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sheeplady(R)

E-Mail

12.06.2009, 22:40
 

Stromlose Geräte (Gerätschaften)

Hallo zusammen,

möchte mir in nächster Zeit verschiedene stromlose Geräte zulegen, um für Engpässe oder auch Notfälle gewappnet zu sein, bzw. Energie einzusparen. Welche Dinge haltet ihr für wichtig und sinnvoll?

Ich denke zunächst einmal an Kleingeräte wie Kochkiste (wer hat womit welche Erfahrungen/Fabrikat/Konstruktion), Brikett-/Papierpresse, Solarkocher (auch da gibt es verschiedene), einen soliden Fleischwolf aus Edelstahl (das einzige Fabrikat, das ich kenne hat nicht die gewünschte Qualität), Omas fußbetriebene Nähmschine (ok - die ist schon nicht mehr so klein ;-) usw.
Und wer von euch hat eine handbetriebene Waschmaschine? Wie gut funktioniert das, wie anstrengend ist es, mit dem Teil zu waschen?

Bin erst am Anfang meiner Überlegungen. Also her mit den Ideen: Was gibt es, was macht Sinn...

Liebe Grüße
S.

Landmann(R)

13.06.2009, 13:57

@ sheeplady
 

Stromlose Geräte

Grüße Dich Dame der Schafe,


ist mein erster Beitrag in diesem Forum.

Wirklich interessant. Die Überlegungen die Zukunft betreffend konkret werden zu lassen.

Ich denke derzeit darüber nach eine Waschmaschine umzubauen, und dabei deren Stromverbrauch von ca. 2500 Watt auf verbleibende 250 Watt zu verringern. Diese letzten 250 Watt tun den wichtigen Dienst der Maschine, lassen sich mittels einem kleinen Generator prima und billig selbst herstellen, und erhalten den wesentlichen Teil des Komfortes der Waschmaschine.

Es eignet sich dafür wohl eine ältere Maschine mit mechanischen Programmschaltwerk. Außer Betrieb gesetzt werden müssen nur :
a) "Aufheizen" des Laugenwassers, also selbst warmes Wasser
einfüllen (ganz teure moderne Maschinen haben Warmwasseranschluß),
b) das Schleuderprogramm abstellen.

Nur des Hin-und-Her der Wäsche in der Lauge sowie Abpumpen und die Frischwasserzulaufsteuerung lassen sich mit ca. 200 - 250 Watt Strom darstellen.

Vielleicht hat jemand hier schon soeine modifizierte Maschine hergestellt und am Laufen und kann berichten ?

Es gibt außerdem kleine Handmaschinen (Druckkugeln mit ca. 20 Liter Volumen) aber da muß man selbst Hin-und-Her-Drehen. Wohl eher für dressierte Affen geeignet ?!

Weitere Stromlose, handangetrieben : Handbohrer scheint mir auch sinnvoll.

Das Leben nimmt im Comfort etwas ab und wird entschleunigt, wenn wir diese Dinge wirklich anwenden.

Mancher kann´s gar genießen.

Gruß und schönes Wochenende.


Der Landmann.


P.S.: Es gibt auch modernere Handwaschmaschinen, hab aber derzeit keine auf e-bay gefunden.

http://shop.ebay.de/items/?_nkw=Handwaschmaschine&_sacat=0&_trksid=p3286.m270.l1313&_odkw=druckwaschmaschine&_osacat=0

sheeplady(R)

E-Mail

13.06.2009, 22:52

@ Landmann
 

Stromlose Geräte

Hallo Landmann,

herzlichen Dank für deine Antwort. Den Handbohrer hab ich auf meine Liste gesetzt.:-D

Wenn du den Schleudergang ausschaltest und die Wäsche nicht schleudern lässt, was machst du dann? Kommt sie in eine extra Schleuder? Ist das stromsparender? Oder hast du eine ganz andere Idee? Tropfnass aufhängen wäre am billigsten, aber so viele Klamotten haben meine Kinder und ich nicht im Schrank, dass wir warten könnten, bis die Wäsche trocken ist. ;-)

Wünsch dir gute Ideen und Gelingen für einen eventuellen Waschmaschinenumbau. Klingt gar nicht so kompliziert (ok - ich bin zwar handwerklich, aber nicht technisch begabt - hab da keine realistische Einschätzung).
Würde mich freuen, wenn du über das Ergebnis hier wieder berichtest.

Liebe Grüße
S.

Saurier61(R)

Homepage E-Mail

NRW,
14.06.2009, 10:25

@ sheeplady
 

Stromlose Geräte

Hallöle Sheeplady,

ich habe über 1 Jahr sämtliche Wäsche per Hand gewaschen und ausgewrungen.
Wenn niemand da war, hab ich die großen Wäscheteile durch den Handgriff an der Badewanne gezogen und damit ausgewrungen. War super einfach bei Hosen, Handtüchern oder Bettwäsche. So ist die Wäsche nicht mehr tropfnass und trocknet auch im Winter innerhalb von 2-3 Tagen.

