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Clemens(R)

16.08.2011, 13:37
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2 " (?) (allgemein)

Hallo,

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" ist der Titel eines Buches von Brett L. Markham:.

> Dieses Buch bietet Ihnen einen ganzheitlichen Zugang, wie Sie im eigenen
> Garten autark werden und den Großteil Ihrer Lebensmittel selbst anbauen
> können. Auf nur 1.000 Quadratmetern decken Sie 85 Prozent des Lebensmittel-
> bedarfs einer vierköpfigen Familie und können - wenn Sie Ihre Produkte auch
> auf dem Markt anbieten - obendrein noch rund 7.000 Euro jährlich verdienen.
> Dabei handelt es sich durchaus nicht um eine Zurück-zur-Natur-Utopie, sondern
> um eine pragmatische und bewährte Methode, die sowohl auf dem Land als auch
> im städtischen Umfeld Anwendung finden kann. Und auch wenn Sie weder Landwirt
> noch Gärtner sind - Brett Markham vermittelt Ihnen alles, was Sie wissen müssen


Kennt jemand dieses Buch?

Der Autor geht davon aus, von 1.000 m2 4 Personen zu 85% ernähren zu können. Dabei rechnet er für jede Person mit 207 kg Gemüse, 166 kg Obst, 113 kg Getreide und 72 kg Fleisch und Eier pro.

Also 800 kg Gemüse und 450 kg Getreide von nur 1.000 m2 ???

Okay, wenn der Autor recht hat, dann mache ich etwas falsch...

Link zur Amazon-Seite, von der ich die Infos habe:

http://www.amazon.de/Mini-Farming-Autark-auf-1000-Quadratmetern/dp/3942016494

Viele Grüße

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Saurier61(R)

Homepage E-Mail

NRW,
16.08.2011, 14:25

@ Clemens
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2 " (?)

Hallöle Clemens,

das Buch kenne ich nicht... aber...
bis auf Kartoffeln haben bei mir ja auch 330m² gereicht, ohne dass ich großartig was dazu kaufen musste.... und wir waren damals 8 Personen.Nur das Gemüse für das ich kein Händchen hab :-D wie Blumenkohl...

Wenn ich mir die Beete in Schrebergärten anschaue... die Pflanzen in Reih und Glied, reichlich Platz und ungenutzter Raum dazwischen... da bekommt man nicht viel.
Dabei kann dieser Platz sehr gut noch genutzt werden.
Ich hab damals z.B. einen "3 Etagen-Anbau" gehabt. Pflanzen mit
Frucht im Boden, Pflanzen die max 20cm hoch werden und Pflanzen mit Früchten oben.

Zucchini und Gurken brauchen viel Platz, doch dazwischen hat man immer noch Platz für Möhren oder Zwiebeln, Stangenbohnen bei den Zucchini
oder bei den Gurken... Kohl, Bohnen/Erbsen, Mais, Porree, rote Beete...

Ok, man muss ein wenig darauf achten, dass die Pflanzen sich mit ihren Ausscheidungen nicht gegeseitig negativ beeinträchtigen, aber oft ergänzen sie sich auch und haben Nutzen voneinander.

Sei es nun dass sie andere Pflanzen vor Insekten schützen , oder Schatten spenden und den Boden feucht halten, was uns dann ja auch ne Menge giessen erspart.

Wenn man bei Obstbüschen die unteren Zweige auslichtet, bekommt man noch Platz für Salat, Mangold oder Spinat.

Unter Bäumen kann man auch noch Pflanzen anbauen, die etwas mehr Schatten brauchen. Sogar Zucchini wachsen dort mit etwas Komposterde gerne. Diese brauchen zwar Wärme jedoch keine pralle Sonne. Ausserdem bekommen Zuchhini in der prallen Sonne häufig Mehltau.

Und dann sollte man sobald ein Gemüse abgeerntet ist sofort Anderes nachsäen... oder auch schon wieder einige Pflanzen in Töpfen vorziehen und dann, wenn Platz ist, ins Beet setzen.

Man kann also auf kleiner Fläche schon sehr viel anbauen, wenn man auf strenge Reihenpflanzungen verzichtet.

Allerding Getreide.... das ist wohl nicht machbar... viel zu wenig Platz...
ausserdem viel zu aufwendig, das hinterher zu ernten und weiter zu verarbeiten.
Die Menge an Fleisch dürfte auch übertrieben sein.

Lieben Gruß von
Helga

---
Wenn du etwas als richtig erkannt hast.... tu es.. und zwar sofort

Alle sehen nur Bäume und Probleme dicht an dicht...
ich seh die Zwischenräume und das Licht

Gitti(R)

16.08.2011, 20:53

@ Clemens
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2 " (?)

Hallo!

Also ich mir ned vorstellen, dass das mit den Tieren klappt.

Was sollen die denn im Winter fressen??

LG Gitti

Clemens(R)

16.08.2011, 22:52

@ Gitti
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

» Also ich mir ned vorstellen, dass das mit den Tieren klappt.
»
» Was sollen die denn im Winter fressen??





Hallo Gitti,

wie haben das wohl die Bauern seit Jahrtausenden geschafft, als es noch kein industrielles Futter gab? Und wie machen es heute noch einige Bauernhöfe?

Das Futter wird eingelagert und später verfüttert. Und Hühner, die für die "Mini-Farm" am interessantesten sein dürften, freuen sich auch über Essensreste.

Viele Grüße

Clemens




http://www.autarkes-leben.de/forum/mix_entry.php?id=32734

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Gitti(R)

17.08.2011, 00:12

@ Clemens
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

Ist mir schon klar.

Nur, auf 1000 Quadratmetern wirst wohl kaum Wintervorräte für die Tiere anbauen können zusätzlich. Das hab ich gemeint.

Natürlich gehts bei größeren Landwirtschaften ohne Probleme.

LG Gitti

sucher(R)

E-Mail

17.08.2011, 08:54

@ Gitti
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

» Ist mir schon klar.
»
» Nur, auf 1000 Quadratmetern wirst wohl kaum Wintervorräte für die Tiere
» anbauen können zusätzlich. Das hab ich gemeint.
»
» Natürlich gehts bei größeren Landwirtschaften ohne Probleme.
»
» LG Gitti

Hallo,

ja,sehe ich auch so.Ich kenne das Buch nicht,bzw.habe es nicht gelesen,aber es gibt ja etliche die das Gleiche propagieren.
Tiere und deren Nahrung geht eigentlich nur mit Karnickels.Größere Rasse,faul und fruchtbar.Wenn man 4-5 Rammler auf 20-25 Häsinnen rechnet kommt man locker an die 3-4fache Menge an Fleisch wie in dem Buch angegeben.
Als Winterfutter dann Grassillage in Fässern,geht einfach und in Verbindung mit Heu und Kartoffeln,Brotresten,Rüben reicht das aus.Zumal man nur einen kleineren Bestand über den Winter zieht.
Mit der Menge an Getreide welche zusätzlich geerntet werden kann/soll,tue ich mich schwer.Habe es noch nicht ausprobiert,kann es mir aber nicht vorstellen.

