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Armin(R)

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23.02.2015, 21:57
 

Haselnuss - eine der "leistungsfähigsten" Pflanzen im Selbstversorgergarten (Pflanzen)

Hallo alle,
da sowohl Platz im Garten als auch Kompost immer recht knapp sind ...
... muß man sich bei der Planung von Selbstversorgergärten halt schon beschränken.

Und ich schätze mal, die Haselnuss scheint da da grad nicht die erste Wahl zur Gartenbepflanzung zu sein. Das darf sie aber ruhig.

Bezogen auf die Anbaufläche in Quadratmetern und den Ertrag in Brennwert (Kcal/KJ) pro Jahr, ist die Haselnuss interessanterweise neben Kartoffeln eine der lohnendsten Pflanzen. Außerdem produziert sie enorme Mengen an Biomasse (Blätter, Nußschalen, Äste vom Rückschnitt) zur Kompostierung.

Der Ertrag wird wie bei anderen Pflanzen auch durch gute Standortbedingungen und Pflege verbessert. Wie auch beim gewerbsmäßigen Anbau kann man sich zudem das Leben erleichtern, in dem man die Pflanzen eher kleiner hält, regelmäßig verjüngt und besonders leistungsfähige und robuste SORTEN pflanzt. Ihr haut euch ja auch nicht 'nen dahergelaufenen Wildapfel in den Garten, wenn's um Apfel-Ernte gehen soll. :-D

Also schön brav ein sehr großes Pflanzloch ausheben, gute Erde rein, gerne noch Oscorna Bodenaktivator dazu (schwören die Profis drauf), und falls Wühlmäuse vor Ort sind einen Drahtkorb rein. Dann eine gescheite Sorte rein, am sichersten Containerpflanzen (muß aber nicht).

Folgende Sorten sind robust, GROSSfrüchtig und kommen auch mit kälteren Lagen zurecht:

-"Nottingham's Frühe"
-"Cosford"
-"Halle'sche Riesennuss" (25 mm dicke Dinger :-) )
-"Fertile de Nottingham"

Die o.g. Sorten sind auch unter anderen Namen bekannt, einfach rumsuchen. Ich hab' alle 4re :-)

Da Haselnüsse eine Weile brauchen um ordentlich was abzuwerfen, rechtzeitig welche setzen. Nicht erst wenn man sie braucht. Die Großfrüchtigkeit spart enorm an Verarbeitungszeit, weil 3x so große Nüsse => 3x weniger Nüsse.

Wildformen in der Nähe erhöhen die Ernte (Befruchtung), also vielleicht noch *schwups* eine wilde Hasel irgendwo an die Straßenböschung setzen. Bei Nacht und Nebel, aus Versehen. Zappenduster, kann man sich ja mal täuschen :-P
Bei mir an der Straßenböschung jedenfalls wachsen die ulkigsten (und nützlichsten) Sachen :lol3: und komischerweise immer das was ich auch brauchen kann :lookaround:

Ich hab grad eine Schale frisch gerösteter wilder Haselnüsse aus dem Holzherd verzehrt. Knacken war schon Arbeit, aber lohnt sich: saulecker. Die großen Hasel aus dem Garten tragen noch nicht ;-)

Die Nußschalen kann man zwar kompostieren, muß aber nicht - sie geben einen erstklassigen Mulch unter anderen Pflanzen ab (wo sie natürlich nach und nach auch kompostieren und so den Ertrag noch weiter erhöhen).Spart Wasser und ist nett für die Pflanzen. Sieht sogar gut aus, das Auge ißt ja auch mit.;-)

Wer die Haselnußbüsche schön dort hinsetzt, wo sie kaum Sonne wegnehmen und den Wind gut bremsen, verbessert das Kleinklima im Garten und erhöht Ruhe & Ernte. Hach!

Grüße und immer genug zu essen wünscht
Armin,

dessen Vorfahren allesamt irgendwann mal hungern mußten und der diese Familientradition gerne mal auf den Müll schmeißen würde. Mutwillig :clap:

Entfrau(R)

26.02.2015, 20:35

@ Armin
 

Haselnuss - eine der "leistungsfähigsten" Pflanzen im Selbstversorgergarten

Hallo,
die Idee ist gut und deine Selbstversorgergedanken auch, aber ich glaube du hast die Eichhörnchen vergessen ;-) . Diese Bande hält den Ertrag deutlich in Grenzen, sogar bei einem großen Walnussbaum.
Aber ich muss dir Recht geben, Haselnüsse sind wirklich vielseitig zu verwenden.