Zu der Zeit hab ich auch versucht so was zu ersteigern: http://cgi.ebay.de/Alte-Waeschemangel_W0QQitemZ110399726391QQcmdZViewItemQQptZHaushalt_K%C3%BCche?ha...id=p3286.c0.m14&_trkparms=65%3A12|66%3A2|39%3A1|72%3A1229|240%3A1318|301%3A1|293%3A1|294%3A50

damit würde es noch leichter gehen:-D
Waschbrett sollte man dann auch haben und einen Wäschestampfer

Lieben Gruß von
Helga

---
Wenn du etwas als richtig erkannt hast.... tu es.. und zwar sofort

Alle sehen nur Bäume und Probleme dicht an dicht...
ich seh die Zwischenräume und das Licht

Landmann(R)

14.06.2009, 14:56

@ sheeplady
 

Stromlose Geräte / Niedrigtechnologie-Effizienz

Schönen sonnigen Sonntag, Dame der Schafe,


will gern auf Deine Fragen eingehen, auch sprichst Du den Faktor Zeit an, das ist mir sehr willkommen. Freue mich über Helgas Anregung der Wäschepresse als Schleuderersatz. ( ab hier Du normal, ich kursiv) :

Wenn du den Schleudergang ausschaltest und die Wäsche nicht schleudern lässt, was machst du dann?
Ich nehme die Wäsche klatschnass heraus und hänge die so auf, Hemden auf Bügel. Uns ist beiden klar : Auswringen (beansprucht und nutzt Wäche stark ab, oder abpressen mit der durch Helga weiter unten gezeigten Presse) kürzt sehr die Trockenzeit ab. Wie unsinnig ist es mit warmer Kernkraft-Strom-Luft Wäsche trockenzupusten, obwohl draußen der Wind geht und ich das meiste Wasser mit wenig Muskelkraft abpressen kann wenns schnell gehen muß?. Niedrigtechnologie-Effizienz, also die Benutzung von Handgeräten die zur Not der Dorfschmied reparieren kann (wie z.B. die Presse die Helga zeigt) sind in Zukunft auf längere Sicht bestimmt von Vorteil zum Erhalt von "Restlebensstandard". Ich meine im Vergleich zu elektronisch geregelten Maschinen, die eine "Vielfachabhängigkeit" mit sich bringen. Als da wäre : Energie, hier im Waschmaschinenfall sogar Energiestärke (bis 2500 Watt) und Energiemenge, Ersatzteile, Fachkenntnisse für die Reparatur. Will ich mir diese "vernetzte Abhängigkeit" erlauben ?

Kommt sie in eine extra Schleuder?
Nein.

Ist das stromsparender?
Weiß nicht ob es stromsparender wäre.

Oder hast du eine ganz andere Idee?
Ja, mehr dazu weiter unten.

Tropfnass aufhängen wäre am billigsten, aber so viele Klamotten haben meine Kinder und ich nicht im Schrank, dass wir warten könnten, bis die Wäsche trocken ist.
Ob es zeitlich und organisatorisch, sowie von dem zusätzlichen Arbeitsaufkommen und der dafür nötigen extra Kraft her geht oder nicht mußt Du in Deiner "Welt" natürlich entscheiden. Ist es der Geist (die Erkenntnis) der einen solche Wege des geringeren Komfortes gehen läßt ?
Jedenfalls ändert sich das Leben sehr, wenn "Dinge" oder besser "Vorgänge" anfangen weniger vollautomatisch zu gehen.
Z.B. warmes Wasser kommt nicht mehr "mühelos" aus der Wand (Leitung), das Haus ist nicht mehr thermostaische und automatisch gleichbleibend erwärmt in den kalten Jahreszeiten, der Bäcker ist zu weit mit allen Konsequenzen.

Muß erst der Badeofen mit Holz oder Kohle angeheizt werden wird freiwillig seltener geduscht. Wetten ?

Ist das Wäschewaschen deutlich mühevoller als heute, müssen doch :
a) Familienangehörige beteiligt werden, auch dann wenn es bedeutet, daß Kinder vorübergehend ihre heutzutage fast völlig entpflichtete Spiel- und Phantasiewelt verlassen müssen. Ich sage hier extra nochmals "nur vorübergehend".
b) Es muß dann mit Wäsche (Kleidung) etwas anders umgegangen werden. Also stärkere Verschmutzung dulden bevor gewaschen wird, oder "vorsichtiger" also entfernter von Mutter-Erde leben. Zweiteres ist mir zuwider.
c) Außerdem um dem Zeitproblem, Wäsche trocknet zu langsam, zu entkommen von anderen Menschen gebrauchte Kleidung tragen. Ich bin in meiner Umgebung dafür bekannt, daß ich gern gute gebrauchte Kleidung annehme und bekomme viel geschenkt.
d) Die dafür (diese Wäsche- und Kleidungsverwendung) richtige stabile innere Haltung sich zulegen.


