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TigerAuge(R)

21.08.2016, 12:37
 

Zivilverteidigungskonzept / Es könnte spannend werden (Lagerung)

Aloha

Was soll man jetzt davon halten?

http://www.focus.de/politik/videos/zivilverteidigungskonzept-regierung-empfiehlt-vorraete-fuer-den-notfall-anzulegen_id_5845056.html

In der Ruhe liegt die Kraft

Von Herzen
TigerAuge

---
Aller Zwiespalt und Irrtum kommt davon her, daß die Menschen das Gemeinsame IN sich, statt in den Dingen HINTER sich, im Licht, in der Landschaft im Beginn und im Tode, suchen.
(Rainer Maria Rilke)

Clemens(R)

21.08.2016, 18:06

@ TigerAuge
 

Was ist daran spannend ?

Hallo TigerAuge,

sorry, aber so, wie Du es schreibst, klingt das für mich wie eine Einschätzung des nächsten Krimis. Der verspricht spannend zu werden - also legen wir schon mal Chips und Cola bereit und warten ab. Ob er so spannend wird wie erhofft?

Und der Vorschlag, einen Grundvorrat zu haben, ist ja nun wirklich nichts Neues. Ich habe gerade mal nachgesehen - schon 2004 habe ich (damals noch mit Nick "Johannes" ) einen Link der Bundesregierung hier ins Forum gestellt, als ich einen Artikel der Netzeitung kommentiert habe.

http://www.autarkes-leben.de/forum/mix_entry.php?id=12131&page=0&order=last_answer&descasc=DESC&category=0

Wasser haben wir - neben eigenem Brunnen - hier immer ausreichend da. Lebensmittel auch, im Moment wegen Mäusen allerdings etwas weniger. Die waren in diesem Jahr sehr penetrant. :-(

Wichtig ist mir: Ein guter Vorrat hat nichts mit Panik zu tun, sondern erleichtert im Gegenteil sogar das Einkaufen. Wenige Großeinkäufe statt täglicher Lauferei, Sonderangebote nutzen. Wenn man mal weiß, was gebraucht wird, dann ist das kein Problem, es spielt sich ein. Dann kauft man z.B. nicht mehr zwei Dosen nach (Erbsen, Ravioli, Tomaten, ...), sondern füllt den Vorrat wieder auf z.B. zwei Platten auf.

Und wie machst Du es?

Viele Grüße

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

TigerAuge(R)

23.08.2016, 19:26

@ Clemens
 

Deutschland in Gefahr

Aloha

Mir ist es egal ob ich es interessant, unwichtig, suspekt oder spannend nenne. Unterm Strich beschäftigen mich doch einige Fragen:

a) Warum wird nach wohl 27 Jahren (nach dem kalten Krieg) das Thema Bevorratung der Bevölkerung wieder derart publik gemacht?

b) Warum jetzt – zu diesem Zeitpunkt?

c) Warum wird die Einführung der Wehrpflicht wieder in Erwägung gezogen? Übrigens wurde sie nur ausgesetzt (nicht abgeschafft) und ist im Grundgesetz weiter enthalten. Es braucht also keine Grundgesetzänderung um sie wieder einzuführen.

d) Warum sind die Anträge auf den "kleinen Waffenschein" seit etwa einem Jahr sprunghaft in die Höhe geschnellt?

e) Pfefferspray soll es jetzt bei dm zu kaufen geben, weil angeblich viele Frauen dies gewünscht haben. Warum?

f) Die Notstandsgesetze fallen mir auch zu dem Thema ein. Wann könnten sie greifen mit Einschränkung von Grundrechten und doch mit Widerstandsrechten? Mit was soll ich wen oder was verteidigen?

g) Wie beschützt ihr eure Bevorratung?

h) Was steht im Weißbuch?

i) Warum soll jetzt die Bundeswehr auch im Inneren tätig werden?


Hierzu gäbe es wohl noch mehr Fragen...?

Einen Krimi wollte ich eigentlich nicht schreiben und Vorratshaltung ist durchaus sinnvoll. Aber - ob unsere Regierung an unsere Ersparnisse etc. denkt? Und Panik solltest du bitte nicht schieben. ;-)

*

Vorwort des neuen Buches von R. Wendt ( Polizeigewerkschaftschef):
http://www.focus.de/politik/experten/sicherheit-bedroht-deutschland-in-gefahr-lesen-sie-hier-das-vorwort-zum-buch-von-rainer-wendt_id_5819488.html

Über Gewalt im Krankenhaus:
http://www.focus.de/panorama/welt/aggressive-patienten-personal-des-klinikum-nuernberg-klagt-ueber-30-angriffe-pro-monat_id_5839332.html


Ratgeber für Notfallvorsorge:
http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Checkliste_Ratgeber.pdf?__blob=publicationFile

*

Noch eine Frage…
Ich lebe zuweilen auf dem Land und manchmal in der Stadt. Sollte in der Stadt nichts mehr funktionieren (Wasser, Strom) wo kann ich dann meine „Notdurft“ entsorgen?

*

Persönlich schließe ich einen Krieg aus. Obwohl bei den heutigen Politikern (Nordkorea, Türkei, Russland und USA) sollte ich das vielleicht noch mal überdenken?

*

Ein früheres Forenmitglied hatte übrigens mal im Winter Stromausfall. Natur bedingt. Leider ist @Saurier nicht mehr da. :-(
Sie ist perfekt im Bevorraten!

*

@ Clemens
Vielleicht können wir Cola und Chips vergessen? Mit schmeckt das Zeug nicht. ;-)
Und morgen wissen wir vielleicht mehr vom neuen Konzept unserer Regierung?
Wasser habe ich nur 6 Liter und Munition muss ich auch noch kaufen…


Von Herzen
TigerAuge

https://www.youtube.com/watch?v=sibkn7feK7I

---
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(Rainer Maria Rilke)

Clemens(R)

24.08.2016, 13:01

@ TigerAuge
 

Vorratshaltung

Hallo TigerAuge,

ich antworte jetzt mal nur zum Thema Vorratshaltung. Das andere geht mir zu sehr in Richtung Politik, und damit möchte ich mich nicht auch noch hier beschäftigen.

» a) Warum wird nach wohl 27 Jahren (nach dem kalten Krieg) das Thema
» Bevorratung der Bevölkerung wieder derart publik gemacht?
»
» b) Warum jetzt – zu diesem Zeitpunkt?