Gruß Entfrau

Armin(R)

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26.02.2015, 22:45

@ Entfrau
 

Geschmortes Eichhörnchen mit Haselnüssen, Austernpilzen und Dörrpflaumen...

Hallo Entfrau,
bisher sind diese süßen Gauner weder bei uns noch bei meinen Eltern oder dem Schwager (wo meine Haselnüsse her sind) ein Problem.

Aber letzten Endes kann man ja auch Eichhörnchen essen. Die "Squirrel Stew" Rezepte sollten ganz gut passen ;-)

Mein langjähriger Favorit (für alle, die ungefähr so gerne Englisch lesen wie ich): http://home.insightbb.com/~bspen/squirrel.html

Grüße

Armin

» Hallo,
» die Idee ist gut und deine Selbstversorgergedanken auch, aber ich glaube
» du hast die Eichhörnchen vergessen ;-) . Diese Bande hält den Ertrag
» deutlich in Grenzen, sogar bei einem großen Walnussbaum.
» Aber ich muss dir Recht geben, Haselnüsse sind wirklich vielseitig zu
» verwenden.
»
» Gruß Entfrau

Entfrau(R)

28.02.2015, 20:00

@ Armin
 

Geschmortes Eichhörnchen mit Haselnüssen, Austernpilzen und Dörrpflaumen...

» Hallo Armin,
dein Rezept hört sich auch nicht schlecht an ;-) , wobei ich das "Englsche" nicht gelesen habe.

Gruß Entfrau

Armin(R)

E-Mail

12.05.2016, 22:04

@ Armin
 

Haselnuss - ein paar nackte Zahlen

Hallo alle,
da habe ich ja geschrieben:

» Bezogen auf die Anbaufläche in Quadratmetern und den Ertrag in Brennwert
» (Kcal/KJ) pro Jahr, ist die Haselnuss interessanterweise neben Kartoffeln
» eine der lohnendsten Pflanzen. Außerdem produziert sie enorme Mengen an
» Biomasse (Blätter, Nußschalen, Äste vom Rückschnitt) zur Kompostierung.

Damit ihr euch das vorstellen könnt: Wenn man Haselnuss-Edelsorten in tief gelockerte gute Erde pflanzt und den Boden drumherum schön bedeckt hält, und sie ab und zu schneidet, dann überwächst eine einzige Haselpflanze runde 20 m² und wirft 15-30 kg (!) Haselnußkerne pro Jahr ab. Geknackt und trocken gewogen.
Also bis zu 200.000 kcal haltbare Kraftnahrung, von nur 20 m² Boden. Viel mehr als Weizen/Mais oder selbst Kartoffeln!
Ohne Eichhörnchenverluste ;-)

Bei Wildformen und ohne Pflege und guten Boden ist es natürlich viel weniger. Aber selbst 10 kg (realistisch für eine Wildling) sind ganz schön viel Nährwert. Wir haben im Garten insgesamt 7 wilde Haselhecken, zusätzlich zu den 4 Edelsorten.
Noch sind alle Hasels klein. Wenn die mal groß sind, werden wir Nüsse haben :-D
Und wahrscheinlich dann auch Eichhörnchen :-P

Unser Boden ist nicht so toll, aber vielleicht haben wir bis in 10-15 Jahren regelmäßig mehr als 100 kg Haselnüsse. Ist natürlich viel Arbeit die zu knacken. Andererseits sind Haselnüsse recht teuer geworden, nicht nur Bio-Ware.

