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Clemens(R)

01.01.2017, 22:21
(editiert von Clemens, 02.01.2017, 11:44)
 

Brennholz (Energieversorgung)

Spätestens im übernächsten Jahr brauchen wir wieder neues Brennholz, das wir aber jetzt schon einlagern wollen. Ich habe dabei an Buchenschwarten gedacht:

http://www.brennholz-sauerland.de/wp-content/uploads/Dicke-Buchenschwarten-1920x1440.jpg

Bei der Firma Brennholz Sauerland hatten wir schon einmal bestellt und wir werden dieses Mal wahrscheinlich das Angebot nehmen, das ich hier verlinke. Die Buche kommt auf 48 Euro je RM.

Daß das Holz erst vorgetrocknet ist, ist kein Problem, wir haben Platz (und Zeit) zum nachtrocken.

Einige schlagen ihr Holz selbst, da fehlt mir leider etwas die Kraft. Welches Holz nehmen die anderen hier im Forum?

Viele Grüße

Clemens

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Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Clemens(R)

01.01.2017, 22:26
(editiert von Clemens, 02.01.2017, 11:44)

@ Clemens
 

Wippkreissäge

Bei dieser Gelegenheit haben wir uns jetzt auch eine eigene Säge bestellt:

[image]

Bei motorland.net zur Zeit für knapp 368 Euro inkl. Versand.

Ich werde berichten, ob sie so gut ist wie die Beschreibung. ;-)

Viele Grüße

Clemens

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Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Armin(R)

E-Mail

02.01.2017, 00:15

@ Clemens
 

Brennholz

Hallo,

» Einige schlagen ihr Holz selbst, da fehlt mir leider etwas die Kraft.
» Welches Holz nehmen die anderen hier im Forum?

wir nehmen was wir bekommen - meistens geschenkt oder aus den kleinen Familienwäldchen (Fichtenwäldchen 0,23 ha bzw. Wertholzwald 0,5 ha).
Immer wieder wollen Leute eine kranken Baum weg haben oder ein gesunder wurde zu groß oder sie brauchen einen freien Bauplatz oder die blöden Erlen am Bach nerven oder ...

Sowohl ich als auch meine Frau haben vor Jahren Motorsägenscheine gemacht. War sehr lehrreich.

Wir heizen fast ausschließlich mit Weichholz, meist Nadelholz. Unsere Öfen (Holzherd plus wasserführender Kaminofen) brennen damit sauberer und fröhlicher, wir müssen nur halt öfters nachlegen.


Da wir unser Haus ziemlich gut gedämmt haben, ist es nicht wichtig wie lange das Feuer oder die Glut "anhält", da bei uns das ganze Haus "anhält" - sprich, nicht leicht abkühlt. Außerdem speist unser wasserführender Kaminofen ja in einen Speicher ein, und der hält an.
Zur Zeit geht das meiste Holz in den Holzherd, weil meist jemand zuhause ist. Wenn wir öfters abwesend wären, ginge das meiste in den Kaminofen - sprich: die Zentralheizung.

Gefällt wird mit einer Husqvarna 353. Ich säge schon im Wald in handhabbare Stücke. Schwache Fichten geben dann 3-m-Stangen weil unser Hänger 3,25 m Ladefläche hat. Stärkeres Holz zerteile ich in Meterstücke, noch stärkeres Holz in 50cm oder gar 25 cm Stammstücke (bei 40-cm-Bäumen).
Alle Stücke trage ich dann entweder zum Hänger oder schiebe sie per Schubkarre rüber - je nach Gelände.

Ich fälle oft am Hang weil unsere Gegend halt bergig ist. 3-m-Stangen lassen sich besser bergauf oder durch dichte vernachlässigte Wälder tragen als eine Schubkarre sich schieben läßt.

Zuhause wird's dann vom Hänger runter per Makita Elektrokettensäge in 25-cm-Stücke zerteilt und gespalten.
Ich habe einen selbstgebauten 3-fach Sägebock den ich vollstapele, dann säge ich durch's aufgestapelte Holz.
Aus dünnen Fichtenstangen gibt's dann pro Sägeschnitt 10 Stückchen.

Die Sägeketten bei beiden Sägen schärfe ich wie gelernt mit je einem Feilenstrich pro Zahn bei jedem Nachtanken. Alle paar Nachschärfungen nehme ich auch den Tiefenbegrenzer etwas runter (Lehre). Mit scharfen Sägen geht die Arbeit fast von alleine.:-)

Gespalten wird bei schwachem Holz von Hand mit der Fiskars Spaltaxt (geht schnell und macht fit).