Ansonsten schließe ich mich Helga an.Geht viel wenn man muß und nachdenkt.
Trotzdem macht das keiner mal so nebenher,das ist fulltime und da bleibt keine Zeit für das Leben wie wir es gewohnt sind.
Es wird spartanischer werden,keine exorbitante Vielfalt,macht zuviel Arbeit und wenn man dann noch Saatgut selber ziehen will/muß,dann sollte man sich auf weniges konzentrieren.
Hafer,Rüben,Kartoffeln,das gabs früher täglich auf den Tisch und die haben's überlebt(nicht immer).
Wenn ich beim Einkaufen Babygurken,Cocktailtomaten usw. sehe,die mehr kosten als ihre ausgewachsenen Geschwister......kriege ich das Ko...n,dekadent geht die Welt zugrunde.
Zicklein,Kälbchen,Spanferkelchen......kann man sich nur in dieser,unseren Welt leisten,in einer anderen Zeit müßten wir verhungern und das geschähe uns recht.Klar schmeckt das besser aber wenn ich davon leben muß,kann ich nur ausgewachsene Tiere " verwerten".

LG sucher

Saurier61(R)

Homepage E-Mail

NRW,
19.08.2011, 16:04

@ sucher
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

Hallöle Sucher,

nö das ist kein Fulltime-Job... bei 1000m² ist das überschaubar.
ich hab auf den 330m² 2x in der Woche je 2 Stunden gebraucht.
Das wären bei 1000m² dann ca 6 Stunden in der Woche. Tiere dazu.... 1-2 Stunden in der Woche... da kommt man so grob übern Daumen gepeilt mit 1-2 Stunden täglich hin.... inklusive Kaffeepausen:-P

Allerdings... essbares Unkraut wird nicht entfernt... es wird geerntet:-D
Umgraben... nogo... da geht man nur mal mit dem Grubber oder Sauzahn zu und lockert den Boden.
Damit bringt man dann auch nicht die aeroben Mikroorganismen unter die Erde, bzw. die aneroben an die Luft, wo sie nicht überleben können. Auch stört man den Zyklus der Würmer und Asseln durch das Umgraben. deren Eier kommen dadurch evt. an ungünstige Stellen, wo sie sich nicht entwickeln können.

Umgraben ist was für Leute die mit Kunstdünger düngen wollen... und auf ABM stehen:-P .

Kaninchen... sind wohl für mich nichts zum Überleben... nicht wegen dem Kuschelfaktor, sondern weil ich nicht weiss wie ich die sauber und ohne Quälerei ins Nirwana schicken kann....ich hab auch Niemanden, der mir das zeigen könnte.
Kaninchen abziehen und ausnehmen wäre nicht das Problem... das hab ich schon gemacht.

Für Hühner und Enten braucht man im Winter zugekauftes Futter. Das kann man schlecht selbst anbauen. Von Frühjahr bis Herbst reicht Unkraut, Küchenabfall, Fallobst... und das was sie sich an Insekten suchen....
Und Küken brauchen sowieso immer noch Zusatzfutter....

Lieben Gruß von
Helga

---
Wenn du etwas als richtig erkannt hast.... tu es.. und zwar sofort

Alle sehen nur Bäume und Probleme dicht an dicht...
ich seh die Zwischenräume und das Licht

sucher(R)

E-Mail

21.08.2011, 07:16

@ Saurier61
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

» nö das ist kein Fulltime-Job... bei 1000m² ist das überschaubar.
» ich hab auf den 330m² 2x in der Woche je 2 Stunden gebraucht.
» Das wären bei 1000m² dann ca 6 Stunden in der Woche. Tiere dazu.... 1-2
» Stunden in der Woche... da kommt man so grob übern Daumen gepeilt mit 1-2
» Stunden täglich hin.... inklusive Kaffeepausen:-P


Hallo Helga,

Deine Rechnung kommt zwar nicht ganz hin ;-) ,aber das ist nicht der Punkt.
Wenn ich mit Familie eine 80% Selbstversorgung verwirklichen will,dann ist das nicht nebenher zu erwirtschaften.
Man muß alle Arbeiten mit einberechnen.Das fängt an mit den Beetvorbereitungen,Setzlinge ziehen,und ganz wichtig Samenwirtschaft,gießen,Unkraut zupfen (ob ich das nun esse oder nicht,raus sollte es schon),übers Jahr verteilt kommen da soviele Stunden zusammen,daß diese Art von Autarkie nichts mehr mit Hobbygärtnern zu tun hat.Das geht nur bei Seymour nebenher ;-) .

Man muß auch das ganze Drumherum mit einkalkulieren.Eine Dose Sauerkraut ist in 10 Min. fertig,anders mit dem Eigenanbau von Spitzkohl, angefangen mit Samen beendet mit dem Stein im Gärfass.
Aussaat,Pflege,Ernte,Verwertung,haltbarmachen( !!! ), etc.verschlingt einen Großteil der Zeit,so war es schon immer und hat das Leben der Landbevölkerung geprägt.Harte Arbeit,zu Stoßzeiten bis tief in die Nacht.
Davon noch Überschuß zu erzielen und auch noch ein Zusatzeinkommen zu generieren.......Naaaaja.....wer meint!?

» Umgraben ist was für Leute die mit Kunstdünger düngen wollen... und auf
» ABM stehen:-P .


Ja,ist nicht unwahr,aber bei 1000qm kommst Du mit dem Sauzahn schnell an Deine Grenzen.Bist Du an einem Ende fertig,kannst Du am anderen wieder anfangen.
Bei den angegebenen 80% Selbstversorgung ging ich nicht davon aus daß ich es könnte sondern daß ich es muß,da bleibt wenig Raum für Unkraut,welches zum Teil zwar gesund ist,aber zuviel Platz beansprucht und meine Kulturpflanzen verdrängt.Ein Jahr ist lang und wenn ich das zum Überleben brauche,gibts keine Spielerei.

» Kaninchen... sind wohl für mich nichts zum Überleben... nicht wegen dem
» Kuschelfaktor, sondern weil ich nicht weiss wie ich die sauber und ohne
» Quälerei ins Nirwana schicken kann....ich hab auch Niemanden, der mir das
» zeigen könnte.
» Kaninchen abziehen und ausnehmen wäre nicht das Problem... das hab ich
» schon gemacht.


geht aber m.M. nach nur mit Karnickels,wenn ich "Fleisch"brauche.Ist wohl auch der einzige Devisenbringer.
Zwei Ziegen dazu und die Milch-,Käseversorgung wäre auch gesichert.
Und glaub mir,wenn gehungert wird,spielt Ethik und Tierschutz keine Rolle mehr.
Muß mich desöfteren wundern was Leute für Probleme haben (jetzt nicht explizit Dich gemeint,in anderen Foren lese ich das desöfteren) da werden schon mal Überlegungen angestellt wie man den " Felddieb "fachgerecht zu seinen Ahnen schickt,mit möglichst viel AUA,Pumpgun,Axt,Fallbeil.....aber bei Hunger und dem Schlachten von Karnickels wird rumgezickt :-D ,ich denke das ist Eure kleinste Sorge, wenn's kracht.