Hier, und durch den inzwischen entstanden Strang zu diesem Thema erkenne ich bei meinem Vorhaben ein Problem, auf daß Ihr mich gestoßen habt, welches ich gleich noch erwähnen will und für dessen Lösung Vorschläge sehr willkommen sind.

Ich ab hier nicht mehr kursiv, weil ich auf alle Deine Fragen geantwortet habe.

Je mehr man sich mit dieser Sache "Entfeinerung und Niedrigtechnologie-Effizienz" beschäftigt und so von kleinen Komfortextras im Leben Abschied nimmt, je mehr entwickelt man ein Gespür für Begriffe die vorher selbstverständlich und doch gleichsam "unverstanden" waren.

Was ist schon ein "Waschvollautomat", also die seit 40 Jahre übliche Waschmaschine ?

Also auf folgendes Problem habt ich mich gebracht, welches ich noch zu überwinden habe, beim Umbau :
Die Waschmaschine (Waschvollautomat) spült nach dem Vorwaschgang mehrmals und schleudert jedesmal (meiner Meinung nach niedertourig) die Wäsche an um so den Spülwasserwechsel möglichst vollständig und damit wirksam werden zu lassen.
Ebenso nach der Hauptwäsche, nach der mehrmals mit klarem Wasser gespült und danach jedesmal leicht zwischengeschleudert wird.
Das Schleudern, besonders die Beschleunigung auf hohe Drehzahlen ist aber, was den vielen Strom kostet.

Andererseits, ohne Zwischenschleudern, also mit schlechterem Ausspülen der Wäsche ist zuviel Restlauge noch drinnen, und getrocknet in der Wäsche ist die schlecht für die Haut.

Ob es mit ein oder zwei mehr Spülgängen extra, dafür aber ohne Zwischenschleudern, sondern nur Abpumpen bis die Laugenpumpe Luft zieht und abschaltet, getan wäre ? Diese zwei Extraspülgänge ließen sich schon noch hineinmogeln, in´s Wasch-Programm.

Habt Ihr eine bessere Idee, Ihr Leser, und Du Dame der Schafe, wie möglichst viel Komfort, bei niedrigem Stromverbrauch und niedriger Gesamtabhängigkeit erreicht werden kann ?




Gruß vom Landmann.

Armin(R)

E-Mail

14.06.2009, 21:50

@ Landmann
 

Waschmaschine Stromverbrauch

Hallo und willkommen Landmann, hallo Forum,

zur Waschmaschine: Eine Waschmaschine zieht i.d.R. auch dann nur 250 Wh pro Waschgang, wenn Du schleuderst (und nicht heizt). Das brauchst Du ihr also nicht abzugewöhnen.

Heizstab deaktivieren:
Bei älteren Waschmaschinen wird der Aufheizvorgang per Zeitschaltuhr gesteuert, die Maschine würde es also nicht merken, wenn man einfach den Heizstab abklemmt.

Bei neueren Waschmaschinen geht das nicht, aber da kann man die Maschine einfach mit Warmwasser betreiben und ein kälteres Programm starten, also z.B. 60°C warmes Wasser aus dem Badeofen o.ä. in die Maschine leiten und mit 30°C oder 40°C Programm betreiben. Dann heizt sie nicht und will auch nicht heizen.

Allerdings muß man dann noch vor der Spülphase von Hand auf Kaltwasser umstellen, sonst wird warm gespült. Wer genug überschüssiges Warmwasser hat (Solaranlage im Sommer), dem wäre das natürlich wurscht, denn warmes Wasser spült ja besser.

Übrigens wird die Wäsche bei einer modernen WaMa, die man einfach ans Warmwasser hängt, manchmal nicht so sauber wie im Normbetrieb. Grund: Da die Aufheizphase wegfällt, verkürzt sich die Warm-Wasch-Phase.

