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Arkomedt

24.12.2002, 02:15
 

Einstandsgedanken



Hallo allerseits!

Danke für dieses Zusatzforum, Johannes, ich glaube, es wird sich gut entwickeln.

Habe vor einer Woche endlich meinen lange gehegten Wunschtraum wahrgemacht und mir ein gebrauchtes Wohnmobil zugelegt. Wenn auch Vieles dagegenspricht, daß ein solches Wohnmobil im Katastrophenfall als Fluchtburg etwas nützen wird, ich habe doch ein gutes Gefühl dabei, mich im Falle eines Falles mit meiner Frau in das gut ausgestattete Dingens setzen zu können und irgendwo tief im Wald versteckt die ersten Tage /Wochen überstehen zu können. Gut, im Winter reicht das Gas nicht lange und das Wasser muß auch anderweitig beschafft werden, aber durch die Sonnenkollektoren auf dem Dach ist man wenigstens netzunabhängig. Und wenn man mit dem Gas nur sparsam kocht, sollte es eine ganze Weile reichen.

Eine gut funktionierende Armbrust habe ich mir bereits vor einer ganzen Weile gebaut, sie ist jetzt eingeschossen und mit genügend guten, selbstgebauten Bolzen versehen. Da ich mich einigermaßen im Wald auskenne, werde ich wohl nicht verhungern. Auch mein Langbogen wird lagsam aber sicher einsatzbereit. Meine Angelausrüstung hat bereits ihren festen Platz im Stauraum.

Soweit so gut. Natürlich wäre es viel schöner, wenn der Ernstfall noch lange auf sich warten ließe, dann werde ich die Zeit nutzen, Europa zu besuchen, solange es noch steht...

Baddy, bist Du so gut und widerholst noch mal Deine Rezeptur für die Herstellung von Pfeilgift? Ich weiß, sie ist irgendwo im Archiv, hätte hier im Praktikerforum aber eine hervorragende Daseinsberechtigung!
Danke dafür im Voraus!

Freundlichst, Arkomedt.


Badland Warrior

24.12.2002, 10:25

@ Arkomedt
 

Pfeilgift


Als Antwort auf: Einstandsgedanken von Arkomedt am 24. Dezember 2002 02:15:28:


Hallo, Arkomedt!

Man koche Oleanderblätter dick ein (Topf kann man anschließend nur noch für Gifte gebrauchen!) und mache Bolzen oder Spitzen rotglühend. Dann tauche man sie ein. Einschmieren reicht in der Regel auch., Das Zeug ruft eine hervorragende Blutvergiftung hervor, bzw. tötet ziemlich schnell. Weitere tödliche Gifte, die sich gut eignen, sind:

Leichengift (man lässt Fleisch faulen und schmiert die Pfeile oder Bolzen damit ein. Auch gut für Stichwaffen (man sollte dann aber keine Bote mehr damit schmieren).
Nachtschattengewächse. Dosierung heikel. Gift an der Luft relativ flüchtig. In Ködern ausgelegt, können sie aber das Opfer desorientiert machen. Eignet sich eigentlich nur für Menschen. Wirkung: Halluzinationen, extremste sexuelle Eregung, Wutanfälle, schwerste Depessionen, Herzversagen, Hirnschlag. Wirkung auf Fleischfresser mir nicht bekannt.
Grünspan. Soll SEHR ungesund sein!
Sehr gemein sind auch Spitzen aus Glas (schlecht herzustellen.) sie sind mit Blausäure gefüllt (Rezept später) und zerbrechen im Körper. Die Vergiftung tritt relativ schnell ein. Wirkt nicht bei Kaninchen. die sind immun.

Badland Warrior

Badland Warrior


wikking

24.12.2002, 10:44

@ Badland Warrior
 

Re: Pfeilgift


Als Antwort auf: Pfeilgift von Badland Warrior am 24. Dezember 2002 10:25:31:


Servus Arkomedt & BW,

die angesprochenen Pfeilgifte haben es sicher is sich, doch gerade beim Oleander könnte die Giftwirkung durch die extrem giftigen Glykoside in seinem Pflanzensaft z.B. ein kleines Kaninchen derart vergiften, daß es zum menschlichen Verzehr untauglich wird.
Darüber hinaus ist Oleander eine mediterrane Pflanze und kommt bei uns nur als Ziergewächs vor, wobei ich nicht weiß, ob die Zier-Ausführung auch genügend Giftstoffe enthält.
Mit Blausäure aller Art gibts dasselbe Problem: es hält sich im Fleisch des Opfers und ist auch in kleinsten Mengen derart giftig, daß schon alleine das Hantieren damit im wirklichen Notfall ein Problem ist.