Mich verwundert an dieser Diskussion etwas anderes. Es wird gefragt "warum jetzt" im Sinne von "warum so plötzlich" oder "warum brauchen wir das auf einmal?" - und diese Fragen gehen für mich am eigentlichen Thema vorbei. Denn es gibt keinen neuen oder plötzlichen Bedarf. Sondern nur einen Bedarf, den es schon immer gab. Den nur manche vergessen hatten.

Katastrophenhelfer beklagen fehlende Vorratshaltung schon lange. Beispiel Hochwasser mit Dammbruch: Viel Energie der Helfer wird dadurch in Anspruch genommen, daß sie Eingeschlossenen Wasser und Nahrungsmittel zukommen lassen müssen. Wären mehr Leute in der Lage, sich eine Woche selbst zu versorgen (wenn auch nur sparsam), so könnte man die Energie auf die eigentliche Hochwasserhilfe konzentrieren.

Und daß die Forderung nach etwas Vorrat nun wirklich nichts Neues ist, kannst Du hier im Forum nachlesen. Der Beitrag, den ich verlinkt hatte, war von 2004 (!), schon damals hatte sich Ministerin Künast für Vorratshaltung eingesetzt.

Die Frage, die sich mir stellt, ist eher: Warum braucht die Bundesregierung 12 Jahre, um ein Konzept zu erstellen, zu einem Thema, das schon lange diskutiert wird? Und wie kann es sein, daß trotz dieser langen Diskussion viele Menschen noch immer keinen Vorrat für wqenigstens eine Woche haben?

Das Thema wird seit mindestens 2004 diskutiert. Wie ist es bei Dir - hast Du die Empfehlungen von damals umgesetzt? Falls nein: Warum nicht?

Viele Grüße

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

TigerAuge(R)

28.08.2016, 10:24

@ Clemens
 

Vorratshaltung

Aloha Clemens

Politik bestimmt uns. Unser Leben. Und z.B. Genfutter, TTIP und Geldcrash waren in diesem Forum schon Themen und haben wohl mit Politik zu tun?
Aber ich verstehe, dass du dich zurzeit nicht auch noch hier beschäftigen möchtest. ;-)

Deine Antwort zu "Warum jetzt" - überzeugt mich nicht sehr. Und von Katastrophenhelfer, die sich wegen fehlender Vorratshaltung beklagen - habe ich bisher weder gehört noch gelesen. Diese Leute beschwerden sich über Gaffer und Behinderer ihrer Arbeit...
Und wenn ein Hochwasser im Haus ist, sind wohl auch die Lebensmittel nicht mehr zu gebrauchen. Dann steht der Keller nunmal unter Wasser.

Du hast Recht, Vorratshaltung und entsprechende Empfehlungen hat es schon lange gegeben. Es gibt wohl auch die "Verstecke" in denen Lebensmittel, Medikamente etc. für die Bevölkerung bereitstehen.

Aber warum jetzt?
http://www.focus.de/finanzen/videos/im-katastrophenfall-bundesregierung-will-bauernhoefe-und-betriebe-beschlagnahmen_id_5867740.html

Aber gut - lassen wir es.

*
Selbst habe ich schon jahrelang Vorräte und könnte wohl eine Woche davon leben. Gestern habe ich noch Wasser besorgt. Mir ist eingefallen, dass ich noch ein Radio mit Batterien brauche oder ein "Kurbelradio"?
Eine Bestandsaufnahme habe ich auch gemacht. Warum habe ich soviele Mandeln?
Was mag mich da wieder geritten haben? *grübel*


Von Herzen
TigerAuge

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Aller Zwiespalt und Irrtum kommt davon her, daß die Menschen das Gemeinsame IN sich, statt in den Dingen HINTER sich, im Licht, in der Landschaft im Beginn und im Tode, suchen.
(Rainer Maria Rilke)

Clemens(R)

28.08.2016, 13:13

@ TigerAuge
 

Vorratshaltung

> Deine Antwort zu "Warum jetzt" - überzeugt mich nicht sehr. Und von
> Katastrophenhelfer, die sich wegen fehlender Vorratshaltung beklagen
> - habe ich bisher weder gehört noch gelesen. Diese Leute beschwerden
> sich über Gaffer und Behinderer ihrer Arbeit...



Hallo TigerAuge,

ich finde es jetzt auf Anhieb nicht, aber ich verfolge Berichte zu diesem Thema regelmäßig und bin mir sicher, daß das schon mehrfach so erwähnt wurde.

> Und wenn ein Hochwasser im Haus ist, sind wohl auch die Lebensmittel nicht
> mehr zu gebrauchen. Dann steht der Keller nunmal unter Wasser.#

Diese Antwort hört man oft. Es könnte schlimm kommen, wird dann gesagt, noch schlimmer und nochmal schlimmer. Und dann wird die größte Katastrophe ausgemalt, um damit zu begründen, daß dann sowieso alles vergeblich ist - um dann wiederum gar nichts zu tun?

Wer sagt denn eigentlich, daß bei einem Hochwasser Dein oder mein Haus überflutet ist? Im gegenteil, die meisten betroffenen Häuser sind nicht direkt betroffen. Sondern Ortsteile sind vielleicht von der Versorgung abgeschnitten, weil Straßen unpassierbar ist. Oder der Strom fällt aus und weder Tankstellen noch Registrierkasse in Supermärkten können arbeiten. Dann ist bei Dir, bei mir und vielen anderen vielleicht alles in Ordnung, aber dennoch können wir davon betroffen sein.

Aus der Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

Wenn es zu ei­nem Un­fall oder ei­ner Ka­ta­stro­phe kommt, be­nö­ti­gen Ret­tungs­kräf­te Zeit, um den Ein­satzort zu er­rei­chen und Hil­fe leis­ten zu kön­nen. Bei Un­fall oder Feu­er sind dies meist nur we­ni­ge Mi­nu­ten, bei ei­ner Ka­ta­stro­phe kann es we­sent­lich län­ger dau­ern, bis Ret­tungs­kräf­te ein­tref­fen.