Wir betreiben unsere Maschine per Vorschaltgerät am Warmwasser, solar oder mit Holz erwärmt. Vorschaltgerät ist von www.oeko-energie.de, aber Geräte wolltest Du ja vermeiden :-D

Funktioniert super und wäscht sauber, mir ist keine Verschlechterung aufgefallen. Wenn mir mal langweilig ist (haha!), dann hänge ich eine Diode vor den Heizstab (=halbe Leistung), oder gleich einen "Dimmer" (Thyristorsteller). Ach, was rede ich ... erstens wird mir nicht langweilig und außerdem wäscht sie ja perfekt :-D

"If it works, don't fix it", für die anglophilen hier ;-)

ACHTUNG: Zulaufschlauch gegen warmwassertauglichen tauschen, am besten gleich einen metallenen Flexschlauch mit Metall-Gewindeteilen, gibts für etwa 15 € bei *bay. Mir ist neulich ein Plastikteil am Warmwasserschlauch kaputtgegangen, für ein paar € Aufpreis hätte sich das vermeiden lassen.

Da der Badeofen oder der Warmwasserspeicher nicht immer die Temperatur hat, die man grad will, empfiehlt sich noch ein simpler mechanischer Brauchwassermischer, kostet nicht viel und erleichtert das Leben.

Ansonsten: Wollkleidung muß nicht (bzw. darf oft nicht) gewaschen, nur gelüftet/gebürstet werden, z.B. Wollhemden, Lodenmäntel, etc.
Lederkleidung hält lange und braucht kein Waschen.

Warmwasser: Ich würde nicht das ganze Jahr über Warmwasser mit Holz erzeugen wollen, wer möglichst stromlose Lösungen will, kann sich ja eine pumpenlose Solaranlage kaufen, die per Naturumlauf funktioniert. Die sind zwar nicht frostfest in gefülltem Zustand, aber dann läßt man sie im Herbst halt leerlaufen, wenn die Heiz-Zeit beginnt. Im Winter kommt solar eh nicht viel rüber.

Trocknen: Wir trocknen unsere Wäsche zur Zeit noch auf dem Balkon, den ich mit Gewächshausfolie eingepackt habe wie ein Wintergarten. Im Winter hängen wir manches über/neben den Holzofen. Unsere Waschmaschine schleudert nur mit 600 bis 800 Touren (einfach, billig, robust), aber da tropft nix mehr.

Grüße

Armin

Armin(R)

E-Mail

14.06.2009, 21:58

@ Landmann
 

Landmanns Waschmaschine

Hallo Landmann,
noch etwas: Deine Verbrauchswerte kommen mir zu hoch vor. Unsere simple billige SIWAMAT XT 85F Family (etwa 6-7 Jahre) alt braucht original zwischen 200 Wh (30°C Wolle) und 950 Wh (60°C Intensiv, unser Kack-Windel-Programm).
Betrieben mit Warmwasser braucht sie im 40°C Programm etwa 250 Wh.

Grüße

Armin

Armin(R)

E-Mail

15.06.2009, 09:51

@ Armin
 

Watt, Wattstunden ... und wenn das Bett ruft

Hallo Landmann, hallo Forum,
ich war gestern abend wohl schon bettreif, als ich geantwortet habe. Außerdem erlebe ich ständig, daß physikalische Einheiten wild durcheinandergeschmissen werden (neulich kam "Watt pro Stunde" für Leistung).

Da redet der Landmann also rechtens von Watt, und Armin faselt von Wattstunden. Beides ist für autarke Stromversorgung natürlich wichtig. Wobei ... ich würde eine Waschmaschine nicht an einem nebenher ratternden Generator betreiben wollen, auch nicht an einem kleinen. Eine WaMa zieht immer wieder mal Strom und pausiert dann wieder eine Weile. Akkus und Wechselrichter scheinen mir sinnvoller, nicht nur für die Waschmaschine.

Zu Deinen Leistungswerten:

Die 2500 W gehen größtenteils auf's Konto des Heizstabes, der hat normalerweise zwischen 2000 und 2300 W.

Hast Du schon mal beim Schleudergang die momentane Leistung gemessen? Ich finde grad mein Meßgerät nicht mehr.
Ich bezweifle eher, daß es sich lohnt, das Zwischendurch-Schleudern und Schluss-Schleudern zu vermeiden, denn sooo viel Strom zieht das nicht, und ein Generator/Wechselrichter sollte nicht allzu knapp bemessen sein, wenn er was nützen soll.

Wenn man lediglich das elektrische Aufheizen vermeidet/entschärft, spart man enorm Strom (sowohl Watt als auch Wattstunden *gg* ) und hat keine Komforteinbußen. Das könnte Deinem Ziel ja nahe kommen, oder? (siehe Schlussfrage: Was IST Dein Ziel?)

+++++++++++++

Noch ein paar Ergänzungen zum Warmwasserbetrieb:

-Wenn die Maschine am Warmwasserhahn hängt, kommt das Wasser nicht gleich mit voller Temperatur, sondern erst kalt, dann lauwarm, dann warm, dann heiß. Wie beim Händewaschen halt. Außer man hat eine Zirkulationsleitung, aber wir wollen ja Strom sparen, nicht?

