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Anakin

26.12.2002, 14:19
 

Wegen der Nahrungsgrundlage... (allgemein)

Hallo,

folgenden Text habe ich aus dem Buch <i>Survival Total Das grosse Buch des Überlebens</i> von Hugh McManners. Auf Fleisch kann man demnach wohl nicht so einfach ohne weiters komplett verzichten...

<i><h4>Grundlagen der Ernährung</h4>

Wesentliche physische Merkmale der Tiere bestimmen sich durch ihre Ernährung. Pflanzenfresser verfügen über mehrere Mägen um harte Gräser verdauen zu können und Mahlzähne zum Grasen; Fleischfresser haben Zähne, mit denen sie Fleisch reißen können und ihre Körper sind auf Anschleichen oder Schnelligkeit ausgelegt. Der Mensch jedoch ist ein Allesfresser, der sich von Fleisch alleine oder ganz fleischlos ernähren kann. Mit seinen Zähnen kann er sowohl Fleisch zerkleinern, als auch pflanzliche Stoffe zermahlen. Will er sich allerdings rein vegetarisch ernähren, muß er sichergehen, daß er seinem Körper die benötigten tierischen Vitamine und Mineralstoffe auf andere Weise zuführt.

<b>Mineralstoffe</b>

Mineralstoffe sind für eine Vielzahl von Aufgaben notwendig, denn sie kontrollieren den Stoffwechsel, sind für das Knochenwachstum zuständig und helfen bei der Wundheilung. Ein Mineralstoffmangel kann zu Muskel und Schüttelkrämpfen führen. Wenn sie auf Fleisch verzichten, ist ein abwechselungsreicher Speisezettel absolut erforderlich zur Zufuhr der ganzen Mineralstoffe, besonders von Eisen. Sie sollten viele grüne Gemüsesorten essen, sowie Nüsse und Früchte. Auch Pilze enthalten Mineralstoffe, genauso wie Algen.

<b>Ballaststoffe</b>

Ballast- oder Faserstoffe helfen dabei, die Abfallstoffe durch den Verdauungstrakt zu transportieren. Sie finden sich in Früchten und Gemüse sowie in Brot.

<b>Fette</b>

Fette stellen eine wertvolle Energiequelle dar und sind für den Aufbau und die Ausbesserung der Körperzellen notwendig. Sie sorgen auch dafür, daß sich der Körper nach dem Essen befriedigt fühlt. Man sollte daran denken, daß Fette große Mengen an Wasser benötigen, bis sie vom Körper absorbiert werden und daher nur gegessen werden sollten, wenn genügend Wasser zur Verfügung steht. Nüsse enthalten viel Fett und Proteine.

<b>Kohlenhydrate</b>

Kohlenhydrate spielen in der Ernährung eine wichtige Rolle, da sie den Körper mit Energie versorgen. Sie kommen entweder als Stärke oder als Zucker vor und werden aufgespalten und solange in der Leber gespeichert, bis sie gebraucht werden. Die Energie wird in Form von lukose weitergegeben und die nicht benötigte Glukose wird in Fett umgewandelt. Honig stellt eine ausgezeichnete Quelle für Zucker dar.

<b>Vitamine</b>

Vitamine steuern das Wachstum und die Aufrechterhaltung des Körpergewebes und regen die Energieproduktion an. Frisches Obst ist die beste Vitaminquelle. In einer langfristigen Überlebenssituation in gemäßigten Breitengraden mit deutlich unterscheidbaren Jahreszeiten, müssen Vorräte an Früchten für den Winter gesammelt werden.

<b>Proteine</b>

Proteine sind unerläßlich für den Aufbau des Gewebes und das Wachstum. Gewiße Proteine müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da der Körper die darin enthaltenen wichtigen Aminosäuren nicht selber synthetisieren kann. Im Fleisch und Fisch sind alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe. Manche Proteine können auch über pflanzliche Stoffe gewonnen werden.</i>

Gruß

Anakin

Bonnie

26.12.2002, 15:20

@ Anakin
 

Thema Ernährung


Als Antwort auf: Wegen der Nahrungsgrundlage... von Anakin am 26. Dezember 2002 14:19:06:


Hallo Anakin,
du hast den falschen Suchbegriff eingegeben. Wenn du "Vegetarier" suchen läßt, findest du viele Texte, die dir erzählen, daß man ohne Fleischkonsum nicht nur gesünder und länger lebt, sondern auch sexier ist :-))
siehe Link

Ich meine, das Thema "Ernährung" hat noch andere relevante Aspekte als nur die Frage des Fleischs. Auch die Eingriffe des Menschen in die Natur spielen eine Rolle, wie eben Massentierhaltung, breite Streuung von Antibiotika, Genmanipulation, Hochzüchten von Pflanzen etc.. Der sogenannte "Pudding-Vegetarier", der also nur Fleisch wegläßt und sich ansonsten normal ernährt, lebt nicht gesünder als normale Esser. Gesünder lebt derjenige, der sich vollwertig ernährt, auch ein (gelegentlicher) Fleischkonsum fällt dann nicht so stark ins Gewicht.

Den selbsternannten "Carnivoren" unter uns (Könnt ihr euch nicht der Wissenschaft zur Verfügung stellen ;-))) sei gesagt, daß sie ohne die Salatbeilage zu ihrem Steak nicht lange leben würden.

