Impressum / Kontakt / Datenschutz

Autarkes Leben / Selbstversorgung


Forums-Ausgangsseite


Heuernte 2013 (Biolandwirt) Kleindreschmaschine Hof_Rumänien Dörren

log in | registrieren





Drei interessante Fäden. (allgemein)

verfasst von X(R), 28.11.2018, 20:14

Hallo,
Kühlschränke scheinen ein Dauerthema zu werden.
Im Bekanntenkreis hat sich jemand darüber geärgert das sich die Temperatur im Kühlschrank nicht gut einstellen lässt. Der hat sich nun einen Thermostaten eingebaut der den Kühlschrank über die von mir schon beschriebene Transformatorschaltung betreibt Das Ganze wurde sicherheitshalber mit einer trägen Vorsicherung versehen.
Das mindert nun auch noch das immer vorhandene Brandrisiko und reduziert den Stromverbrauch weiter.

Hier im Zitat den von mir schon verlinkten Beitrag:

Die Beiträge sind durch " # " separiert.

Hast Du Deinen Kühlschrank in einer Einbauküche stehen?
Der bekommt in dem Schrank einen Hitzestau und verbraucht gleich mal doppelt so viel Strom. Falls Du noch Platz in der Küche hast, nimmst Du den Kühlschrank einfach aus dem Schrank heraus und stellst ihn frei in der Küche auf. Den Schrank könntest Du dann sehr schön als Vorratsschrank oder für Töpfe verwenden. Falls das nicht geht, vergrößerst die Lüftungsschlitze falls überhaupt vorhanden auf mindestens 15 x 40 cm oben und unten. Natürlich braucht dann auch der Schrank mindestens 7 bis 10 cm Abstand von der Wand.

#

Das mit dem Hitzestau im Einbauschrank stimmt!

Darum habe ich unten ein größeres Loch reingemacht und oben zwei PC-Lüfter eingebaut. Die habe ich hintereinander geschaltet und versorge sie mit einem alten Steckerdnetzteil.

Zusätzlich verwende ich eine ganz normale Schaltuhr als Abbauautomatik.

In der Nacht wird der Kühlschrank für etwa eine Stunde abgeschaltet und so zm Abtauen gezwungen. Man muss die Abschaltzeit genau austesten. Wenn er so gerade eben über eine Woche kein neues, zusätzliches Eis ansetzt, erwärmt er sich auch nicht beim Abtauen.

#

Das ist auch besser so.

Wenn Du den Wärmewiderstand, also die Isolierung verdoppelst, reduzierst du den Strombedarf auf 25%. So weit die Theorie, nur leider geht das nicht so ganz einfach. Hinter dem Kühlschrank lässt sich aber immer noch eine (möglichst dicke)Heizkörperisolierung anbringen, die wenigstens etwas bringt.

Stellst Du den Kühlschrank auf Kanthölzer und evtl. etwas weiter von den Wand weg, damit mehr Luft zirkulieren kann und dann links und rechts je eine Styroporplatte von 20 - 40 mm mit doppelseitigem Klebeband ankleben. Das bringt schon eine ganze Menge an Einsparung. Möglichst auch oben isolieren, aber dabei unbedingt die Lüftungsschlitze frei lassen. Wer gut basteln kann, sollte auch die Türe zusätzlich isolieren und auf der Isolierung ggF. eine schmucke Dekorplatte anbringen.

Auf die Weise wird wirklich jeder alte Kühlschrank zu einem A+++-Wunder aufgebrezelt. Möglicherweise sogar noch etwas besser, denn die alten Kompressoren mit FCKW hatten eine minimal bessere Energiebilanz.

Wobei "minimal" noch untertrieben ist, denn die alten Kühlschränke hatten einen besseren Carnot-prozess.

#

Noch sinnvoller wäre es, alle elektronischen Geräte über abschaltbare Steckdosenleisten zu betreiben.

Viele Geräte haben gar keinen Netzschalter mehr und fressen darum ständig Strom.

#

Am warmen Wasser könntest Du sparen. Neue Duschköpfe lassen 5 Liter in der Minute durch, alte bis zu 20. Die darfst Du aber nicht bei einem drucklosen Boiler verwenden, da der sonst Überdruck bekommt und platzt.

Wenn Du einen Durchlauferhitzer ohne Leistungsregulierung hast kannst Du von den drei Sicherungen eine raus drehen. Das halbiert den Stromverbrauch, aber in Verbindung mit einem Sparduschkopf wird das Wasser sogar wärmer. Allerdings musst Du ausprobieren, welche Sicherung ausgedreht werden darf, denn 2 Phasen werden auch für die Steuerung gebraucht und nur auf eine kann verzichtet werden.

#

Ganz fetten Dank!
Im Zählerkasten habe ich so Sicherungsknipser. Da habe ich das warme Wasser mal aufgedreht und testweise je eine Sicherung ausgeknipst.

Bei einer Sicherung rannte der Zähler nur noch halb so schnell. Die habe ich mir mit Filzstift markiert.

#

Falls Du elektrisch kochst, sollte der Topf immer größer als die Kochplatte sein.

Immer dran denken auch die Restwärme zu nutzen. Wenn es also schon kräftig summt, sollte der Herd schon abgeschaltet werden. Es kocht dann trotzdem noch.

Ein separater Wasserkocher spart bis zu 50% Strom

Ein Eierkocher spart sogar noch mehr Strom, weil der nur 300 Watt statt der 2000 Watt einer Kochplatte braucht.

http://forum.hobbyelektronik.de/forum/messages/62307.htm

... So weit der Auszug.
LG.


gesamter Thread:

19433 Postings in 3110 Threads, 340 registrierte User, 56 User online (0 reg., 56 Gäste)
Autarkes Leben / Selbstversorgung | Kontakt




RSS Feed
powered by my little forum