» Lieben Gruß von
» Helga


...ebenso ;-)

Arnica(R)

Noch in Tirol,
17.09.2011, 20:03

@ sucher
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

Lieber Sucher,

da bin ich mit Helga völlig eins.. denn selbst wenn du die Pflege der vorhandenen Beete.. oder Flächen..für Samen nehmen.. Anzucht..eintopfen ..umtopfen.. auspflanzen..Unkraut jäten.. etc.. viel Zeit brauchst..einschleisslich der Versorgung der Tierlein die mit dir leben.. der Gartenpflege dem mähen für Heu.. Hafer und Luzerne .. der Beerenernte der Pflege der Gemüsebete..und des heilkräutergartens... Stallmisten.. einschliesslich 1xwöchentlicher Markttage und Käsetausch zusätzlich des Scherens des Waschens und der Verarbeitung von Wolle wenn du auch noch 2 Schafe hältst.. kriegt Frau es noch gebacken nebenher 3 x pro Woche halbtags arbeiten zu gehen.. wenn sie keine Kinder hat..
Wenn Kinder da sind.. ist es bei Kindergarten und Schulkindern auch möglich... wenn man die Kinder schon früh spielerisch in die Garten und Stallarbeit mit einbezieht..
Hab 10 Jahre in Frankreich gelebt und war dort mit 14 Ziegen.. 9 Schfen einem Riesen Gemüse und Heilkräutergarten auf 1,5 ha zu 78 autark.. All das was ich nicht selbst herstellen konnte. hab ich gegen Heilkräuter und Ziegenkäse getauscht.. Ausser Kaffe.. Zucker..Mehl.. und Diesel....
Das Geld dafür brachten mir die Menschen die bei mir für ein kurzes (maximal 2wöchiges) Praktikum lebten um zu lernen.. .. wie man Holz macht.. wie man melkt.. und die Milch verarbeiten kann..wie man einen Garten anlegt.. wie man ohne Maschine Schafe schert..und die Wolle verarbeitet.. wie man einen Heilkräutergarten anlegt.. und die Kräuter verarbeiten kann.. etc.etc.

Es geht...wirklich..wenn frau/mann aus ehrlicher Überzeugung und mit Freude aus vollem Herzen gerne diese Arbeit tut...

Herzlichst
Arnica

Guerrero(R)

09.10.2011, 13:46

@ Arnica
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

» Lieber Sucher,

» Garten anlegt.. wie man ohne Maschine Schafe schert..
»
» Herzlichst
» Arnica

Hola Arnica.

Wie schert man Schafe ohne Maschine?

Habe 8 Schafe.

Saludo
Guerrero

Arnica(R)

Noch in Tirol,
09.10.2011, 23:59

@ Guerrero
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

Hola Arnica.

Wie schert man Schafe ohne Maschine?

Habe 8 Schafe.

Saludo
Guerrero

Hallo Guerrero,

mit einer Handschafschere.
Schau mal bei ebay.. Bei 8 Schafen würd ich aber anfangs nur eines pro Tag scheren..
Wenn man ungeübt ist gibts schnell nen Krampf in der Hand..

Liebe Grüsse
Arnica

Guerrero(R)

14.10.2011, 20:40

@ Arnica
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

Hola.

Habe mir eine gute Handschere gekauft vor Jahren.

Die Zeit und die Kraft um ein Schaf damit zu scheren war mir zu viel.

Schere nun mit einer Elektroschere.
Hat mehr als 300 Euro gekostet aber damit
macht es Sinn.

Hab in diesem Jahr bei zwei Schafen nicht geschert als Test.

Konnte nach einer gewissen Zeit die alte Wolle leicht von Hand komplett entfernen so dass es wie geschert aussah.

Saludo
Guerrero



Hola Arnica.
»
» Wie schert man Schafe ohne Maschine?
»
» Habe 8 Schafe.
»
» Saludo
» Guerrero
»
» Hallo Guerrero,
»
» mit einer Handschafschere.
» Schau mal bei ebay.. Bei 8 Schafen würd ich aber anfangs nur eines pro
» Tag scheren..
» Wenn man ungeübt ist gibts schnell nen Krampf in der Hand..
»
» Liebe Grüsse
» Arnica

Guerrero(R)

09.10.2011, 12:14

@ Saurier61
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

»
» Kaninchen... sind wohl für mich nichts zum Überleben... nicht wegen dem
» Kuschelfaktor, sondern weil ich nicht weiss wie ich die sauber und ohne
» Quälerei ins Nirwana schicken kann....ich hab auch Niemanden, der mir das
» zeigen könnte.
» Kaninchen abziehen und ausnehmen wäre nicht das Problem... das hab ich
» schon gemacht.
»
» Für Hühner und Enten braucht man im Winter zugekauftes Futter. Das kann
» man schlecht selbst anbauen. Von Frühjahr bis Herbst reicht Unkraut,
» Küchenabfall, Fallobst... und das was sie sich an Insekten suchen....
» Und Küken brauchen sowieso immer noch Zusatzfutter....
»
» Lieben Gruß von
» Helga

Hola Helga.

Meine Kaninchen kennen mich und wenn ich eines herausnehme und an den untern Läufen hängen lasse und gut zurede dann lassen die sich ganz locker hängen.
Dann gebe ich dem Kaninchen einen starken Schlag mit einen kräftigen runden Holzstab ins Genick und das wars dann.

Das Fell entfernen und die unbrauchbaren Teile herausschneiden
ist mir gezeigt worden bzw.
das habe ich mehrmals gemeinsam
mit einem Nachbarn gemacht um es zu lernen.

Meine Hühner bekommen Weizen aus eigener Ernte das ganze Jahr.
Und Grünzeug so lange welches wächst. (Gras, Brennessel, Löwenzahn)

Saludo
Guerrero

Arnica(R)

Noch in Tirol,
17.09.2011, 19:30

@ sucher
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

»
Hallo Gitti,

na klar geht das ohne Zukauf auf 1000qm nicht..
Doch bei 2500qm ist das schon durchaus möglich..
Nimm beispielsweise 2 Ziegen..die bei dir leben.. Für die benötigst normalerweise etwa 1/4ha. weil sie viel Kräuter und wenig Gras fressen.
Wenn du aber an deiner Grundstücksgrenze Bücsche und Bäume stehen hast.. die Zweige ebenfalls an die Ziegen verfütterst.. auf etwa 500qm etwas Hafer gemischt mit Luzerne ausäst..wobei die Luzerne nach der Ernte des Hafers einige Jahre weiterwächst..du auf etwa 100qm Rüben anbaust.. du die Milch zu Käse verarbeitest und den bei den umliegenden Bauern gegen Heu tauschst.. hast du erstens deinen eigenen Käse .. das Futter für 2 Tiere und das gegen den Käse getauschte Heuund sogar vielleicht noch ein wenig Gerste für den Winter...