Zu mög­li­chen Not­si­tua­tio­nen ge­hö­ren Un­fäl­le und Brän­de eben­so, wie die Be­ein­träch­ti­gung der Ver­sor­gung oder die Vor­be­rei­tung auf be­son­de­re Ri­si­ken. Die­se könn­ten bei schwe­ren Un­wet­tern, Schnee­ka­ta­stro­phen oder groß­flä­chi­gen Über­schwem­mun­gen eben­so auf­tre­ten wie bei der Frei­set­zung che­mi­scher (C), bio­lo­gi­scher (B) oder ra­dio­lo­gi­scher (R) bzw. nu­klea­rer (N) Ge­fahr­stof­fe (CBRN-Ge­fähr­dung). Bei sol­chen Er­eig­nis­sen ist es wich­tig, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sich erst ein­mal selbst hel­fen kön­nen, bis die or­ga­ni­sier­te Hil­fe ein­trifft. Der Rat­ge­ber bie­tet In­for­ma­tio­nen und Ver­hal­tens­hin­wei­se zu den ver­schie­dens­ten Not­si­tua­tio­nen.

Link: http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Ratgeber_Brosch.pdf?__blob=publicationFile

Im übrigen halte ich Vorratshaltung für Menschen, die sich für Selbstversorgung interessieren, für völlig normal. Schließlich wächst nicht jeden Tag alles genau so, wie ich es verbrauche, sondern ich muß es auch haltbar machen - und damit bevorraten. Damit ich es dann habe, wenn ich es essen möchte.

Es geht hier also nur um einen kleinen Schritt zur Rückkehr in die Normalität. Ich kenne das noch von meinen Großeltern, die mir erzählt hatten, was sie früher über Winter eingekellert haben. Nur 2 Wochen Vorrat wird empfohlen? Die hätten das nicht ernst genommen, weil es so verrückt ist. Was soll man mit 2 Wochen anfangen?

Gruß

Johannes

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Dirk(R)

29.08.2016, 17:48

@ Clemens
 

just in time

Hallo TigerAuge,
Hallo Johannes,

In unserer heutigen "just in time" Gesellschaft ist damit zu rechnen, dass Ausfälle vermehrt auftreten werden.

Auch wenn es nun ein VW-Werk ist, das in der Presse stark thematisiert wird, weil die vergessen haben Zulieferverträge zu verlängern und nun ohne Bauteile die Bänder still gestanden haben... selber schuld, es wurden doch nur die aktuellen Verträge bedient und wenn man keinen mehr hat, dann gibt es auch keine Ware mehr. Alles voll korrekt!

Also da will ich nicht der verantwortliche für den Einkauf sein... ;-)

Verstehe diese Entrüstung auch nicht!
Wenn ich bei VW ein Auto bestelle und dann den Vertrag kündige, darf ich dann auch sauer sein, wenn das Auto dann nicht geliefert wird?

Aber für die Presse ist es natürlich was anderes... hunderte von Arbeitsplätze sind betroffen....
hääää?

Naja, Hauptsache man hat was zu schreiben, egal ob es inhaltlich richtig ist.


Ich bin aber der Verantwortliche für meine eigene Familie und meinen Einkauf!
Und ich will auch nicht, das wenn einer meiner Zulieferer nicht mehr liefern kann, ohne Lebensmittel da stehen.
Es geht dann nicht nur um ein paar Gehälter, sondern im schlimmsten Fall um das Überleben meiner Familie.

»
» Es geht hier also nur um einen kleinen Schritt zur Rückkehr in die
» Normalität. Ich kenne das noch von meinen Großeltern, die mir erzählt
» hatten, was sie früher über Winter eingekellert haben. Nur 2 Wochen Vorrat
» wird empfohlen? Die hätten das nicht ernst genommen, weil es so verrückt
» ist. Was soll man mit 2 Wochen anfangen?
»

In der "guten alten" Zeit, war jedem vollkommen klar, das es zu Lieferschwierigkeiten kommt, Winter für Winter...

Und heute?
Heute sind die Leute ja schon "pissig" wenn in einem Supermarkt mal ein einziges Produkt ausverkauft ist an einem Samstagabend kurz vor Geschäftsschluss.

Unsere Großeltern haben ja auch noch Kriege miterlebt und wissen was Hunger ist. Also ich meine nicht diesen.... "Mist, der Tatort läuft und die Chips sind alle" Hunger sondern der Hunger bei dem man aus den Kartoffelschalen noch ne Suppe gekocht hat. Der Hunger, der richtig schmerzhaft und Existenz bedrohend ist.

Auf Grund dieser Basis, war dieser Generation völlig klar, das jeder seine eigene Vorsorge betreiben muss.
Damals hatte man dieses auch schon eh durch die eigenen Eltern gelernt, denn man hatte auch nicht das nötige Geld und ständig alle Lebensmittel für den täglichen bedarf kaufen zu können. Und selbst wenn, so was wie einen Supermarkt gab es zu dieser Zeit auch nicht, schon gar nicht in jedem Dorf und wer damals ein Auto hatte, war auch schon "Reich". So war der eigene Anbau von Lebensmittel und deren Einlagerung völlig normal.

Es war ganz einfach selbstverständlich!

So selbstverständlich wie es heute für uns ist das ein Supermarkt um die Ecke ist und der bis 20.00 oder gar bis 22.00 Uhr auf hat.
So selbstverständlich wie das fast jeder mindestens ein Fahrzeug hat.
So selbstverständlich wie der Strom aus der Steckdose.
So selbstverständlich wie fließendes Wasser in jedem Haushalt.
So selbstverständlich wie das Internet.
So selbstverständlich wie Telefon und Handy.

Das die Bevorratung von Lebensmittel nun wieder Thematisiert wird finde ich persönlich allerdings sehr gut.

Was im übrigen nicht neu ist, das Thema existiert schon sehr lange. 1986 wurde es mal wieder kurz aufgegriffen, als es zu der Tschernobyl Katastrophe kam, geriet dann aber wieder in Vergessenheit... für viel zu viele Jahre...
Das es nun wieder auf den Tisch kommt liegt zum einen daran, das unsere Infrastruktur immer anfälliger wird und zum anderen daran, das es kaum noch jemanden gibt, der wie damals Vorräte hat und dieses hat man bei den "Katastrophen-Spielchen", die von THW, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten wirklich mal gemacht wurden wieder festgestellt.

Aber warum soll man sich denn dann jetzt einen Vorrat für 2 Wochen anlegen?
Versuche doch erst einmal das Bevölkerungsdeckend hin zu bekommen!
Da sind selbst 2 Wochen utopisch!

Außer bei einer sehr kleine Minderheit, zu der Du wohl gehörst, wenn Du hier angemeldet bist! :-)

Schaut Euch mal in Eurem eigenen Ort um und dann fangt mal an zu rechnen...
Pro Person 2,5 Liter Trinkwasser am Tag für 14 Tage.