-Das warme Wasser ist oft auf maximal 45°C oder so begrenzt (Brauchwassermischer am Warmwasserspeicher), beim 60°C Programm muß also nachgeheizt werden

-Die Wäsche und die Waschmaschine selbst sind kalt und heizen sich auf (Wasser kühlt sich ab)

Das alles führt dazu, daß die Waschmaschine selbst mit Warmwasseranschluß (und ggf. Vorschaltgerät) Strom zum Aufheizen (Heizstab) zieht.

Das kann man verbessern:

-Haupt-Brauchwassermischer umgehen, unsere WaMa zieht direkt am Speicher und das Vorschaltgerät mischt für 60°C-Wäsche z.B. Wasser von 65°C zusammen, um den Stromverbrauch zu senken

-Wenn ein Heizstab von 2300 W den Generator oder Wechselrichter in Schwierigkeiten bringt (vor allem wenn grad auch ein anlaufender Kühlschrank 800 W zieht und noch 10 andere Verbraucher dran hängen), dann kann man den Heizstab einfach und billig kastrieren (Diode, Thyristorsteller)

Bei manchen Waschmaschinen kann wie gesagt das Waschergebnis leiden, wenn man mit Warmwasser betreibt, weil die Waschphase kürzer wird. Da kann man sich die Tatsache zunutze machen, daß der Heizstab ja oft doch noch eine Weile nachheizen muß, bis Waschlauge, Maschine und Wäsche auf Wunschtemperatur sind: Wenn der Heizstab auf z.B. 400 W kastriert wird, dann braucht er halt nicht mehr 3 Minuten zum Nachheizen, sondern z.B. 18 Minuten.

++++++++++++++++++

Insgesamt ist es natürlich hilfreich zu wissen, was Dein eigentliches Ziel ist, z.B.

-ich bastle gern an Geräten rum
-ich will weniger Stromrechnung
-ich will die Maschine einfach und billig am Generator betreiben statt umständlich am Stromnetz ;-)
-ich rechne mit einem blutigen bayrischen Sezessionskrieg und möchte auch bei kriegnsbedingten Stromausfällen eine blütenweisse Weste
-ich rechne mit xyz und will meine Waschmaschine und mich darauf vorbereiten

Wir wollten z.B. immer einen Holzbadeofen (Holz-/Solarwasser ist einfach was gaaaanz anderes *gg* ), aber irgendwann wurde daraus ein Kaminofen mit Wassertasche (der das ganze Haus heizt) plus eine Warmwasser-Solaranlage auf dem Dach plus Wärmedämmung. Damit ist das eigentliche Ziel "immer ein warmes Bad wenn man grad duschen/baden will plus Holz-/Solarwasser" erfüllt.

Immerhin werden Holzbadeöfen und Holzherde eventuell von der Filternachrüstpflicht aufgenommen :-D

Grüße

Armin

Landmann(R)

18.06.2009, 19:00
(editiert von Landmann, 18.06.2009, 20:37)

@ Armin
 

Watt, Wattstunden ... und elektrische Spitzenleistung

Grüße Dich Armin,


dank Dir für Deine Ideen und Hinweise zum Thema.

Ich komme zurück auf Deine zentrale Frage an mich :

>> Insgesamt ist es natürlich hilfreich zu wissen, was Dein eigentliches Ziel ist, z.B. <<

Mir ist offenbar geworden, daß wir (die meisten von uns) einen sehr vernetzt-arbeitsteilig-abhängigen Lebensstandard uns zugelegt haben.

Fast alles ist doch Instant-Lebensstandard (wie Instant-Kaffee-Pulver).

Lebensmittel "wachsen" beim Aldi (oder andern großen Ketten),
Strom "fließt aus" der Steckdose,
Wärme "kommt aus" der Heizung,
Kraftstoff "wächst" bei der Tankstelle,...
Kaltes Wasser "quillt" aus der Wand,
Warmes Wasser ebenso,
Abwasser einschließlich unser "festen Hinterlassenschaften" "verschwindet" zusammen mit spitzenaufbereitetem Trinkwasser um den Faktor 20 vermehrt und unter Verschmutzung des Trinkwassers elegant und geruchlos aus unserem Wahrnehmungshorizont.
Im wesentlichen wird unser Lebensstandard "her-ge-beamt und wieder weg-ge-beamt" (Müll, Abwasser).

Und da Alles das und noch viel mehr ständig "nachwächst", deshalb darf man / frau es auch ruhig "just in time" verkonsumieren.

Eigenproduktion, wieso denn haben doch die Arbeitsteiligkeit !
Vorratshaltung, wieso haben doch die Lieferzuverlässigkeit !

Ergebnis, auch ohne es mir einzugestehen ist faktisch mein Leben und mein Lebensstandard extrem abhängig von äußeren Faktoren.