Wir trocknen die Nüsse nach der Ernte auf Tabletts in der Sonne.
Über den Winter knacken wir sie dann ladungsweise und sortieren beschädigte/befallene aus. Danach rösten wir sie für ein paar Minuten im Holzherd, wenn der eh' warm ist. Schmecken nochmals deutlich besser so.

ani(R)

18.05.2016, 09:11

@ Armin
 

Haselnuss - ein paar nackte Zahlen

Johey!
Die Zahlen sind nackt - wie der Kaiser in seinen neuen Kleidern.
Keiner sagt einem, dass die Haslnuss Mittelgebirgsklima nicht mag!
Ich habe vor 25 Jahren schöne Großfruchtige gepflanzt, auch gedüngt, geschnitten... und geerntet habe ich kaum was... Auch Wilde sind zur Bestäubung da... bleibt das Mittelgebirgsreizklima - zwar nur 400 MünN, aber die Walnüsse tragen auch nicht!
Fast drei Wochen Frühlingsverspätung! Alte Gemüsesorten werden nicht reif (kein Wunder, sie sind für Gemüsegegende gezüchtet worden = für die lowsten Lowländs).
Dafür keine Industrielandwirtschaft!!! Kein Raps im Flugradius der Bienen!!!
Etwas für etwas!
Das ist das Schicksal des Highländers! Aber es kann mehrere geben!
Gruß
Ani

---
statt es nicht nötig zu haben und nicht zu haben,
lieber es nötig haben und zu haben

Armin(R)

E-Mail

18.05.2016, 12:47

@ ani
 

auf der Schwäbischen Alb klappt's ...

Hallo Ani,
danke erst mal für die Warnung.:-|
Hätte ich jetzt nicht erwartet.

» Die Zahlen sind nackt - wie der Kaiser in seinen neuen Kleidern.
» Keiner sagt einem, dass die Haslnuss Mittelgebirgsklima nicht mag!
» Ich habe vor 25 Jahren schöne Großfruchtige gepflanzt, auch gedüngt,
» geschnitten... und geerntet habe ich kaum was... Auch Wilde sind zur
» Bestäubung da... bleibt das Mittelgebirgsreizklima - zwar nur 400 MünN,
» aber die Walnüsse tragen auch nicht!

Bei meinem Schwager im Garten steht ein älterer Hasel, da habe ich letztes Jahr bei einem Familienfest eine Zeit lang die schönsten aufgelesen. Ich hatte nullkommanix 3 kg beisammen. Der Boden war dicht an dicht mit Nüssen bedeckt, vollflächig. Knapp 600 m Höhe, am Übergang Schwarzwald-Schwäbische Alb.

Bei meinem Vater steht ein wild gekommener Walnußbaum (vielleicht so 25 Jahre alt, oder max. 30) auf knapp 900 m Höhe. Er trägt jedes Jahr einen Schubkarren voll schöne Früchte. Auf der Rauhen Alb.
Sonnig, aber winters sehr kalt. Er hat übrigens auch Pfirsich und Nektarinen am Haus :-D

Im Garten neben uns (knapp 600 m Höhe, Albrand) wächst ein noch recht junger Walnußbaum. Ich habe noch nie solche großen Nüsse gesehen. Die Nüsse - nicht Früchte - haben teils über 4 cm Durchmesser.

Direkt daneben kam ein Wildling im Komposthaufen. Ich habe ihn damals mehr schlecht als recht (Pfahlwurzel!) ausgebuddelt, als der Nachbar mich gefragt hat ob ich ihn will und ihn dann ohne weitere Pflege in eine bachnahe Wiese gepflanzt. Das war vor max. 7 Jahren. Letztes Jahr hat er getragen.

Offensichtlich ist die Schwäbische Alb ein recht harmloses Mittelgebirge. Wenn man mal von den fast -30°C winters absieht :-P

» Fast drei Wochen Frühlingsverspätung! Alte Gemüsesorten werden nicht reif
» (kein Wunder, sie sind für Gemüsegegende gezüchtet worden = für die
» lowsten Lowländs).

Naja, bei uns am Nordhang ist auch alles später dran. Erspart uns manchen Frostschaden an der Blüte :-D

Eine Frage noch: Weißt Du noch welche Haselnußsorten Du damals gepflanzt hast?

Ich habe die 4 Sorten bei uns danach ausgesucht, ob sie mit rauherem Klima klarkommen.

Grüße

Armin

ani(R)

01.06.2016, 22:42

@ Armin
 

auf der Schwäbischen Alb klappt's ...