Harzlichst
Arnica

sucher(R)

E-Mail

17.09.2011, 19:59

@ Arnica
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

» »
» Hallo Gitti,
»
» na klar geht das ohne Zukauf auf 1000qm nicht..
» Doch bei 2500qm ist das schon durchaus möglich..
» Nimm beispielsweise 2 Ziegen..die bei dir leben.. Für die benötigst
» normalerweise etwa 1/4ha. weil sie viel Kräuter und wenig Gras fressen.
» Wenn du aber an deiner Grundstücksgrenze Bücsche und Bäume stehen hast..
» die Zweige ebenfalls an die Ziegen verfütterst.. auf etwa 500qm etwas
» Hafer gemischt mit Luzerne ausäst..wobei die Luzerne nach der Ernte des
» Hafers einige Jahre weiterwächst..du auf etwa 100qm Rüben anbaust.. du
» die Milch zu Käse verarbeitest und den bei den umliegenden Bauern gegen
» Heu tauschst.. hast du erstens deinen eigenen Käse .. das Futter für 2
» Tiere und das gegen den Käse getauschte Heuund sogar vielleicht noch ein
» wenig Gerste für den Winter...
»
» Harzlichst
» Arnica


Hallo,
also um beim Beispiel Ziegen zu bleiben.Ich würde mich hüten mein kostbares Ackerland zur Ziegenfütterung zu missbrauchen :-) .
Also entweder stehen die irgendwo im Gelände und ernähren sich großteils selbst und ausser Heu bekommen die nur zur Kitzzeit Zufütterung.
Im Idealfall sind die eh zur Landschaftspflege eingesetzt,das generiert Einkommen ohne Käse herzustellen.Da zahlt die Gemeinde sogar Deine Arbeitszeit (Zäune,Umtrieb etc.).
Im GO-Fall natürlich nicht mehr,aber solange der Staat bemüht ist uns "Normalität.....sprich Geld ohne Ende" vorzugaukeln,geht da schon noch was.

Man sollte nicht immer versuchen "direkt" zu wirtschaften,soll heißen,daß die produzierten Lebensmittel im Verkauf so viel bringen müssen,daß ich Tierhaltung betreiben kann.Was nützt der Käse,wenn ich einen Hektar fürs Futter und Weide brauche und keinen Platz mehr für Kartoffeln usw. habe?

LG sucher

Arnica(R)

Noch in Tirol,
17.09.2011, 21:47

@ sucher
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

»
» Hallo,
» also um beim Beispiel Ziegen zu bleiben.Ich würde mich hüten mein
» kostbares Ackerland zur Ziegenfütterung zu missbrauchen :-) .
» Also entweder stehen die irgendwo im Gelände und ernähren sich großteils
» selbst und ausser Heu bekommen die nur zur Kitzzeit Zufütterung.



Ja, doch dann werden die Ziegen im Laufe des Jahres dann mager und geben wenig Milch. Ich melke meine Ziegen etwa... 5-6 Jahre mit Zufütterung von Gerste.. ein wenig Luzerne.. viel Ästen und Zweigen aus dem Wald.... und Hafer durch.. ohne neues Leben zu "produzieren" schon das Wort ist mir ein Horror...
Schau mal bei "Albert Schweizer Stiftung" oder "Animal Spirit" nach "Earthlings"..dann weisst du wovon ich rede...schreibe..

Und wie willst du ohne Maschinen nur per Hand aus deinem kostbaren Ackerland... Getreide zur Eigenversorgung gewinnen..?
Bitte: es geht doch hier immer um Autarkie... nichtb um den Gewinn den wir aus dem Land herausholen...das und zur Verfügung steht.
Kartoffeln für 4 Personen.. kannst du auf weiteren 300qm anbauen sogar noch mit Zwischensaat von Oberginen die die Kartoffelkäfer anziehen wie Motten das Licht... und du deshalb deine Kartoffeln nicht spritzen musst...!
Ja und um deinem Gegenargument gleich vorzubeugen.. gib deinen Kartoffeln ein bis dreiX im Jahr eine Spritzung einer Mischung von Ackerschachtelhalm.. Schafgarbe und Beinwellblättern.... dann hast du auch keine Krautfäule...



» Im Idealfall sind die eh zur Landschaftspflege eingesetzt,das generiert
» Einkommen ohne Käse herzustellen.Da zahlt die Gemeinde sogar Deine
» Arbeitszeit (Zäune,Umtrieb etc.).


Das erfordert ein Mindestmass an Grund... den die Wenigsten haben.. hier ging es um 1000qm die einfach utopisch sind...weswegen ich aus denen ein Minimum von 2000 und 2500 machte..


» Im GO-Fall natürlich nicht mehr,aber solange der Staat bemüht ist uns
» "Normalität.....sprich Geld ohne Ende" vorzugaukeln,geht da schon noch
» was.

Vorgaukeln... ist mir aus dem Herzen gesprochen..
»
» Man sollte nicht immer versuchen "direkt" zu wirtschaften,soll heißen,daß
» die produzierten Lebensmittel im Verkauf so viel bringen müssen,daß ich
» Tierhaltung betreiben kann.Was nützt der Käse,wenn ich einen Hektar fürs
» Futter und Weide brauche und keinen Platz mehr für Kartoffeln usw. habe?


Wenn mann/frau.. Selbstversorgung anstrebt auf kleinstem Grund.. egal ob gepachtet gemietet oder Eigentum.. ist es völlig egal.. ob "direkt" gewirtschaftet wird.. wichtig ist.. auf welche Art und ohne Gifte.. der grösstmögliche Ertrag .. sprich: Nahrungs und Tauschmittel erwirtschftet werden... Und auf 2000 -2500qm ist es durchaus möglich zu 90% autark zu leben...... mit tauschen...
Und .... zu einem autarken Leben.. gehört auch immer.. neben der baldigen Notwendigkeit... die Liebe zu Mutter Erde und all ihren Lebenwesen.. und die Freude.. an der Arbeit .. für sich Selbst und für die Wesen die uns anvertraut sind...

Herzlichst
Arnica

sucher(R)

E-Mail

19.09.2011, 08:27

@ Arnica
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" (?)

Hallo,

@Arnica,ich habe Deinem post nicht widersprochen :-) ;-) ,meiner war eigentlich nur zur Ergänzung Deiner interessanten Ausführungen gedacht.
Sollte eigentlich nur die weit verbreitete Methode des "Hochrechnens" widerlegen.
Viele machen das nämlich so :
2 Ziegen = XXX Grund x XXX Futter x XXX Aufwand x XXX Kosten = kein Gewinn.
Das geht auch anders und bei der Planung meines Selbstversorgerackers würde ich nicht allzuviel Raum für die Tiere planen.
hört sich jetzt schlimmer an als es ist :-D ,ich weiß um den "Wert" des Lebens und Tiere sind für mich so wichtig wie Menschen,nur weiß ich daß es auch anders geht.Futter für Ziegen findest Du überall,genauso wie für Karnickels,das werde ich nicht einplanen/anbauen.
Paar Säcke Getreide erarbeite ich mir als Erntehelfer oder beim Holzrücken,da muß ich keine Fläche verschwenden welche ich selbst benötige.
Klar geht das nicht mit Hochleistungsziegen,die will ich eh nicht.Ein Freund von mir hat Capra Grigia, http://www.graue-bergziegen.de/ ,das wäre eine gute Rasse dafür.Auch mit TWZ würde eine solche Haltung funktionieren.
Da Du in F gelebt hast sind Dir sicher auch Poitevine-Ziegen ein Begriff,auch mit denen könnte diese Art der Haltung funktionieren.

Ich bemühe mich immer zu unterscheiden zwischen "hier und heute" und einem Leben nach GO.Meiner Meinung nach rutschen wir auf das Nachkriegsniveau zurück und deshalb bemühe ich mich auf solch eine Zeit vorbereitet zu sein.
Und da gab es vieles nicht was heute als unverzichtbar gilt.
Lest mal Berichte über das "land"-leben heute in Rumänien und "lernt" daraus.