Wie kann ich etwas, gemeint ist ein wenig des gewohnten Lebensstandardes aufrecht erhalten, wenn gewohnte Lieferanten nicht mehr sollten liefern können, wollen, dürfen, oder nur noch rationiert dürfen ?

Grundlasten darstellen, (herstellen), nicht Spitzenlasten :
Meiner Meinung nach dadurch das ich Geräte die wichtig für meinen Lebensstandard sind in ihrem Konsum (Waschmaschine hier Strom, also Energie) auf Diät setze, und zwar so daß viel Strom gespart wird bei möglichst geringem Komfortverlust.

Und warum nicht Schleudern. Nun meine Gebrauchsanleitung (einer alten Waschmaschine) weist aus, daß folgende Spitzenleistungen gebraucht werden :
- Wäsche in Lauge hin-und-her 240 Watt kostet,
- Schleudern 850 Watt kostet
- Aufheizen 2200 Watt.

Wir wissen beide, so vermute ich, daß es spürbar mehr kostet elektrisch Spitzenbedarf zu bedienen als eben Grundlast. Ein elektr. Durchlauferhitzer ist in diesem Sinne ein typischen spitzenlasterforderndes Gerät (ca. 22 KW), ein elektr. Boiler dagegen kann beinahe beliebig schlapp betrieben werden, es kommt dann nur zusätzlich der Faktor Aufheizzeit und Abkühlungsverluste dazu.

Bei Eigenerzeugung gehe ich davon aus, ist es nicht anders. Habe ich einen kleinen Generator, der dann wenn er läuft dann auch voll ausgenutzt wird (oder weitestgehend) dann habe ich mäßigen Kraftstoffverbrauch, niedirge Generator-Kauf-Kosten...

Besonders schlecht stehe ich da, wenn ein größerer teurerer Generator (mit mehr innerer Reibung aufgrund von Größe)
nur teilausgelastet läuft, so nehme ich an.

Speziell wenn ein Drehstromgenerator nur für Wechselstom gebraucht wird.

Nicht vom Gerät genötigt werden zum Tun oder Unterlassen :
Außerdem wollte ich mich nicht von meinem Generator zwingen lassen immer ganz vieles Elektrische gleichzeitig zu tun, nur weil der Generator Spitzenlasten kann.

Merke das auch beim Auto :
kleiner Motor (niedrigste Motorisierung bei gleicher Karosserie) genügt völlig, und wenn dann mal schwerer Anhängerbetrieb, dann eben im 4. von 5 Gängen. Und schon ist die extra 15 % Kraft da, die sonst die nächst stärkere Motorisierung gehabt hätte. Ja, den 3. Gang gäbe es auch noch, dann wären es schon ca. 35 % mehr Kraft. Ist doch für 5 % der Fahrstrecke im Jahre völlig zumutbar ?!

Ebenso elektrisch.

Zukünftige Knappheit und hoher Preis :
Also neben der nun mühsam beschriebenen möglichst guten Ausnutzung der Eigenerzeugung kommt noch die Vermutung, daß in Zukunft Energie ohnehin sehr wertvoll werden könnte. Dann ist jedenfalls eine strenge "Energie-Diät" passend.

Und derzeit ist ja nur "Übungszeit". Die Maschine soll derzeit ganz normal mit (weniger als bisher) Netzstrom laufen. Aber wenn der mal knapp, rationiert oder fast unbezahlbar wird, dann soll das Maschinen-waschen nicht aufhören.

Derzeit also nur Trainingsphase.

Übrig lassen von Energie und Verschieben von Energiemengen in die Zukunft :
Dürfen wir davon ausgehen, daß jedes Quäntchen Energie, welches wir heute nicht für unsere Zwecke verbrauchen für die Zukunft bleibt ? Gilt dies nicht selbst für Strom ?! Ich meine ja.

Habe hoffentlich Deine Frage vollumfänglich beantwortet.

Gruß vom Landmann

Armin(R)

E-Mail

15.06.2009, 10:24

@ sheeplady
 

Stromlose Geräte

Hallo sheeplady,

- Kochkiste: wir packen ggf. einfach einen Kochtopf mit Deckel in einen Schlafsack / unter die Bettdecke. Oder wir füllen das Gargut in eine Weithals-Thermosflasche. Bei *bay oder so gibt's ab und zu Kochkisten der Schweizer Armee, die dürften qualitativ über jeden Zweifel erhaben sein :-)

-Brikett-/Papierpresse ??? Mal abgesehen davon, daß es illegal wäre, Papierbriketts herzustellen und diese nicht gut brennen, wie wäre es mit simplem Brennholz, erzeugt mit Bügelsäge und Spaltaxt? Bei schwachem Holz und moderatem Holzverbrauch kein Problem, und mehr Nutzen als eine Papierpresse. Ich habe eine FISKARS Spaltaxt mit unverwüstlichem Kunststoff-Stiel, der steckt echt alles mit einem müden Lächeln weg :-D