Bei meiner Familie sind das 4 Personen á 2,5 Liter für 14 Tage = 140 Liter!
Ok, nehme ich die 6-Pack vom ALDI, also 6 mal 1,5 Liter, dann brauche ich davon schon mal 16 Stück.
Also das kann man sich ja gerade noch so vorstellen, wenn man nicht selber schon vorgesorgt hat und diese Dimensionen kennt. Oder besser noch fahrt mal zum ALDI und zählt mal 16 Stück auf der Palette ab!

Und nun geht mal im Geiste durch alle Wohnungen Eurer Bekannten und Freunde und fragt Euch wo und wie dieses lagern sollen...

Und wie schrecklich ist dieses Bild bei Euch?
Wenn ich es mache ist es schon eine Katastrophe, bevor überhaupt was passiert ist :-(

Bis jetzt haben wir dieses "Bild" auch nur mit Trinkwasser gemalt, jetzt das ganz noch mal mit Brauchwasser und Lebensmitteln... oh oh... Medikamente, Körperpflege nicht vergessen.... und was ist mit Kochen und heizen...

Wie sieht dieses Bild nun aus?

Aber hey, es sind doch nur 14 Tage... :-(

Es macht also kein Sinn, der Bevölkerung zu sagen, das diese mehr Vorsorge betreiben sollte. 14 Tage sind da echt schon hoch gegriffen, denke ich zumindest. So hoch, das dieses wohl keinen großen anklang finden wird und außer wenigen sich weiterhin alle auf das "just in time" verlassen werden.

Ich selber habe soweit vorgesorgt, das ich auf jeden Fall mit meiner Familie (inkl. der Familie meiner Schwester und meiner Mutter) über den Winter und Frühling kommen würde, ohne auf neu gekaufte oder selbst neue erzeugt Lebensmittel angewiesen zu sein.

Mehr noch, ich könnte auch noch mehr Personen als nur unsere Familie versorgen.
Ich könnte locker 2-3 weitere Personen mit dem gleichen Standard versorgen, wie ich dieses für meine eigene Familie vorgesehen habe. Wenn man dann ein wenig weniger Lebensmittel benötigt oder der Zeitraum geringer sein würde, auch mehr Personen. Ist es eine günstige Zeit und man kann auch noch Lebensmittel produzieren, tauschen oder anderweitig bekommen (Notverpflegung von Hilfwerken, ect.) dann auch weit aus mehr Personen.

Nein, alle meine Freunde, Bekannte oder Nachbarn, kann ich weder unterbringen, noch versorgen. Aber ich kann Ihnen wenigstens eine warme Mahlzeit geben, damit wieder Hoffnung vorhanden ist. Informationen aus Radio und Funk und ebenfalls ein mini Notfallpacket mit dem nötigsten um wenigstens 2-3 Tage etwas zu trinken und Essen zu haben um vielleicht einen anderen Ort erreichen zu können. Das kann ich machen, denn auch dafür habe ich vorgesorgt.

Ob das Sinn macht?

Das muss jeder für sich selber entscheiden, so wie ich für mich entschieden habe, so zu handeln.

Gruß
Dirk

Delphina(R)

04.09.2016, 15:14

@ Clemens
 

Vorratshaltung

» Hallo TigerAuge,
»
» ich antworte jetzt mal nur zum Thema Vorratshaltung. Das andere geht mir
» zu sehr in Richtung Politik, und damit möchte ich mich nicht auch noch
» hier beschäftigen.
»
» » a) Warum wird nach wohl 27 Jahren (nach dem kalten Krieg) das Thema
» » Bevorratung der Bevölkerung wieder derart publik gemacht?
» »
» » b) Warum jetzt – zu diesem Zeitpunkt?
»
» Mich verwundert an dieser Diskussion etwas anderes. Es wird gefragt "warum
» jetzt" im Sinne von "warum so plötzlich" oder "warum brauchen wir das auf
» einmal?" - und diese Fragen gehen für mich am eigentlichen Thema vorbei.
» Denn es gibt keinen neuen oder plötzlichen Bedarf. Sondern nur einen
» Bedarf, den es schon immer gab. Den nur manche vergessen hatten.
»
» Katastrophenhelfer beklagen fehlende Vorratshaltung schon lange. Beispiel
» Hochwasser mit Dammbruch: Viel Energie der Helfer wird dadurch in Anspruch
» genommen, daß sie Eingeschlossenen Wasser und Nahrungsmittel zukommen
» lassen müssen. Wären mehr Leute in der Lage, sich eine Woche selbst zu
» versorgen (wenn auch nur sparsam), so könnte man die Energie auf die
» eigentliche Hochwasserhilfe konzentrieren.
»
» Und daß die Forderung nach etwas Vorrat nun wirklich nichts Neues ist,
» kannst Du hier im Forum nachlesen. Der Beitrag, den ich verlinkt hatte,
» war von 2004 (!), schon damals hatte sich Ministerin Künast für
» Vorratshaltung eingesetzt.
»
» Die Frage, die sich mir stellt, ist eher: Warum braucht die
» Bundesregierung 12 Jahre, um ein Konzept zu erstellen, zu einem Thema, das
» schon lange diskutiert wird? Und wie kann es sein, daß trotz dieser langen
» Diskussion viele Menschen noch immer keinen Vorrat für wqenigstens eine
» Woche haben?
»
» Das Thema wird seit mindestens 2004 diskutiert. Wie ist es bei Dir - hast
» Du die Empfehlungen von damals umgesetzt? Falls nein: Warum nicht?
»
» Viele Grüße
»
» Clemens





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Hallo TigerAuge,
ich bin noch total neu hier, aber genau die Fragen, die Du oben gestellt hast, habe ich mich auch gefragt und zumindest ich interpretiere für mich einiges so, dass die Meldungen nicht ohne Grund alle jetzt kommen.... und wir wohl welcher Krise auch immer entgegengehen. Dieses ist für mich allerdings nicht nur "schlimm", denn ich habe zutiefst das Gefühl, dass das "alte System, also Finanzen mit Schuldgeld, Wirtschaft mit permanenter Zerstörung unseres wunderbaren Planeten u.v.m. auch den Bach runtergehen MUSS und sollte, denn so wie bisher geht es einfach nicht weiter! Dann lehrt uns die Geschichte, dass es ca. alle 80 Jahre zum Zusammenbruch des Geldsystems etc. kommt. Insofern sehe ich die derzeitige Krise mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge und hoffe aber natürlich auch, dass es "glimpflich" abläuft. LG Delphina

Eli(R)

Homepage E-Mail

11.09.2016, 16:15

@ Clemens
 

Vorratshaltung

Ich mache mir nicht so viele Gedanken um die Vorratshaltung, das ist seit Jahren schon selbstverständlich für uns. Vielmehr darum, wie beschütze ich
Diese. Denn sollten die Geschäfte oder Banken länger geschlossen bleiben, geht Jeder gegen Jeden.Die Polizei kann nicht überall sein.
Und wie schütze ich mich gegen plündernde Banden.Hat jemand einen Tipp?
Liebe Grüße Eli:hungry:

---
Man kann seine Meinung ändern,man kann sein Leben ändern.Immer,
bis zum letzten Atemzug hat man diese Möglichkeit der Wahl.