LG sucher

@Arnica,wäre sehr nett und interessant wenn Du mehr über Dein Leben in F erzählen könntest :-)

Armin(R)

E-Mail

21.09.2011, 11:00

@ Clemens
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2 " (?)

Hallo Clemens,

» Der Autor geht davon aus, von 1.000 m2 4 Personen zu 85% ernähren zu
» können. Dabei rechnet er für jede Person mit 207 kg Gemüse, 166 kg Obst,
» 113 kg Getreide und 72 kg Fleisch und Eier pro.
»
» Also 800 kg Gemüse und 450 kg Getreide von nur 1.000 m2 ???
»
» Okay, wenn der Autor recht hat, dann mache ich etwas falsch...

da sehe ich zu wenige Informationen, um mich auch nur verwundert am Kopf zu kratzen...

85% wovon? Der Rezensent schreibt erst von Prozenten, dann im nächsten Satz von Kilos. Nur: Was steht im Buch?

- 85% der Kilokalorien/Kilojoule Brennwert ?
- 85% mengenmäßig (z.B. Kilogramm) ?
- 85% der Essenskosten (und dann noch ein paar Tausend Dollars durch Verkauf hochwertiger Überschüsse)?

Ich habe das Buch nicht gelesen und möchte mir kein Urteil darüber erlauben, ob das, was der Autor mutmaßlich sagen will, meiner Meinung nach überhaupt geht.

Wenn ich aber nach der mageren Info aus Rückentext und Rezensionen heraus eine Schätzung abgeben müßte, dann würde ich drauf tippen, daß z.B. Getreide zugekauft wird, auch Futtergetreide. Kostet sehr wenig und wird meist nicht im Gartenbau erzeugt.
Außerdem rechnet der Autor eventuell (wie die meisten Menschen) nicht mit Weltuntergang oder Zivilisationskollaps und betreibt die Selbstversorgung mit Gemüse etc. aus Spaß oder einfach weil's geht (so wie ich). Dann dürfte er sogar Getreide zukaufen, ohne die Reinheit des Konzepts zu besudeln :-D

Ich lese ja wirklich schon jahrelang in diesem Forum mit, aber an die Riesenflächen, mit denen hier manchmal jongliert wurde, habe ich mich immer noch nicht gewöhnt. Wenn ich dran denke, was ein kleines Hochbeet oder Gewächshaus so abwirft (oder sonst eine Intensivkultur), selbst mit nahezu vollständiger Vernachlässigung (ich spreche da aus Erfahrung), dann frage ich mich bei gut bewirtschafteten 1000m²-Gärten immer: WER SOLL DAS ALLES ESSEN? und ich dachte immer, UNSERE Familie sei verfressen... ;-)

Zur Frage Fläche und Selbstversorgung gibt's haufenweise interessante Erfahrungen von John Jeavons (den John Seymour unter "Tiefkultur" erwähnt) und z.B. aus dem "Integral Urban House" in Berkeley, CA. (Van der Ryn/Olkowski/Olkowski). Fazit: Um den Gemüsebedarf/Nahrungsbedarf einer Familie zu decken, braucht man bei gut gepflegten Intensivbeeten absurd wenig Fläche.

Ich selbst bin seit unserem Zweidrittel-Quadratmeter-Hochbeet im sonnenarmen Hinterhof einer Studenten-WG angefixt :-)
Und selbst mit rund 3000 m² Grundstück üben Spalierostbäume, Zwergbäume und Hochrankenlassen (das Ausnutzen der 3. Dimension) eine große Faszination auf mich aus ... lieber eine kleine gut gepflegte Anbaufläche als ein beschämendes Durcheinander, das einen vorwurfsvoll anschaut :-D

Wir planen unseren Garten z.B. maximal so auszudehnen:
- 48 m² Gewächshaus
- 30 m² Hochbeete
- max. 30 m² für Tiefkultur (Spargel etc.)
- etwa 100 m² Mini-Acker, also langes, schmales Beet in Reihenkultur
- Beerenobst und Obstbäume

Wir werden es bei guter Pflege nie schaffen, das geerntete Gemüse zu essen, und das Obst sowieso nicht. Zur Zeit vernachlässigen wir den Garten zugunsten der Baustelle, aber das wird ein Ende haben. Dann könnte ich auch mal spaßeshalber ein Getreide-Intensivbeet anlegen. Der "Kleinsthof" hat mich da mal sehr neugierig gemacht...

Liebe Grüße

Armin

P.S. Zum Thema 85%: Mit "Prozentern" muß man vorsichtig sein, das hat Astrid Lindgren schon in "Pomperipossa in Monismanien" gezeigt (eine Kindergeschichte, die eine schwedische Regierung gestürzt hat) :-D

Gänseblümchen(R)

22.09.2011, 17:36

@ Armin
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2 " (?)

Hallo,

» frage ich mich bei gut bewirtschafteten 1000m²-Gärten immer: WER SOLL DAS
» ALLES ESSEN? und ich dachte immer, UNSERE Familie sei verfressen... ;-)

Ich persönlich glaube absolut nicht, daß eine gut bewirtschschaftete Fläche von 1000qm ausreichend ist, umd den Bedarf an Obst und Gemüse zu decken. Zum Teil sicher, aber nicht zu 100%.

» Wir werden es bei guter Pflege nie schaffen, das geerntete Gemüse zu
» essen, und das Obst sowieso nicht.

Du betrachtest das Obst und Gemüse was Du erntest, als Zubrot, eine nette Auflockerung, als Momentaufnahme.
Stichwort Erdbeeren: es gibt im Juni eine Schwemme, man ißt sich satt, man ißt darüber hinaus, den Rest kann man nicht mehr sehen. So funktioniert Selbstversorgung meiner Meinung nach aber nicht. Anhand des Beispieles der Erbeeren wird man als Selbstversorger keine einzige Frucht eines nur scheinbaren Überangebots verkommen lassen, man macht Marmelade, Kuchen, Saft, Schnappes oder Kompott daraus oder friert es ein.
Gehe in Gedanken davon aus, daß Du in der (mißlichen) Lage wärst, absolut kein einziges Stück Obst von Dezember bis Mai kaufen zu können oder zu wollen (weil Du ja Selbstversorger bist). Siehst Du vor Deinem geistigen Auge, was Du an Vegtarischem gedenkst zu verzehren über den Winter bis in den Frühling hinein? Man kann nicht nur von Bärlauch leben.
Dazu kommt, daß manchmal einem Wetter und Natur einen Strich durch die Rechnung machen, z.B. in Form von Spätfrösten über der Erdbeerblüte oder Schnecken an den reifen Früchten oder Mehltau. Dann bist Du fein raus, wenn Du vom vorigen Jahr noch welche in der Kühltruhe oder eingeweckt dastehen hast. Das Zeug hält sich eingeweckt bei richtiger Lagerung lange.

mfg
Gänseblümchen

Armin(R)

E-Mail

25.09.2011, 23:41

@ Gänseblümchen
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2 " (?)

