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Ismael

13.02.2007, 03:41
 

Getreidemühle - worauf achten? (Gerätschaften)

Hallo,

Eine Getreidemühle soll es sein, haltbar und gut, für Mengen, wie sie bei 100% Selbstversorgung realistisch sind. Möglichst nicht elektrisch betrieben und Ersatzteile sollte es auch geben. Eben etwas, was man auch noch vererben kann!

Im Namhaften Auktionshaus gibt es eine Preisspanne von 1-300€ und ich frage mich natürlich, was ist von den verschiedenen Angeboten zu halten. Ich schätze mal, das mit dem Mahlwerk die Qualität der Mühle steht und fällt, wobei allerdings das beste Mahlwerk nichts nutzt, wenn der rest Schrott ist!

(Edel-)Stahl erscheint mir eigentlich eher als ungeeignet, da die Oberfläche mit der Zeit zu glatt werden dürfte wodurch die Mühle letztlich nurmehr zum Haferflocken quetschen zu gebrauchen sein dürfte, was meiner Ansicht nach auch der eigentliche Gebrauchszweck der eher günstigen Angebote zu sein scheint. Korund scheint mir ein sehr geeignetes Material für ein Mahlwerk, aber es werden auch Mahlwerke aus Mamor angeboten.

Für Tipps wäre ich dankbar

Ismael

Armin

13.02.2007, 11:53

@ Ismael
 

Re: Getreidemühle - worauf achten?


Als Antwort auf: Getreidemühle - worauf achten? von Ismael am 13. Februar 2007 03:41:57:


Hallo Ismael,
Stahl und Stein nutzt sich beides ab, wobei Stahl als unkomplizierter gilt. Synthetischer Korund sollte wesentlich langlebiger sein als Naturstein, besonders als (weicher) Marmor.

Was die Lebensdauer angeht: Eine ältere Bäuerin aus meinem Bekanntenkreis mahlt seit Ewigkeiten auf einer 30-40 Jahre alten elektrischen Kaffeemühle ihr Getreide, ist aber kein kleines lautes Schlagwerkspielzeug, sondern eine richtige fest montierte Mühle mit Mahlwerk (Krups, glaube ich).

Handmühlen sind anstrengend zu betreiben und bergen die Gefahr, daß man diese Arbeit meidet (Ausreden sind immer gern gesehen). Wenn schon Handbetrieb, dann am besten eine Mühle mit Schwungrad, das hilft enorm.
Wenns um (Versorgungs)Sicherheit geht: Du kannst ja auch eine neue oder gebrauchte gute elektrische Mühle kaufen (von frustrierten ich-SOLLTE-selber-backen-will-aber-nicht Opfern) und noch eine einfache robuste (alte?) Handmühle über ebay für 5-30 Euro. Dann hast Du Sicherheit UND Komfort.

Gruß
Armin


Ismael

13.02.2007, 12:09

@ Armin
 

Re: Getreidemühle - worauf achten?


Als Antwort auf: Re: Getreidemühle - worauf achten? von Armin am 13. Februar 2007 11:53:35:


>Hallo Ismael,
>Stahl und Stein nutzt sich beides ab, wobei Stahl als unkomplizierter gilt. Synthetischer Korund sollte wesentlich langlebiger sein als Naturstein, besonders als (weicher) Marmor.
>Was die Lebensdauer angeht: Eine ältere Bäuerin aus meinem Bekanntenkreis mahlt seit Ewigkeiten auf einer 30-40 Jahre alten elektrischen Kaffeemühle ihr Getreide, ist aber kein kleines lautes Schlagwerkspielzeug, sondern eine richtige fest montierte Mühle mit Mahlwerk (Krups, glaube ich).
>Handmühlen sind anstrengend zu betreiben und bergen die Gefahr, daß man diese Arbeit meidet (Ausreden sind immer gern gesehen). Wenn schon Handbetrieb, dann am besten eine Mühle mit Schwungrad, das hilft enorm.
>Wenns um (Versorgungs)Sicherheit geht: Du kannst ja auch eine neue oder gebrauchte gute elektrische Mühle kaufen (von frustrierten ich-SOLLTE-selber-backen-will-aber-nicht Opfern) und noch eine einfache robuste (alte?) Handmühle über ebay für 5-30 Euro. Dann hast Du Sicherheit UND Komfort.
>Gruß
>Armin

Hallo Armin,

wenn ich zu nachtschlafender Zeit poste, dann sitze ich im allgemeinen im LKW und habe mitunter reichlich Zeit. Nachdem ich gepostet habe, habe ich auch noch ein wenig recherchiert. Korund oder ähnliche Materialien scheinen tatsächlich das geeignetstezu sein. Neben Korund habe ich auch noch Mahlsteine aus Flint-Keramik Material gefunden. Auch das eine sehr harte Geschichte. Mein persönlicher Favorit ist eine große Handmühle mit eine Kurbelrad, die als Riemenscheibe ausgelegt ist. Man hätte also eine Kombination aus beidem! Leider liegt die Mühle bei fast 600€. Naja, wenn ich mal 600€ übrig habe...

Ich schätze mal, daß ich erstmal doch auf etwas elektrisches zurückgreifen werde. Handmühlen sind etweder zu uneffektiv oder zu teuer. Meine Üerlegungen gehen ja immer dahin, daß man sich auch ohne Strom helfen können muß, deswegen erstmal Handmühle. Wenn ich mir allerdings die Minutenleistung von den bezahlbaren Handmühlen anschaue, sehe ich die auch eher im Schrank verstauben als im täglichen Ensatz befindlich!


Der Husky

18.02.2007, 22:50

@ Ismael
 

Re: Getreidemühle - worauf achten?


Als Antwort auf: Re: Getreidemühle - worauf achten? von Ismael am 13. Februar 2007 12:09:46:


Hallo!

Ein Bekannter hat eine Schwungradhandmühle Typ Diamant eine zeitlang benutzt dann hat er eine 2.elektrische Mühle gekauft. Zu stressig die Handmühlerei!

Aber bei Wiederhold-Mühlenbau.de gibt es auch elektrische Mühlen mit "Nothandkurbel"

Kauf bloß keine mit Metallmahlwerk. Durch die Abnutzung entsteht feinstes Metall, welches durch das Mehl in deinen Körper gelangt und dort oxydiert (soll nicht sooo gut sein für die Gesundheit). Lies zum Thema bei www.dr-schnitzer.de

Viele Grüße vom Husky!


Fabio

13.02.2007, 12:39

@ Ismael
 

Re: Getreidemühle - worauf achten?


Als Antwort auf: Getreidemühle - worauf achten? von Ismael am 13. Februar 2007 03:41:57:


Hallo Ismael,

schau mal hier vorbei da findest du alles über Getreidemühlen.
http://www.topemmawelt.de/index.php
Grüße
Fabio



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