Autarkie-Oldie(R)

31.08.2016, 15:26
(editiert von Autarkie-Oldie, 31.08.2016, 16:38)

@ TigerAuge
 

Zivilverteidigungskonzept / Es könnte spannend werden

????

Alte Hüte - neu verpackt - von uninformierten Journalisten aufgegriffen um desinformierte Angsthasen zu erschrecken...

Sorry, aber die Alt-Ausgaben habe ich schon seit zig Jahren auf dem PC und da hat sich grundsätzlich nicht viel verändert. Letztes Jahr kam das Ding auch bzgl. der Energie - was teilweise das größere Problem darstellen könnte.

Einzig der Zeitpunkt war, wie so Vieles bei dieser Regierung, evtl. unglücklich gewählt und Teile der Veröffentlichung könnten die Bevölkerung verunsichern...

Ansonsten:
welchen ernsten Hintergrund sollte eine solche, augenblickliche, Empfehlung haben?

Dass der Taliban vor Wien steht, Putin kommt, am 1. Oktober 3 m Schnee liegen oder gesicherte Erkenntnisse vorliegen, dass es in Biblis zum Super-Gau kommt?

Da helfen dann 10 Flaschen Mineralwasser (welch Unfug...) dann auch nicht weiter.


Wie hier schon öfters erwähnt - ganz ohne Zukunftsängste - haben wir schon seit ewigen Zeiten ein gefülltes Lebensmittel-Regal, eine volle Gefriertruhe, nie Leere im Kühlschrank und ausreichend Bier im Haus, um auch ein paar durstige Wanderer aufzunehmen. Vom Regenwasser, der Solarstromanlage mit Akku-Bank, dem Holzofen und Gaskocher ganz zu schweigen...


Und wenn wirklich etwas passiert, wie es in vielen Ländern auf der Welt, regelmäßig der Fall ist, nur in Deutschland eigentlich nicht mehr, seit 1945, dann zeigen diese vielen Länder, dass es dann auch geht. Selbst in Syrien, wo die Leute seit 5 Jahren zwischen Granaten und Bomben-Kratern hausen, geht es irgendwie weiter.

Und wenn ich mehrfach im Jahr auf meiner Insel bin, bekomme ich es dann auch wieder mit, wenn mal kein Strom, kein Telefon, kein TV, kein Internet, kein Wasser, kein Benzin da ist oder der Supermarkt einfach geschlossen bleibt - ohne vorherige Ankündigung! Nicht cool, aber auch kein Beinbruch!

Delphina(R)

04.09.2016, 17:05

@ TigerAuge
 

Zivilverteidigungskonzept / Es könnte spannend werden

Diesen Thread hier zum Thema Krise finde ich sehr sympatisch und hilfreich:

http://www.gehvoran.com/2016/09/september-2016-wind-of-change/

LG
Delphina

Autarkie-Oldie(R)

04.09.2016, 18:28

@ Delphina
 

Zivilverteidigungskonzept / Es könnte spannend werden

» Diesen Thread hier zum Thema Krise finde ich sehr sympatisch und
» hilfreich:
»
» http://www.gehvoran.com/2016/09/september-2016-wind-of-change/
»
» LG
» Delphina



Oh je.

Delphina(R)

04.09.2016, 19:07

@ Autarkie-Oldie
 

Zivilverteidigungskonzept / Es könnte spannend werden

Hm...."oh je" ist ja nicht gerade sehr aussagekräftig....;-)

Clemens(R)

05.09.2016, 22:51

@ Delphina
 

Zivilverteidigungskonzept / Es könnte spannend werden

» Hm...."oh je" ist ja nicht gerade sehr aussagekräftig....;-)



Naja, der Beitrag, den Du verlinkt hast, war auch nicht gerade aussagekräftig. ;-)

Sinngemäß sagt der Beitrag, kurz zusammengefaßt, es könne keine Krise geben, weil wir zu viele seien, die keine Krise wollen.

Ja, satt und im Überfluß lebend, kann man das leicht sagen. Und sich gegen die Vorstellung wehren, eine minimale Lagerhaltung nicht nur ALDi, Lidl & Co zu überlassen.

Wie verwöhnt sind wir eigentlich, daß wir meinen, die Technik (insbesondere Strom!) würde immer ausreichend funktionieren? Und wir hätten keine Eigenverantwortung, sondern könnten getrost alles den Konzernen überlassen, die uns versorgen?

Waren unsere (Ur)Großeltern nur dumm, daß sie Eingekochtes und Kartoffeln im Keller lagerten? Nein? Warum dann der Aufschrei, wenn der Vorschlag kommt, daß auch für uns ein Vorrat ganz gut sein könnte? Ein Vorrat, viel kleiner als der unserer (Ur)Großeltern. Und schon kommt ein Aufschrei - weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

Viele Grüße

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Delphina(R)

06.09.2016, 09:53

@ Clemens
 

Zivilverteidigungskonzept / Es könnte spannend werden

Hallo Clemens,
Du schreibst: "Sinngemäß sagt der Beitrag, kurz zusammengefaßt, es könne keine Krise geben, weil wir zu viele seien, die keine Krise wollen".
Der Geist lenkt das Bewußtsein und das Bewußtsein steuert/kreiert die Realität.....
Das sehe ich auch so...., wenn eine kritische Masse erreicht werden kann, wird die fette Krise nicht kommen.....
Ich finde, es kann nicht schaden oder besser: das ist sehr hilfreich zu wissen....;-) und man sollte das nicht vergessen bei all den Horrormeldungen, die derzeit durchs web kreisen....;-)
Du schreibst weiter: "Und schon kommt ein Aufschrei -
» weil nicht sein kann, was nicht sein darf?"
Davon ist keine Rede..., es wird nichts gesund gebetet oder darf nicht sein; ich verstehe das jedenfalls überhaupt nicht so.
Und auch ich befasse mich trotz allem mit Notvorrat anlegen..., einfach meinem Gefühl folgend nach dem Motto "es kann ja nicht schaden", aber ohne Angst und Panik oder ähnliches.
Die "Krise" darf sehr gern ohne uns stattfinden....!! ;-)
Alles Gute und fröhliches Hamstern..! ;-)
LG
Delphina