Hallo Gänseblümchen,

» » frage ich mich bei gut bewirtschafteten 1000m²-Gärten immer: WER SOLL
» DAS
» » ALLES ESSEN? und ich dachte immer, UNSERE Familie sei verfressen... ;-)
»
»
» Ich persönlich glaube absolut nicht, daß eine gut bewirtschschaftete
» Fläche von 1000qm ausreichend ist, umd den Bedarf an Obst und Gemüse zu
» decken. Zum Teil sicher, aber nicht zu 100%.

na dann einigen wir uns vielleicht einfach darauf, daß wir in dieser Sache uneins sind ;-)

» » Wir werden es bei guter Pflege nie schaffen, das geerntete Gemüse zu
» » essen, und das Obst sowieso nicht.
»
» Du betrachtest das Obst und Gemüse was Du erntest, als Zubrot, eine nette
» Auflockerung, als Momentaufnahme.

Das irritiert mich jetzt etwas. Ich glaube nämlich nicht, daß ich das so betrachte :flower:

» Stichwort Erdbeeren: es gibt im Juni eine Schwemme, man ißt sich satt, man
» ißt darüber hinaus, den Rest kann man nicht mehr sehen.

Dieses Stadium habe ich noch nie erreicht, dazu bin ich (wie gesagt) zu verfressen

>> So funktioniert
» Selbstversorgung meiner Meinung nach aber nicht. Anhand des Beispieles der
» Erbeeren wird man als Selbstversorger keine einzige Frucht eines nur
» scheinbaren Überangebots verkommen lassen, man macht Marmelade, Kuchen,
» Saft, Schnappes oder Kompott daraus oder friert es ein.

Sehe ich auch so, deshalb bin ich auch gelegentlich auf der Suche nach einem exzellenten dritten Gefriergerät, wir haben nämlich erst 650 Liter und das ist manchmal knapp. Und der Keller füllt sich mit leckeren Gläsern aller Art :-)

» Gehe in Gedanken davon aus, daß Du in der (mißlichen) Lage wärst, absolut
» kein einziges Stück Obst von Dezember bis Mai kaufen zu können oder zu
» wollen (weil Du ja Selbstversorger bist). Siehst Du vor Deinem geistigen
» Auge, was Du an Vegtarischem gedenkst zu verzehren über den Winter bis in
» den Frühling hinein? Man kann nicht nur von Bärlauch leben.

Bärlauch??? Um Jottes Willen! Lecker, aber nicht sehr nahrhaft, das sehe ich auch so.
Noch eine Frage zum Vegetarischen Verzehr über den Winter: Hast Du gemeint: "was man so an Vegetarischem isst" oder "bei vegetarischer Ernährung"? Ich möchte ungern das Falsche vor's geistige Auge beamen :-D

» Dazu kommt, daß manchmal einem Wetter und Natur einen Strich durch die
» Rechnung machen, z.B. in Form von Spätfrösten über der Erdbeerblüte oder
» Schnecken an den reifen Früchten oder Mehltau. Dann bist Du fein raus,
» wenn Du vom vorigen Jahr noch welche in der Kühltruhe oder eingeweckt
» dastehen hast. Das Zeug hält sich eingeweckt bei richtiger Lagerung
» lange.

Genau. Lecker Essen hält sich nach meiner Erfahrung sogar noch viel länger, als manche(r) meint ;-)

Liebe Grüße

Armin (zwetschgenkauend)

P.S. Falls wir uns noch nicht auf Uneinigkeit einigen wollen...ich hab grad noch den Seymour rausgekramt, und ich lese: "Ein Tiefkulturbeet von 9m² Größe kann einen Ertrag von 90-180 kg Gemüse pro Jahr erzeugen. Laut den Statistiken des amerikanischen Ministeriums für Landwirtschaft ißt ein Amerikaner im Durchschnitt 145 kg Gemüse pro Jahr". Falls Seymour etc. keine dreckigen Lügner sind, könnte das eventuell doch hinhauen, was in dem Buch steht, was hier anscheinend noch keiner gelesen hat :-D

Gänseblümchen(R)

26.09.2011, 15:56

@ Armin
 

"Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2 " (?)

Hallo Armin,

» na dann einigen wir uns vielleicht einfach darauf, daß wir in dieser Sache
» uneins sind ;-)

okay:-).

» Das irritiert mich jetzt etwas. Ich glaube nämlich nicht, daß ich das so
» betrachte :flower:

Gut, da bin ich beruhigt:ok: .

» Noch eine Frage zum Vegetarischen Verzehr über den Winter: Hast Du
» gemeint: "was man so an Vegetarischem isst" oder "bei vegetarischer
» Ernährung"? Ich möchte ungern das Falsche vor's geistige Auge beamen :-D

Das, was man neben die Fleischbatzen legt. Wir sind ja keine Eskimos, deren Nahrung zu 100% aus Tier besteht. Ich hätte schon gern meinen Rotkohl zur Gans.
Die richtige Vokabel wäre wohl "vegetabiles" gewesen.

» P.S. Falls wir uns noch nicht auf Uneinigkeit einigen wollen...ich hab
» grad noch den Seymour rausgekramt, und ich lese: "Ein Tiefkulturbeet von
» 9m² Größe kann einen Ertrag von 90-180 kg Gemüse pro Jahr erzeugen. Laut
» den Statistiken des amerikanischen Ministeriums für Landwirtschaft ißt ein
» Amerikaner im Durchschnitt 145 kg Gemüse pro Jahr". Falls Seymour etc.
» keine dreckigen Lügner sind, könnte das eventuell doch hinhauen, was in
» dem Buch steht, was hier anscheinend noch keiner gelesen hat :-D

Na klar hab ich den Seymour verschlungen, in verschiedensten Ausgaben.
Nur, wir hatten knappe 3000qm, von denen gut die Hälfte auf Ertrag getrimmt war (also keine Wiese und kein Blumenbeet) und mussten trotzdem zukaufen. Ich hatte nie das Gefühl, daß uns Buschbohnen, Zwiebeln, Kohlrabi, Erdbeeren oder irgendwelches andere heimische Obst ausgehen könnten. Aber für Kartoffeln und Kohl haben die Fläche und der Ertrag nicht gereicht. Andere Arten haben wir erst gar nicht angebaut. Für Paprika, Porree oder Rosenkohl sind wir in den Laden. Man will auch nicht nur von einer Gemüsesorte oder wenigen leben. Etwas Vielfalt darfs schon sein, das geht aber auf Kosten der Menge.
9qm Beet und 180kg im Jahr? Ich bin mir nicht sicher ob das klappt.

MfG
Gänseblümchen

Armin(R)

E-Mail

27.09.2011, 15:02

@ Clemens
 

Erfahrungswerte gesucht (und Buch gekauft)

Hallo Clemens,

» "Mini-Farming - Autark auf 1.000 m2" ist der Titel eines Buches von Brett
» L. Markham:.

» Kennt jemand dieses Buch?

ich hab's mir vorhin bestellt, allerdings auf englisch, weil ich grad die Nase voll habe von miesen Übersetzungen und es auch noch deutlich billiger war. Ich lese es mir bald durch und schreibe auch gerne was darüber.

Noch eine Frage zu Flächenerträgen: Hat hier jemand gute Erfahrungswerte aus der Praxis, zum Beispiel Obsterträge pro Quadratmeter, vielleicht sogar Vergleiche zwischen z.B. Hochstämmen und Intensivzeuchs wie Säulen/Zwerg/Spalier/etc.p.p. ?
Beim Obst läßt sich vielleicht leichter vergleichen als beim Gemüse...

@Clemens: Vielleicht gibt's da Erfahrungswerte aus deiner ehem. Obstanlage?