Ich habe jedoch mal gehört, daß unsere ganz normalen Kröten, wenn man mit der Haut irgend etwas "anstellt", ein ähnliches Nervengift abgeben, wie jene berühmten Urwald-Frösche. Weiß jemand etwas darüber?
Und dieses Gift soll sich angeblicherweise rasch zersetzen. Die Indios jagen ja auch damit.


Badland Warrior

24.12.2002, 10:55

@ wikking
 

Re: Pfeilgift


Als Antwort auf: Re: Pfeilgift von wikking am 24. Dezember 2002 10:44:01:


Hallo, Wikkinger!

Ja, der Zieroleander ist genauso giftig. Übrigens ist Blausäure flüchtig. An der Luft zersetzt sie sich innerhalb von Minuten.
Das mit den Kröten KANN sein, glaube ich aber nicht. Vielleicht, wenn man Kröten, die allerdings unter naturschutz stehen (!) faulen lässt. Das dürfte dann nicht schön sein. Hehehe... Empfehlenswert ist da wohl am Ehesten das Leichengift. Tips: Die Sachen mit dem meisten Gehalt an Gifststoffen ohnehin sind Leber und Galle. Besonders die Leber aus menschlichen Leichen dürfte für Gifte hervorragend sein. Wie gesagt, dies alles gilt nur für den totalen Zerfall, wenn keinerlei Gesetze mehr gelten.

Diese beiträge hier sind keinerlei Aufforderungen zu Straftaten, sondern nur Aufzeigen theoretischer Möglichkeiten.

Badland Warrior


wikking

24.12.2002, 15:17

@ Badland Warrior
 

Re: Pfeilgift


Als Antwort auf: Re: Pfeilgift von Badland Warrior am 24. Dezember 2002 10:55:12:


>Hallo, Wikkinger!

Servus, Bady,
erstmal aktuell: an Dich und alle Leser ein besinnliches Lichtfest - daß "es" in uns erblühen möge !

Du schriebst:
>>Übrigens ist Blausäure flüchtig. An der Luft zersetzt sie sich innerhalb von Minuten.

Weiß ich, ich habe im Labor damit hantiert. Aber ich weiß nicht, ob das Fleisch von Wild, welches mit Blausäurepfeil erlegt wurde, nicht so viel HCN speichert, daß es durch Kochen oder Lüften gar nicht mehr davon befreit werden kann.
Dazu bräuchte man einen Erfahrungswert. Weißt Du näheres darüber?


>>Das mit den Kröten KANN sein, glaube ich aber nicht. Vielleicht, wenn man Kröten, die allerdings unter naturschutz stehen (!) faulen lässt. Das dürfte dann nicht schön sein.

Die Sache mit den Kröten habe ich auch nur gehört, deshalb meine Frage.
Fleisch verfaulen zu lassen, ist ja ein alter Trick aller Fallenjäger. Habe das selbst schon sehr erfolgreich mit Fisch-Innereien probiert, die ich ein paar Tage lang in der Sonne stehen ließ. Der Duft der Brühe war wahrlich "umwerfend". Und offenbar seeeeehr anziehend für Fuchs und Dachs.


>>>Empfehlenswert ist da wohl am Ehesten das Leichengift.

...wobei der Lock-Effekt von den "Duftstoffen" wohl das wichtigste ist !

>> Tips: Die Sachen mit dem meisten Gehalt an Gifststoffen ohnehin sind Leber und Galle.

Bin mir nicht so sicher, ob Leber/Galle wirklich derart giftig sind. Bei noch nicht verwester Galle ist ja der Geschmack (wenn ein Wild nicht sauber ausgenommen wurde) derart bestialisch, daß man sofort die Finger davon läßt. Der Mensch wird sich also kaum aus Versehen damit vergiften.
Verweste Gallenflüssigkeit ... ja, könnte durchaus stimmen....


>>Diese beiträge hier sind keinerlei Aufforderungen zu Straftaten, sondern nur Aufzeigen theoretischer Möglichkeiten.

Ja, das sollten wir alle bei solchen Beiträgen immer wieder betonend dazu schreiben.
Zumal es ja erst letzthin so einen Extrem-Fall von praktiziertem Kannibalismus irgendwo gab. Hab nur flüchtig davon gehört.