Bei stärkerem Holz nehmen wir einen Scheppach-Hydraulikspalter 400V/16A mit Spaltkreuz.

Da unser ganzes Einfamilienhaus für Heizung, Warmwasser und Kochen nur max. etwa 6-7 Raummeter Weichholz pro Jahr verbraucht ist der Arbeitsaufwand ziemlich übersichtlich.
Wir verbrauchen kein Öl oder Gas für die Heizung, nur etwas Strom/Flüssiggas für's Kochen, außerdem haben wir 6,9m² Solarthermie für's Warmwasser.

Soviel zu uns :-)

Grüße und ein schönes 2017!

GkF(R)

Westerwald,
06.01.2017, 22:41

@ Clemens
 

Brennholz

Hallo,

also, ich fälle die letzten Jahre rund um meinen Fischweiher die mittlerweile viel zu groß gewordenen Bäume, meist Erlen, aber auch ein paar Tannen, Buchen, Eichen, halt alles was so anfällt.
Ich schaue beim Heizen nicht auf die Holzart, ich denke mal, alles was brennt, das gibt auch Wärme ab, das eine Holz mehr, das Andere eben weniger. So eine "gesunde" Mischung bringt ja auch Vorteile, das Weichholz brennt viel schneller wieder an, wenn nur noch wenig Glut da ist, das Hartholz hält Nachts länger. Ich "schnack" (wie heißt das eigentlich richtig auf hochdeutsch?) die Äste aber auch immer bis auf "kleinfingerdick" aus, dann hab ich im aufgestapelten Holz immer genug "Anmachholz".

Zur Zeit hab ich viele Späne, hab mal versucht, meinen Bienenunterstand mit selbstgemachten Schindeln aus Kiefer zu decken, das ist aber eine Heidenarbeit, gut das ich mein Bier selber braue....

---
Gruß Dieter

Wenn einer Durst hat, dann trinke er Bier oder Wein, denn Wasser hat keine Kraft.
Nur wenn einer ganz gesund ist, kann er auch manchmal Wasser trinken, ohne daß es ihm sonderlich schadet!

Hildegard von Bingen

Autarkie-Oldie(R)

20.02.2017, 16:53

@ GkF
 

Brennholz

Hier, wie dort, habe ich schon sehr viele Jahre kein Holz mehr gekauft (von den knapp 2 to Pellets/Jahr für die Zentral-Heizung in deutschen Heim abgesehen).

Der Wärmebedarf ist gering, in Sardinien seit Jahren gar nicht mehr, in Deutschland von Nov bis März. Und dafür reicht das daumendicke Schnittholz von Obst, Haselnuss, Kiefer, u.s.w. eigentlich schon aus. Gibt zwar ein bisschen mehr Staub und Asche - aber es ist umsonst und dennoch öko (nachwachsend, keine LKW-Fahrt)

Vor 3 Jahren haben wir hier 2 Weiden "erlegt" und dummerweise die großen Stamm-Schnitte nur an der Wand gestapelt. Als ich dann dieses Jahr für die eiskalten Tage mal so einen Klotz spalten wollte, hat mich meine Axt ausgelacht - NIX ging! Somit werden diese ca. 50 Klötze wohl ein weiteres Jahr aushärten und nächstes Jahr nehme ich mir mal 3 oder 4 mit der "Solar-Säge" vor....

In Sardinien wächst der leicht chaotische Holzberg (belüftet unter einer großen Abdeckung seit Jahren. Hier sind es dann eher Abschnitte von Oliven, Eichen und Mastix - die ich im Sommer aber auch mal zum Grillen nehme.

Mit dem, was unser Nachbar an einem Winter-Abend in seinen Billig-Kamin schmeißt, könnte ich dort (wenn es denn nötig wäre) sicherlich 20 Abende heizen - aber nicht nur (wie bei denen) einen einzigen Raum, sondern das Haus.

Die gehen nämlich jeden neblig feucht-kühlen Tag in die Macchia und machen einen halben, nassen Baum nieder, der gleich abends in mehreren 5 kg Stücken in den Kamin wandert. Nachts schmeißen die noch mal rein und dennoch ist morgens der Kamin aus und die Bude wieder kalt....

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