Hallo, Armin
Ja, habe schon gehört, dass ein paar Hundert Km nach Süden auch die Höhen ihr Schrecken verlieren...
Vogelsberg ist halt besonders ungünstig...
Ich baue mir jetzt eine 700m² große Sonnenfalle und hoffe Pfirsische, Weintrauben usw endlich anbauen zu können.
Hallische Riesen habe ich auch und eine zweite Sorte, die längliche Nüsse hat.
Gruß
Ani

---
statt es nicht nötig zu haben und nicht zu haben,
lieber es nötig haben und zu haben

Armin(R)

E-Mail

03.06.2016, 09:15

@ ani
 

Sonnenfallen, Pfirsiche

» Hallo, Armin

» Ich baue mir jetzt eine 700m² große Sonnenfalle und hoffe Pfirsische,
» Weintrauben usw endlich anbauen zu können.

Sieht toll aus, so was! Und bringt's natürlich :-)

Meine Freilandaprikose hat nicht sehr glücklich ausgesehen, die mußte ich jetzt sogar krankheitshalber absägen. :-(
Aber die stand eh' nicht so günstig. Die nächste kommt an 'ne Wand.

Da unser Haus außen unter der Holzverschalung gedämmt ist, bringt es allerdings nichts die Pflanzen an der Hauswand zu ziehen.

Daher habe ich am Holzschuppen auf der Südseite angefangen, Speichermasse aufzuschichten, in einer Art Billig-Behelfs-Gabione:
Die Bretterwand mit einfachster Dachpappe überzogen, darauf Estrichgitter angeschraubt (mit Unterlegscheiben), dann Backsteine vom alten Hauskamin davor aufgeschichtet und außen eine zweite Lage Estrichgitter davor.
Das ganze dann beim Aufschichten ab und zu mit Draht zusammengerödelt.
Damit die Trockenmauer nicht umkippt und irgendwelche Katzen oder Kinners erschlägt.:-|

Sieht nett aus, ist schon jetzt ein Refugium für Hummeln und Eidechsen (vor allem die größeren Spalte der beschädigten Abbruchsteine) und gibt schön warm.

Allerdings habe ich das Hochbeet davor mit den Pfirsichen noch nicht fertig. Geplant ist eine robuste Pfirsichsorte aus der Schweiz, plus ein Weinbergpfirisch. Beide als Spalierbäume. Auf der Ostseite noch ein Windschutz aus Brettern.
Darüber vielleicht noch ein einfaches Vordach aus Gewächshausgitterfolie auf Dachlatten.

Am Gartenhaus ist das selbe geplant. Für Zwerg-Nektarinen, wahrscheinlich "Redgold".

Weiter unten im Garten habe ich letztes Jahr mit einer Sonnenfalle für anspruchsvollere Birnen angefangen (als schräge Kordonbäume im Abstand von nur 60 cm).
Östlich und westlich Windschutzpflanzen, und nördlich eine Weiden"mauer" wie ich es auf einem holländischen Naturcampingplatz gesehen habe:

2 Reihen Weiden im Abstand von 40 cm stecken, und dann Weidenruten zwischen die aufgehenden Bäumchen stapeln. Bäume in etwa 2 m Höhe zusammenbinden mit Sisalseil, damit sie nicht auseinandergedrückt werden.
Unten auf der Südseite habe ich schon mal angefangen, Steine davorzustapeln.

Westlich und östlich der Birnen soll je eine "Theodor Reimers" Brombeere wachsen, weil die auch recht wärmeliebend ist und auf der "Mauerkrone" schönen Stacheldraht verlegt. Nördlich der Weidenmauer am Feldweg sollen ein paar Hundsrosen hin. Sieht bestimmt super einladend aus :-D

Wenn unsere Obstbaumwiese ausgewachsen ist, wird sie auch eine schöne Sonnenfalle für die unzähligen Hochbeete sein. Sobald die Windschutzhecke im Osten größer ist. Incl. Haselnuß :-P


Viel Erfolg mit den Trauben und so. An welche Traubensorten hast Du gedacht für den Vogelsberg?
Mitschurinski? :-D

Grüße

Armin

Clemens(R)

25.06.2016, 15:47
(editiert von Clemens, 25.06.2016, 19:56)

@ Armin
 

Haselnuss - Hecke als Windschutz

Hallo Armin,

danke für Deine Sortenhinweise.