Liebe Grüsse, Bonnie


Sexy VegetarierInnen :-)

Ex-Soldat

26.12.2002, 16:14

@ Bonnie
 

Re: Thema Ernährung

[ kein Text ]
Bonnie

26.12.2002, 16:29

@ Ex-Soldat
 

Re: Thema Ernährung


Als Antwort auf: Re: Thema Ernährung von Ex-Soldat am 26. Dezember 2002 16:14:31:


Hallo Ex-Soldat,
du hast vollkommen recht, es geht hier nicht um gesunde Ernährung, sondern um Überleben im "Ernstfall". Und ich gebe dir und Baddy und anderen recht, daß "Weltanschauungen bezüglich Ernährung" im Ernstfall schnell unter den (Eß)Tisch fallen :-))
Meine Antwort bezog sich auf den Text von Anakin und die anderen Threads, in denen Fleischkonsum als non plus ultra bzw. überlebenswichtig hingestellt wurde.
Ich meine auch, Fleischkonsum und Schlachtempfehlungen können nicht die einzige Antwort auf die Frage sein, wie man in Krisenzeiten ernährungstechnisch überlebt. Ich weiß von meiner Mutter, daß man sich nach dem Krieg vor allem von (geklauten) Kartoffeln ernährt hat. Das gibt zwar als Histörchen weniger her als Kannibalismus, aber wird statistisch gesehen mehr Menschen durch die schweren Jahre gebracht haben.
Liebe Grüsse, Bonnie





RMuktananda

26.12.2002, 17:08

@ Bonnie
 

Re: Thema Ernährung


Als Antwort auf: Re: Thema Ernährung von Bonnie am 26. Dezember 2002 16:29:24:


Hi, Bonni;

<i>du hast vollkommen recht, es geht hier nicht um gesunde Ernährung, sondern um Überleben im "Ernstfall". Und ich gebe dir und Baddy und anderen recht, daß "Weltanschauungen bezüglich Ernährung" im Ernstfall schnell unter den (Eß)Tisch fallen :-))</i>

Nein - genau das tun sie nicht.

Entweder ist es eine Frage der inneren Einstellung oder genau das Gegenteil. Da haben wir selber die Wahl mit den entsprechenden Konsequenzen.

Entweder trägt das Essen mein Leben oder das Leben trägt sich selber.

Ich bin von der zweiten Alternative überzeugt. Solange ich die Möglichkeit habe, in gewissem Maße, ohne anderen was wegzunehmen, da vorzusorgen, werde ich das tun. Wenn das nicht mehr geht, werde ich das lassen. Ohne Verlust an Leben.

Die Erklärung dafür ist schlicht die, dass Leben immateriell ist und somit unzerstörbar, während der Zwang zum sogenannten Lebenserhalt rein materiell ist und somit natürlich den Lauf allen materiellen Lebens nehmen wird - nämlich in der bekannten Form nur zerstört werden kann und wird. Dazu braucht es weder Krieg noch Not - es wird ohnehin geschehen.

Ob es dadurch geschieht, dass ich anderen Leid zufügte, unterliegt meiner ureigensten Entscheidung.
Und die heißt: <b>NEIN!</b>

Muckelgruß



Arkomedt

27.12.2002, 03:25

@ RMuktananda
 

Muktananda, dann gibt es wohl nur eine einzige Alternative für Dich!


Als Antwort auf: Re: Thema Ernährung von RMuktananda am 26. Dezember 2002 17:08:10:


>Ob es dadurch geschieht, dass ich anderen Leid zufügte, unterliegt meiner ureigensten Entscheidung.
>Und die heißt: <b>NEIN!</b>

Dann laß es ganz einfach sein, dieses schöne Leben! Füge doch nicht den armen Mohrüben und den niedlichen Salatpflanzen unsäglichen Schmerz zu! Denn sie leiden auch, glaub es mir! Siehst Du nicht, wie sie sich in Angst und Qual windet, geradezu eine Gänsehaut bekommt, diese junge, noch nicht ganz reife, genmanipulierte Tomate, wenn die Hand ihres Henkers sie gnadenlos packt und von ihrem vertrauten, lebensspendenden Strauch reißt? Hörst Du nicht das irre Quieken des Rettichs, brutal herausgerissen aus dem schützenden Erdreich? (Na gut, er quiekte auch schon, als eine Wühlmaus ihn anfraß, aber die hatte dafür kein Gehör...)

Du bist ganz einfach viel zu gut für diese böse Welt, liebe Mucki! Versuchs mal mit viel Licht und noch mehr Liebe, vielleicht hilfts ja.

Ich wünsch Dir jedenfalls ein... ja was eigentlich?
Überleben willst Du ja offenbar nicht. Also, einen guten Abgang!

Freundlichst, Arkomedt.


Badland Warrior

27.12.2002, 12:13

@ Arkomedt
 

Re: Muktananda, dann gibt es wohl nur eine einzige Alternative für Dich!


Als Antwort auf: Muktananda, dann gibt es wohl nur eine einzige Alternative für Dich! von Arkomedt am 27. Dezember 2002 03:25:27:


Hallo, Arkomedt!

Harharharhar! Dem schließe ich mich freundlichst an.

Badland Warrior


Swissman

27.12.2002, 20:09

@ Badland Warrior
 

Re: Muktananda, dann gibt es wohl nur eine einzige Alternative für Dich!


Als Antwort auf: Re: Muktananda, dann gibt es wohl nur eine einzige Alternative für Dich! von Badland Warrior am 27. Dezember 2002 12:13:11:


Hallo BW,

Immer diese Tierschützer: Zuerst behaupten sie, sie hätte die Tier gern, und dann essen sie ihnen das Futter weg... ;-)

mfG,

Swissman


http://mail.lycos.de/Europe/Bin/Mail/Features/MailContent/getBibli.jsp/45P9U3CIV7EQVVW2QLFVF0QV75J86...TIHBWTFHIXTHFUUYFG6X1N40AGHMHP0T59BSM9H8VLGF2TLIDPS94OZXHN209K7F1ZDISFF0/260/william_wallace_.JPG


Anakin

26.12.2002, 23:42

@ Bonnie
 

Re: Thema Ernährung


Als Antwort auf: Re: Thema Ernährung von Bonnie am 26. Dezember 2002 16:29:24:


Hi Bonnie,

<i>Meine Antwort bezog sich auf den Text von Anakin und die anderen Threads, in denen Fleischkonsum als non plus ultra bzw. überlebenswichtig hingestellt wurde.</i>

In dem Text, den ich ins Forum gestellt habe, wird der Fleischkonsum doch gar nicht als das non plus ultra hingestellt...