Bei Apfelplantagen wird ja aus Qualitätsgründen ausgedünnt, dort sind je nach Apfelsorte 250-450 dt/ha üblich, also 2,5-4 kg/m². In den Privatgärten - wo meist nicht ausgedünnt wird - sind es eher so 6 kg/m², wenn ich mich recht erinnere. Selbst unser alter halbtoter Apfelbaumkrüppel wirft das locker ab, allerdings nur jedes 2. Jahr. Ein gut geschnittener Buschbaum der Sorte "zuverlässiger gesunder Massenträger" müßte das jedes Jahr hinkriegen oder übertreffen. Leider sind unsere selbstgepflanzten Bäume noch zu jung...

Vielleicht hat ja jemand (Guerrero? Helga? Huhu *winkewinke* ) Erfahrungswerte für Himbeeren oder Johannisbeeren, z.B. ?
Die Profis rechnen bei Johannisbeeren 0,8-1,5 kg/m² oder z.B. bei Himbeeren 1-1,3 kg/m², aber in Profianlagen wird der Ertrag je Arbeitsstunde optimiert, nicht der Ertrag je Fläche (riesige Reihenabstände wegen der Maschinen), außerdem sind dort viele schwach tragende Nebensaisonsorten vetreten, um die lukrativen Preise auszunutzen. Ich versuche mal, unsere Johannisbeer-Erträge nachzuvollziehen, vielleicht könnt ihr das ja auch machen :-)

++++++++++++++++++++++++

Abgesehen davon habe ich noch die neueste Ausgabe des John-Jeavons-Buches gekauft. Seymour hatte die dort behaupteten Erträge ja durch eigene Erfahrungen bestätigt (falls er nicht ein d*******r Lügner ist).
Inzwischen hat Jeavons die Tiefkultur wohl auch auf Obst etc. ausgeweitet, wie Seymour im Buch "Selbstversorgung aus dem Garten", daher lautet der aktuelle Titel in aller Kürze:
"How to Grow More Vegetables: (and Fruits, Nuts, Berries, Grains, and Other Crops) Than You Ever Thought Possible on Less Land Than You Can Imagine"

Falls sich jemand fragt, wieso ich so viel Zeit mit Gartenbaubüchern verbringe, wo ich doch angeblich keine Zeit für den Garten habe ... ganz einfach: Im Pendlerzug kann man zwar lesen, aber nicht den heimischen Garten bearbeiten. Und da ich neben Job und langer Pendelei noch mindestens 35 Stunden die Woche auf der Baustelle arbeite und auch mal schlafen will oder was mit der Familie machen, fällt halt der Garten hinten runter *plumps* :-D

Bis in ein paar Jährchen sollte sich das erledigt haben (Baustelle fertig, 50%-Job), dann kommt der Garten dran und die Schnecken haben *noch* weniger zu lachen :cool:

Inzwischen sammle ich halt Erfahrungswerte im Bereich "Erträge von vernachlässigten Flächen" :-D

Liebe Grüße

Armin

Guerrero(R)

09.10.2011, 11:52

@ Armin
 

Erfahrungswerte gesucht (und Buch gekauft)

Hallo Armin.

Mit gm Erträge kann ich nicht dienen.

Aber mit anderen Daten.

Ich habe pro Stachelbeerenstämmchen bei normaler Ernte
ca. 7 kg Ernte.
Bei Johannisbeeren ähnlich.

Man sollte Wert auf die Sorten legen.

Es gibt Stachelbeeren ohne Kerne.
Resistent oder sehr wenig anfällig für Mehltau usw.

Sich also vorher schlau machen!

Wenn du die Möglichkeit hast dann setze Rebstöcke.

Es gibt da sehr gute Sorten. Ohne Kerne, resistent gegen Mehltau usw.

Da hast du im 3. Jahr schon 10 kg Trauben und im 4. Jahr 20kg.
Das Klima bei mir ist recht rauh.
Es gibt Sorten die auch da gute Ergebnisse geben.
300 m Höhe in Nordostbayern nahe Kronach.

Das Foto ist von der Sorte Vanessa im 3. Jahr nach der Pflanzung.

Ich habe auf 5000 qm 2.5 Tonnen Weizen geerntet dieses Jahr.
Also auf 1000 qm 500 kg.[image]

Saludo
Guerrero

Armin(R)

E-Mail

12.10.2011, 14:15

@ Guerrero
 

Danke!

Hallo Guerrero,
danke schon mal für die Erfahrungswerte.

» Wenn du die Möglichkeit hast dann setze Rebstöcke.
»
» Es gibt da sehr gute Sorten. Ohne Kerne, resistent gegen Mehltau usw.
»
» Da hast du im 3. Jahr schon 10 kg Trauben und im 4. Jahr 20kg.
» Das Klima bei mir ist recht rauh.
» Es gibt Sorten die auch da gute Ergebnisse geben.
» 300 m Höhe in Nordostbayern nahe Kronach.

Wir haben im Frühjahr 3 Rebstöcke gepflanzt, die dann als Spalier die (Holz)Terasse beschatten sollen. Bisher Regent, Muscat Bleu und Palatina, aber kernlose wie Himrod etc. kommen auch noch, als Tafelobst. Insgesamt hatte ich so an 10 Rebstöcke gedacht.
Deine Traubenernten sind ja beeindruckend!

Wieder mal: Wer soll bei 10 Reben das alles verbrauchen? :-D
Nene, schon klar: Saft, Wein, Mißernten, strenger Schnitt, Ausdünnen ... alles kein Problem.

» Ich habe auf 5000 qm 2.5 Tonnen Weizen geerntet dieses Jahr.
» Also auf 1000 qm 500 kg.

Danke, gut zu wissen, Weizen bauen ja die wenigsten Privatleute an ;-)

Que te vaya bien

Armin

Gänseblümchen(R)

13.10.2011, 12:12

@ Armin
 

Danke!

Hallo Armin,

» Wieder mal: Wer soll bei 10 Reben das alles verbrauchen? :-D
» Nene, schon klar: Saft, Wein, Mißernten, strenger Schnitt, Ausdünnen ...

Du hast die verfressenen Vögel vergessen:-D, und das Traubengelee (aus Saft). Mit etwas Weinbrand ein Gedicht;-). (Wenn Du Interesse hast, tipsel ich das Rezep dafür mal ein.)
Nichtdestotrotz haben wir z.B. zwei Stöcke und da die inzwischen bis in eine Höhe von 2,50 gezogen worden sind, ist das auch uns mehr als genug, trotz eimerweisem Verschenken. Aber wir machen auch keinen Wein draus, sondern kaufen den im Laden.

@Guerrero
wie Du je Stachelbeerhochstämmchen auf 7kg kommst, ist mir schleierhaft. Das schaffen meine Stämmchen nie. Ich habe rote mit Kernen. Was machst Du mit denen? Bei Johannisbeeren komme ich je Strauch allerhöchstens auf 3...4kg, die roten. Bei den schwarzen ist es weniger. Himbeeren waren dieses Jahr exorbitant gut, aber frag mich nicht nach Kilos. Bestimmt 3 bis 4 Eimer voll auf 2qm.

MfG
Gänseblümchen

Armin(R)

E-Mail

14.10.2011, 09:17

@ Gänseblümchen
 

Traubengelee, Himbeeren etc.