Uns schwebt jetzt eine WEindschutzhecke wie diese hier vor:
[image]

Das Bild ist aus der Obstanlage im Raum Frankfurt, wo ich früher war. Sie wächst sehr stark, ist nach dem Rückschnitt rasch wieder da, hat aber fast keinen Ertrag. Deshalb habe ich auch nicht nach den konkreten Sorten gefragt.

Was würdest Du empfehlen, wenn wir auch eine ordentliche Ernte haben wollen?

Viele Grüße

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Armin(R)

E-Mail

27.06.2016, 09:09

@ Clemens
 

Haselnuss - Hecke als Windschutz

» Hallo Armin,
»
» danke für Deine Sortenhinweise.
»
» Uns schwebt jetzt eine WEindschutzhecke wie diese hier vor:
» [image]
»
» Das Bild ist aus der Obstanlage im Raum Frankfurt, wo ich früher war. Sie
» wächst sehr stark, ist nach dem Rückschnitt rasch wieder da, hat aber fast
» keinen Ertrag. Deshalb habe ich auch nicht nach den konkreten Sorten
» gefragt.
»
» Was würdest Du empfehlen, wenn wir auch eine ordentliche Ernte haben
» wollen?
»
» Viele Grüße
»
» Clemens

Oh. Keine Ahnung ob Hasel als geschnittene Hecke überhaupt (gut) trägt.
Bei Heckenanpflanzungen nimmt man Wildhasel. Die Edelsorten sind dafür viel zu teuer.

Wildhasel trägt zwar auch immense Mengen, aber halt kleinere Früchte. Nur kann es halt je nach Standort und Wetter sehr schwanken, was man erntet. Das dürfte bei den Edelsorten (=Plantagensorten) anders sein.
Meine Edelsorten haben meist im 2. Standjahr zum ersten Mal Nüsse angesetzt. Nicht viele, aber immerhin ... nicht schlecht für etwa 1 m hohe Büschchen. :-D

Grüße

Armin

Clemens(R)

14.10.2016, 20:15

@ Armin
 

Haselnüsse knacken

(Danke an Efifi - kam per eMail)

Beim Durchlesen habe ich bemerkt, dass manche von Euch in Anbetracht der Mengen Schwierigkeiten mit dem Knacken der Haselnüsse haben.

Da wir mit unserem Honig auf den Markt gehen, vergrößere ich das Sortiment durch Selbstgebackenes. Im vergangenen Advent habe ich 78 Linzertorten gebacken, weshalb ich große Mengen Haselnüsse brauchte. Daher weiß ich, wie mühselig das Knacken ist. Mein Mann hat mir einen einfachen Nussknacker gebastelt, mit dem geht es wie am Fließband.

Er nahm eine Holzleiste ca. 25 x 5 x 2 cm. Dann schraubte er auf der oberen Seite 2 schmale Leisten auf beide Seiten, ca. 25 x 1 x 1 cm, so dass die Nüsse dazwischen Platz finden. Die Leistenhöhe passt ihr am besten Eueren Nüssen an. Sie dürfen noch bis zu 1/3 oben herausschauen. Dann nehme ich einen viereckigen Fleischklopfer und haue mit kurzer Kraft auf jede einzelne Nuss und schiebe sie gleich weiter. Wenn man es richtig raus hat, wie stark man draufhauen muss, dann halbiert man mit einem Schlag die Schale und der Kern bleibt unversehrt. Das klappt richtig gut:)Kein großer Aufwand und ein tolles Ergebnis.

Grüße

Efifi

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Clemens(R)

12.11.2016, 23:21

@ Armin
 

Haselnuss - Hecke heute gepflanzt

» Folgende Sorten sind robust, GROSSfrüchtig und kommen auch mit kälteren
» Lagen zurecht:
»
» -"Nottingham's Frühe"
» -"Cosford"
» -"Halle'sche Riesennuss" (25 mm dicke Dinger :-) )
» -"Fertile de Nottingham"






Hallo Armin,

heute haben wir unseren Windschutz gepflanzt und eine weitere Wildhecke.

Beim Windschutz haben wir uns komplett für Haselnuss entschieden, 10 Wildhaselnüsse und 2x die Halle'sche Riesennuss (Empfehlung des Händlers). Morgen kümmern wir uns dann um die beiden Maronen-Bäume.

Viele Grüße

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

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