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Clemens(R)

10.05.2018, 16:34
 

Kartoffeln über Winter im Boden (Pflanzen)

Im Herbst hatte ich die Kartoffeln nicht gründlich genug geernet, es blieben Reste in der Erde. Ich hatte sie zwar relativ tief in die Erde gelegt, aber wir hatten auch genug Frost, der sie bestimmt erreicht hat.

Ergebnis: Sie haben überlebt und sind kurz nach den neu gelegten Kartoffeln aus der Erde gekommen.

Gruß

Clemens

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Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart

Armin(R)

E-Mail

10.05.2018, 18:47

@ Clemens
 

das machen die bei mir immer so ... Jahr für Jahr

Hallo Clemens,
bei mir kommen Jahr für Jahr an der selben Stelle vorjährige Kartoffeln - egal wie gründlich ich im Herbst zuvor gewühlt habe.

Seit Jahren.

Manche müssen recht flach gelegen haben, und dennoch macht ihnen der Frost nicht den Garaus.

Ich lege jedes Jahr ein paar neue dazu (meist schrumpelige kirsch- bis traubengroße Reste aus dem Lager, also quasi Schrott), und auch ein paar abgeknibbelte Sprossen von ausgetriebenen Kartoffeln.*

Bisher Jahr für Jahr gute, gesunde Ernten. Auf dem selben Stück Boden in höchst fragwürdiger Lage.

Ich nenne das nur das "Idiotenbeet". Alles falsch machen und dicke Kartoffeln ernten.:-D

Immerhin bis ich so nett jede Saison ein paar gute Sachen (Animalin, Asche etc.) draufzuschmeißen und mindestens 1x mit Rasenschnitt zu mulchen.

Grüße

Armin


*überhaupt eine super Sache: Wenn Kartoffeln austreiben, die Triebsprossen so abschneiden daß ein ganz kleines Stückchen Kartoffel dran bleibt - Schnittfläche in Holzasche tunken, ein wenig antrocknen lassen und in einem kühlen Kellerraum sammeln. Ich schmeiße sie in einen Eimer der immer mit zerknüllter Zeitung bedeckt ist. Selbst nach vielen Monaten sind sie noch brauchbar zum Setzen. Ich setze sie allerdings flacher als Setzkartoffeln, so max. 10 cm tief.

Armin(R)

E-Mail

19.05.2018, 20:08

@ Armin
 

sogar eine halb aus dem Boden ragende Kartoffel hat den Winter überlebt ...

Hallo alle,
während Kartoffelpflanzen frostempfindlich sind und Lagerkartoffeln (was die Lagerbarkeit angeht) natürlich auch keinen Frost bekommen dürfen, scheint die Austriebsfähigkeit nicht sehr :-D unter Frost zu leiden.

Ich habe im Garten mehrere Haufen Mutterboden/Aushub vom Wegebau etc., die ich für späteren Hochbeetbau lagere. Überwuchert von Unkraut. Am Rande von so einem Haufen habe ich vorhin eine etwa tennisballgroße Kartoffel gesehen, die halb aus der Erde herausgeragt hat und trotz der diversen Freßgänge mit denen sie durchzogen war munter ausgetrieben hat.

So hat die den Winter verbracht, halb aus der Erde heraus ragend unter Schnee. :surprised:

Ich kann mich vage erinnern, daß an jener Stelle letztes Jahr mal eine Zeit lang Kartoffelkraut aus dem Unkraut herausgeschaut hat. Irgendwann haben Quecke, Brennessel und Klette die Überhand gewonnen.

Ich hab' sie herausgeklaubt und etwa 20 cm tief in meinem "Idiotenbeet" verbuddelt - also an jener wilden Gartenecke, wo bei mir Jahr für Jahr ohne Häufeln/Jäten/Hacken massenhaft Kartoffeln kommen. Ich habe vorhin noch den schrumpeligen Bodensatz aus einem Kartoffelbehälter im "Beet" verteilt. Die wilden Reste vom Vorjahr habe schon mächtig fettes Kraut ausgetrieben.

Mal sehen wie's dieses Jahr wird.:-P

Grüße

Armin

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