Hallo Gänseblümchen, hallo Forum,

» Du hast die verfressenen Vögel vergessen:-D, und das Traubengelee (aus
» Saft). Mit etwas Weinbrand ein Gedicht;-). (Wenn Du Interesse hast, tipsel
» ich das Rezep dafür mal ein.)

oh, sehr gerne, bitte! Klingt verführerisch...

» wie Du je Stachelbeerhochstämmchen auf 7kg kommst, ist mir schleierhaft.
» Das schaffen meine Stämmchen nie. Ich habe rote mit Kernen. Was machst Du
» mit denen? Bei Johannisbeeren komme ich je Strauch allerhöchstens auf
» 3...4kg, die roten. Bei den schwarzen ist es weniger. Himbeeren waren
» dieses Jahr exorbitant gut, aber frag mich nicht nach Kilos. Bestimmt 3
» bis 4 Eimer voll auf 2qm.

Gratuliere zu Deinen Ernten! Was wiegt wohl der Inhalt von so einem Gänseblümchen-Himbeer Eimer etwa?

Unsere Johannisbeerbüsche sind in der Erntezeit quasi rot und am Boden unter der Last. Sind etwa 25-40 Jahre alt, wurden vom Vorbesitzer völlig vernachlässigt und werden erst geschnitten, seit wir das Haus gekauft haben (2007). Das mit dem Schneiden macht meine Frau immer, selbst wenn wir sonst auch fast nix tun im Garten. Lohnt sich.

Unsere Himbeeren sind noch am Heranwachsen, dieses Jahr hatten wir die erste "Korbfüller"-Ernte, gestern erst wieder ein paar Handvoll (von etwa 4m²). Super lecker. Wenn die dafür vorgesehen 14 m² erst vollgewuchert sind, werden wir auch respektable Ernten haben, denke ich. Außer dem 14m²-Korbfüller-Beet werden noch etwa 25 Mörtelwannen mit schwarzen/frühen/etc. Himbeeren dazu kommen, einfach der Abwechslung halber und um die Ernteperiode zu strecken. Mörtelwannen natürlich wegen der Sortenreinheit, eine 4-eckige 90-l-Wanne hat etwa 0,4m², also kommen wir nach und nach auf zusätzliche 10m² und insgesamt etwa 24m². Von Himbeeren kann ich nie genug bekommen!

Erstaunlich lecker: Himbeer-Schnell-Bowle "Himbi":

Himbeersirup, Himbeeren und Wodka mischen und in einem Glas vorrätig halten. Bei Bedarf in eine Sektschale dosieren und mit Sekt auffüllen.
Der beste Wodka, den ich in letzter Zeit hatte, war übrigens "Echt*r Nordhäuser Doppelk*rn" aus Ostdeutschland, der mit dem Huhn drauf :-D

@Gänseblümchen
Also, bevor es untergeht nach all den Worten: Bitte sehr gern das Traubengeleerezept abtippern und vielleicht kannst Du ja "Eimer" in kg übersetzen...

Liebe Grüße

Armin

Guerrero(R)

14.10.2011, 20:30

@ Gänseblümchen
 

Danke!

» Hallo Armin,
»
» » Wieder mal: Wer soll bei 10 Reben das alles verbrauchen? :-D
» » Nene, schon klar: Saft, Wein, Mißernten, strenger Schnitt, Ausdünnen
» ...
»
» Du hast die verfressenen Vögel vergessen:-D, und das Traubengelee (aus
» Saft). Mit etwas Weinbrand ein Gedicht;-). (Wenn Du Interesse hast, tipsel
» ich das Rezep dafür mal ein.)
» Nichtdestotrotz haben wir z.B. zwei Stöcke und da die inzwischen bis in
» eine Höhe von 2,50 gezogen worden sind, ist das auch uns mehr als genug,
» trotz eimerweisem Verschenken. Aber wir machen auch keinen Wein draus,
» sondern kaufen den im Laden.
»
» @Guerrero
» wie Du je Stachelbeerhochstämmchen auf 7kg kommst, ist mir schleierhaft.
» Das schaffen meine Stämmchen nie. Ich habe rote mit Kernen. Was machst Du
» mit denen? Bei Johannisbeeren komme ich je Strauch allerhöchstens auf
» 3...4kg, die roten. Bei den schwarzen ist es weniger. Himbeeren waren
» dieses Jahr exorbitant gut, aber frag mich nicht nach Kilos. Bestimmt 3
» bis 4 Eimer voll auf 2qm.
»
» MfG
» Gänseblümchen

Hola Gänseblümchen.

Das sind die besten Werte wenn alles passt (Wetter).

Es sind Halbstämmchen und nur bei den älteren Pflanzen ist dann so viel dran.

Muss nun die ältesten (12 Jahre) durch neue Pflanzen ersetzen.

Ich lasse von Bekannten im Dorf ernten,
was ich nicht brauche.

Guerrero

Guerrero(R)

14.10.2011, 20:35

@ Armin
 

Danke!

Hola `mano.

Die kernlosen Trauben kannst du trocknen.
Vorher einschneiden.

Halten lange und sind sehr schmackhaft.

Saludo
Guerrero


» Hallo Guerrero,
» danke schon mal für die Erfahrungswerte.
»
» » Wenn du die Möglichkeit hast dann setze Rebstöcke.
» »
» » Es gibt da sehr gute Sorten. Ohne Kerne, resistent gegen Mehltau usw.
» »
» » Da hast du im 3. Jahr schon 10 kg Trauben und im 4. Jahr 20kg.
» » Das Klima bei mir ist recht rauh.
» » Es gibt Sorten die auch da gute Ergebnisse geben.
» » 300 m Höhe in Nordostbayern nahe Kronach.
»
» Wir haben im Frühjahr 3 Rebstöcke gepflanzt, die dann als Spalier die
» (Holz)Terasse beschatten sollen. Bisher Regent, Muscat Bleu und Palatina,
» aber kernlose wie Himrod etc. kommen auch noch, als Tafelobst. Insgesamt
» hatte ich so an 10 Rebstöcke gedacht.
» Deine Traubenernten sind ja beeindruckend!
»
» Wieder mal: Wer soll bei 10 Reben das alles verbrauchen? :-D
» Nene, schon klar: Saft, Wein, Mißernten, strenger Schnitt, Ausdünnen ...
» alles kein Problem.
»
» » Ich habe auf 5000 qm 2.5 Tonnen Weizen geerntet dieses Jahr.
» » Also auf 1000 qm 500 kg.
»
» Danke, gut zu wissen, Weizen bauen ja die wenigsten Privatleute an ;-)
»
» Que te vaya bien
»
» Armin

RitechSA(R)

25.11.2011, 18:49

@ Guerrero
 

Danke!

Hallo Hobbybauern

Es würde mich interessieren wie ihr eure Böden dünkt bzw. ob ihr die drei Felder-Wirtschaft betreibt wie früher?

Gruss Peter

Bederich(R)

E-Mail

25.11.2011, 19:36

@ RitechSA
 

Bodendünung

Hallo Peter,

für eine Dreifelderwirtschaft ist unsere Anbaufläche zu klein.
Zur Düngung verwenden wir Kompost und Urgesteinsmehl.

Schönen Gruß
Bederich

---
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