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Netzspannung Schwankung (Energieversorgung / Wasser)

verfasst von X(R), 15.03.2019, 21:19

Hallo,
danke für Deinen Beitrag.

> Ältere 220-Volt-Geräte haben daher bei uns maximal 7,7% Überspannung, also rund 16% Mehrleistung bei ohmschen Verbrauchern.

Bedeutet natürlich auch noch mal 16% mehr Kohle für den Strom zu berappen, da nichtohmsche Verbraucher den Strom nur verballern können.

>Das sollten sie wegstecken, auch wenn es je nach Gerät natürlich Nachteile haben kann.

Teils gewaltige Nachteile!
Viele Computernetzteile sind nach 2-3 Jahren fertig.
Die neumodischen Universalnetzteile, die auch mit der japanischen Spannung von 100 V oder weniger zurecht kommen müssen, leben nicht so lange.

Bei ungeregelten Netzteilen erschlägt es den wegen der geplanten Obolezenz ohnehin schon unterdimensionierten Glätte-Elko.

Für meinen Elektronikplunder nutze ich übrigens die verlinkte Trafolösung.

> Auch wenn 253 V noch normgerecht wäre ... sowas möchte ich hier nicht sehen

Mit rechnen sollte man aber! Übrigens können einige ältere Geräte zuweilen auf die früher in England übliche Spannung von 240 V umgeschaltet werden.

> In Guatemala vor 20 Jahren war die Spannung nominal 110 V, in der Praxis manchmal 85-90 V. 23% Unterspannung und damit 40% Minderleistung an den beliebten elektrischen Duschköpfen.

Da gab es Spannungsregeltrafos. Habe noch so ein Ding auf Halde. War früher für Fernseher unverzichtbar, weil die Röhrenbrummer bei Unterspannung aufgaben.

Auch in D. (bei uns) hatten wir früher gewaltige Spannungseinbrüche.
Heute bleibt der Strom einfach weg, weil die zweite Trasse nebst Umspannwerk verschrottet wurde.

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Noch ein paar Gedanken zur ganz aktuellen Situation:

Alleine der Wind brachte ca. 40 MW und lag damit genau so hoch wie die konventinellen Kraftwerke

https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/11.03.2019/14.03.2019/

Die Stromerzeugung lag bei 96 GW, was ETWAS höher ist als die 75 GW im verlinkten Artikel

Der Stompreis lag zeitenweise bei 0.7 Cent, also nahe NULL

Es wuden bis zu 14 MW zu diesen Dumpingpreisen, also auf unsere Kosten exportiert.

https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation_price/11.03.2019/14.03.2019/

Am 13.3 lag der Strompreis auch mal bei -0,7 Cent - also im negativen Bereich -, aber mein Stromzähler zählt munter knappe 30 Cent pro KW

https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_price_emission/11.03.2019/14.03.2019/

LG.


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