Ich glaube auch nicht, daß man gleich stirbt, nur weil man mal vielleicht eine oder zwei Wochen kein Fleisch zu essen hat. Aber ich glaube auch, daß Fleisch eine sinnvolle Ergänzung bei der Ernährung darstellt. Und dazu muß man ja auch nicht gleich mit der Flinte auf Großwildjagd gehen. Hier und da mal ein gefangener Fisch tut es bestimmt auch...

Gruß

Anakin



Bonnie

26.12.2002, 23:49

@ Anakin
 

Re: Thema Ernährung


Als Antwort auf: Re: Thema Ernährung von Anakin am 26. Dezember 2002 23:42:29:


Hi Anakin, nein, deinen Text meinte ich nicht mit "Fleisch als non plus ultra"-Hymne. Die Texte, auf die ich mich bezog, sind wohl größtenteils wieder gelöscht.
:-)) Bonnie

>Hi Bonnie,
><i>Meine Antwort bezog sich auf den Text von Anakin und die anderen Threads, in denen Fleischkonsum als non plus ultra bzw. überlebenswichtig hingestellt wurde.</i>
>In dem Text, den ich ins Forum gestellt habe, wird der Fleischkonsum doch gar nicht als das non plus ultra hingestellt...
>Ich glaube auch nicht, daß man gleich stirbt, nur weil man mal vielleicht eine oder zwei Wochen kein Fleisch zu essen hat. Aber ich glaube auch, daß Fleisch eine sinnvolle Ergänzung bei der Ernährung darstellt. Und dazu muß man ja auch nicht gleich mit der Flinte auf Großwildjagd gehen. Hier und da mal ein gefangener Fisch tut es bestimmt auch...
>Gruß
>Anakin



Anakin

26.12.2002, 23:24

@ Bonnie
 

Re: Thema Ernährung


Als Antwort auf: Thema Ernährung von Bonnie am 26. Dezember 2002 15:20:59:


Hallo Bonnie,

<i>du hast den falschen Suchbegriff eingegeben.</i>

Ähm... der Text stammt nicht aus dem Internet, den habe ich selbst aus einem Buch abgeschrieben...

<i>Ich meine, das Thema "Ernährung" hat noch andere relevante Aspekte als nur die Frage des Fleischs. Auch die Eingriffe des Menschen in die Natur spielen eine Rolle, wie eben Massentierhaltung, breite Streuung von Antibiotika, Genmanipulation, Hochzüchten von Pflanzen etc.. Der sogenannte "Pudding-Vegetarier", der also nur Fleisch wegläßt und sich ansonsten normal ernährt, lebt nicht gesünder als normale Esser. Gesünder lebt derjenige, der sich vollwertig ernährt, auch ein (gelegentlicher) Fleischkonsum fällt dann nicht so stark ins Gewicht.</i>

Das ist mir schon klar, wenn man es genau nimmt, ist doch heutzutage nix mehr rein natürlich, was man in den Läden kaufen kann...

<i>Den selbsternannten "Carnivoren" unter uns (Könnt ihr euch nicht der Wissenschaft zur Verfügung stellen ;-))) sei gesagt, daß sie ohne die Salatbeilage zu ihrem Steak nicht lange leben würden. </i>

Genau das geht übrigens aus dem Text hervor, den ich dazu abgeschrieben habe... :-)

Gruß

Anakin



Badland Warrior

26.12.2002, 20:24

@ Anakin
 

Re: Wegen der Nahrungsgrundlage...


Als Antwort auf: Wegen der Nahrungsgrundlage... von Anakin am 26. Dezember 2002 14:19:06:


Hallo, Anakin!

Recht hast du und echt hat auch der Autor. Manche Leute sind aber eben verweichlicht und wollen es nicht kapieren. das st der springende Punkt. Ob nun beim nächsten Krieg oder während des Großen Zusammenbruchs 5 Milliarden, die eh zuviel sind, über die Klinge springen, oder ob ich einem essbaren Tier die Kehle durchschneide, es gibt historische und biologische Notwendigkeiten. Das hat sich nie geändert. Nur wollen das einige nicht wahrhaben. Lieber wäre es ihnen, wenn die Welt so weiter dahindümpelte, wie bisher und 48 Milliarden sich auf die Füße träten, de ständig am Hungertuch nagen und die Lebensgrundlage endgültig versauen.

Da hilft eben nur der Große Knall und danach Neuanfang. Neuanfang für diejenigen, welche sich nicht durch esoterisch übergetünchte kleinbürgerliche Skrupel abhalten lassen, physisch zu überleben.

Badland Warrior


Freddie

26.12.2002, 22:48

@ Badland Warrior
 

Re: Wegen der Nahrungsgrundlage...


