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Lisa(R)

16.09.2008, 22:12
 

Einkochball (allgemein)

Hallo,

im z-forum. ist ein Aufruf zu einer Sammelbestellung. Wer hier INteresse hat, kann sich anschließen.

http://z-forum.info/index.php?topic=2950.0

Mit dem Einkochball ist die Haltbarmachung mit biologisch natürlichem Verfahren, ohne chemische Zusätze für praktisch unbeschränkte Zeit möglich. Dabei können alle Twist-off Verschlüsse aber auch Einkochgläser mit Ringen verwendet werden. Er spart eine Menge Energie, da er völlig ohne Strom aus kommt.

Möglich ist es z.B. Obst und Gemüse ohne Kochen haltbar zu machen. Tomaten, Gurken, Paprika z.B. für den Salate kann man fast ohne Qualitätsverlust verarbeiten, und auf diese Weise Überschüsse im Hausgarten oder dann wenn die Gemüse preiswert sind in grösseren Mengen, ohne grossen Energieaufwand haltbar machen und verwerten.

Ideal auch für den Single Haushalt, da man meist grössere Mengen als man benötigt einkauft.

Link gibt es keinen. Das Gerät wird nicht in normalen Geschäften vertrieben, sondern nur auf Messen ect. Das Problem ist, die Handhabung, sie muss erklärt, bzw. vorgeführt werden, damit man weiss, wie man damit umzugehen hat. Ich dachte vielleicht könnte ich hier dann einen telefonischen Zuport anbieten.

Man kann so ziemlich alles damit "einkochen", alles was man benötigt ist Weingeist (ca. 40ml für etwa 400 Gläser) heißes Wasser, etwas Essig bzw. Zucker. Einlegbar sind so gut wie alle Obstarten, Gemüse, Beeren, Früchte für Marmeladen mit wenig Zucker, Fleisch, Kuchen und Kekse, auch TRINKWASSER!!!

Natürlich kann man auch grösserer Portionen kochen, wenn man preiswert eingekauft hat und den Rest auf diese Weise konservieren will, statt es einzufrieren oder 3 Tage hintereinander dasselbe zu essen. Man kann sich also auch das Einfrieren damit sparen.

Der Einkochring wird zusammen mit einem Öffner im Set verkauft. Der Öffner ist wichtig, da es passieren kann, dass man die Gläser anschliesend nicht mehr aufbekommt. Das Set kostet normalerweise 33 Euro, bei der Bestelung 30 Euro plus Versandkosten von Deutschland aus.

Wer Interesse hat sich an der Sammelbestellung zu beteiligen, schickt mir einfach eine PM. Je nach Bestellmenge, wird es vielleicht auch noch etwas billiger.

Gruss
Lisa

Clemens(R)

19.09.2008, 18:18

@ Lisa
 

Einkochball

» Wer Interesse hat sich an der Sammelbestellung zu beteiligen, schickt mir
» einfach eine PM.





Hallo,

zunächst ein Hinweis für die, die Lisa anschreiben wollten: Es war noch die alte Adresse eingetragen, bitte daher nochmal neu schreiben, jetzt kann sie wieder eMails empfangen.

Ich bin noch etwas skeptisch, ob das mit dem Einkochball wirklich so funktioniert (reicht Luftabschluß allein denn wirklich aus, um etwas haltbar zu machen?), bin aber gespannt,
was z.B. der Mostviertler im verlinkten Forum sagt.

Viele Grüße

Clemens




» im z-forum. ist ein Aufruf zu einer Sammelbestellung. Wer hier INteresse
» hat, kann sich anschließen.
»
» http://z-forum.info/index.php?topic=2950.0

Ismael(R)

19.09.2008, 20:58

@ Clemens
 

Einkochball

»
» Ich bin noch etwas skeptisch, ob das mit dem Einkochball wirklich so
» funktioniert (reicht Luftabschluß allein denn wirklich aus, um etwas
» haltbar zu machen?), bin aber gespannt,
» was z.B. der Mostviertler im verlinkten Forum sagt.
»
» Viele Grüße
»
» Clemens
»
Hallo,

ich wage auch zu bezweifeln, daß das Ding halten kann,was es verspricht. Auch wenn der apprupte Druckabfall im Behälter und die nahezu Sauerstoffreie Atmosphäre einigen Mikroorganismen den garaus machen dürfte, scheint mir eine Sterilisierung nicht gegeben zu sein. Funktionieren dürfte es bei trockenen Lebensmitteln. Insektenlarven dürfte die Sauerstoffarme umgebung garnicht schmecken. Bei größeren gebinden die man dafür gemeinhin benutzt ist jedoch fraglich, ob sich ein zündfähiges Gemisch bildet und wenn doch, ob das dann nicht, im wahrsten Sinne, den Rahmen sprengt.

