Gutscheine.

Falls Du ein Kind erwartest, muss auch nicht unbedingt negativ sein. So bist Du in absehbarer Zeit nicht mehr "arbeitsfähig" und dann beginnt die dreihährige Erziehungszeit. Würde also an Deiner Stelle ganz sicher NICHT dringend zum Arzt wollen. Evtl. Spätfolgen lädst Du Dir auf und nicht der Kerl! Zudem kann Dir falls Du nicht "deshalb zum Arzt gehst", in den nächten drei Jahren keiner mit Zwangsmassnahmen kommen. Im Übrigen besteht, falls Dich das Kind überfordert, die Möglichkeit zu weiterer Hilfe.

Ferner bekommst Du neben dem Geld für das Kind auch noch einen Zuschlag für Alleinerziehende.


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