Als Antwort auf: Re: Wegen der Nahrungsgrundlage... von Badland Warrior am 26. Dezember 2002 20:24:51:


Hallo Badland,

wenn man die Geschichte der Menscheit so Revue passieren läst kommt
man in der Essenz zu folgendem Schluß: All das Leid und Elend läß sich
auf folgenden Satz reduzieren, nämlich <b>"Es sind ja nur die..."</b>

Nur die Juden, die Araber, die Faschisten (Deutsche), die Neger,
Untermenschen, Schlitzaugen, Rothäute und was es sonst noch an Begriffen
gibt um etwas zu rechtfertigen. <b>"Nur die Tiere"</b> ist genauso ein
Un-Satz, der von Gutmenschen allerdings nicht so gerne gehört wird denn
wer würde schon ein Tier mit dem Menschen vergleichen?
Das wäre ja so als würde man den Holocaust mit einem "normalen
Massenmord" vergleichen. Gott bewahre .. Ein Mord an einem Juden und ein
Mord an einem normalen Menschen ... das sind ja wohl zwei paar Stiefel,
schon finanziell gesehen.
Zumindest laut Sharon, der den Massenmord an zwei Milionen Armeniern duch
die Türken gar nicht so recht als Holocaust bezeichnet haben will. (Ist
heute noch gesetzlich verboten darüber zu sprechen - in der Türkei, nicht
in der Zivilisation). Ich schweife aber ab, zurück zu den "normalen"
Lebewesen ... Obwohl eigentlich der Satz "Quäle nie ein Tier zum Scherz
denn es fühlt wie du den Schmerz" selbst dem eingefleischtesten
Fleischesser einleuchten müsste. Es hält sich nur niemand dran -
verdrängen ist einfacher, denn <b>es sind ja nur die</b><small> Tiere </small>

<i><font color="brown[/link]
"Da hilft eben nur der Große Knall und danach Neuanfang. Neuanfang für
diejenigen, welche sich nicht durch esoterisch übergetünchte
kleinbürgerliche Skrupel abhalten lassen, physisch zu überleben."</i>
</font>

Was denn? Das es noch Menschen mit Respekt vor dem Leben gibt? Zum
Beispiel die alten Germanen. Irgendwie waren die wie die meisten Indianer
Nordamerikas. Töten nur wenn es absolut nicht anders geht, und dann mit
Respekt und Dankbarkeit vor der Natur. Wenn man heute etwas über die
Germanen hört könnte man fast meine das wären Asoziale gewesen. Rüpel und
Kriminelle, die meistens besoffen, gewütete hätten wie die Axt im Walde.

Das ist allerdings eine Wunschvorstellung heutiger Romantiker, die
einstigen Germanen waren meistens Vegetarier. Nix mit Mord und Totschlag.
Ich würde sogar sagen die waren geistig-moralisch relativ hoch
gestellt und nicht nur pure Asoziale wie sie heute meisten von gutmeinden
Midlife-crisis-helden hochstilisiert werden.

Kleinbürgerlich und esoterisch will nun so gar nicht recht
zusammenpasssen. Biedermann, der Brandstifter, soll ein Vegetarier
sein? Oder ein Germane? Das ich nicht lache ... zumindest findet
sich in der heutigen Esoterik viel was es auch schon in der germanischen
Vorstellung gab.

Langer Rede kurzer Sinn: Vegetarismus hat sich nicht nur bestens
bewährt sondern ist auch eine zukunfstweisende Vorstellung. Es sei denn
die Römer (Amerikaner?) ... "zivilisieren" uns mal wieder ....

Viele Grüße
Freddie




RMuktananda

26.12.2002, 23:05

@ Freddie
 

Re: Wegen der Nahrungsgrundlage...


Als Antwort auf: Re: Wegen der Nahrungsgrundlage... von Freddie am 26. Dezember 2002 22:48:45:


Hi, Freddie,

lass uns Bady man gehen.
Wie Hubert schon weissagte vor kurzer Zeit, bekommt er so langsam gewisse Aspekte, die , wenn ich sie ausspreche, wieder als Hetze gegen die allheilige und allseligmachende Kirche verstanden werden...
Als da wären: Auf konkrete Gegenargumente nicht antworten, nur gelegentlich mal ne Stinkbombe werfen und im übrigen von nix was wissen...
wird schon.. hüstel

ups.. bin ja wieder ein böses Mädchen - tststs

Geh nu besser schlafen.. bis denne
Muckelgruß
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Kleinbürgerlich und esoterisch will nun so gar nicht recht
zusammenpasssen. Biedermann, der Brandstifter, soll ein Vegetarier
sein? Oder ein Germane? Das ich nicht lache ... zumindest findet
sich in der heutigen Esoterik viel was es auch schon in der germanischen
Vorstellung gab.

Langer Rede kurzer Sinn: Vegetarismus hat sich nicht nur bestens
bewährt sondern ist auch eine zukunfstweisende Vorstellung. Es sei denn
die Römer (Amerikaner?) ... "zivilisieren" uns mal wieder ....

Viele Grüße





Anonymer Vegetarier

26.12.2002, 23:26

@ RMuktananda
 

Re: Wegen der Nahrungsgrundlage...


Als Antwort auf: Re: Wegen der Nahrungsgrundlage... von RMuktananda am 26. Dezember 2002 23:05:25:


>Hi, Freddie,
>lass uns Bady man gehen.
>Wie Hubert schon weissagte vor kurzer Zeit, bekommt er so langsam gewisse Aspekte, die , wenn ich sie ausspreche, wieder als Hetze gegen die allheilige und allseligmachende Kirche verstanden werden...
>Als da wären: Auf konkrete Gegenargumente nicht antworten, nur gelegentlich mal ne Stinkbombe werfen und im übrigen von nix was wissen...
>wird schon.. hüstel
>ups.. bin ja wieder ein böses Mädchen - tststs
>Geh nu besser schlafen.. bis denne
>Muckelgruß
>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
>Kleinbürgerlich und esoterisch will nun so gar nicht recht
>zusammenpasssen. Biedermann, der Brandstifter, soll ein Vegetarier
>sein? Oder ein Germane? Das ich nicht lache ... zumindest findet
>sich in der heutigen Esoterik viel was es auch schon in der germanischen
>Vorstellung gab.
>Langer Rede kurzer Sinn: Vegetarismus hat sich nicht nur bestens
>bewährt sondern ist auch eine zukunfstweisende Vorstellung. Es sei denn
>die Römer (Amerikaner?) ... "zivilisieren" uns mal wieder ....
>Viele Grüße


