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stefan

06.02.2007, 08:43
 

mobiles Kleinstsägewerk (Gerätschaften)

Grüß Gott,
würde mich interessieren um selbst Balken und Bretter in geringem Umfang schneiden zu können.
Hab natürlich gegooglt, frage aber hier nach euren eigenen Erfahrungen
gruss stefan

Armin

06.02.2007, 11:27

@ stefan
 

Re: mobiles Kleinstsägewerk


Als Antwort auf: mobiles Kleinstsägewerk von stefan am 06. Februar 2007 08:43:


Hallo Stefan,

>würde mich interessieren um selbst Balken und Bretter in geringem Umfang schneiden zu können.

Wir haben ein Logosol M5 (z.Zt. 1660 Euro plus Kettensäge) im Betrieb (www.logosol.de).

Für Holz und Balken in geringem Umfang, wenn die Genauigkeit nicht so wichtig ist, reicht auch ein "Big Mill Timmerjigg" vom gleichen Hersteller (180 Euro aufwärts plus Kettensäge).

Genau, relativ billig und sehr mobil ist ein "Logosol Big Mill Basic" plus eine Holzkonstruktion darunter (580 Euro aufwärts plus Kettensäge). DAs ist dann wie ein kleines Mobilsägewerk à la M5 oder M7, nur halt mit Holzgestell etc.

Erfahrungen? Bisher sind wir sehr zufrieden. Jederzeit wieder. Wir haben die Stihl MS 660 drauf, ein Gedicht :-)

Der Transport auf dem Autodach ist etwas tricky, denn beim Auf- und Abladen ist man besser zu zweit sonst *kratz* ist das Auto verschönert. Mit einem Autohänger ab 3 m aufwärts wäre es besser.

Die anderen Mobilsägewerke, die ich gefunden habe, sind viel zu groß/schwer/teuer, da gebe ich das Holz lieber zum Lohnsägen ins Sägewerk.

Gruß
Armin


stefan

06.02.2007, 18:49

@ Armin
 

Re: mobiles Kleinstsägewerk


Als Antwort auf: Re: mobiles Kleinstsägewerk von Armin am 06. Februar 2007 11:27:29:


Servus Armin,
darf ich fragen wie viel Holz du etwa scneidest pro Jahr?

ich werd mir die Dinger mal im Internet genauer ansehen,
eine Besichtigung und Vorführung von so einem Ding wäre halt
das beste.

gruss stefan



Armin

07.02.2007, 11:09

@ stefan
 

Re: mobiles Kleinstsägewerk


Als Antwort auf: Re: mobiles Kleinstsägewerk von stefan am 06. Februar 2007 18:49:


Hallo Stefan,
>darf ich fragen wie viel Holz du etwa scneidest pro Jahr?

Dieses Jahr werden wir vielleicht 10 fm schneiden, mehr nicht, weil wir das meiste Holz für 2007 fertig kaufen (wird nicht mehr rechtzeitig trocken genug, wir brauchen dieses Jahr auch erst mal nur langweilige Massenware).
Schade eigentlich, denn mein Schwiegervater hat mir erst über 50 fm Fi/Ta-Nutzholz angeboten, gefällt, am Weg, entrindet. Na egal, er bekommt solides Geld dafür wenn er es ans Sägewerk verkauft.

Nächstes Wochenende werde ich allerdings so etwa 1,5 fm in Papierholzqualität durchjubeln, ehe ich zum Kaffee&Kuchen trotte, das lohnt sich dann eher als verkloppen :-)

Wann immer die Familie/Arbeit/Baustelle mir Zeit läßt, werde ich schwächere Hölzer ("Papierholz";) aus der Region sägen und zum trocknen stapeln, damit der Bauholzbedarf ab 2008 gedeckt ist. Dabei wird das "Mobil"-Sägewerk aber wahrscheinlich wie eine Im-mobilie im Garten stehen...

>ich werd mir die Dinger mal im Internet genauer ansehen,
>eine Besichtigung und Vorführung von so einem Ding wäre halt
>das beste.

Auf jeden Fall. Logosol besucht die eine oder andere Messe, kannst sie ja mal anrufen und fragen wann sie wo aufschlagen. Sie schicken Dir auch gerne eine DVD oder VHS mit Filmchen, auf der Homepage sind auch welche.

Noch was zum "lohnt sich das"-Gedanken:
Man sägt so etwa 1-2 fm Bauholz am Tag, wenn man sich nicht kaputt machen will. Wenn man dickere Stämme kauft, zahlt man so etwa 60 Euro/fm, Ausbeute ist am Anfang knappe 50%, später auch mal bis zu 55%, mit der Erfahrung (die fehlt mir noch). Dazu kommen dann noch Trocknungsverluste.
Lohnsägen im Sägewerk kostet hier glaub ich gute 60 €/fm, aber sicher bin ich nimmer.

Ich bevorzuge schwächere Hölzer, die vielleicht 35 Euro/fm kosten, weil ich eh keine dicken Balken brauche und weils leichter zu handhaben ist und billiger. Bis jetzt bekomme ich mein Holz sogar gratis (Familie).

Also Holzeinkaufspreis plus Benzin/Kettenöl plus Abnutzung Sägewerk plus Arbeitsstunden (incl. umstapeln) als Aufwand

Bauholz, Sägemehl, dünnes Brennholz als Ertrag

Kann man gut vergleichen mit Lohnsägenlassen und umstapeln (trocknen) oder halt mit Holzhandel.

Gruß
Armin


Ruhrgebietler

07.02.2007, 07:36

@ Armin
 

Re: mobiles Kleinstsägewerk


Als Antwort auf: Re: mobiles Kleinstsägewerk von Armin am 06. Februar 2007 11:27:29:


auf dem Autodach??
Armin, es da da einachsige ANHÄNGER für's Auto geben!
Bei dem Volumen Deiner Investition hat so ein Anhänger ganz viele Vorteile.
Dan klappt es auch mit dem mobil-sein

Viel Freude mit dem Sägewerk - ich verfolge Deine Berichte dazu jetzt schon!


Armin

07.02.2007, 10:48

@ Ruhrgebietler
 

Re: mobiles Kleinstsägewerk


Als Antwort auf: Re: mobiles Kleinstsägewerk von Ruhrgebietler am 07. Februar 2007 07:36:44:


Hallo,
ja, auf dem Autodach. Man ist ziemlich wendig und das Rangieren ist ein Gedicht. Da das Ding keine 50 Kilo wiegt, ist auch das Handling ganz okay.

Anhänger überlegen wir uns auch schon eine Weile. Normalerweise brauchen wir keinen (unser Transporter hat mehr Platz/Zuladung als die meisten Hänger), aber für Kiestransporte, Steine und eben das Sägewerk/längere Hölzer kaufen wir uns vielleicht bald einen Hänger.
Allerdings Tandem und mindestens 1,8 Tonnen, sonst benutze ich lieber weiter den Transporter und notfalls mal einen geliehenen Hänger.

Gruß
Armin


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