-Solarkocher: Für Deutschland eine solare Kochkiste, mit den konzentrierenden Modellen à la Hohlspiegel geht es hierzulande mangels Direktsonne nicht so gut, wir haben ein halbes Jahr lang mit einer selbstgebauten Pappkiste gekocht (Guatemala), hier bauen wir uns irgendwann mal eine hölzerne. Für ein paar Infos siehe www.solarkocher.ch

>>einen soliden Fleischwolf aus Edelstahl (das einzige Fabrikat, das ich kenne hat nicht die gewünschte Qualität)
die alten verchromten vom Flohmarkt sind mir gut genug, aber Edelstahl ist schon besser, zugegeben. Bei Manufactum kostet das 149 €

Eine Handbohrmaschine finde ich auch sehr wichtig, selbst neben Elektrobohrer und Akkuschrauber her: man kann extrem feinfühlig damit arbeiten, außerdem kann man auch damit sehr schnell Schrauben eindrehen.

Kühlschrank läßt sich durch Lagerkeller oder Holzkohle-Verdunstungs-Kühlschrank ersetzen, oder auch durch Quellwasserkühlung (wer eine Quelle hat).

Einkochen statt Gefriertruhe, klar.

Die Tretnähmaschinen sind eine große Erleichterung gegenüber der Handnaht beim stupiden Geradeausnähen , ansonsten bin ich damit nicht schneller als von Hand. Wenn man durch viele Lagen Stoff durchnähen muß (bestimmte historische Kleidung erfordert das), ist die Tretmaschine auch stark und feinfühlig zugleich. Nicht umsonst nähen manche Profis heute noch teilweise mit der Tretmaschine, wenn auch eher im High-End-Bereich :-)

Mehr fällt mir grad nicht ein, vielleicht bin ich selbst schon elektrisiert ;-)

Grüße

Armin

sheeplady(R)

E-Mail

15.06.2009, 21:34

@ Armin
 

Stromlose Geräte

Hallo Armin,

» - Kochkiste: wir packen ggf. einfach einen Kochtopf mit Deckel in einen
» Schlafsack / unter die Bettdecke. Oder wir füllen das Gargut in eine
» Weithals-Thermosflasche. Bei *bay oder so gibt's ab und zu Kochkisten der
» Schweizer Armee, die dürften qualitativ über jeden Zweifel erhaben sein
» :-)

Da hab ich mir vor ein paar Tagen welche bei MeinEbay reingestellt, um sie zu beobachten ;-) Schön, dass du die Qualität bestätigst.

» -Brikett-/Papierpresse ??? Mal abgesehen davon, daß es illegal wäre,
» Papierbriketts herzustellen und diese nicht gut brennen,

Tatsächlich - ist das illegal? Wusste ich nicht. Ich hatte die Briketts eher als Zusatz gedacht (wir haben eine Holzzentralheizung), um die Mengen an Kartons und Zeitungspapier (die kostenlose, die man einmal die Woche in den Briefkasten bekommt und von den Nachbarn - wie hatten noch nie eine Tageszeitung)zu verwerten.

wie wäre es mit
» simplem Brennholz, erzeugt mit Bügelsäge und Spaltaxt?

Ja - wenn ich dann mal muss, weil ich mir keinen Strom mehr leisten kann, dann werde ich das tun, Beil und Axt besitze ich genügend, aber im Moment genieße ich es, die 12 bis 15 Raummeter Holz, die wir über den Winter verheizen mit meiner Kreissäge zu sägen, ist noch Arbeit genug :-D Apropos sägen... stimmt, eine gute Bügelsäge habe ich nicht mehr, das muss auf die Liste... Danke Armin!

Liebe Grüße
S.

Saurier61(R)

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NRW,
15.06.2009, 22:10

@ sheeplady
 

Stromlose Geräte

» Hallo zusammen,
»
» möchte mir in nächster Zeit verschiedene stromlose Geräte zulegen, um für
» Engpässe oder auch Notfälle gewappnet zu sein, bzw. Energie einzusparen.
» Welche Dinge haltet ihr für wichtig und sinnvoll?
»
» Ich denke zunächst einmal an Kleingeräte wie Kochkiste (wer hat womit
» welche Erfahrungen/Fabrikat/Konstruktion), Brikett-/Papierpresse,
» Solarkocher (auch da gibt es verschiedene), einen soliden Fleischwolf aus
» Edelstahl (das einzige Fabrikat, das ich kenne hat nicht die gewünschte
» Qualität), Omas fußbetriebene Nähmschine (ok - die ist schon nicht mehr so
» klein ;-) usw.
» Und wer von euch hat eine handbetriebene Waschmaschine? Wie gut
» funktioniert das, wie anstrengend ist es, mit dem Teil zu waschen?
»
» Bin erst am Anfang meiner Überlegungen. Also her mit den Ideen: Was gibt
» es, was macht Sinn...
»
» Liebe Grüße
» S.