Ich bin selber aus Überzeugung Vegetarier und sehe die Sache folgendermassen: Sollte sich die Lage einmal drastisch verschlechtern, so werden viele mit weniger Fleisch auskommen müssen als heute. Das war schon im Mittelalter so. Fleisch ist in erster Linie ein "Luxusprodukt", wenngleich ein in gesunden Massen sehr wichtiges. Klar ist aber auch, dass wenn man in einem solchen Krisenzustand die Gelegenheit hat, Fleisch zu essen, man die aus der postmaterialistischen Zeit erworbenen Skrupel über Bord werfen und begierig zugreifen wird. Diese Gewissensbisse sind dann nämlich ein überkommener Luxus.

Nur so nebenbei: Auch Hitler war Vegetarier. Dass sich ja niemand einbilden soll, Vegetarier seien die moralisch besseren Menschen. Letztendlich ist es vermutlich sogar ehrlicher, zu den eigenen destruktiven Seiten zu stehen, als diese dann in zigfacher Projektion bei anderen ausmachen zu wollen..

Anonymer Vegetarier


Badland Warrior

26.12.2002, 23:35

@ Anonymer Vegetarier
 

Re: Wegen der Nahrungsgrundlage...


Als Antwort auf: Re: Wegen der Nahrungsgrundlage... von Anonymer Vegetarier am 26. Dezember 2002 23:26:02:


So ist es!

Badland Warrior


Freddie

26.12.2002, 23:44

@ Anonymer Vegetarier
 

Genau..


Als Antwort auf: Re: Wegen der Nahrungsgrundlage... von Anonymer Vegetarier am 26. Dezember 2002 23:26:02:


>Nur so nebenbei: Auch Hitler war Vegetarier.

Da gibt es zwei Theorien:
Erstens: Sein Arzt hat es ihm verboten
Zweitens: Hitlers Nekrophilie hat ihm da einen Strich durch die Rechnung
gemacht, bekanntlich konnte er weder Blut noch Leichen sehen.

Wie dem auch sei, weniger ist mehr ;-)

Viele Grüße
Freddie




Arkomedt

27.12.2002, 03:03

@ Freddie
 

Nu laß mal die Kirche im Dorf, Freddie!


Als Antwort auf: Genau.. von Freddie am 26. Dezember 2002 23:44:15:


>>Nur so nebenbei: Auch Hitler war Vegetarier.
>Da gibt es zwei Theorien:
>Erstens: Sein Arzt hat es ihm verboten
>Zweitens: Hitlers Nekrophilie hat ihm da einen Strich durch die Rechnung
>gemacht, bekanntlich konnte er weder Blut noch Leichen sehen.
>Wie dem auch sei, weniger ist mehr ;-)
>Viele Grüße
>Freddie
>

Ist ja gut, auch Vegetarier können gute Menschen sein, genau wie es sicher auch gute Menschen unter den Allesfressern oder unter den erklärten Fleischliebhabern gibt. Bei den Lichtfressern bin ich mir nicht so sicher, ob sie lange genug durchhalten können, um ihre Güte unter Beweis zu stellen. Aber das ist mal wieder eine ganz andere Frage...

Nein, Freddie, ich antworte hier mal wieder, weil ich es einfach nicht hinnehmen will, wie Du argumentierst. Erst verklärst Du die Germanen zu einem esoterischen, friedliebenden und demzufolge notwendigerweise pflanzenfressenden Völkerstamm, dann bringst Du auch noch Hitler mit Nekrophilie in Verbindung.
Pfui aber auch! Solltest Du Dich nur in der Wortwahl vergriffen haben, sei Dir verziehen. Nekrophilie ist die (krankhafte!) Neigung, sexuelle Handlungen an Toten vorzunehmen...
Über olle Adolf kann man ja nun wirklich allerhand Schlimmes nachlesen, unter Anderem, daß er Vegetarier war und von morgens bis abends am liebsten Kuchen aß, aber mit runtergelassener Hose im Leichenschauhaus hat ihn ja nun wohl wirklich keiner erwischt, oder?

Sei ihm aber, wie ihm Seide, ich persönlich bin überzeugter Allesfresser und werde es auch bleiben. Jahrelang habe ich selbst Kaninchen gezüchtet, diese auch selbst geschlachtet und ausgenommen. Bienen hatte ich auch, allerdings nur einige Jahre lang, als Jugendlicher. Grundsätzlich esse ich kein Fleisch von Jungtieren, weder Spanferkel noch Lamm noch Kalb, wenn ich es mir aussuchen kann. Ich kann mir aber Situationen vorstellen, wo mir auch dieser Grundsatz sehr nebensächlich erscheinen könnte...

Freddie, nur ganz nebenbei, ich gehöre wohl zu den absolut Wenigen in diesem Forum und in diesem Land, die wirklich am eigenen Leibe erfahren mußten, was Hunger wirklich ist. Was es heißt, gezwungenermaßen hungern zu müssen! Ich habe Hungerschmerzen genauso kennenlernen müssen wie Hungervisionen. Wie es ist, die Kräfte dahinschwinden zu fühlen, wie sehr es wehtut, wenn man sich ausgehungert auf eine Schüssel Eintopf stürzt und diese nach furchtbaren Krämpfen wieder von sich geben muß.