Dirk(R)

07.09.2016, 14:40

@ Delphina
 

Zivilverteidigungskonzept / Es könnte spannend werden

Hallo Delphina,

» Und auch ich befasse mich trotz allem mit Notvorrat anlegen..., einfach
» meinem Gefühl folgend nach dem Motto "es kann ja nicht schaden", aber ohne
» Angst und Panik oder ähnliches.
» Die "Krise" darf sehr gern ohne uns stattfinden....!! ;-)

So sehe ich es auch!
Ich habe schon einen sehr guten Vorrat und gehöre trotz allem nicht zu denen, die einen Kriese wollen.

Ich sehe es, eher so wie... z.B. eine Kranken- oder Unfallversicherung.
Das dürfte ich ja auch nicht haben, wenn ich nicht krank werden will!

Aber ich habe diese Versicherungen!
Weil wenn mal was passiert, möchte ich mich auch gut versorgt wissen :-)

Sicherlich bin ich da auch nicht alleine mit, wenn es mir völlig befremdlich vorkommen würde, diese Versicherungen nicht zu haben.

Genau das gleiche ist es mit dem Vorrat, wobei mir dieses auch jeden Tag in meinem Leben eine Hilfe ist.
Und wenn nur unverhofft mal Besuch kommt oder man es mal nicht schafft einkaufen zu gehen.
Früher war es dann stress, peinlich, ärgerlich oder alles zusammen. Heute bin ich viel gelassener mit dem Vorrat :-)

Für mich "gehört" sich das halt so ;-)

Es ist völlig normal.

Gruß
Dirk

Clemens(R)

07.09.2016, 15:25

@ Delphina
 

aber ohne Angst und Panik oder ähnliches

> aber ohne Angst und Panik oder ähnliches.




Hallo Delphina,

wer spricht denn von Angst und Panik oder wer hat sie?

Das Erstaunliche ist für mich nur, daß bei einer eigentlich Selbstverständlich überhaupt von Angst und Panik gesprochen wird.

Wenn die Polizei empfiehlt, die Türen abzuschließen und Nachbarn zu bitten, ein Auge auf die Wohnung zu haben, während man weg ist - dann freut man sich über die guten Tips und beachtet sie. Niemand käme auf die Idee, von Angst und Panik zu sprechen, wenn man seine Tür beim Weggehen abschließt.

Nun gibt es den Tip, ein paar Tage Vorrat zu Hause zu haben. Eigentlich eine völlige Selbstverständlichkeit, die öffentlichen Vorschläge hierzu sind im Forum bereits seit 2004 dokumentiert.

Wäre es nicht besser, sich auszutauschen, wie man Vorrat lagert (kann in Stadtwohnungen schwierig werden), statt hier über Ängste und Panik zu sprechen, die meiner Erfahrung nach gerade die nicht haben, für die Vorratshaltung wie zu Großmutters Zeiten schon immer normal ist.

Also: Tun. Und weniger über Ängste sprechen, die ein anderer möglicherweise haben könnte, wenn wir Selbstverständlichkeiten beherzigen.

Viele Grüße

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Delphina(R)

07.09.2016, 23:20

@ Clemens
 

aber ohne Angst und Panik oder ähnliches

» > aber ohne Angst und Panik oder ähnliches.
»
»
»
»
» Hallo Delphina,
»
» wer spricht denn von Angst und Panik oder wer hat sie?
»
» Das Erstaunliche ist für mich nur, daß bei einer eigentlich
» Selbstverständlich überhaupt von Angst und Panik gesprochen wird.
»
» Wenn die Polizei empfiehlt, die Türen abzuschließen und Nachbarn zu
» bitten, ein Auge auf die Wohnung zu haben, während man weg ist - dann
» freut man sich über die guten Tips und beachtet sie. Niemand käme auf die
» Idee, von Angst und Panik zu sprechen, wenn man seine Tür beim Weggehen
» abschließt.
»
» Nun gibt es den Tip, ein paar Tage Vorrat zu Hause zu haben. Eigentlich
» eine völlige Selbstverständlichkeit, die öffentlichen Vorschläge hierzu
» sind im Forum bereits seit 2004 dokumentiert.
»
» Wäre es nicht besser, sich auszutauschen, wie man Vorrat lagert (kann in
» Stadtwohnungen schwierig werden), statt hier über Ängste und Panik zu
» sprechen, die meiner Erfahrung nach gerade die nicht haben, für die
» Vorratshaltung wie zu Großmutters Zeiten schon immer normal ist.
»
» Also: Tun. Und weniger über Ängste sprechen, die ein anderer
» möglicherweise haben könnte, wenn wir Selbstverständlichkeiten
» beherzigen.
»
» Viele Grüße
»
» Clemens




Hi Clemens,
lies meinen Thread nochmal.....;-)
Ich habe ein einziges mal den Punkt "Angst und Panik" erwähnt (und dabei auch nicht geschrieben, dass hier jemand Angst und Panik hat oder es darum gehe); und das war definitiv nicht das Hauptthema um das sich meine AW gerankt hat...!
Du schreibst davon allerdings 4 mal...! ;-)
Für mich sind es zwei verschiedene Themen...einmal das Thema Notvorrat anlegen....wie/was am besten usw. und dann warum wird diese Meldung gerade jetzt so massiv lanciert. Und das nicht nur bei uns, sondern auch in anderen EU Ländern.
Ich für meinen Teil hinterfrage das und habe es hier deshalb auch erwähnt.
Damit ist keine Aufforderung gemeint, dass andere das ebenfalls hinterfragen sollten und auch keine Wertung, wenn es andere nicht hinterfragen.
Jeder nach seiner Façon!
VG
Delphina

Dirk(R)

08.09.2016, 08:11

@ Delphina
 

warum zu diesen Zeitpunkt

Hallo Delphina,

zu der Frage warum, dazu habe ich mir meine eigenen Gedanken gemacht.