Aber versuch macht bekanntlich Klug!

Ismael

Saurier61(R)

Homepage E-Mail

NRW,
24.09.2008, 09:22

@ Ismael
 

Einkochball

Hallöle,

Mostviertler hat das Teil jetzt getestet:-D
http://z-forum.info/index.php?topic=2950.msg26804#msg26804

Einkochen macht übrigens nicht steril. Die Nahrung wird pasteurisiert.
Unter Pasteurisation versteht man die Haltbarmachung durch Erhitzen auf Temperaturen unter 100° C.
Beim normalen Einkochen werden 100° nicht erreicht.

100° erreicht man evt. in einem Dampfdruckdopf.?

Der eigentliche Konservierungseffekt entsteht beim Einkochen durch den Ausschluß von Sauerstoff.

Bei eiweißhaltigen Lebensmitteln (Bohnen, Fleisch..) muß man den Einkochvorgang nach 48 Stunden noch mal wiederholen, erst dann sind sporenbildende Mikroorganismen unschädlich. Steril ist es dann immer noch nicht.

Also ich möchte das schon mal mit dem Einkochball probieren. Zumal man damit auch Lebensmittel haltbarmachen kann die nicht gekocht sind z.B.Ananas da kann ich nie eine ganze essen und den Rest kann ich dann für die nächste Woche oder so haltbar machen.

Vielleicht könnte man auch so Saatgut konservieren:flower:

Ich hab mir schon so ein Teil bestellt:-D
Das könnte viel Energie und Zeit sparen. Ich will es ausprobieren.


Lieben Gruß von
Helga

---
Der Optimist irrt sich nicht öfter als der Pessimist.... aber er hat mehr Spass dabei.

Alle warten auf den 3.WK... dabei sind wir schon mitten drin...
Mensch gegen Erde... Erde gegen Mensch

Clemens(R)

24.09.2008, 12:39

@ Saurier61
 

Einkochen / Konservieren

» Mostviertler hat das Teil jetzt getestet:-D
» http://z-forum.info/index.php?topic=2950.msg26804#msg26804
»
» Einkochen macht übrigens nicht steril. Die Nahrung wird pasteurisiert.
» Unter Pasteurisation versteht man die Haltbarmachung durch Erhitzen auf
» Temperaturen unter 100° C.
» Beim normalen Einkochen werden 100° nicht erreicht.
» [...]
» Der eigentliche Konservierungseffekt entsteht beim Einkochen durch den
» Ausschluß von Sauerstoff.




Hallo Helga,

der fehlende Sauerstoff ist nur ein Teil des Haltbarmachens, denn Lebensmittel können sich auch unter Luftabschluß zersetzen. Du kennst es z.B. vom Wein, die Gärung findet bewußt unter Ausschluß von Luft statt. Auch beim Komposthaufen macht es einen Unterschied, ob die Zersetzung mit oder ohne Sauerstoff geschieht, aber die Zersetzung an sich findet auf jeden Fall statt.

Ich kann mir also vorstellen, daß das Gerät gut solche Lebensmittel schützt, die unter Luftzufuhr schnell braun werden (z.B. aufgeschnittene Äpfel oder Bananen), aber nicht, daß es so allgemein und pauschal das Einkochen und Einfrieren ersetzt wie angenommen.

» Der eigentliche Konservierungseffekt entsteht beim Einkochen durch den
» Ausschluß von Sauerstoff.


Warum werden wohl beim Einkochen unterschiedlich Temperaturen und Zeiten angegeben? Ginge es nur um den Sauerstoff, dann würde man die Gläser nur einmal kurz erhitzen und hätte den Unterdruck/Sauerstoffabschluß, aber es muß eben je nach Obst oder Gemüse länger oder höher erhitzt werden. Und wenn diese Erhitzung fehlt, dann ist das Eingekochte nicht haltbar. Wieso sollte das beim Einkochball besser sein?

Viele Grüße

Clemens

Saurier61(R)

Homepage E-Mail

NRW,
26.09.2008, 14:54

@ Clemens
 

Einkochen / Konservieren

Hallöle Clemens,

die Einkoch-Zeiten sind im Prinzip Garzeiten.

Schätze mal in einem Glas mit Beeren-Obst sind nicht weniger Bakterien als in einem Glas mit Gemüse.

Lieben Gruß von
Helga

---
Der Optimist irrt sich nicht öfter als der Pessimist.... aber er hat mehr Spass dabei.