Ein nicht-flüchtiges hochbrisantes Pflanzengift ist auch der Saft der (bei uns leider recht seltenen) Seidelbast-Pflanze. Hast Du damit Erfahrung oder darüber gelesen? Bei Seidelbast langt manchmal schon die Berührung, daß Hautausschläge folgen...

Besten Gruß
wikking


Ismael

24.12.2002, 11:24

@ wikking
 

Re: Pfeilgift


Als Antwort auf: Re: Pfeilgift von wikking am 24. Dezember 2002 10:44:01:


>Servus Arkomedt & BW,
>die angesprochenen Pfeilgifte haben es sicher is sich, doch gerade beim Oleander könnte die Giftwirkung durch die extrem giftigen Glykoside in seinem Pflanzensaft z.B. ein kleines Kaninchen derart vergiften, daß es zum menschlichen Verzehr untauglich wird.

hallo wikking,

für kaninchen würde ich eine schlinge empfehlen. ist zwar ein bestialischer tod, aber sehr effektiv, sicher effektiver als sich an pfeil und bogen oder blasrohr zu versuchen. man kann die leidenszeit des kaninchens übrigens dadurch verkürzen, das man sich in der nähe versteckt und das gefangene tier dann schnell mit einem knüppel erschlägt! gitarrenseiten sind übrigens als fangschlingen bestens geeignet. wie für alle anderen fallen gilt auch hier, unbrauchbar machen, wenn sie nichtmehr gebraucht werden!

Ismael


Badland Warrior

24.12.2002, 12:37

@ Ismael
 

Re: Pfeilgift


Als Antwort auf: Re: Pfeilgift von Ismael am 24. Dezember 2002 11:24:11:


Hallole!

Kaninchen lassen sich auch anders einfangen, solange man noch eine funktioniernde Taschenlampe hat.

Die Viecher sind nämlch genauso dumm wie kuschlig. Wenn man sie direkt anleuchtet im Dunkeln sind sie völlig fasziniert und starr wie eingefroren. Dann braucht man sich nur zu nähern, Lampe immer auf das Tier gerichtet und "POMPF!" war es das mit dem Karnickeldasein. Allrdings verbrauchen Karnickel meist mehr im Körper, als dass sie spenden. Einfangen und selber halten ist also eine Alternative. Allerdings für den gröbsten Hunger dürften so zwei bis drei von den Viechern auch was hergeben. Und wenn sie Myxomatose haben, auch egal. Überträgt sich nicht.

Badland Warrior


wikking

24.12.2002, 15:19

@ Ismael
 

Köderjagd & Zubereitung


Als Antwort auf: Re: Pfeilgift von Ismael am 24. Dezember 2002 11:24:11:


Köderjagd & Zubereitung


Hallo, Ismael,

ich kenne die Schlingenmethode natürlich, habe aber im Falle von Karnickeln keine Erfahrung damit, da es bei uns keine Karnickel gibt, nur Wald- und Feldhasen - und die gehen nicht in Fallen. Schon ausreichend mit allerlei Ködern probiert !

Generell zur Zubereitung etwas sehr wichtiges:
Wenn ein Tier selbst ein Mischköstler bzw. Fleischfresser ist, sollte das Fleisch des gejagten Tieres UNBEDINGT ca. 60 min. lang auf über 80° gekocht oder gebraten werden, um Trichinen-Eier abzutöten. Trichinen sind für den Menschen absolut tötlich, aber sie "bevölkern" ausschließlich das Muskelfleisch von fleischfresseenden Tieren. Dachs-Fleisch ist z.B. eine echte Delikatesse, aber wirklich meist trichinenverseucht.

Besten Gruß
wikking


Ismael

24.12.2002, 16:48

@ wikking
 

Re: Köderjagd & Zubereitung


Als Antwort auf: Köderjagd & Zubereitung von wikking am 24. Dezember 2002 15:19:40:


>Köderjagd & Zubereitung
>
>Hallo, Ismael,
>ich kenne die Schlingenmethode natürlich, habe aber im Falle von Karnickeln keine Erfahrung damit, da es bei uns keine Karnickel gibt, nur Wald- und Feldhasen - und die gehen nicht in Fallen. Schon ausreichend mit allerlei Ködern probiert !
>Generell zur Zubereitung etwas sehr wichtiges:
>Wenn ein Tier selbst ein Mischköstler bzw. Fleischfresser ist, sollte das Fleisch des gejagten Tieres UNBEDINGT ca. 60 min. lang auf über 80° gekocht oder gebraten werden, um Trichinen-Eier abzutöten. Trichinen sind für den Menschen absolut tötlich, aber sie "bevölkern" ausschließlich das Muskelfleisch von fleischfresseenden Tieren. Dachs-Fleisch ist z.B. eine echte Delikatesse, aber wirklich meist trichinenverseucht.
>Besten Gruß
>wikking