Zum Teil denke ich das einige das Buch "Blackout" gelesen haben und vielleicht auch mal überlegt haben, was passieren würde. Diese wurde ja auch in der Presse Thematisiert und hat vielleicht auch mal die richtigen Leute erreicht. So was brauch dann ja auch immer seine Zeit.... irgendeiner stellt ne Anfrage, dann wird von einem Gremium gebildet, dieses beantwortet dann die Frage...usw...usw...

Und dann, weil die Schweiz vor einiger Zeit eine Sicherheitsübung mit Katastrophenszenario hatte und diese Ergebnisse ähnlich dem in dem Buch waren:

Sicherheitsübung

Warum zu diesen Zeitpunkt...
Ich selber denke dazu gibt es keinen aktuellen Anlass. Manches passiert halt einfach, auch ohne das es dazu ein ausschlaggebendes Ereignis geben muss. Klar kann man wenn man möchte da nun auch viel hinein interpretieren, aber ob es dann wirklich so ist.... das bleibt fraglich.

Gruß
Dirk

Clemens(R)

08.09.2016, 15:22

@ Delphina
 

Warum gerade jetzt ?

» warum wird diese Meldung gerade jetzt so massiv lanciert.
» Und das nicht nur bei uns, sondern auch in anderen EU Ländern.


Nein, die Meldung wird nicht besonders lanciert. Nur vielen Menschen fällt die Meldung jetzt erst auf.

Ministerin Künast hatte sich bereits 2004 (!) dafür eingesetzt. Dies scheint schon lange vergessen. Auch die Schweiz empfiehlt den Vorrat nicht erst seit 2015.

Hier spontan ein Artikel aus 2014:
http://www.spiegel.de/panorama/leute/andre-blattmann-schweizer-armeechef-hortet-mineralwasser-a-964167.html

Über die Jahre wurde es immer und immer wieder empfohlen. Und jetzt ist wieder mal eine Studie fertig, die zum gleiche Schluß kommt. Wieder mal, und eben nicht urplötzlich aus dem Nichts. Es war immer Thema, es wurde immer empohlen, aber kaum beachtet. So wenig beachtet, daß kaum noch bekannt zu sein scheint, daß es die Empfehlung zur Vorratshaltung schon immer gab.

Das Thema interessiert mich, ich habe es über die Jahre zumindest am Rande verfolgt. Daher ist die jetzige Empfehlung für mich nichts Neues. Aber eine gute Erinnerung, mich mehr über prakische Probleme und Vorschläge zur Lagerhaltung auszutauschen.

Gruß

Clemens

---
Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Delphina(R)

09.09.2016, 10:28

@ Clemens
 

Warum gerade jetzt ?

Hi Clemens,
vielleicht ist es einfache eine Sache der persönlichen Wahrnehmung....?!! Bzw. es ist immer eine Sache der persönlichen Wahrnehmung...!
Es ist müßig darüber zu diskutieren, denn wie es immer ist: für jeden ist seine eigene Sichtweise maßgebend. Und das ist auch gut so.
Zwischen 2004 und jetzt liegt jedenfalls für mich ein langer Zeitraum von 12 Jahren.... und wenn die Aufforderung zur Vorratshaltung hier und im Ausland sogar in der Tagespresse (Nachrichten, Zeitungen) so deutlich zum jetzigen Zeitpunkt verbreitet wird, ist das für mich jedenfalls etwas besonderes und "lanciert" in mir eine erhöhte Aufmerksamkeit...!
Es werden massiv Natoübungen gemacht, wie z.B. die groß angelegte Anaconda 16 Übung und der Konflikt "Natogrenzen gegenüber Russland" ist alles andere als geklärt.....
Jetzt kann man natürlich sagen, solche groß angelegten Natoübungen hätte es immer schon gegeben, aber mir fällt dieses Säbelrasseln derzeit besonders auf.... (= meine persönliche Wahr-Nehmung).
Ich hege in diesen Zeiten eine angstfreie, aber besondere Wachsamkeit - natürlich in der Hoffnung, dass uns nichts schlimmeres um die Ohren fliegen wird!!
VG
Delphina

TigerAuge(R)

01.10.2016, 16:41

@ Delphina
 

Eine Stadt ohne Strom und ohne Essen...

Aloha

Danke @Delphina. Ich sehe es ähnlich.
Warum wurde der Hinweis zur Bevorratung nicht vor drei oder letztes oder nächstes Jahr gegeben?

Und, bei allem Respekt, was eine Frau Künast von sich gibt, überzeugt mich eh nicht. Ich spare es mir auf die "sonderbaren" Vor-, Ratschläge und sonstiges Gequassel von ihr einzugehen. Hier ist kein politisches Forum und oder so.;-)

*

Zurück zum Thema…
3 Jahre nach dem 2.Weltkrieg, 1948, musste eine zerstörte Millionenstadt versorgt werden.
Eine Selbstversorgung war damals nahezu unmöglich.

Was war geschehen?
https://www.youtube.com/watch?v=xnf3IsAbtm8

Tägliche Essensration:
- 400 g Brot
- 400 g Trockenkartoffeln
- 50 g Nährmittel (z.B. Nudeln oder Reis…)
- 40 g Fleisch
- 40 g Zucker
- 30 g Fett
- 5 g Käse
[image]


Winterration zum Heizen:
12,5 Kg Briketts
[image]


In 90 Tagen wurde ein Flughafen gebaut mit der damals in Europa längsten Start- und Landebahn. Die Arbeiten wurden meist von Frauen getätigt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin-Tegel


Kohle, Mehl, Fleisch, Medikamente und und und wurden mit der…
https://de.wikipedia.org/wiki/Rosinenbomber
…eingeflogen.
Kranke, Verletzte und produzierte Waren und … wurden ausgeflogen.
[/img][image]

*

Diese "Geschichte" soll uns zeigen, dass Menschen zur sofortigen und unkomplizierten Hilfe fähig sind.
Und – das Vorratshaltung durchaus sinnvoll ist. 11 Monate braucht es wohl nicht ;-)

Beginn der Luftbrücke: 25.06.1948
Ende: 12.05. 1949

Die "Berliner" haben übrigens in dieser Zeit versucht sich auch selbst zu versorgen und verschiedene Gemüse und mehr angepflanzt. Auf dem Balkon, auf freien Rasenflächen, neben den Ruinen und und und…


Von Herzen
TigerAuge

---
Aller Zwiespalt und Irrtum kommt davon her, daß die Menschen das Gemeinsame IN sich, statt in den Dingen HINTER sich, im Licht, in der Landschaft im Beginn und im Tode, suchen.
(Rainer Maria Rilke)

Delphina(R)

02.10.2016, 10:46

@ TigerAuge
 

Eine Stadt ohne Strom und ohne Essen...