Hallöle Sheeplady,

stromlose Geräte...
überleg mal, welche Küchengeräte du zu Hause hast und regelmäßig nutzt.
Dann überlegst du dir welche manuellen Geräte diese ersetzen könnten...

Ich hab so schon soweit alles ersetzt, was ich unbedingt brauche. Nur ein manueller Mixer fehlt mir noch ;-) den muß ich noch bei ihbäh ersteigern.
Und für die Wäsche will ich auch noch so ne Mangel und ein neues Waschbrett.

Kochen und backen kann man übrigens auch auf dem Grill... dafür braucht man so einen: http://www.plus.de/Landmann-Grill-Lok-11093/de_vpd-45971800-8i4KAYCL60AAAAEhetdb9RT_-1f8KAYCLCJAAAAEf0thfYRiQ-ct.html?PageNumber=&PageableName=

allerdings gibt es die schon ab 80€ und die reichen voll aus....
...räuchern kann man damit auch....

Lieben Gruß von
Helga

Nachtrag

Ein Eimer mit dicht schließendem Deckel wird mit Waschmittel und Wasser gefüllt. Wäsche einfüllen... Deckel schließen unterm Schaukelstuhl befestigen... schaukeln.... sauber...

Und dann taucht da noch die Frage nach dem Waschmittel auf... gibt es keines mehr steht man dumm da wenn man nicht weiß was man als Ersatz nehmen kann.
Rosskastanie, Wurzel von Lichtnelke, oder echtem Seifenkraut...

---
Wenn du etwas als richtig erkannt hast.... tu es.. und zwar sofort

Alle sehen nur Bäume und Probleme dicht an dicht...
ich seh die Zwischenräume und das Licht

Saurier61(R)

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NRW,
20.06.2009, 16:07

@ sheeplady
 

Stromlose Geräte

» Hallo zusammen,
»
» möchte mir in nächster Zeit verschiedene stromlose Geräte zulegen, um für
» Engpässe oder auch Notfälle gewappnet zu sein, bzw. Energie einzusparen.
» Welche Dinge haltet ihr für wichtig und sinnvoll?
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» Ich denke zunächst einmal an Kleingeräte wie Kochkiste (wer hat womit
» welche Erfahrungen/Fabrikat/Konstruktion), Brikett-/Papierpresse,
» Solarkocher (auch da gibt es verschiedene), einen soliden Fleischwolf aus
» Edelstahl (das einzige Fabrikat, das ich kenne hat nicht die gewünschte
» Qualität), Omas fußbetriebene Nähmschine (ok - die ist schon nicht mehr so
» klein ;-) usw.
» Und wer von euch hat eine handbetriebene Waschmaschine? Wie gut
» funktioniert das, wie anstrengend ist es, mit dem Teil zu waschen?
»
» Bin erst am Anfang meiner Überlegungen. Also her mit den Ideen: Was gibt
» es, was macht Sinn...
»
» Liebe Grüße
» S.

Hallöle Sheeplady,

warum nimmst du nicht einfach einen gußeisernen Fleischwolf. Gibt es gebraucht oft auf dem Trödelmarkt. Achte drauf dass der dann von Alexanderwerk ist. Die sind praktisch unkaputtbar.

Lieben Gruß von
Helga

---
Wenn du etwas als richtig erkannt hast.... tu es.. und zwar sofort

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X(R)

10.08.2009, 05:49
(editiert von X, 10.08.2009, 06:04)

@ sheeplady
 

Stromlose Geräte

Liebe Leute,
Denkt über Waschmaschine bitte noch mal nach.
Sucht Euch im Zweifel einen Techniker oder lasst es bleiben.
Hier wurden Anschlussleistung und Sromverbrauch verwechselt,
Diode im Heizkreis tötet den Generator, falls der in Sättigung geht,
Drehstromgeneratoren vertragen nur eine Phasenasymetrie von max. 5 - 7%.
Kohlebadeofen ist nicht druckfest.
Ob alle Motoren generell mit Trapezwechselrichtern wollen, weiss ich nicht.
Temratur wird durch Thermostat und nicht über Zeitglied geregelt.
Thermostat schaltet auch das Programmschaltwerk weiter.

Usw. ..

Aber bei Handbetrieb ergeben sich diese Probleme ja nicht. :-)
LG.

Ps. Bin nur noch selten im Web und habe den Beitrag leider an die falsche Stelle im Tread gesetzt.

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