hallo wikking,

wo keine kanninchen sind, ist es natürlich schwer selbige zu fangen!
was die zubereitung angeht, so ist man wohl immer auf der sicheren seite, wenn man das fleisch richtig gart. zu beachten wäre, das besonders größere stücke außen zwar schön durch sind, die kerntemperatur aber villleicht nur 50°-60° und das auch nur für kurze zeit erreicht hat. es dürfte besser sein, fleisch bei nicht ganz so hohen temperaturen dafür umso länger zu garen. ehrlich gesagt verspüre ich nur wenig appetit auf raubtierfleisch, aber wenn nichts anderes da ist, muß man auch darauf zurück greifen. neben den trichinen sind auch noch andere sehr unappetitliche stoffe bei fleischfressern sehr verbreitet. ein fleischfreser reichert über seine beute schadstoffe an. ich habe bei fisch z.b. die angewohnheit, nur fische zu essen, die als ganzes auf einen teller passen. größere fische sind älter und hatten so mehr gelegenheit, schadstoffe anzureichern!
wild ist mit fleisch aus kontrollierten beständen nicht zu vergleichen und man ist sicher gut beraten, fleischrezepte nicht eins zu eins auf wild zu übertragen. wenn genug nahrung vorhanden ist, besteht kein grund zu darben, ein steak von wildlebenden tieren sollte aber immer 'well done' sein und nicht 'englisch'. vorsicht sei auch bei eiern geboten! schon bei hühnereiern gilt, das ein recht hoher prozenztsatz salmonellen im inneren des eies aufweißt, auf der oberfläche findet man bei allen eiern salmonellen. eier sind in jedem brutzustand essbar und ein vortrefflicher eiweßliferant. man sollte aber sicherheitshalber davon absehen, sie roh zu verspeisen!


Terrier

03.12.2003, 20:28

@ wikking
 

Re: Pfeilgift


Als Antwort auf: Re: Pfeilgift von wikking am 24. Dezember 2002 10:44:01:


Hallo. Ich bin hier auf eure Beiträge gestossen. Sehr interessant, leider alle schon fast ein jahr alt. Also, zur Frage mit den Kröten: Es stimmt. Sie produzieren es aber nicht in der Haut, sondern in der grossen, bohnenförmigen Drüse am Hinterkopf. Es ist chemisch gesehen einem Alkaloid ähnlich. Ist aber schwer zu gewinnen, ohne die Kröte zu schädigen. Unsere heimischen Arten haben auch nur sehr wenig davon, es reicht aber für Tiere bis Hasengrösse. Ferner sind auch Unken als Lieferanten geignet.


Aiwass

04.12.2003, 18:19

@ Terrier
 

Re: Pfeilgift


Als Antwort auf: Re: Pfeilgift von Terrier am 03. Dezember 2003 20:28:09:


>Hallo. Ich bin hier auf eure Beiträge gestossen. Sehr interessant, leider alle schon fast ein jahr alt. Also, zur Frage mit den Kröten: Es stimmt. Sie produzieren es aber nicht in der Haut, sondern in der grossen, bohnenförmigen Drüse am Hinterkopf. Es ist chemisch gesehen einem Alkaloid ähnlich. Ist aber schwer zu gewinnen, ohne die Kröte zu schädigen. Unsere heimischen Arten haben auch nur sehr wenig davon, es reicht aber für Tiere bis Hasengrösse. Ferner sind auch Unken als Lieferanten geignet.

Hi,

ich glaube, Salamander haben da noch stärkeres Drüsengift, hab ich mal gelesen. Aber man kann es nur gewinnen wenn man das Tier tötet. Man muss diese Drüse ablösen, um möglichst konzentriertes Gift (Nervengift) zu gewinnen. Und kann man dann ein mit diesem Gift getötetes Tier gefahrlos verspeisen ohne einen Trip zu bekommen?*lol*

Jedenfalls die Frösche oder Kröten müssten noch schmecken. Haut abziehen, ausnehmen *kotz* in Knoblauchbutter scharf anbraten, dann kurz nachdünsten und anschliessend mit Zitrone und Weissbrot....*lecker**jajaschäm*

War im früheren Leben bestimmt mal ein Storch......Aiwass



Luddit

04.12.2003, 21:35

@ Aiwass
 

Re: Pfeilgift


Als Antwort auf: Re: Pfeilgift von Aiwass am 04. Dezember 2003 18:19:03:


Liebe Aiwass!