Vielen Dank, TigerAuge!

Nun mal eine "blöde" Frage an Dich und die Gruppe hier:

Vonwegen "Trockenkartoffeln": da wirst Du Dir ja kaum Chips-Tüten in den Vorrat legen....;-) ;-)

Ist damit Kartoffelpüreepulver gemeint?

Und vonwegen Käse: Lagerst Du da Hartkäse ein? Alles andere würde ggf. ja verderben...!

Vonwegen Luftbrücke und Hilfe:

Wo ein Wille ist, gibt es immer einen Weg!! Jaaaaaaa....! Ich glaube immer auch an das Gute im Menschen!!

Schönen Sonntag noch!
Delphina

TigerAuge(R)

03.10.2016, 18:20

@ Delphina
 

Eine Stadt ohne Strom und ohne Essen...

Aloha Delphina

Trockenkartoffeln sind Kartoffeln, denen man die Feuchtigkeit entzogen hat…
Sie werden zu Mehl oder Flocken verarbeitet und sind leicht. Das war bei der Luftbrücke wichtig um so - viele Mengen transportieren zu können.

Ich kenne keine Trockenkartoffeln und weiß auch nicht wo man sie besorgen kann. Ich stelle sie mir wie Instant-Kartoffelpüree, wie du, vor. Schmeckt nach wenig, aber der Bauch ist voll. :-)

Kartoffeln kann man gut lagern – wenn der Keller und die Kartoffel passen. Im Glas habe ich auch schon Kartoffeln gesehen.

Hartkäse kann man bis zu einem Jahr lagern. Käserad im Keller auf Holzbretter legen und von Zeit zu Zeit mit Salzwasser bestreichen. Der Keller sollte nicht zu feucht und nicht unter 5 Grad sein. Sonst verliert der Käse an Geschmack.
Es gibt auch kleinere Käseräder von 10 Kilogramm. Vielleicht noch kleiner. Gauda, Emmentaler fallen mir spontan ein.
Geriebener Parmesan hält sich auch lang. Und in Gläser gelegter Käse schmeckt wohl himmlisch?
Kleine Käsewürfel in ein Glas geben. Olivenöl, Gewürze, Peperoni, Knoblauch, Zwiebeln dazu...
Dies habe ich mal in einem 2 Liter-Glas angesetzt. Dann kamen Gäste zum Grillen... und nichts blieb übrig.
Ich kann also leider nichts zur Haltbarkeit dazu schreiben. Die haben gefuttert wie, wie, wie...*egal*
Ein Rezept kann ich leider nicht bringen, da ich alles aus dem Bauch heraus gemacht habe.
Quasi – was habe ich in der Küche da und was könnte passen. Diesbezüglich bin ich freischaffender "Künstler" oder so... ;-)
Ziegekäse und Schafskäse habe ich übrigens schon in Gläsern gesehen.

Ich denke 10 Tage kommt man/frau ohne Kühlschrank mit Käse klar. Zu empfehlen wäre Käse in ganzen Stücken. Aufgeschnittner Käse hält nicht so lange. Frischkäse, Schimmelkäse oder Camembert werden wohl auch nicht lange haltbar sein.

So Gott will – werde ich bald wieder in meiner dritten Heimat (Allgäu) sein und werde dir ein Käserad zuschicken. Und wie ich mich kenne hat das kleine Rädchen dann ein Gewicht von einer halben Tonne.
Aber ihr schafft das schon. :-)


Von Herzen
TigerAuge

---
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(Rainer Maria Rilke)

TigerAuge(R)

26.11.2016, 17:49

@ TigerAuge
 

Alles Käse

Aloha

Ich war kürzlich in einer "Käserei" und habe an einer Führung teilgenommen. Alles nicht so einfach :-|

[image]


Die Richtlinien der EU erlaubten es mir nicht - die Herstellung quasi "hautnah" zu erleben.
Nicht mal mit einem Schutzanzug oder so konnte ich…
Lassen wir das einfach mal.

[image]

Wie lange hält sich Käse? Der Harte?
Auf meine Frage diesbezüglich und unsere Regierung möchte doch, dass wir Notvorrat und so weiter...
Alle hatten plötzlich was zum Lachen. Ich weniger :-|

[image]

Mir wurde lediglich erzählt, dass man Käse nicht direkt aus dem Kühlschrank futtern sollte. Er entfaltet sein Aroma erst wenn er nicht gekühlt gegessen wird.
Danke für das Gespräch

[image]

Es ist schon erstaunlich – was aus Milch gemacht werden kann.

[image]

[image]

http://www.sennerei-lehern.de/shop_content.php?coID=31

https://ich-liebe-kaese.de/alles-ueber-kaese/kaese-wissen-tipps/kaese-aufbewahren.html


Der Herr Käseführer ist Rentner und war in seiner aktiven Zeit Bierbrauer.
Ich muss ja nicht ALLES verstehen oder so :-D

[image]

@ Delphina
Es gibt Käseräder unter einer Tonne. *ehrlich* ;-)




Von Herzen
TigerAuge

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(Rainer Maria Rilke)

TigerAuge(R)

03.12.2016, 18:07

@ TigerAuge
 

Mal eine komische Frage ---> Wäre das wichtig?!!

Aloha,

wäre es denn nicht auch wichtig - aufzufrischen?
http://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-erwachsene/

Ich denke dabei an Diphtherie, Tetanus und und und...
Die "3 Welt" ist wohl besser geschütz als viele hier in D. und E.?!

Nur mal so - meine Gedanken...
https://www.youtube.com/watch?v=bjvripLfflc


Von Herzen
TigerAuge

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(Rainer Maria Rilke)

TigerAuge(R)

09.12.2016, 16:29

@ TigerAuge
 

Die Notreserven der Republik

Aloha

So es dann mal "scheppert" - gibt es wohl Lebensmittel für die Bevölkerung...

Alles sehr Geheim
https://www.youtube.com/watch?v=p9fYRer-kVQ

Und damit möchte ich nicht ausdrücken, dass eine Selbstversorgung unnötig wäre.

Von Herzen
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