Weiter unten habe ich geschrieben, daß ich mich vorbereitet habe, auf ein Überleben nach einem immer wahrscheinlicher werdenden Zusammenbruch unserer Zivilisation. Ich bin wahrhaftig kein Naturbursch, wie man ihn sich vorstellt, werde aber im Wald überleben können, wenn es sein muß. Und ganz bestimmt werde ich eher einen Freudentanz um das erlegte Reh aufführen als seine arme Seele in alle vier Himmelsrichtungen preisen.

Freundlichst, Arkomedt.



Badland Warrior

27.12.2002, 05:44

@ Arkomedt
 

Re: Nu laß mal die Kirche im Dorf, Freddie!


Als Antwort auf: Nu laß mal die Kirche im Dorf, Freddie! von Arkomedt am 27. Dezember 2002 03:03:55:


Hallo, Arkomedt!

Recht hast du! Feddie leidet da anscheinend unter völligr Realitätsentfremdung. Weder waren die Germanen esoterische Weicheier (die Sache mit den Schädeln der Feinde z. B. ist keine Erfindung von Uderzo, auch die Menschenopfer im Moor nicht) noch hat Hitler es mit Toten getrieben. Nekrophobie wäre da als Bezeichnung wohl angebrachter.

Aber Hitler war Vegetarier und Nichtraucher.

Lass uns zurück zum Thema gehen und uns von Leuten wie F und M nicht ablenken lassen. auch ich weiß, ws Hunger ist, nicht ganz so schlimm, wie du beschrieben hast, aber in der Not frisst der Mensch alles.

Komm gut durch!

Badland Warrior


Swissman

27.12.2002, 20:37

@ Badland Warrior
 

Re: Nu laß mal die Kirche im Dorf, Freddie!


Als Antwort auf: Re: Nu laß mal die Kirche im Dorf, Freddie! von Badland Warrior am 27. Dezember 2002 05:44:55:


>Aber Hitler war Vegetarier und Nichtraucher.

Und Abstinenzler - sein Vater war Alkoholiker und scheint Frau und Kinder im Suff häufig verprügelt zu haben.

mfG,

Swissman


http://mail.lycos.de/Europe/Bin/Mail/Features/MailContent/getBibli.jsp/45P9U3CIV7EQVVW2QLFVF0QV75J86...TIHBWTFHIXTHFUUYFG6X1N40AGHMHP0T59BSM9H8VLGF2TLIDPS94OZXHN209K7F1ZDISFF0/260/william_wallace_.JPG


Badland Warrior

28.12.2002, 01:50

@ Swissman
 

Re: Nu laß mal die Kirche im Dorf, Freddie!


Als Antwort auf: Re: Nu laß mal die Kirche im Dorf, Freddie! von Swissman am 27. Dezember 2002 20:37:58:


Hallo, Swissman!

Mann, das wird ja immer ekelhafter! Ich sag ja immer: Trau keinem Menschen ohne Laster!

Badland Warrior


Freddie

27.12.2002, 08:39

@ Arkomedt
 

Was ist denn nun schon wieder


Als Antwort auf: Nu laß mal die Kirche im Dorf, Freddie! von Arkomedt am 27. Dezember 2002 03:03:55:


Hallo Arkomedt,

kaum ärgert man mal jemand zurück (wegen Esos-Weicheier usw. ist auf die
Dauer echt nervig sowas) kriegt man ganze Romane vorgesetzt.
Mir ist es doch vollkommen wurscht was jemand ißt aber man darf doch
wohl noch eine Pro-Vegtarische Meinung haben. Und auch mal etwas provokant
formulieren. Das müßte eigentlich auch zum Aushalten sein.
Mit dummen Angemache Richtung "Weicheier" und "realitäsferner Spinner"
wird ja auch nicht gespart. Zumindest nicht von einem gewissen
Spezialisten.

<i><font color="brown[/link]
"Nein, Freddie, ich antworte hier mal wieder, weil ich es einfach nicht
hinnehmen will, wie Du argumentierst. Erst verklärst Du die Germanen zu
einem esoterischen, friedliebenden und demzufolge notwendigerweise
pflanzenfressenden Völkerstamm, dann bringst Du auch noch Hitler mit
Nekrophilie in Verbindung."</i></font>

Verklären tu ich niemanden. Die Wahrheit liegt meistens irgendwo
in der Mitte. Die Germanen waren weder keulenschwingende Steinzeitmenschen
noch Mamas liebe Jungs. Ich würde sagen eher bescheiden und spärlich
lebend.
Und daß mit Hitler: keine Ahnung was der alles war, dicht war er
jedenfalls nicht ganz. Unter Nekrophilie dachte ich ursprünglich auch
erst an deine Definition, scheinbar ist damit aber was anderes gemeint.
Aber am besten selber lesen:

http://www.wilhelm-griesinger-institut.de/veroeffentlichungen/gewalt.html


<i><font color="brown[/link]
"Ich kann mir aber Situationen vorstellen, wo mir auch dieser Grundsatz
sehr nebensächlich erscheinen könnte..."</i></font>

Ich auch.


<i><font color="brown[/link]
"Ich habe Hungerschmerzen genauso kennenlernen müssen wie Hungervisionen.
Wie es ist, die Kräfte dahinschwinden zu fühlen, wie sehr es wehtut, wenn
man sich ausgehungert auf eine Schüssel Eintopf stürzt und diese nach
furchtbaren Krämpfen wieder von sich geben muß."</i></font>

Das man alles ißt wenn man Hunger hat kann ich mir gut vorstellen, da
ist man nicht wählerisch. Da würde jeder Mensch Fleisch essen, selbst
die hartgesottensten Vegetarier. Aber wenn es nicht unbedingt sein muß?

Viele Grüße
Freddie



Swissman

27.12.2002, 20:34

@ Freddie
 

Re: Genau..