>Jedenfalls die Frösche oder Kröten müssten noch schmecken. Haut abziehen, ausnehmen *kotz* in Knoblauchbutter scharf anbraten, dann kurz nachdünsten und anschliessend mit Zitrone und Weissbrot....*lecker**jajaschäm*
>War im früheren Leben bestimmt mal ein Storch......Aiwass

Na, wenn's schee macht:-))))))
Mahlzeit!

Der Luddit


Terrier

08.12.2003, 20:56

@ Luddit
 

Re: Pfeilgift


Als Antwort auf: Re: Pfeilgift von Luddit am 04. Dezember 2003 21:35:12:


>Liebe Aiwass!
>>Jedenfalls die Frösche oder Kröten müssten noch schmecken. Haut abziehen, ausnehmen *kotz* in Knoblauchbutter scharf anbraten, dann kurz nachdünsten und anschliessend mit Zitrone und Weissbrot....*lecker**jajaschäm*
>>War im früheren Leben bestimmt mal ein Storch......Aiwass
>Na, wenn's schee macht:-))))))
>Mahlzeit!
>Der Luddit
Hallo Aiwass. Stimmt, Salamander haben stärkeres Gift, aber wie gesagt, die müsstest du töten, um daran zu kommen. Natürlich kann man ein vergiftetes Tier essen, unter der Bedingung, dass man ein schnell wirkendes Gift benutzt, da es sich dann nicht im Muskelfleisch anreichern kann. Auf jeden Fall solltest du die Innereien verwerfen und die Einschusstelle grosszügig heraus schneiden. Übrigens, Frösche schmecken so leidlich, aber lass die Finger von Kröten. Da kotzt du dir die Seele aus dem Leib.


Arkomedt

24.12.2002, 16:23

@ Badland Warrior
 

Re: Pfeilgift


Als Antwort auf: Pfeilgift von Badland Warrior am 24. Dezember 2002 10:25:31:


Vielen Dank, Baddy! Wirklich sehr aufschlußreich.
Das mit dem rotglühend machen der Bolzenspitzen lasse ich lieber, da ich die Bolzen aus 8-er Buchen-Rundholzstäben gelängt habe, darauf sitzt ein kurzes Stück 10-ner Alurohr. Darein habe ich 50/60-ger Holzschrauben geschraubt, die das Rohrstückchen bombenfest hält. Dann habe ich die Schraubenköpfe abgesägt und spitzgeflext. Da ich nie irgendeine alte Schraube weggeschmissen habe, ist mein Vorrat an solchen Holzschrauben praktisch unerschöpflich. Die fertigen Bolzen habe ich eine Nacht in altem Leinöl eingeweicht, sind so total durchgezogen und konserviert.
Die Bolzen benötigen durch diese Gewichtsverteilung übrigens keine Befiederung.

>Hallo, Arkomedt!
>Man koche Oleanderblätter dick ein (Topf kann man anschließend nur noch für Gifte gebrauchen!) und mache Bolzen oder Spitzen rotglühend. Dann tauche man sie ein. Einschmieren reicht in der Regel auch., Das Zeug ruft eine hervorragende Blutvergiftung hervor, bzw. tötet ziemlich schnell. Weitere tödliche Gifte, die sich gut eignen, sind:
>Leichengift (man lässt Fleisch faulen und schmiert die Pfeile oder Bolzen damit ein. Auch gut für Stichwaffen (man sollte dann aber keine Bote mehr damit schmieren).
>Nachtschattengewächse. Dosierung heikel. Gift an der Luft relativ flüchtig. In Ködern ausgelegt, können sie aber das Opfer desorientiert machen. Eignet sich eigentlich nur für Menschen. Wirkung: Halluzinationen, extremste sexuelle Eregung, Wutanfälle, schwerste Depessionen, Herzversagen, Hirnschlag. Wirkung auf Fleischfresser mir nicht bekannt.
>Grünspan. Soll SEHR ungesund sein!
>Sehr gemein sind auch Spitzen aus Glas (schlecht herzustellen.) sie sind mit Blausäure gefüllt (Rezept später) und zerbrechen im Körper. Die Vergiftung tritt relativ schnell ein. Wirkt nicht bei Kaninchen. die sind immun.
>Badland Warrior
>Badland Warrior



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