Alle warten auf den 3.WK... dabei sind wir schon mitten drin...
Mensch gegen Erde... Erde gegen Mensch

Ismael(R)

26.09.2008, 23:07

@ Saurier61
 

Einkochen / Konservieren

» Hallöle Clemens,
»
» die Einkoch-Zeiten sind im Prinzip Garzeiten.
»
» Schätze mal in einem Glas mit Beeren-Obst sind nicht weniger Bakterien als
» in einem Glas mit Gemüse.
»
» Lieben Gruß von
» Helga

Hallo,

von mir aus soll jeder mit seinem Einkochball glücklich werden. Als Verschlußmethode ist er sicher eine prima Erfindung. Daß es mit der Sauerstoffreien/-armen Atmosphäre beim einkochen getan sei, ist jedoch schlichtweg falsch. Das Prinzip des Einkochens ist, das zu konservierende Gut Luftdicht zu verschließen und dann dafür sorge zu tragen daß sich nach erfolgtem einkochen so wenig Substanzen im Gefäß befinden, die das Gut verderben könnten, wie möglich, wobei die relativ niedrigen Temperaturen einen Kompromis zwischen einer möglichst geringen Keimzahl und einer möglichst appetitlichen Konsistenz des Inhalts darstellen. Garzeiten können eine Rolle spielen, sind aber nicht der eigentliche Grund für die Einkochzeit, auch wenn sie diese über die tatsächliche Notwendigkeit hinaus verlängern. Die Wärmeeinwirkung richtet sich nach den in erster Linie zu beseitigenden Keimen, die je nach Lebensmittel differiert (der pH- Wert spielt dabei wohl eine Rolle). Ein zweites Einkochen bei eiweishaltigen Produkten dient ja auch nicht dem Garen, sondern der Sterilisation (ob tatsächlich per deffinition sterilisiert wird sei dahingestellt, der Begriff ist für das Verfahren jedoch gängig). Absolute Keimfreiheit wird dabei nie (sicher) erreicht, ansonsten wären so konservierte Lebensmittel auch mehr oder weniger unbegrenzt haltbar.

Ismael

Lisa(R)

28.09.2008, 15:51

@ Ismael
 

Einkochen / Konservieren

» » Hallöle Clemens,
» »
» » die Einkoch-Zeiten sind im Prinzip Garzeiten.
» »
» » Schätze mal in einem Glas mit Beeren-Obst sind nicht weniger Bakterien
» als
» » in einem Glas mit Gemüse.
» »
» » Lieben Gruß von
» » Helga
»
» Hallo,
»
» von mir aus soll jeder mit seinem Einkochball glücklich werden. Als
» Verschlußmethode ist er sicher eine prima Erfindung. Daß es mit der
» Sauerstoffreien/-armen Atmosphäre beim einkochen getan sei, ist jedoch
» schlichtweg falsch. Das Prinzip des Einkochens ist, das zu konservierende
» Gut Luftdicht zu verschließen und dann dafür sorge zu tragen daß sich nach
» erfolgtem einkochen so wenig Substanzen im Gefäß befinden, die das Gut
» verderben könnten, wie möglich, wobei die relativ niedrigen Temperaturen
» einen Kompromis zwischen einer möglichst geringen Keimzahl und einer
» möglichst appetitlichen Konsistenz des Inhalts darstellen. Garzeiten
» können eine Rolle spielen, sind aber nicht der eigentliche Grund für die
» Einkochzeit, auch wenn sie diese über die tatsächliche Notwendigkeit
» hinaus verlängern. Die Wärmeeinwirkung richtet sich nach den in erster
» Linie zu beseitigenden Keimen, die je nach Lebensmittel differiert (der
» pH- Wert spielt dabei wohl eine Rolle). Ein zweites Einkochen bei
» eiweishaltigen Produkten dient ja auch nicht dem Garen, sondern der
» Sterilisation (ob tatsächlich per deffinition sterilisiert wird sei
» dahingestellt, der Begriff ist für das Verfahren jedoch gängig). Absolute
» Keimfreiheit wird dabei nie (sicher) erreicht, ansonsten wären so
» konservierte Lebensmittel auch mehr oder weniger unbegrenzt haltbar.
»
» Ismael

Hallo Ismael,

der Druck der bei der Einkochballmethode erzeugt wird, ist sehr hoch. Der Unterschied ist, dass Du die Sachen nicht mehr einkochen brauchst, sondern frisch einlegen kannst. DAbei müssen sie allerdings vor dem Verschliesen noch mit kochendem Wasser übergossen werden. Außerdem braucht man nur eine ganz geringe Menge des Alkohols, also wirklich nur ein zwei Tropfen.

Als Faustregel gilt, alles was Du roh isst, kannst Du auch roh verschließen, alles was man gekocht isst, wird auch gekocht konserviert.