Als Antwort auf: Genau.. von Freddie am 26. Dezember 2002 23:44:15:


>Da gibt es zwei Theorien:

Zutreffend ist jedoch die dritte: In rechtsextremen Kreisen gab es zu Beginn des 20. JH eine relativ starke vegetarische Strömung. Ethisch-moralische Erwägungen spielten dabei meist keine grosse Rolle - man vermutete einfach, dass Vegetarier gesünder, stärker und potenter seien, und somit die Förderung der vegetarischen Ernährung zugleich der Heranzüchtung der postulierten "Herrenmenschen" förderlich sei.

Bei Hitler kam noch hinzu, dass er sich selbst als grossen Tierfreund sah: In Henry Pickers "Tischgesprächen" finden sich einige Hitler'sche Monologe über die Vorteile des Vegetariertums, gegen Tierquälereien allgemein und die Jagd sowie das Schlachten von Tieren im besonderen. Man würde nie vermuten, dass Adolf Hitler solche Sätze von sich gegeben hat... (siehe dazu auch Brigitte Hamann, "Hitlers Wien";)

>bekanntlich konnte er weder Blut noch Leichen sehen.

Das wohl eher nicht - im WK1 erhielt Hitler (laut Henry Picker) das Eiserne Kreuz, weil er im Alleingang ein französisches MG-Nest ausgehoben und anschliessend ein Dutzend Gefangene eingebracht hatte.

Du verwechselst Hitler ziemlich sicher mit Himmler, der tatsächlich kein Blut sehen konnte. Verbürgt ist, dass er, als er einer Massenerschiessung beiwohnte er in Ohnmacht fiel.

mfG,

Swissman


http://mail.lycos.de/Europe/Bin/Mail/Features/MailContent/getBibli.jsp/45P9U3CIV7EQVVW2QLFVF0QV75J86...TIHBWTFHIXTHFUUYFG6X1N40AGHMHP0T59BSM9H8VLGF2TLIDPS94OZXHN209K7F1ZDISFF0/260/william_wallace_.JPG


Freddie

28.12.2002, 14:53

@ Swissman
 

Re: Genau..


Als Antwort auf: Re: Genau.. von Swissman am 27. Dezember 2002 20:34:43:


Hallo Swissman,
<i><font color="brown[/link]
"Zutreffend ist jedoch die dritte: In rechtsextremen Kreisen gab es zu
Beginn des 20. JH eine relativ starke vegetarische Strömung. Ethisch-
moralische Erwägungen spielten dabei meist keine grosse Rolle - man
vermutete einfach, dass Vegetarier gesünder, stärker und potenter seien,
und somit die Förderung der vegetarischen Ernährung zugleich der
Heranzüchtung der postulierten "Herrenmenschen" förderlich
sei."</i></font>

Damit könnte sie sogar recht gehabt haben. Ich meine jetzt daß mit dem
gesünder und stärker. Blond und blauäugige wird man von vegetarischer
Ernährung höchstwahrscheinlich aber nicht. Allenfalls etwas potenter :-))
<i><font color="brown[/link]
"Bei Hitler kam noch hinzu, dass er sich selbst als grossen Tierfreund
sah: In Henry Pickers "Tischgesprächen" finden sich einige Hitler'sche
Monologe über die Vorteile des Vegetariertums, gegen Tierquälereien
allgemein und die Jagd sowie das Schlachten von Tieren im besonderen. Man
würde nie vermuten, dass Adolf Hitler solche Sätze von sich gegeben
hat... (siehe dazu auch Brigitte Hamann, "Hitlers Wien";)"</i></font>

Er war auch ein ziemlich guter Maler. Ich habe ein Bilderband hier
irgendwo rumliegen mit sämtlichen Gemälden. Zwischen Genie und Wahnsinn
ist bekanntlich aber oftmals nur ein schmaler Grad. Und wenn dann noch
eine Ideologie hinzu (die ja per Definition einen Feind braucht) wirds
haarig, da können dann selbst Vegetarier und Tierfeunde gefährlich werden.
Pol Pot war meines Wissens nach auch ein Vegetarier, bin mir aber jetzt
nicht sicher.

<font color="brown[/link]</i>
"Du verwechselst Hitler ziemlich sicher mit Himmler, der tatsächlich kein
Blut sehen konnte. Verbürgt ist, dass er, als er einer Massenerschiessung
beiwohnte er in Ohnmacht fiel."</i></font>

Das kann auch sein, irgeinder konnte jedenfalls kein Blut sehen. Dann
war es der Himmler.

Viele Grüße
Freddie



Badland Warrior

26.12.2002, 23:42

@ Freddie
 

Re: Wegen der Nahrungsgrundlage...


Als Antwort auf: Re: Wegen der Nahrungsgrundlage... von Freddie am 26. Dezember 2002 22:48:45:


Auch die Germanen haben gejagt. Sie waren auf Jagd auf Ur, Elch und Wisent, auf das wilde Schwein und andere Tiere. Sie hielten auch selbst Tiere zum Decken des Fleischbedarfs.

Natürlich achteten sie das Tier als Gegner und Nahrungslieferant. So ein Wildschwein kann ganz schön biestig werden, glaub es mir, und auch so ein Horn- oder Geweihträger hat es in sich. Was ich so ankreide ist dieses "Vegetarier sind bessere Menschen" - Gefasel und die Diskreditierung derer, die sich nicht nehmen lassen, zu töte, um zu leben. Die germanen waren ferner Pragmatiker, ganz im Dasein verwurzelt, dem gesetz der Ehre untertan, sehr gläubig, aber wie gesagt auch Pragmatiker und sehnten sich, im Gegensatz zu den völlig verkorksten weltfremden Esoterikern heute, nicht nach einem möglichst schnellen Ableben oder betrieben gar wie diese die Betrachtung des Leibes als niedrig. Das kam erst mit dem Christentum auf. auch die Auffassung, das Leben sei Leid und der Tod eine Erlösung war den Germanen fremd. sie waren ein recht fideles Völkchen, kippten sich auch mal gern den Met hinter die Binde und verdienten sich den Lebensunterhalt durch ehrliche Arbeit, Ackerbau, Viehzucht und Jagd.



Badland Warrior


Freddie

26.12.2002, 23:51

@ Badland Warrior
 

Re: Wegen der Nahrungsgrundlage...


Als Antwort auf: Re: Wegen der Nahrungsgrundlage... von Badland Warrior am 26. Dezember 2002 23:42:35:


Die Germanen waren aber größtenteils "esoterische Weicheier": Respekt vor
dem Leben, vor den Tieren und allem was da kreucht und fleucht: Fleisch
gabs zwar auch ab und zu aber eher in Ausnahmefällen. Germanische
Spiritualität mit dem heutigen Materialismus ("Nur was ich sehe ist real";)
gleichzusetzen grenzt ja fast schon an Blasphemie und Ignoranz. So dumm
waren unsere Vorfahren nun auch wieder nicht. Ganz im Gegenteil. Das waren
Esos par Execellence und waren Meister im Umgang mit den Kräften der
Natur.

Gruß
Freddie


Arkomedt

27.12.2002, 03:46

@ Freddie
 

Wegen der Germanen


Als Antwort auf: Re: Wegen der Nahrungsgrundlage... von Freddie am 26. Dezember 2002 23:51:08:


>Die Germanen waren aber größtenteils "esoterische Weicheier": Respekt vor
>dem Leben, vor den Tieren und allem was da kreucht und fleucht: Fleisch
>gabs zwar auch ab und zu aber eher in Ausnahmefällen. Germanische
>Spiritualität mit dem heutigen Materialismus ("Nur was ich sehe ist real";)
>gleichzusetzen grenzt ja fast schon an Blasphemie und Ignoranz. So dumm
>waren unsere Vorfahren nun auch wieder nicht. Ganz im Gegenteil. Das waren
>Esos par Execellence und waren Meister im Umgang mit den Kräften der
>Natur.
>Gruß
>Freddie

Darf man erfahren, woher diese tiefen Einsichten in das Wesen der germanischen Stämme stammt? "Esoterische Weicheier" waren sie also, samt und sonders. Ach ja. Und sie hielten keine Haustiere und keine Sklaven? Und auf der Jagd verhielten sie sich wie die Edelsten der Edlen nordamerikanischen Prärieindianer, sie sangen die Seelen der erlegten Tiere in den Himmel hinauf.
Oh ja, vielleicht war es so. Vielleicht war ja Tacitus nur ein blöder Spinner, wenn er von den barbarischen Sitten dieser edlen Germanen berichtete.

Freddie, Verklärungen nützen genausowenig wie Pauschalisierungen! Die Germanen waren genau wie die Slawen und die Römer und die Hunnen und die Chinesen immer nur Eines: Menschen ihrer Zeit und ihres Kulturkreises! Naturverbunden, wenn es möglich war, naturzerstörend, wenn es nötig war.

Allein die unbegrenzte Vermehrung des Menschen auf diesem Planeten wirkt zwangsläufig umweltzerstörend, egal, ob sich das einzelne Individuum darüber bewußt ist oder nicht. Egal, ob sich dieses Individuum naturverbunden fühlt oder nicht. Egal, ob dieses sechsmilliardste Teil einen Baum nachpflanzt oder auch hundert, es wird den Regenwald nicht retten können.

Na los, her mit den Quellen für Deine Germanensicht, Freddie!

Freundlichst, Arkomedt.



Freddie

27.12.2002, 09:04

@ Arkomedt
 

Re: Wegen der Germanen


Als Antwort auf: Wegen der Germanen von Arkomedt am 27. Dezember 2002 03:46:53:


Hallo Arkomedt,
<i><font color="brown[/link]
"Darf man erfahren, woher diese tiefen Einsichten in das Wesen der
germanischen Stämme stammt? "Esoterische Weicheier" waren sie also, samt
und sonders."</i></font>

Das war nur Rhetorik, genauer gesagt eine Hyperbel. Sozusagen ein Teaser
für unseren Obergermanen :-)
<i><font color="brown[/link]
"Ach ja. Und sie hielten keine Haustiere und keine Sklaven? Und auf der
Jagd verhielten sie sich wie die Edelsten der Edlen nordamerikanischen
Prärieindianer, sie sangen die Seelen der erlegten Tiere in den Himmel
hinauf."</i></font>

Ganz so sicher nicht, pauschalisieren kann man das nicht aber ihr Ruf
ist etwas wilder als die Germanen selbst. Die Vandalen zum Beispiel
waren auch nicht besser oder schlechter als andere Stämme, haben aber
irgendwie nen schlechten Ruf abgekriegt.
<i><font color="brown[/link]
"Oh ja, vielleicht war es so. Vielleicht war ja Tacitus nur ein blöder
Spinner, wenn er von den barbarischen Sitten dieser edlen Germanen
berichtete."</i></font>

Spinner vielleicht nicht aber die geschichtsschreibenden Römer waren
zunächst Sieger ...
<i><font color="brown[/link]
"Freddie, Verklärungen nützen genausowenig wie Pauschalisierungen!"
</i></font>

Genau.

<i><font color="brown[/link]
"Na los, her mit den Quellen für Deine Germanensicht, Freddie!"
</i></font>

Hier:

http://www.germanische-freunde.de/magazin.html

Magazin Nr. 17, Seite 3


Viele Grüße
Freddie




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