Z.B. rohe Tomaten heiß abspülen und in das Glas füllen. Dann mit kochendem Wasser (mit einer winzigen Spur Essig, genaue Menge steht im Rezept) übergiesen und mit dem Drachenklistier versiegeln. Hält nach Aussage des Hersteller jahrelang. Dann kannst Du im Winter Deine eigenen Tomaten zu Salat verarbeitet essen oder auch die billig gekauften Datteltomaten vom Sommer.

Mit Früchten z.B. ERdbeeren wird das ganze mit kochendem Wasser unter Zusatz von einer geringen Menge Zucker verschlossen. DAnn sind die Früchte für die Erdbeertorte noch ganz und ansehlich wie frisch.

Oder eine Ananasfrucht, die ist mir immer zu gross um sie auf einmal zu essen. Einfach portionieren, verschließen und dann im Laufe der nächsten 14 Tage essen. Wenn Du sie mit kochendem Wasser übergiesst, sind sie natürlich auch noch länger haltbar.

Oder z.B. Suppengemüse 3 Minuten sprudelnd kochen, portionsweise auf Gläser verteilen und verschließen. Das Gemüse ist noch bissfest und kann für jede Suppe weiterverwendet werden.

Gruss
Lisa

Lisa(R)

04.02.2009, 17:28

@ Clemens
 

Einkochball

» » Wer Interesse hat sich an der Sammelbestellung zu beteiligen, schickt
» mir
» » einfach eine PM.

»
»
» Hallo,
»
» zunächst ein Hinweis für die, die Lisa anschreiben wollten: Es war noch
» die alte Adresse eingetragen, bitte daher nochmal neu schreiben, jetzt
» kann sie wieder eMails empfangen.
»
» Ich bin noch etwas skeptisch, ob das mit dem Einkochball wirklich so
» funktioniert (reicht Luftabschluß allein denn wirklich aus, um etwas
» haltbar zu machen?), bin aber gespannt,
» was z.B. der Mostviertler im verlinkten Forum sagt.
»
» Viele Grüße
»
» Clemens
»

Hallo Clemens,

Mostviertler hat inzwischen die ersten Versuchsgläser geöffnet. Hier ist sein Bericht aus dem Zukunftsforum:

Hallo an alle Einkocher!

Habe mittlerweile meine ersten Gläser getestet. Verwendet wurden Twist-off - Gläser (gebraucht) und darin wurde Birnenkompott eingelegt.
Birnen mit etw. Zucker und Gewürzen im Topf ganz kurz aufkochen und dann in die Gläser gefüllt. verschlossen mit dem Einkochball. Die Gläser sind alle gut gewesen, kein einziges ist bisher schlecht geworden und ohne Hilfe konnte keines geöffnet werden. Weil nicht lange sterilisiert wurde, sind die Birnen wunderbar bissfest u.s. w.

lg
Mostviertler

http://z-forum.info/index.php?topic=2950.msg37632;topicseen#msg37632

LG
Lisa

Guerrero(R)

05.02.2009, 15:40

@ Lisa
 

Einkochball

Guten Tag.

Wenn es wirklich stimmt,
dass man frische Tomaten auf diese Art
frisch lagern kann über
den Winter,
dann würde ich das Gerät kaufen.

Nur, mir fehlt der Glaube.

Gibt es jemanden,
der das in der Praxis bestätigen kann?

Wenn ich kochendes Wasser
über die Tomaten schütten muss,
sind die dann noch frisch bzw. roh?

Gruß
Guerrero

Lisa(R)

09.02.2009, 19:45

@ Guerrero
 

Einkochball

» Guten Tag.
»
» Wenn es wirklich stimmt,
» dass man frische Tomaten auf diese Art
» frisch lagern kann über
» den Winter,
» dann würde ich das Gerät kaufen.
»
» Nur, mir fehlt der Glaube.
»
» Gibt es jemanden,
» der das in der Praxis bestätigen kann?
»
» Wenn ich kochendes Wasser
» über die Tomaten schütten muss,
» sind die dann noch frisch bzw. roh?
»
» Gruß
» Guerrero

Hallo Guerrero,

die Tomaten sind eben so, wie wenn sie mit heissem Wasser überbrüht worden sind. :-) Nicht mehr ganz sooo frisch, aber eben auch nicht gar gekocht.

Eine Bekannte hatte Paprikaschoten übrig und hat sie auf diese WEise konserviert. Sie waren nicht mehr so bissfest wie frische Ware, eben weicher, aber noch gut für in den Salat zu gebrauchen.

Wenn du so ein Teil haben möchtest, dann schick mir doch einfach eine Mail mit Angabe deiner Adresse.

LG
Lisa

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